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Non est hic

Non est hic von Naujokat,  Anke
Der Heiliggrabtempietto von San Pancrazio in Florenz – die kleinste und zugleich exquisiteste Bauschöpfung des Renaissancearchitekten Leon Battista Alberti – ist von der Forschung lange Zeit vernachlässigt worden. Die vorliegende Monographie beschreibt und deutet erstmals systematisch die bisher in weiten Teilen unverstandene Kleinarchitektur.Der Marmortempietto wird im Spannungsfeld von imitatio und inventio charakterisiert, d.h. in seinem Doppelcharakter als Architekturkopie und als höchst individuelle Bauschöpfung des Humanisten-Architekten Leon Battista Alberti. Als Grundlage dient eine detaillierte Bauaufnahme des Heiliggrabtempietto und der ihn umgebenden Kapelle.Zur Klärung ihrer Funktion und Bedeutung wird die Kleinarchitektur in zwei verschiedenen Zusammenhängen betrachtet: einerseits im realisierten 'privaten' Kontext der Grabkapelle des Kaufmanns Giovanni Rucellai in der Kirche San Pancrazio und andererseits im alternativ erwogenen, 'öffentlichen' Kontext der Dominikanerkirche S. Maria Novella, Austragungsort des Florentiner Unionskonzils in den Jahren 1439–1443.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Bauten aus lebenden Bäumen

Bauten aus lebenden Bäumen von Graefe,  Rainer
'Geleitete Linden' oder 'Stufenlinden' sind zu Bauwerken geformte Bäume. Die Ursprünge lassen sich bis in vorchristliche Zeit zurückverfolgen. Sie wurzeln in heidnischer Baumverehrung und Vegetationskulten. Der alte Brauch des Tanzes in der Lindenkrone wird in manchen Gemeinden zur Kirchweih aber immer noch gepflegt. Für die Ausstellung im Lindenbaum-Museum von Neudrossenfeld wurden die erhaltenen Beispiele dokumentiert, und die schönsten Exemplare mit verformungsgerechten Bauaufnahmen, Modellen im Maßstab 1?:?20 sowie 3D-Scans dargestellt. Mit den vierten Arbeitsblättern zur Baugeschichte liegt mit dem vorliegenden Band nicht nur der Katalog des Lindenbaum-Museums in Neudrossenfeld vor, sondern auch eine Dokumentation der schönsten noch vorhandenen Tanzlinden, die den Leser beim Besuch dieser unbekannten Kulturgüter begleiten soll. Einführende Texte werden ergänzt durch historische und aktuelle Abbildungen. Die gezeigten Bauaufnahmen und Modelle stammen von Studierenden der Architektur an der Universität Innsbruck und sind ebenfalls im Lindenbaum-Museum zu besichtigen.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Museum der Museen

Museum der Museen von Witschurke,  Hans
Das UNESCO-Welterbe Museumsinsel in Berlin zählt zu den großen Museen der Welt. Die Museumsinsel, so wie wir sie heute nach einer fast zwei Jahrhunderte andauernden Geschichte von Gesamtentwürfen und Einzelbauten, von Erweiterungen und Ergänzungen vor uns sehen, ist eine aus dem Stadtraum der Berliner Mitte herausgelöste Baugruppe von fünf einzelnen Museen. Sie stehen als monumentale Schatzhäuser der Kunst isoliert für sich, sie sind gegeneinander verdreht und werden deshalb aus den unterschiedlichsten Richtungen erschlossen, aber dennoch treten sie untereinander im Verhältnis der Fassaden und Baumassen in ein vielfältiges Wechselspiel dialogischer Beziehungen ein. Die Publikation schildert die Entstehung und Metamorphose des Berliner Museumsensembles, dessen architektonische Entwicklung unter Verwendung von teilweise bisher nicht veröffentlichtem Material zusammenfassend und anschaulich dargestellt wird. Der gedruckte Textband wird durch ein umfangreiches digitales Tafelwerk ergänzt, das auf der beiliegenden CD bereitgestellt wird. Das Tafelwerk veranschaulicht den Wandel der Museumsinsel und ihrer fünf Ausstellungsbauten auf übersichtliche und rasch nachvollziehbare Weise, indem es dem originalen Planmaterial analytische und erläuternde Umzeichnungen gegenüberstellt.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Das Eisen

Das Eisen von Schädlich,  Christian
Christian Schädlichs Buch Das Eisen in der Architektur des 19. Jahrhunderts erscheint als Band 1 der Schriftenreihe 'Firmitas. Über das Verhältnis von Architektur und Konstruktion'. Es ist Pflichtlektüre für jeden, der sich mit der Architektur des 19. Jahrhunderts auseinandersetzt. Der Baustoff Eisen war zu Beginn des 19. Jahrhunderts der erste Baustoff, der sich von einem handwerklichen zu einem industriellen Baustoff gewandelt hat. Mit dieser Entwicklung gingen unzählige Innovationen in den Bereichen der Berechnung, Verarbeitung und Anwendung einher. Das Werk von Christian Schädlich untersucht den Baustoff Eisen ausgehend von den architektonischen Problemstellungen und ihren Lösungsansätzen. Der Erläuterung aller beispielhaften Träger- und Stützkonstruktionen folgt die Analyse der Entwicklung der Fertigung. Dies ist die Grundlage für die Analyse der im 19. Jahrhundert vorhandenen Bauaufgaben im zweiten Teil des Werkes. Der Text wird durch hunderte von Schemaskizzen des Autors erläutert, sowie durch großformatige historische und aktuelle Abbildungen illustriert. Das als Habilitationsschrift an der Universität Weimar in den 1960er Jahren entstandene und bisher unveröffentlichte Werk ist trotz seines Alters immer noch ein bahnbrechender und für die Geschichte des Eisenbaus unverzichtbarer Text. Das historische Dokument wird ergänzt um eine aktuelle Einführung zum Forschungsstand, ein Nachwort des Autors und eine aktualisierte Bibliographie.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Maulnes-en-Tonnerois

Maulnes-en-Tonnerois von Pieper,  Jan
Das Buch ist eine vollständige Dokumentation und Analyse dieses Schlüsselbauwerks der späten französischen Renaissance, die auch alle Fragen nach Sinn und Bedeutung des Gesamtkonzeptes wie der einzelnen architektonischen Formen systematisch erörtert. Der zweite Teil des Buches ist den Vergleichsbauten gewidmet, die während der unruhigen Regierungsjahre Karls IX. und der Königinmutter Katharina Medici von den Mitgliedern des Königshauses, den Parteigängern der streitenden Konfessionen und von den Anhängern der Ziviltoleranz errichtet wurden.
Aktualisiert: 2020-05-15
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messen – zeichnen – verstehen

messen – zeichnen – verstehen von Bellinger,  Reto, Buggert,  Daniel, Finkeldei,  Ines, Fissabre,  Anke, Hake,  Verena, Helmenstein,  Caroline, Pieper,  Jan, Schindler,  Bruno, Schötten,  Björn
Band 3 der Arbeitsblätter zur Baugeschichte erscheint als Katalog zur Ausstellung 'Messen – Zeichnen – Verstehen', die der Lehrstuhl für Baugeschichte der RWTH Aachen zum Ende der Lehrtätigkeit von Jan Pieper erarbeitet hat. Die Ausstellung zeigt in einer kurzgefaßten Übersicht die wichtigsten Ergebnisse von drei Jahrzehnten baugeschichtlicher Forschung an der TU Berlin und der RWTH Aachen.Im Mittelpunkt stehen Forschungsansätze und Arbeitsmethoden, die sich in der Retrospektive als Teil eines von Anfang an ganzheitlich konzipierten Denksystems darstellen, tatsächlich aber erst in mehren Metamorphosen und Verpuppungen über Jahrzehnte hinweg ihre endgültige wissenschaftliche Gestalt gefunden haben.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Leo Hugot

Leo Hugot von Horn,  Heinz-Günter, Raabe,  Christian
Leo Hugot (1925–1982) hat das Erscheinungsbild Aachens rund um Dom und Rathaus geprägt wie kein anderer Baumeister der Nachkriegszeit. Seine Tätigkeit als Dombaumeister, Stadtkonservator, Architekt und Bauforscher steht hier das erste Mal im Mittelpunkt einer Buchpublikation. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge des Kolloquiums zum dreißigsten Todesjahr von Leo Hugot. Er enthält darüber hinaus bisher unveröffentlichte Vorträge des Architekten sowie sein komplettes Werkverzeichnis. Mit Beiträgen von Irene Hugot-Rothweiler, Jan Richarz, Walter von Lom, Michael Hecker, Ingeborg Schild, Hans Dieter Collinet, Monika Krücken, Heinz Dohmen, Helmut Maintz, Marc Wietheger, Judith Ley, Andreas Schaub.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Dom zu Aachen

Dom zu Aachen von Lydia Konnegen und Frank Pohle, Naujokat,  Anke
Der karolingische Ursprungsbau des Aachener Doms hat in 1200 Jahren Geschichte zahlreiche Erweiterungen und Anbauten erhalten. Sie lassen das Bauwerk heute als vielschichtiges Ensemble höchst unterschiedlicher Architekturen erscheinen, deren Bedeutung und historisch-funktionaler Zusammenhang sich dem Besucher nicht unmittelbar erschließt. Anhand eines virtuellen Dommodells zeichnet die Publikation die bauliche und funktionale Entwicklung des Kirchenbaus in fünf Zeitschnitten auf anschauliche Weise nach. Zum besseren Verständnis sind in den beiden Umschlagklappen Grundriss und Zeitleiste angeordnet, so dass der Leser jederzeit die historische und räumliche Einordnung des besprochenen Bauteils oder Objektes nachvollziehen kann.
Aktualisiert: 2022-11-04
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Jerusalemskirchen

Jerusalemskirchen von Kappler,  Anke, Naujokat,  Anke, Pieper,  Jan
Das Heilige Grab, die historische Stätte der Auferstehung Christi, ist das „architektonische Beweisstück“ der für den christlichen Glauben zentralen Vorstellung endzeitlicher Erlösung. Die Heiliggrab-Imitationen, von denen in Europa etwa fünfzig erhalten sind, geben Aufschluss über das mittelalterliche Verständnis der architektonischen „Kopie“, das keinesfalls der heutigen originalgetreuen Vervielfältigung entspricht: Es handelt sich vielmehr um eine individuelle Interpretation bestimmter Elemente des Originals. Als persönliche Erinnerungs-und Andachtsarchitektur heimgekehrter Kreuzfahrer, als „Stellvertreterheiligtum“ und Zielort einer „Ersatzwallfahrt“, gelegentlich auch als theologisch-didaktisches Lehrbauwerk wurden überall in Europa Nachbauten der Heiliggrabädikula errichtet. Dabei entstanden ganz eigenständige, teilweise grundlegend neue Raumkonzepte, die architektonisch deshalb besonders interessieren, weil es sich in der Regel nicht um wortwörtliche Zitate des Jerusalemer Vorbilds handelt, sondern um topische Nachbauten, die das Original ausschnitthaft interpretieren und je nach Widmung bestimmte Aspekte überhöhen. Das Phänomen der Nachbauten des Heiligen Grabes wurde anhand der Jerusalemskirchen in Tomar, Aubeterre, Eichstätt, Konstanz, Florenz, Brügge, Augsburg und Görlitz im Rahmen des Forschungsprojektes von Prof. Dr.-Ing. Jan Pieper untersucht. Ihre monographische Bearbeitung erfolgte auf der Grundlage verformungsgerechter Bauaufnahmen, so daß Maßanalogien, die bei der Übertragung des Baugedankens eine große Rolle spielen, nachvollziehbar werden. Die wichtigsten Bauanlässe und Darstellungsabsichten der Heiliggrab-Imitationen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Wie das Jerusalemer Grab sind sie in erster Linie Beweisbauwerke, die durch das Paradoxon des leeren Grabes der Sichtbarmachung der eschatologischen Verheißung dienen und somit materielle Zeugnisse der christlichen Heilslehre darstellen. In diesem Zusammenhang sind sie als Grabstätten ihrer Stifter zu finden, als Friedhofskapellen oder aber als pastorales Lehrbauwerk für die Gläubigen, etwa mit szenischer Funktion für die Osterspiele.
Aktualisiert: 2018-11-15
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Beziehungen

Beziehungen von Valena,  Tomás
Tomáš Valena untersucht den Einfluß von Typus und Topos auf die Architektur. Er setzt sich mit dem Ort und Genius loci als dem konkreten Gegenüber des Gebauten auseinander. An Hand zahlreicher Beispiele aus der Baugeschichte werden die Ortsbezüge der Architektur dargestellt und analysiert. Geschichtliche Prozesse sind immer dort, wo sie kulminieren, bereits von antizyklischen Impulsen unterlaufen und diese legen heute die Vermutung nahe, dass sich die große, mit der Renaissance eingeleitete anthropozentrische Ära ihrem Ende entgegen neigt. Im Kontext der zunehmend ortsungebundener Kommunikations- und Wirtschaftsformen gewinnt auch der Ortsbezug wieder neu an Bedeutung. Der Ort und die Architektur werden zu letzten Erfahrungsräumen der konkreten Lebenswelt – ein Gegenpol zu den Auswirkungen von Globalisierung, Virtualisierung und Migration. Das Lokale wird unter Praktikern und Theoretikern wieder neu verhandelt und bewertet. Nachdem sich seit den 1990er Jahren auch die Geisteswissenschaften mit dem spatial turn erneut des Themas angenommen haben, erscheint eine grundlegende Positionsbestimmung der Architektur in dieser Frage geboten. Die Einsicht, dass Bauen die Identität eines Ortes weiterentwickeln, neu bestimmen, oder auch zerstören kann, ist nicht neu. Das ortsbezogene Bauen ist jenseits der Architekturmoden angesiedelt. Es stellt eine immer schon mehr oder weniger selbstverständliche Praxis der Architekturproduktion dar, der allerdings unter den heutigen Bedingungen eine besondere Bedeutung zukommt.
Aktualisiert: 2020-05-15
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