Zürich-Alpenquai I: Die Metallfunde

Zürich-Alpenquai I: Die Metallfunde von Mäder,  Andreas
Das Fundmaterial der Baggerungen von 1916/19 in der spätbronzezeitlichen Seeufersiedlung "Zürich-Alpenquai" (heute General-Guisan-Quai) wurde in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Zürich in mehreren Teilarbeiten aufgenommen und ausgewertet. Nun kann der reiche Fundbestand dieser überaus wichtigen Fundstelle umfassend beurteilt werden. Ausser einem Abriss der Forschungsgeschichte und der Diskussion der Befundlage dieses Siedlungsplatzes legt dieses Heft die systematische Untersuchung der 513 Metallobjekte (nebst Katalog- und Tafelteil) vor. Neben quellenkritischen Erörterungen zur Fundzusammensetzung, zur typologischen Gliederung und chronologischen Einordnung werden Metallanalysen und Beobachtungen zu technischen Aspekten (Produktionsprozess, Kompositgeräte, Gussformen) und zu überregionalen Beziehungen vorgestellt. Die überraschende Qualität der im Anhang vollständig transkribierten Fundakten des damaligen Ausgräbers Ferdinand Blanc erlaubt auf Grund der Fundverteilungen wichtige Rückschlüsse zur Siedlungsdynamik und Siedlungstopographie.
Aktualisiert: 2019-01-16
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„Zürich „“Mozartstrasse““. Neolithische und bronzezeitliche Ufersiedlungen. Gesamtwerk“ / „Zürich „“Mozartstrasse““. Neolithische und bronzezeitliche Ufersiedlungen. Gesamtwerk“

„Zürich „“Mozartstrasse““. Neolithische und bronzezeitliche Ufersiedlungen. Gesamtwerk“ / „Zürich „“Mozartstrasse““. Neolithische und bronzezeitliche Ufersiedlungen. Gesamtwerk“ von Berti,  Daniel, Bleuer,  Elisabeth, Blum,  Jörg, Brombacher,  Christoph, Dick,  Martin, Diggelmann,  Kurt, Frey,  Christoph, Gross,  Eduard, Hardmeyer,  Barbara, Haussener,  Irma, Jagher,  Reot, Rast-Eicher,  Antoinette, Ritzmann,  Christoph, Ruckstuhl,  Beatrice, Ruoff,  Ulrich, Schibler,  Jörg, Vaughan,  Patrick C., Wyprächtiger,  Kurt
Die Entdeckung des Siedlungsplatzes "Mozartstrasse" war eine grosse Überraschung. Am 16. Juli 1981 wurden im Zusammenhang mit dem Um- und Neubau des Zürcher Opernhauses und des Bernhard-Theaters prähistorische Pfähle zu Tage gefördert. Niemand hatte geahnt, dass hier mehrere Meter tief im Boden neolithische und bronzezeitliche Reste von Ufersiedlungen lagen. Die Ausgrabung "Mozartstrasse" war ein aussergewöhnliches archäologisches Rettungsunternehmen. Dabei wurden sechs Kulturschichten und sechs Reduktionshorizonte stratigraphisch klar erfasst und auf grosser Fläche ausgegraben. Die Kulturschichten entsprechen der Abfolge: Spätbronzezeit, Frühbronzezeit, Schnurkeramik, Horgen, Pfyn, Cortaillod. Ein zentraler Teil der Ausgrabung wurde feinstratigraphisch abgebaut und dokumentiert.
Aktualisiert: 2019-01-16
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Oberweningen und Schleinikon

Oberweningen und Schleinikon von Horisberger,  Beat
Zürcher Archäologie, Heft 30 Das Wehntal bildet eine kleine Siedlungskammer zwischen der Lägern im Süden und der Egg im Norden, die über die Surb in die Aare entwässert wird. Wahrscheinlich führte bereits in römischer Zeit eine Strasse vom Glatttal ins Aaretal und weiter an den Rhein. Die wichtigsten römischen Fundstellen befinden sich in Oberweningen und Schleinikon. Bei Ausgrabungen im 19. Jh. war man im 'Heinimürler' in Oberweningen und im Gebiet Grosszelg in Schleinikon auf reich ausgestattete Gebäude gestossen. Besonders hervorzuheben sind ein Mosaik mit Inschrift bzw. zahlreiche Kalksteinsäulen und -kapitelle einer Portikus, die z.T. weiterverkauft wurden. Beide Fundstellen lassen sich inzwischen als typische Gutshöfe deuten. In Oberweningen sind durch die Ausgrabungen des Schweizerischen Landesmuseums von 1913/14 die Grundrisse des Haupt- und des Badegebäudes bekannt. Bei den Untersuchungen im Zusammenhang mit der Erschliessung und der Überbauung des 'Heinimürlers' konnten bei dieser Anlage zwischen 1999 und 2008 auch die Hofmauer(n) und zwei Steingebäude im Wirtschaftsteil sowie Bauten zweier Holzbauphasen gefasst werden, sodass Grösse und Gesamtstruktur dieser Anlage heute ungefähr bekannt sind. In Schleinikon wurden 1914 vom Schweizerischen Landesmuseum zumindest Teile eines grossen Gebäudekomplexes gefasst, der bereits im 19. Jh. für die Gewinnung von Baumaterial verschiedentlich herhalten musste. Die Fundstelle konnte 1982 wieder lokalisiert und bei Sondierungen weitere Räume des Gebäudes gefasst werden, die z.T. mit Wandmalereien und Hypokausten ausgestattet waren. In Schleinikon fehlen bis heute Funde, die auf einen Siedlungsbeginn vor dem ausgehenden 1./frühen 2. Jh. schliessen lassen. Die Wandmalereien lassen sich hauptsächlich ins spätere 2. und frühe 3. Jh. datieren. Die jüngsten Funde legen auch in Schleinikon eine Besiedlung bis mindestens in die zweite Hälfte des 3. Jh. nahe. Autor: Beat Horisberger Zürcher Archäologie, Heft 30 (2012) 251 S., 218 Abb., 36 Taf. Format 210 x 297 mm Preis Fr. 49.– / Euro 39.– ISBN 978-3-905681-78-9
Aktualisiert: 2019-01-16
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15. Bericht 1997-2000

15. Bericht 1997-2000
Zürcher Denkmalpflege, 15. Bericht, 1997-2000 Baudirektion Kanton Zürich, Kantonale Denkmalpflege Der vorliegende Bericht dokumentiert die Arbeit der kantonalen Denkmalpflege in den Jahren 1997–2000 und vermittelt neue bauhistorische Erkenntnisse. Den Schwerpunkt der Publikation bilden 73 ausführliche Darstellungen einzelner Objekte mit bauhistorischer Zeittafel, ausführlichem Renovationsbericht und Dokumentation. Auf 50 weiteren Seiten sind rund 380 Objekte mit kurzen Angaben zur Geschichte und zu getroffenen Massnahmen aufgeführt. Der Band schliesst mit einem umfangreichen Abkürzungs-, Literatur- und Publikationsverzeichnis und zeigt somit die Fülle der Forschung über die Bau- und Kulturgeschichte des Kantons. Zwölf Landhäuser, Fabrikantenvillen, aber auch einfache Wohnhäuser gewähren Einblick in die Ausgestaltung der Räume der vergangenen Jahrhunderte. Exemplarisch stehen dafür das Landhaus 'Zum Traubenberg' in Zollikon, die Villa 'Schlosshalde' in Pfungen, die ehemalige Fabrikantenvilla Gubelmann in Wetzikon, die Villa Tobler in Zürich oder das Wohnhaus Dr. D.' in Meilen. Weitere behandelte Einzelbauten anderer Baugattungen sind das Rathaus in Bülach, das Hotel 'Sonne' in Küsnacht, das alte Bezirksgebäude in Winterthur, das Bezirksgebäude Zürich sowie der Hardturm an der Limmat. Eine besondere Herausforderung stellte für alle Beteiligten die 1998 innert weniger Monate durchgeführte Restaurierung des kleinen Saals der Zürcher Tonhalle dar. Eines der allegorischen Deckenbilder ziert daher zu Recht den Buchdeckel. Die Hauptaufgabe der Denkmalpflege, wertvolle Zeugen der Architektur und Geschichte der Nachwelt zu erhalten, ist nicht immer einfach. Es braucht viel Verhandlungsgeschick sowie engagierte Bauherren, Architekten, Bauleiter und Handwerker, die sich zusammen mit den Mitarbeitern der Denkmalpflege für die Erhaltung der Gebäude einsetzen und somit wichtige Bauzeugen in restauriertem Zustand retten, wie etwa das Wohnhaus 'Vorder Au' in Wädenswil oder die Villa Tobler in Zürich. Überblickt man die ausführlichen Berichte, fällt die ungefähr gleichmässige Verteilung der Bauten auf alle Regionen des Kantons auf. Mit mehr als drei Objekten sind lediglich die Städte Wädenswil und Zürich vertreten. Bei den Baugattungen kann man eindeutige Schwerpunkte erkennen. Im sakralen Bereich werden fünf reformierte Kirchen (Dällikon, Lindau, Neftenbach, Schlatt, Zürich-Neumünster), eine Kapelle (Ritterhauskapelle Bubikon) und ein reformiertes Pfarrhaus (Wil) gewürdigt. Die Kategorie der Gewerbe-, Industrie-, Verkehrs- und Infrastrukturbauten deckt zwölf Objekte ab. Dazu gehören z.B. der instand gestellte, annähernd 100jährige Betonsteg in der Sihlau in Adliswil, die verschiedenen umgenutzten Fabrikkomplexe (Rüti, Wald, Zell) und die beiden einzigartigen Transformatorenstationen in Embrach und Rümlang. Auf der Verlustseite stehen infolge Abbruchs die ehemals bedeutende Gerberei Staub & Co. mit der benachbarten Villa 'Schönau' in Männedorf, die sogenannten Heilibachhäuser in Horgen, der Güterschuppen von Affoltern a.A. und die fast 100jährige Transformatorenstation in Weisslingen. Den bäuerlichen Bereich dokumentieren über zwanzig Wohnhäuser, Stallscheunen, Speicher, Trotten und Kleinbauten, so z.B. das sogenannte Alte Wirtshaus in Marthalen, der versetzte Speicher in Winterberg (Lindau) oder die imposante Hofscheune 'Neugut' in Wädenswil.
Aktualisiert: 2019-01-16
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Flachschnitzerei im Kanton Zürich

Flachschnitzerei im Kanton Zürich von Strebel,  Rahel
Kleine Schriftenreihe zur Denkmalpflege, Heft 9+10 2 Hefte in einem Schuber Flachschnitzerei im Kanton Zürich Ausdruck einer Gesellschaft im Wandel Ein Jahrzehnt nach dem Erscheinen der ersten Schrift dieser Reihe mit dem Titel 'Eine Denkmalpflege im Aufbau 1958–1998' liegen jetzt die beiden Hefte neun und zehn vor, die der Flachschnitzerei im Kanton Zürich gewidmet sind. Über 100 Jahre sind seit dem grundlegenden Aufsatz 'Über Flachschnitzereien in der Schweiz' von Professor Johann Rudolf Rahn (1841–1912) in der Festgabe auf die Eröffnung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich vergangen. Nun erscheint mit dieser Publikation der Zürcher Kunsthistorikerin Rahel Strebel erstmals wieder ein breitgefächertes, umfassendes Bild über den gegenwärtigen, aber auch den abgegangenen bzw. andernorts eingepassten Bestand im Kanton Zürich. Es ist das Verdienst der Autorin, dieses für die Kunstgeschichte der Spätgotik interessante Thema mit seinen vielschichtigen Aspekten im Rahmen ihrer 2002 bei Professor Dr. Georges Descœudres an der Universität Zürich vorgelegten Lizentiatsarbeit aufgearbeitet und in Bezug zur aktuellen Forschung gesetzt zu haben. In fünf zürcherischen Landkirchen – Dürnten, Maur, Mettmenstetten, Mönchaltorf und Weisslingen – zieren Holzleistendecken mit flach geschnitzten Friesen seit rund 500 Jahren die Innenräume. Diese figürlichen Friese vermitteln, eingebettet in Blattranken, einen faszinierenden Einblick in die fantastische Formenwelt von Mensch und Tier samt allen Zwischenformen und deren Aktivitäten in der Entstehungszeit. Im Verlauf der Jahrhunderte sind diese Gotteshäuser und deren Decken wiederholt renoviert worden. Dennoch belegen einige Beispiele die originale Farbigkeit. Dies gilt auch für die 1994 entdeckte, ins Jahr 1522 datierte Saaldecke im Embracher 'Gesellenhaus', die als seltenes Zeugnis in einem Profanbau der Zürcher Landschaft dank dem Einsatz des Zürcher Heimatschutzes erhalten geblieben und in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege restauriert worden ist. Heft 9 Der vorliegende Text befasst sich mit Flachschnitzerei an Decken und Wänden in Bauten im Gebiet des Kantons Zürich. Er stellt die Beschreibung der Schnitzereien, die Untersuchung der dargestellten Motive sowie die Erhaltungsgeschichte der Flachschnitzereien und der sie enthaltenden Räume in den Mittelpunkt. 80 Seiten, reich illustriert Heft 10 Der Katalog dokumentiert die überlieferten flachgeschnitzten Raumausstattungen aus dem Kanton Zürich. Die Dokumentation eines jeden Objekts beinhaltet die Baugeschichte mit den wichtigsten Daten des die Flachschnitzereien enthaltenden Gebäudes sowie dessen kurze Beschreibung, die Überlieferungsgeschichte der Flachschnitzereien sowie eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen geschnitzten Motive.
Aktualisiert: 2019-01-16
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Vitudurum. Beiträge zum römischen Oberwinterthur / Die Rettungsgrabungen 1983-1986

Vitudurum. Beiträge zum römischen Oberwinterthur / Die Rettungsgrabungen 1983-1986 von Rychener,  Jürg
In dieser Arbeit werden die Auswertungen von vier kleineren, in den Jahren 1983 und 1985–86 in Oberwinterthur durchgeführten Rettungsgrabungen vorgelegt. Die behandelten Grabungsareale liegen im mittleren und östlichen Teil der römerzeitlichen Siedlung von Oberwinterthur. Da sie weder örtlich noch zeitlich eine Einheit bilden, wurden sie separat ausgewertet. Den Abschluss der Arbeit bildet eine Zwischenbilanz des bisher publizierten Materials aus Oberwinterthur.
Aktualisiert: 2019-01-16
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Die Burg Schauenburg bei Hofstetten

Die Burg Schauenburg bei Hofstetten von Matter,  Annamaria, Rast-Eicher,  Antoinette, Tiziani,  Andrea, Wininger,  Josef
Die archäologischen Untersuchungen auf dem Schauenberg brachten Überreste baulicher Strukturen aus vorgeschichtlicher Zeit, aus dem Mittelalter und aus der Frühen Neuzeit zutage. Zu den ältesten Strukturen auf dem Burghügel gehören Palisaden. Der Gipfel des Schauenbergs scheint dann erst wieder im Mittelalter besiedelt worden zu sein. Bei der wohl um 1200 erbauten Burg dürfte es sich um eine Holzburg gehandelt haben. Um diesen ersten kleinadligen Wohnsitz zog sich eine Graben-Wall-Anlage, die den Verlauf der künstlichen Abstufungen aus prähistorischer Zeit übernahm. Als Gründer des Kleinadelssitzes auf dem Schauenberg sind wohl die gleichnamigen Herren von Schauenberg zu bezeichnen. Beringer von Hohenlandenberg hat die Burg auf dem Schauenberg nach 1331 übernommen. Wegen seiner antizürcherischen Haltung nach der Brunschen Verfassung von 1337 und seiner Zuwendung zu Johann von Habsburg-Laufenburg sind seine Burgen Hohenlandenberg und Schauenberg durch österreichische Amtsleute, zusammen mit Bürgern von Zürich und Winterthur, geschleift worden. Die Burg Schauenberg muss vor dem 11. Oktober 1344 zerstört worden sein.
Aktualisiert: 2019-01-16
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Zürich Alpenquai VI, Schüsseln, Baggerungen von 1916 und 1919

Zürich Alpenquai VI, Schüsseln, Baggerungen von 1916 und 1919 von Kotai,  Silvia
Seeufersiedlungen Zum umfangreichen, unstratifizierten Fundmaterial der Sondierbaggerungen aus den Jahren 1916 und 1919 der spätbronzezeitlichen Seeufersiedlung Zürich-Alpenquai gehören etwas mehr als 2000 kg Gefässkeramik. Die Gefässgattung Schüssel hat dabei einen gewichtsmässigen Anteil von etwa 3%, was rund 1000 Keramikfragmenten entspricht. Etwas weniger als ein Viertel davon wurde für die vorliegende Arbeit ausgewählt und vorgelegt. Es handelt sich dabei ausschliesslich um feinkeramische Schüsseln, die grösstenteils (über 90%) verziert sind. Die Verzierungen reichen von Riefen bis zu komplexen Kombinationen von verschiedenen Verzierungstechniken. Die Schüsseln wurden in erster Linie auf Grund von formalen Kriterien in Gruppen eingeteilt. Neben der Beschreibung des Fundmaterials können mit Hilfe einer Merkmalsanalyse der Verzierungskombinationen ausgewählter Schüsseln chronologische Entwicklungstendenzen erkannt werden. Vergleiche mit anderen Fundstationen bestätigen die bekannte Entwicklung der Verzierungsstile grösstenteils. Autorin: Silvia Kotai Zürcher Archäologie, Heft 14 (2005) 59 S., 18 Abb., 3 Tab., 13 Taf. Format 210 x 297 mm
Aktualisiert: 2019-01-16
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Der römische Gutshof bei Seeb, Gem. Winkel

Der römische Gutshof bei Seeb, Gem. Winkel von Benghezal,  Atika, Brem,  Hansjörg, Dettwiler-Braun,  Daniela, Drack,  Walter, Fellmann,  Rudolf, Hedinger,  Bettina, Leibundgut,  Annalis, Meyer-Freuler,  Christine, Roth-Rubi,  Katrin, Rütti,  Beat
Der Gutshof von Seeb war schon im 19. Jh. Gegenstand archäologischer Untersuchungen. 1958, als beim Kiesabbau in der Flur "Neuacker" römische Mauern angeschnitten worden waren, setzten die ersten Rettungsgrabungen ein. Ab 1961 bis 1969 fanden fast jährlich Ausgrabungskampagnen unter der Leitung des damaligen Denkmalpflegers und Kantonsarchäologen Walter Drack statt. Die Anlage des Gutshofes umfasste eine Pars urbana (Herrenhaus, Portiken, Badegebäude, Nebengebäude) und eine Pars rustica (u.a. Brunnenhaus, Viehpferche). Die Anlage, wie sie sich heute präsentiert, entstand in drei Steinbau-Perioden und lag an einem in römischer Zeit im Süden vorgelagerten kleinen See. Auf Grund der Befunde und der zahlreichen Kleinfunde konnte die Baugeschichte des Gutshofs über 250 Jahre nachgezeichnet werden. Das zahlreiche Fundmaterial zeugt vom Wohlstand der Bewohner während der Blütezeit des Gutshofes. Das Gelände des Guthofes von Seeb ist öffentlich zugänglich.
Aktualisiert: 2019-01-16
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Vitudurum. Beiträge zum römischen Oberwinterthur / Ausgrabungen im Unteren Bühl

Vitudurum. Beiträge zum römischen Oberwinterthur / Ausgrabungen im Unteren Bühl von Deschler-Erb,  Eckhard, Ebnöther,  Christa, Eichenberger,  Res, Geiger,  Thomas, Gygax,  Manuela, Hauser Pult,  Claire, Hoesli,  Daniela, Kaufmann-Heinimann,  Annemarie, Martin Kilcher,  Stefanie, Pelagatti,  Daniel, Pleiner,  Radomir, Rütti,  Beat, Schaltenbrand Obrecht,  Verena, Serneels,  Vincent
Dieser Band vereinigt die Funde aus Metall – in erster Linie Bronze, Messing und Eisen – aus dem Westquartier des Vicus Vitudurum. Damit liegen zwei weitere wichtige Materialgruppen aus den Grossgrabungen 1977–1982 vor, bei denen auf über 4500 m2 zwei Dutzend Häuser untersucht und mehr als eine Million Funde ausgegraben wurden. Die hier vorgelegten Kategorien der Sachkultur kamen unter normalen Umständen kaum je vollständig in den Boden; wenn irgend möglich, wurde das wertvolle Rohmaterial wiederverwendet. Die eingehende Analyse der Buntmetallfunde vermittelt einen Eindruck, welchen Platz im Alltag eines römischen Vicus Gerät und Mobiliar aus und mit Buntmetall einnahm. Auch die Funde aus Eisen bieten ein breites Spektrum an Geräten und Mobiliar. Dass in der Regel Metall wiederverwendet wurde, illustriert der nach einem Brand offensichtlich in situ verstürzte Schrank mit seinem Inhalt: Er enthielt eine Hauskapelle, ein Lararium, mit mehreren Bronzestatuetten und das "Familiensilber" einer Wohngemeinschaft, die um die Mitte des 3. Jh. am Westrand des Vicus Vitudurum lebte.
Aktualisiert: 2019-01-16
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