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Prima Vista

Prima Vista von Seltzer,  Andreas
Die Zeichnungen von Andreas Seltzer sind Grotesken, die zwischen Karrikatur und schwarzem Humor, zwischen Schreckbild und magischem Zauber, zwischen Rückgriffen auf den Manierismus und karnevalesken Erfindungen wechseln. Den Grund dieser Arbeit bilden die Farben Schwarz, Rot und Weiß. Mit dieser reduzierten Farbwahl ist die Intension verbunden, durch Sparsamkeit der Mittel die Wirkung der Bilder zu erhöhen. Das Schwarz fungiert dabei als Arsenal, das alle möglichen Gewichtungen bereit hält um, - je nach Motiv – den Bildern Schwere oder auch skizzenhafte Leichtigkeit zu geben. Das Rot spielt hingegen die traditionelle Rolle des Aufmerksamkeit erheischenden Signals, das im Genre der Wimmelbilder Orientierung bietet. Das Weiß, zusammengesetzt aus umrißartigen, splitterhaften, akribisch erfassten Figurationen, zeigt Aufblicke, wie Durchblicke: vor dicht karierten Hintergründen werden diese Elemente zu Akteuren, die jene Bildteile zum Tanzen bringen.
Aktualisiert: 2020-10-25
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Hi Schatz!

Hi Schatz! von Dubel,  Heinrich, Eberle,  Martin
"Hi Schatz!" lotet den öffentlichen und halböffentlichen Raum der Großstadt aus. Als informellen Kommunikationsort, an dem zwischen verschiedenen Gruppen vermittelt wird. Als Stadtlandschaft, als Landschaftsbeobachtung, als Landerleben, als Zeitspiegel, als Ausdrucksmöglichkeit, als das tägliche, alltägliche Umfeld, das man zu kennen glaubt und das einen doch oft staunend dastehen lässt. Überall lässt sich beobachten, wie Nischen und Brachflächen besetzt, gestaltet und zum persönlichen Ausdruck, zum Kommunikationsversuch genutzt werden: privateste schriftliche Minibotschaften, die oft kaum zu entschlüsseln sind, weder im Inhalt noch in der Absicht. Auch eigenwillige Designlösungen finden sich immer wieder und lassen eine ungezähmte Gestaltungskraft erkennen. Selbstgemachte Werbung, selbstgebaute Häuser. Fotos von Räumen, Übersichten und Ecken dieser gestalterischen Aneignungen ergeben ein ausschnitthaftes, emotionales, ultrapersönliches Bild des heutigen Erlebens, fotografiert in den Jahren 1997 bis 2007.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Tannhäuser Tor II

Tannhäuser Tor II von Friebe,  Holm, Hofstetter,  Alekos, Wild,  Daniel
Die von Daniel H. Wild herausgegebene Katalogpublikation "Tannhäuser Tor II" dokumentiert die Entwicklung des 2012 von den Künstlern Alekos Hofstetter und Florian Göpfert begonnenen, gleichnamigen Werkzyklus und folgt konzeptionell dem ersten, zu diesem Thema erschienenen Katalog aus dem Jahr 2013, welcher ebenfalls bei FANTÔME erschien. Thema des Werkblocks "Tannhäuser Tor" ist das Verhältnis von Raum, Zeit und Distanz, und im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit den sich im Wandel der Zeit verändernden Perspektiven auf die Nachkriegsmoderne und ihre Architektur. Das Verschwinden der Moderne aus unserer Umwelt hat Folgen, denn mit diesem Verschwinden lässt sich ihr einstiges utopisches Versprechen auf. In den teilweise gemeinschaftlich mit dem Dresdener Künstler Florian Göpfert geschaffenen Zeichnungen und Gemälden wird ein neues Verhältnis von Architektur und Landschaft konstruiert. Und es ist diese Konstruktion eines utopischen Kontexts, einer "neuen Heimat", welche eine Distanz sichtbar macht. Die Architektur, die uns von Alekos Hofstetter in seinen Werken gezeigt wird, ist befreit von jeder Funktionalität und scheint nur in entrückter Ferne sein zu können. Wir wollen an dieser Stelle auf die vorausgehende Publikation "Tannhäuser Tor" aufmerksam machen.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Toponymisches Heft Nr. 3

Toponymisches Heft Nr. 3 von Daus,  Cordula
Chile ist das seismischste Land der Erde. An manchen Orten, wie in La Ligua, bebt es fast täglich. Im Durchschnitt erlebt ein Bewohnerin der Region etwa hundert temblores (Beben, Bibbern) und maximal zwei terremotos (Erdbeben). Das dritte "Toponymische Heft" ist dem weiten Ausdrucksspektrum seismischer Medien gewidmet. Es versammelt Beiträge zu einer Erschütterungskunde, die sich ihrer Bedeutung entsinnt. Wohlwollende Beobachter, Zeigefinger, Seesedimente und Hotelwände erzählen von einem fast vergessenen Experiment: Wann beginnt ein Ereignis; kann man es fühlen? Wie schreibt man ein Beben? Und – rettet uns die Geologie vor dem Sentiment? Das "Toponymische Heft" ist ein sachüberschreitendes Fachjournal. Cordula Daus (*1974) lebt in Berlin. Als Autorin verbindet sie kulturwissenschaftliche Forschung und erzählerische Fiktion. In ihrer Arbeit, welche die Produktion von Artefakten und Bildern miteinschließt, befasst sie sich mit der Geschichte von Grenzwissenschaften, der Ästhetik von Fachsprachen und Spezialgebieten. 2009 gründete sie die Neue Gesellschaft für Angewandte Toponymie (NGT) und ist Herausgeberin der Reihe "Toponymische Hefte" (Fantôme Verlag, Berlin) toponymie.de
Aktualisiert: 2020-06-19
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Tannhäuser Tor

Tannhäuser Tor von Feireiss,  Lukas, Göpfert,  Florian, Hofstetter,  Alekos, Wild,  Daniel H
Der umfangreich bebilderte Katalog zeigt den Werkzyklus "Tannhäuser Tor" des Berliner-Dresdner Künstlerduos Alekos Hofstetter & Florian Göpfert. In ihrer 2012 begonnenen Werkreihe von Zeichnungen stellen die beiden Künstler auf phantastische Weise die Distanz, die unsere Gesellschaft zur Nachkriegsarchitektur der Moderne unterhält, dar. Architektur wird befreit von jeder Funktionalität und scheint nur noch in entrückter Ferne vorhanden zu sein. Fern von ihren ursprünglich urbanen Standorten finden sich modernistische Gebäude isoliert, zeitlos und festungsartig auf Bergen und Anhöhen wieder. Texte des Berliner Kuratoren und Dozenten Lukas Feireiss und des New Yorker Kulturwissenschaftlers und Gründungsmitglieds der Künstlergruppe BEWEGUNG NURR Daniel H. Wild beleuchten diese Bildwelten einer utopischen neuen Heimat für die Nachkriegsarchitektur der Moderne auf höchst interessante Weise. Wir wollen an dieser Stelle auch auf die zweite Publikation "Tannhäuser Tor II" aufmerksam machen.
Aktualisiert: 2020-06-17
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Toponymisches Heft 1

Toponymisches Heft 1 von Daus,  Cordula
Was passiert, wenn ein Ortsname implodiert? Wenn ein Name zum Albtraum wird? Die erste Ausgabe der Reihe "Toponymische Hefte" rekonstruiert einen transatlantischen Zusammenhang zwischen Name und Nahme, Architektur und Geschichte. Trujillo ist eine kleine Stadt in der spanischen Extremadura – im Zuge der spanischen Kolonisierung entstanden 21 weitere Trujillos in der Neuen Welt. 2009 reiste Cordula Daus in das spanische Ur-Trujillo. Ein verlassenes Gebäude, der "Palast der Eroberung", gerät in den Fokus ihrer Untersuchungen. Trujillo wird zum Ausgangspunkt einer psychogeographischen Studie über das Wesen und Unwesen von Eigennamen, über die Formen und Folgen einer seriellen Benennung. toponymie.de
Aktualisiert: 2020-06-13
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Meine schönste Zeit

Meine schönste Zeit von Tonke,  Laura
Mit einem Zeichenprogramm namens Facebook Graffiti, das die Socialplatform Facebook ihren Mitgliedern anbietet, hat die Schauspielerin Laura Tonke für ein halbes Jahr ihren Alltag skizziert. Die Positionen und Perspektiven der Zeichnungen sind nie eindeutig: manchmal Ausdrücke einer Emotion, mal ein Jux, mal reine Farbexplosionen, mal Microdrama, mal fiktive Szenen für einen imaginären Kinofilm, dann wieder Gedanken, Erinnerungen, Visionen. Schnappschüsse aus einem Leben in der Form der einfachen schnellen Zeichnung. Laura Tonke, die als Schauspielerin seit den 90ern des deutschen Kinos bekannt geworden ist, ist mit diesem ersten Buch lässig geblieben, und schafft es so ganz nebenbei Verletztheit zu zeigen und dennoch alle Geheimnisse zu wahren. Wie in ihren besten Filmrollen.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Die Hitze in Paris

Die Hitze in Paris von Seltzer,  Andreas
Andreas Seltzers Arbeiten über die "Hitze in Paris" nehmen den Rekordsommer 2003 zum Anlass, phantastische Pläne zu zeichnen, in denen imaginiert wird, wie das Ordnungsgefüge der Stadt schmilzt und wie sich damit aber auch der Blick auf die Geschichte kleiner und großer Revolten, auf groteske Zwischenfälle, erotische Verwicklungen und auf Alltagskatastrophen öffnet. Die Publikation erschien anlässlich einer Ausstellung in der Laura Mars Gallery, Berlin. Neben vielen Abbildungen (mit Sinn fürs Situative platziertes kunst- und kulturgeschichtliches Material; Fundstücke aus der idiosynkratischen "Sammlung Seltzer" – Fotos, Postkarten, Handzettel, Zeitungsausrisse, Reklamegrafiken und andere Skurrilitäten mit verblüffendem Sachbezug; Beiträge anderer Künstler; Seltzers eigene Arbeiten) besticht der Band durch eine assoziativ verflechtete Auswahl kurzer Textpassagen einer Reihe von Autoren (Gustave Flaubert, Émile Zola, Louis-Ferdinand Céline, Henry Miller, Paul Nizan, Georges Bataille, Boris Vian, Raymond Queneau oder Heinrich von Kleist, um nur einige zu nennen), die Seltzer heranzieht, sein Thema, die "Hitze in Paris", zu vertiefen. Ergänzt wird das handliche Buch mit drei Abbildungen von Andreas Seltzers gleichnamiger Zeichnungsserie. Seine Paris-Zeichnungen können als innere Stadtpläne des Künstlers gelesen werden. Da wimmelt es zwischen rot gerädertem Wegenetz von miniaturhaften Architekturen, Masken, tierischen und menschlichen Szenerien. Dazu eine Legende, die kein Mensch lesen mag – hier spricht einzig die Form: durchgearbeitet-manisch-faszinierend.
Aktualisiert: 2020-06-17
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Die Welt in der wir wohnten

Die Welt in der wir wohnten von Basrawi,  Claudia, Gruppe M, Horn,  Michael, Mentrup,  Mario
“Die Welt in der wir wohnten” führt den Leser in ein urbanes Szenario, das dem Berlin der Jetztzeit auf absurde Weise ähnelt. Auf der Suche nach seinen kulturellen Wurzeln stößt der Deutsch-Amerikaner Paul Boetcher auf eine gescheiterte Boheme, die sich, von Einsamkeit, Sexbesessenheit und pseudointellektuellem Anspruch geplagt, im Dunstkreis einer Nacktbar versammelt. In den inzwischen verslumten Nobel- und Szenevierteln Berlins verstrickt sich Paul immer mehr in einem mörderischen Geflecht aus postmodernem Schwindel, groteskem Chic und zweifelhaften philosophischen Betrachtungen. ...
Aktualisiert: 2020-07-01
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Der Horror Omnibus

Der Horror Omnibus von Basrawi,  Claudia, Collins,  William Wilkie, James,  Montague Rhodes, Johnson,  Wallace, Knepperges,  Rainer, Marcinkiewicz,  Vitek, Mare,  Walter de la, Meyrink,  Gustav, Stevenson,  Robert Louis
Diese Anthologie vereint Meisterwerke schwarzer Erzählkunst von klassischen und modernen Autoren. Mark Twain, Walter de la Mare, Robert Louis Stevenson, Gustav Meyrink u.a. entführen den Leser in das Reich der klassischen Gothic-Novelle. Phantasmagorien, sardonischer Humor und jene Dosis an Parabel, die über die atmosphärisch erzählten Gruselszenarien zeitlose Gesellschaftsbeobachtung legt, gehören ebenso in diese Welt wie die Begegnung mit dem Engel Satan und die Haschischexperimente eines esoterischen Börsenmaklers.
Aktualisiert: 2020-06-17
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