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Zur Genealogie des Politischen bei Goethe

Zur Genealogie des Politischen bei Goethe von Stammen,  Theo
Das Besondere an diesen drei Goethe-Aufsätzen des Politologen Theo Stammen besteht wohl darin, dass sie auf die noch mögliche Erzählung von Individualität auf das, was man "Leben Erzählen" nennen möchte orientiert sind; dass sie also versuchen, das Modell der Lebenskarriere, wie es Thomas Hobbes zum ersten Mal entworfen hat, als Muster zur Herstellung von Individualität zu erweisen (Niklas Luhmann) und zwar aus einer Folge von Krisenerfahrungen.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Handeln im Konflikt

Handeln im Konflikt von Schulze,  Heike
Mit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 wurde eine neue Rechtsfigur ins Familiengericht eingeführt: die Verfahrenspflegschaft (Anwalt des Kindes) als eigenständige Vertretung der Kindesinteressen. Es herrschte jedoch von Anfang an Uneinigkeit über die praktische Durchführung: Sollte die Verfahrenspflegschaft eher im Sinne einer rein juristischen Parteivertretung gesehen werden, oder sollte sie auch psychosoziale Aspekte umfassen? Die vorliegende qualitativ-empirische Studie nähert sich dieser Frage aus verschiedenen Perspektiven: Sie untersucht die historische Wechselwirkung von Familie, Kindheit, das jeweils geltende Expertenwissen und das Familienrecht. Die gesellschaftlich-historische Perspektive wurde durch eine rechts- und professionssoziologische Perspektive ergänzt. Die Studie basiert auf der Auswertung von Rechtssprechungsdokumenten und Interviews (mit Verfahrenspflegern, mit Familienrichtern und Jugendamtmitarbeitern, mit betroffenen Kindern und Eltern). Zu mehreren Themenkomplexen ließen sich dabei empirisch fundierte Aussagen treffen: Kindschaftsrechtliche Verfahren bei Trennungen entsprechen nicht dem klassischen Rechtsverfahren, sondern dem Vermittlungstyp "Friedenstiftung". Sie sind durch die Verknüpfung von Druck und psychosozialen Elementen geprägt. Das Verfahrensziel liegt nicht primär darin, eine Entscheidung zu treffen. Vielmehr sollen bei den Elternteilen kinderzentrierte "Lern- und Veränderungsprozesse" initiiert werden. Kindschaftsrechtliche Verfahren bedürfen einer interdisziplinären Arbeitsteilung; die Verfahrenspflegschaft stellt mit ihrer juristisch-(psycho-)sozial-pädagogischen Konzeption ein neues Feld Sozialer Arbeit dar.
Aktualisiert: 2019-01-09
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Die Lehren des A / Templer, Gral und Pistis Sophia

Die Lehren des A / Templer, Gral und Pistis Sophia von Bergmaier,  Annelis, Faivre,  Antoine, Kahle,  Erhart, Schlag,  Oskar R
Mit der Publikation des 8. Bandes der Protokolle über die in den 30er Jahren mit Oskar R. Schlag abgehaltenen Sitzungen wird der Öffentlichkeit ein weiterer wichtiger Beitrag zur Geschichte der Esoterik im deutschsprachigen Raum übergeben. Dieser Band behandelt: Templer, Gral und Pistis Sophia.
Aktualisiert: 2019-01-09
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Das Bedürfnis nach Ausgewogenheit

Das Bedürfnis nach Ausgewogenheit von Stephan,  Manja
Das Buch präsentiert eine ethnologische Studie über die moralische Erziehung adoleszenter sunnitischer Muslime in Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Die Studie ist im Spannungsfeld zwischen sowjetischer Vergangenheit, Postsozialismus und Moderne verortet und integriert erziehungswissenschaftliche Ansätze. Im Mittelpunkt stehen Prozesse moralischer Erziehung, wie sie in muslimischen Familien, staatlichen Mittelschulen und im Rahmen religiöser Kurse, die in privaten Räumlichkeiten oder der Nachbarschaftsmoschee stattfinden, erfolgen. Diese Prozesse zeigen, dass Moralerziehung im städtischen Tadschikistan eng verzahnt ist mit der islamischen Religion. Auf der einen Seite ist die wichtige Rolle, die dem Islam bei der Erziehung heranreifender Jugendlicher zufällt, Ausdruck eines neu erwachten religiösen Bewusstseins. Auf der anderen Seite lassen die Erziehungsvorstellungen und -praktiken ein muslimisches Selbstverständnis erkennen, das sich als Vermächtnis sowjetischen Alltagslebens insbesondere im Denken und Handeln der Elterngeneration Raum bricht. Die gegenwärtige Popularität privater religiöser Kurse in ihrer Funktion als Erziehungs- bzw. Disziplinierungsmethode und alternative Freizeitgestaltung für junge städtische Muslime bezeugt die Entsäkularisierung öffentlicher Güter wie Erziehung. Gleichzeitig aber wird der Islam als moralische Ressource in die weltlichen Koordinaten des tadschikischen Nationalstaates eingepasst und findet als säkularisierte Religion Eingang in die Lehrpläne staatlichen Ethikunterrichtes.
Aktualisiert: 2020-11-16
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Perspektiven aus dem Reich der Toten

Perspektiven aus dem Reich der Toten von Egeler,  Matthias
"Perspektiven aus dem Reich der Toten" nimmt seinen Ausgang von einem Vorschlag, der in der jüngeren religionswissenschaftlichen Forschung vorgebracht wurde: der Religionsästhetik im Rahmen der systematischen Religionswissenschaft die Rolle einer neuen Leitdisziplin zuzuweisen. Anhand einer Detailanalyse des Hypogäums der Volumnier, eines etruskischen Felsengrabs bei Perugia, setzt sich das Buch kritisch mit der Frage auseinander, inwieweit es notwendig ist und welches Potential darin liegen könnte, ein solches Programm auch auf die historische Religionswissenschaft zu übertragen. Dabei wird einerseits deutlich, dass die historische Religionswissenschaft sich in Hinblick auf ihre Profilbildung potentiell ganz ähnlichen Herausforderungen gegenübergestellt sieht, wie sie für die systematische Religionswissenschaft ausgemacht worden sind und dort zum Ruf nach einer neuen Leitdisziplin geführt haben; andererseits zeigt sich jedoch auch, dass die Reichweite der Religionsästhetik in diesem Zusammenhang kritisch zu hinterfragen ist. Anhand einer breiten Kontextualisierung der verschiedenen Jenseitsmotive, die in der Ikonographie des Volumniergrabs aufgegriffen werden, wird daraufhin das Konzept einer überregionalen Religionsgeschichte als ein möglicher Gegenvorschlag zur Religionsästhetik als identitätsstiftender Leitdisziplin der historischen Religionswissenschaft zur Diskussion gestellt. Damit soll eine gleichermaßen vernachlässigte wie produktive Fragestellung wieder stärker ins Bewusstsein der Forschung gerückt werden.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Konstruktionsgeschichten

Konstruktionsgeschichten von Brahier,  Gabriela, Johannsen,  Dirk
Erzählungen sind wirksam. Sie prägen Selbstverständnisse, strukturieren kulturelle Wissensordnungen und konstituieren Gemeinschaften: Mit diesen Einsichten konnte sich Narrativität in den vergangenen Jahrzehnten als ein Grundbegriff der Kulturwissenschaften etablieren. Für die religionsbezogenen Wissenschaften legt sich ein Narrationsfokus schon aufgrund der Quellen nahe: In Schöpfungsgeschichten und Legenden, Konversionsberichten und Erlebnisschilderungen werden Religionen als Erzählgemeinschaften greifbar. Der vorliegende Band bündelt von der Narrationsforschung ausgehende Impulse und fragt nach der Funktion und der Form des Narrativen in religiösen Traditionen sowie in den mit Religion befassten Wissenschaften. In einführenden Beiträgen und Detailstudien aus Religionswissenschaft, Theologie, Philosophie, Soziologie und Narratologie werden narrative Konstruktionen von Lebensgeschichte und Mythos, Identitäten und Autoritäten behandelt und die narrativen Potentiale verschiedener Medien untersucht. Die Betrachtung narrativer Strukturen in religiösen Systemen, Rhetoriken und Selbstverständnissen erlaubt ungewohnte Einblicke in religionsgeschichtliche Dynamiken.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Die Abenteuer des Odysseus

Die Abenteuer des Odysseus von Suchland,  Klaus-Henning
Die Würzburger Philologen Ruth Maria und Otto Anton Schmidt arbeiten seit vielen Jahrzehnten auch als Übersetzer in den verschiedensten Fachgebieten. In der neuen Reihe des Ergon-Verlages "Die Welt in Erzählungen" ist der erste Band Frankreich gewidmet. Die deutschen Übersetzungen von Novellen und Kurzprosa aus der Feder bekannter Journalisten und Literaten (u.a. Rabelais, Voltaire, Diderot, Daudet, Maupassant, Pagnol) sollen den Leser zum Schmunzeln und Nachdenken veranlassen. Der Charakter eines idealen Geschenkbuches wird noch verstärkt durch die zahlreichen Illustrationen von Gerhard Hainlein. 1942 in Würzburg geboren, kam er früh in Kontakt mit Zeichnen und Malen in der Graphikwerkstatt seiner Eltern. Nach Abitur und Militärdienst wurde er in die Münchner Kunstakademie aufgenommen, verließ sie jedoch nach dem Grundkurs, um Medizin zu studieren. Seine künstlerische Arbeit setzte er jedoch fort. Viele Eindrücke auf Reisen und im Alltag, in Konzertsälen, Theatern und Museen werden in seinen Skizzenbüchern festgehalten. Literarische Lektüre regt ihn zu Illustrationen an, die ihren Niederschlag in Büchern und Ausstellungen (u.a. in Berlin) finden. Er ist verheiratet mit einer Ärztin und das Paar versorgt gemeinsam eine Allgemeinpraxis. Die Leidenschaft für Feder und Griffel, Pinsel und Papier ist jedoch ungebrochen erhalten geblieben.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Literarischer Muttertod

Literarischer Muttertod von Zarzutzki,  Sara Alexandra
Tote Mütter sind in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur äußerst präsent. Als Variante der Verbindung von Weiblichkeit und Tod ist das Motiv des Muttertodes traditionell in der Metaphorik der kulturellen Geburt verankert und steht in einem ambivalenten Verhältnis zur Selbstschöpfung. Der literarische Muttertod wird somit für ein Identitätsnarrativ wirksam, das zwischen Nekrolog und Biografie angesiedelt ist. Da die Mutterfigur zudem der Verkörperung literarischer Traditionen dienen kann, besitzt das Motiv eine poetologische Dimension. Anhand ausgewählter Romane von Thomas Bernhard, Charlotte Kerner, Evelyn Grill, Katharina Hagena und Angelika Overath betrachtet die Verfasserin das Motiv des Muttertodes in Zusammenhang mit der Erinnerungsdarstellung und der Gedächtnismetaphorik. Die narratologische Untersuchung, die geschlechtertheoretische Annahmen einbezieht, wird durch eine intertextuelle Lektüre ergänzt. So wird aufgezeigt, dass das Erinnerungsverhalten der Figuren mit dem jeweiligen ‚Gedächtnis der Literatur‘ korrespondiert. Dabei erweist sich sowohl der intertextuelle Umgang mit literarischen Traditionen als auch das Erinnerungsverhalten als offen für ironische Brüche, Verzerrungen und Umdeutungen. Als kulturell aufgeladene Figur, deren Künstlichkeit offengelegt wird, bleibt die tote Mutter konstitutiv für die Identitätskonstruktion.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Grundlagen und Kriterien des steuerlichen Fremdvergleichs bei schenkweise eingeräumten Beteiligungen an Familienpersonengesellschaften

Grundlagen und Kriterien des steuerlichen Fremdvergleichs bei schenkweise eingeräumten Beteiligungen an Familienpersonengesellschaften von Bender,  Bodo
Vertragsgestaltungen unter nahen Angehörigen und in diesem Zusammenhang insbesondere auch Familienpersonengesellschaften beschäftigen Rechtsprechung und steuerliche Praxis seit vielen Jahren. Entwickelt hat sich ein Sonderrecht, das seit Jahrzehnten praktiziert wird. Der steuerliche Fremdvergleich ist ein wesentlicher Bestandteil hiervon. Er hat sich im Laufe der Zeit regelrecht institutionalisiert und wird im Grunde heute nicht mehr grundsätzlich in Frage gestellt. Er wird nahezu wie ein allgemein gesetzlich geregeltes Tatbestandsmerkmal angewandt, obwohl er letztlich eine Schöpfung der Rechtsprechung ist. Der Autor geht diesem "Phänomen Fremdvergleich" auf den Grund und analysiert anhand der Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung, worin der Ursprung des steuerlichen Fremdvergleichs liegt, welche Bedeutung ihm bei Familienpersonengesellschaften in den verschiedenen Stadien der Rechtsprechung beigemessen und insbesondere auch, nach welcher Maßgabe und welchen Kriterien er über die Jahrzehnte der Steuerrechtsprechung angewandt wurde und nicht zuletzt aktuell angewandt wird. Er untersucht, welche eigentlichen Überlegungen hinter dem Fremdvergleich stehen. Ebenso beschäftigt sich das Buch mit der verfassungsrechtlichen Rechtfertigung des Fremdvergleichs sowie der Frage, ob und inwieweit es zur steuerlichen Beurteilung von Familienpersonengesellschaften tatsächlich eines Fremdvergleichs bedarf.
Aktualisiert: 2019-01-09
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Welterbe Limes und Tourismus

Welterbe Limes und Tourismus von Bezirk Mittelfranken, Weinlich,  Edgar
Die Limesfachberatung des Bezirks Mittelfranken dient seit September 2010 als Nahtstelle zwischen Schutz und Vermittlung des UNESCO-Welterbes Limes. Als Fachberatungsstelle hat sie die Aufgabe, die am Limes beteiligten Interessengruppen, Organisationen und Behörden fachlich zu begleiten und zu vernetzen. Im Oktober 2012 widmete sich die Limesfachberatung dem Thema „Welterbe Limes und Tourismus“. Auf einer Tagung beleuchteten fünf anerkannte Spezialisten aus ihrer Sicht das Spannungsfeld fachlicher Betreuung und touristischer Vermittlung am Welterbe Limes. Als zweiter Band der Reihe „Geschichte und Kultur in Mittelfranken“ liegen die Beiträge dieser Tagung, teilweise erweitert und mit Abbildungen und Anmerkungen versehen, nunmehr gedruckt vor. Somit stehen die Vortragsinhalte einem erweiterten Interessentenkreis dauerhaft zur Verfügung. Nebenbei liefert der Band zahlreiche Informationen zum größten linearen Bodendenkmal in Europa, dem römischen Landlimes zwischen Rhein und Donau in seinem Ausbauzustand ab 160 n. Chr. Ebenso wird das Thema „Welterbe“ und das Problem archäologischer Rekonstruktionen angesprochen.
Aktualisiert: 2023-01-03
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