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Fingerübungen

Fingerübungen von Kerstinger,  Andrea
Die kleinteilige und doch so vielfältige Lebenswelt des Burgenlandes schafft den Beobachtungsrahmen für Andrea Kerstingers literarische Fingerübungen. So sind in den letzten Jahren zahlreiche Texte entstanden: Kurzprosa und Erzählungen, Lyrisches und Ironisches. Dass sie in ihrer ländlichen Heimat verwurzelt ist, zeigt die Autorin auch in Dialektgedichten und Beiträgen in ihrer burgenländisch-kroatischen Muttersprache. Andrea Kerstinger hat einen offenen Blick für das Atmosphärische und die Verwerfungen im Zwischenmenschlichen. Schreibend entdeckt sie das Absurde im Alltäglichen, das Besondere im Banalen und das Irritierende in der Idylle. Aber ihre Gedichte und Geschichten entstehen auch aus einem unvoreingenommenen Herzen. Die Tonfolge ergibt sich im Nebeneinander von nachdenklich leisen und lebensbejahend kräftigen Klängen, ergänzt durch harmonische Zwischenakkorde.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Johanna Pálffy-Daun

Johanna Pálffy-Daun von Polzer,  Angelika
Gräfin Johanna „Jimmy“ Pálffy-Daun wurde 1897 als erste Tochter des Grafen Georg Erdődy und seiner Frau Julia Scott in London geboren. Sie verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens im südburgenländischen Dorf Kohfidisch, dessen Entwicklung sie maßgeblich prägte. Johanna Pálffy-Daun war eine sehr fortschrittliche Frau und schlug der Gemeinde im Sinne der Weiterentwicklung keinen Wunsch ab. Vor allem war sie auch sehr auf das Wohl und einen gewissen Komfort ihrer Angestellten bedacht. Gräfin Jimmy lebte bis in die Nachkriegsjahre hinein in Saus und Braus. Nach der sowjetischen Besatzung in Kohfidisch war das Schloss verwüstet und die Gräfin lebte von da an sehr bescheiden. Obwohl sie kein gutes Verhältnis zu ihrer adeligen Verwandtschaft hatte, nahm sie ihren Cousin und Neffen, Graf Sándor Karolyi, der durch die kommunistische Regierung in Ungarn alles verloren hatte, bei sich auf. Das Verhältnis der beiden war nicht das beste, dennoch war es für sie selbstverständlich, sich um ihn zu kümmern. Die Gräfin hatte keine leiblichen Kinder, sie adoptierte ihr Patenkind aus Deutschland, das es ablehnte, den Grafentitel anzunehmen. Somit endete mit Jimmys Tod die Grafschaft in Kohfidisch.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Geister, Gespenster, Tod und Teufel

Geister, Gespenster, Tod und Teufel von Kratzer,  Hertha
Das profund recherchierte Sagenbuch von Hertha Kratzer versammelt über 160 Erzählungen von übernatürlichen, die Wirklichkeit übersteigernden Ereignissen aus dem Burgenland, oft mit Nennung von Personen oder Ortschaften. Auf der spannenden Sagenreise durch Österreichs jüngstes Bundesland, das 2021 seinen 100. Geburtstag feiert, begegnet man Geschichten, die über die Entstehung von Landschaften erzählen, sich auf historische Ereignisse beziehen, wie die Türkenkriege oder die Kuruzzeneinfälle. In Natursagen beseelt die Phantasie Wasser, Luft und Erde mit Geistern, die den Menschen gut oder böse gesinnt sind. Es wird vom Treiben des Teufels und der Hexen berichtet, die sich in menschliches Geschick mischen, von Pest und Cholera, Druden und Dämonen wie auch von Gegenzauber, sie abzuwehren. Ein Kapitel ist den Erzählungen der Roma gewidmet.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Über den dunklen Fluss

Über den dunklen Fluss von de Mendelssohn,  Peter
Erstmals liegt Peter de Mendelssohns Roman Across the Dark River in deutscher Übersetzung vor. 1938/1939 in London entstanden, stellt er die verzweifelte Situation österreichischer Jüdinnen und Juden nach dem „Anschluss“ am Beispiel einer Gruppe von Menschen dar, die im April 1938 von den Nazis aus ihrem Dorf Kittsee im Burgenland nachts deportiert und in der sumpfigen Aulandschaft auf tschechoslowakischem Gebiet ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen wurden. Verzweifelt und hilfesuchend irren sie im Dreiländereck von Österreich, Ungarn und der Tschechoslowakei umher. Gewaltsam müssen sie erfahren, dass sie nirgendwo erwünscht sind ...
Aktualisiert: 2021-09-16
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Anna Leimstättner

Anna Leimstättner von Heindl,  Christine, Leimstättner,  Brigitte
Die gesellschaftspolitische Situation der ersten Jahre unseres Bundeslandes prägte das Leben von Anna Leimstättner und ihrer Familie. Sie erlebte sowohl die Zeit des Austrofaschismus, die Auslöschung Österreichs, die Machtergreifung der Nationalsozialisten, die Zeit des Nationalsozialismus selbst, sowie den Krieg und das Kriegsende. Auch die Nachkriegsjahre und der Wiederaufbau bestimmten wichtige Phasen in ihrem Leben. Sie konnte als selbstbewusste und fortschrittliche Frau wirksam werden und hat es auch immer wieder sehr beherzt getan. „Jung sein. Alt werden. Gern leben.“ konnte Anna Leimstättner in ihrem Leben erreichen. Nicht alle von uns haben dieses Glück – das ist der 93-Jährigen wohl bewusst. „Ich hatte beim Schreiben das Gefühl, es fließt direkt vom Herzen in die Hand und dann in den Text."
Aktualisiert: 2021-09-09
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Johann Treiber

Johann Treiber von Treiber,  Hans Peter
Johann Treiber wurde 1910 als zweiter Sohn in eine jahrhundertealte Dörfler Bauernfamilie geboren. Sein Leben umspannte fast das ganze 20. Jahrhundert (1910–1992). Die Anfangsjahre waren von einer immensen Armut geprägt. Sein sehnlichster Wunsch war es, dieser Armut zu entfliehen. Er lernte die Maurerei in Wien, wurde ein vollwertiger Bauer in Dörfl, aber der Not konnte er damit nicht entkommen. Erst nach den Kriegsjahren schuf er als Wanderhändler jene finanzielle Unabhängigkeit für sich und seine Familie, von der er sein ganzes Leben lang geträumt hatte. Anhand von vier Häusern – drei in Dörfl und eines in Oberpullendorf – zeichnet Hans Peter Treiber den Lebensweg seines Vaters nach.
Aktualisiert: 2021-08-05
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gefunden

gefunden von Schleicher,  Sibylle
Auf ungefunden folgt Jahrzehnte später gefunden. Ein Gedichtband mit Bildern. Dem Werden, Wachsen und Vergehen wird dieses Mal der Stein gegenübergestellt. Als Ruhepol, aber auch als lebendiges Zeichen für Erinnerung. Die Gedichte stehen im Dialog mit Bildern von Steinen, die Heinz Bruckschwaiger Zeit seines Lebens fotografiert hat. Steine in der Natur, Steine bearbeitet für den alltäglichen Gebrauch bis hin zu den Werken von Heinz Bruckschwaiger, zu denen unter anderem auch Grabsteine zählen. Dem vermeintlich harten Stein wird ein schweben-der Tonfall gegenübergestellt, der mitunter in eine handfeste Geschichte mündet. Sibylle Schleichers Sprache ist sinnlich, stark assoziativ, zeichnet surreale Bilder, lässt aber auch einfache Momente als solche stehen. Es geht um Leben und Sterben. Eine Hommage an Heinz Bruckschwaiger.
Aktualisiert: 2021-07-29
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Solange die Zikaden schlafen

Solange die Zikaden schlafen von Treiber,  Jutta
Annas Mutter ist an Krebs gestorben, und es fällt Anna sehr schwer, mit diesem Verlust zu leben. Der Vater ist ein gefühlskalter Mensch, der die Welt vorwiegend durch das Kameraauge betrachtet. Daher hatten Anna und ihre Schwester eine weit intensivere emotionale Bindung an die Mutter. Die warmherzige Großmutter kann diese Lücke ein wenig füllen. Eines Tages stellt der Vater den Töchtern seine neue, sehr junge Freundin Christine vor. Konflikte sind vor-programmiert, die Spannungen werden schier unerträglich. Erst als in der Wohnung Feuer ausbricht, ändert sich die Situation ... Jutta Treiber erzählt vom Schmerz, der mit einem so großen Verlust einhergeht, aber auch von der Möglichkeit, ihn in etwas Positives zu verwandeln. Es ist ein Roman über das Weiterleben trotz allem und die Kraft der Hoffnung.
Aktualisiert: 2021-07-22
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Die Widerstandsgruppe Josef Landgraf am Landstraßer Gymnasium

Die Widerstandsgruppe Josef Landgraf am Landstraßer Gymnasium von Schneider,  Ilse
Als 17-jähriger Schüler am Gymnasium Kundmanngasse in Wien 3 wollte Josef Landgraf die Welt vor dem Bösen, verkörpert durch Adolf Hitler, retten und begann zu dem Zweck im Frühjahr 1941 Flugzettel zu verfassen und in Wien zu verteilen. Seine Mitschüler Ludwig Igalffy, Anton Brunner, Friedrich Fexer und Johann Trettler schlossen sich ihm an, die Widerstandsaktivität weitete sich aus. Im September 1941 – die Schüler besuchten die 8. Kasse – bekam der Schuldirektor Dr. Ferdinand Walter durch den Vater eines weiteren Schülers einen Hinweis und informierte die Geheime Staatspolizei. Die Schüler wurden verhaftet. In der Hauptverhandlung im August 1942 wurden Josef Landgraf und Anton Brunner zum Tod verurteilt, Ludwig Igalffy und Friedrich Fexer erhielten langjährige Haftstrafen, Johann Trettler starb an der Front. 1943 wurden die beiden Todesurteile aufgehoben und ebenfalls in Haftstrafen umgewandelt.
Aktualisiert: 2021-07-22
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