Marshall Schukow

Marshall Schukow von Ewers,  Philipp
Georgi Konstantinowitsch Schukow (1896–1974) polarisiert. Für die einen ist er schlicht »der beste General des Zweiten Weltkriegs« (Eisenhower) und der Mann, der nach dem deutschen Überfall 1941 die wankende Westfront stabilisierte, Berlin eroberte und die deutsche Kapitulation entgegennahm, 1945 bei der Siegesparade in Moskau auf einem Schimmel über den Roten Platz ritt und die Parade abnahm, sogar zum Verteidigungsminister der Sowjetunion aufstieg und seine millionenfach verkauften Memoiren veröffentlichte. Andere wiederum halten ihn für einen »Bluthund«, einen »Schlächter«, der sinnlos das Leben Tausender Soldaten opferte, der für den waggonweisen Raub deutscher Antiquitäten bei Kriegsende zu Recht bestraft und degradiert wurde, einen Ehebrecher, der seine Frau regelmäßig betrog. Im vorliegenden Buch wird auf der Basis neuester geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisse zu Schukow eine Neubewertung vorgenommen, werden seine Verdienste und Schwächen im Kontext der damaligen historischen Situationen beleuchtet, wird sein Leben und Werk fundiert – gestützt auf Quellen und Zeitzeugnisse – beurteilt und so die Basis für die künftige Beschäftigung mit dieser widersprüchlichen Persönlichkeit gelegt.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Die Personenschützer des MfS

Die Personenschützer des MfS von Nitschke,  Henry
Der Schutz der DDR-Staatsrepräsentanten und ihrer ausländischen Gäste war eine Kernaufgabe des Ministeriums für Staatssicherheit und wurde schwerpunktmäßig durch dessen Hauptabteilung Personenschutz (HA PS) realisiert. Das neue Buch von Henry Nitschke widmet sich dieser Thematik umfassend und detailliert. Der Autor beleuchtet Gewalttaten in der DDR sowie Erscheinungsformen des internationalen Terrorismus und stellt dar, welche Aufgaben sich daraus für die Personenschützer des MfS ergaben. Er beschreibt die Maßnahmen zur Sicherung von Partei- und Regierungsobjekten sowie der »Waldsiedlung« bei Wandlitz, des Wohnobjekts der DDRPolitelite. Gestützt auf die akribische Auswertung des Aktenmaterials der HA PS sowie auf Aufzeichnungen von und Gesprächen mit Zeitzeugen, stellt der Experte für die Geschichte von Nachrichtendiensten die spezifischen Einsatzkräfte des MfS-Personenschutzes ausführlich vor, erzählt von den Regelungen bei der Versorgung und Betreuung der führenden Funktionäre und den Vorgehensweisen zur Sicherung der Protokollstrecke. Und natürlich fehlen auch die »Schüsse von Klosterfelde« nicht, die seinerzeit als »Honecker-Attentat« in den Westmedien sensat ionelle Erwähnung fanden.
Aktualisiert: 2019-12-09
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Die Treuhand

Die Treuhand von Behling,  Klaus
Die Treuhandanstalt gehört zu den schmerzlichen Erinnerungen an die deutsche Einheit. 25 Jahre nach ihrem Ende ist das Echo der Wut noch nicht verhallt. Klaus Behling hat seit 1990 die Anstalt beobachtet, mit Managern aus dem Westen und Arbeitslosen aus dem Osten gesprochen, Betriebe besucht und Akten gewälzt. Daraus entstand eine Bilanz, die einige Erfolge beim Neustart der früheren DDR-Wirtschaft ebenso zeigt, wie die vielen Hoffnungen, die in Enttäuschungen endeten. Behling untersucht die historischen Wurzeln der Treuhand, ihre Verwandlung in eine undurchsichtige Behörde, die die Wirtschaft eines ganzen Landes abschaffte, und fand Spuren von Kriminellen, die Millionenvermögen ergaunerten. Klar wird: Auch auf kommende Generationen wird die längst verschwundene Treuhand noch Einfluss haben. Das Folgen der Treuhand in der Langzeit-Perspektive – eine historische Spurensuche der besonderen Art. Sehr aufschlussreich!
Aktualisiert: 2019-11-26
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Der erfundene Superspion

Der erfundene Superspion von H.,  Rudek Joachim
Es ist eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR: Anfang der 1970er Jahre erfand der Stasi-Oberst Herbert Pätzel für seine Dissertation eine besonders gefährliche Spezies westlicher Agenten – die "Agenten mit spezieller Auftragsstruktur", kurz "AsA". Sie gingen in der DDR angeblich ein und aus, legten geheime Waffendepots an, wurden im Westen ausgebildet, während ein Doppelgänger ihre Rolle einnahm. Alles, was Pätzel als Beleg für seine Theorien brauchte, waren Fallbeispiele – und die konnte er vorweisen: Fast 150 Personen waren aufgrund vager Denunziationen verhaftet und so lange verhört worden, bis sie alles zugaben. Unter anderem gab es ein Urteil von 1969 vom Obersten Gericht der DDR – 15 Jahre Haft für Jörg Bocho wegen Spionage. In ihm hatte die Staatssicherheit einen idealen Kandidaten gefunden, der sich nicht nur als Offizier des amerikanischen Geheimdienstes NSA selbst bezichtigt, sondern seine vermeintliche westliche Agententätigkeit immer konkreter ausgeschmückt hatte. Gezeichnete Klein-U-Boote, eine im Auftrag der NSA angeblich absolvierte Kampfschwimmerausbildung … – er erzählte, was man von ihm hören wollte, weil ihm versprochen worden war, er würde dank seiner "Kooperation" in den Westen entlassen werden. Joachim H. Rudek hat die Akte Jörg Bocho studiert, akribisch recherchiert und sich der Frage gestellt: Sollte das alles Lüge sein? 30 Jahre nach dem Mauerfall legt er die Geschichte Jörg Bochos vor, die aus einem Agententhriller zu stammen scheint, und zeigt, mit welchen Methoden und Machenschaften das MfS vorging, um sich die Entdeckung eines Superspions auf die Fahnen zu schreiben.
Aktualisiert: 2019-10-29
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Grandiose Täuschungsmanöver der Geschichte

Grandiose Täuschungsmanöver der Geschichte von Seiffert,  Johannes
Johannes Seiffert entführt seine Leser unterhaltsam, spannend und mitunter provokativ ins weite Feld der bewussten Fälschungen und Umdeutungen von historischen Begebenheiten bis hin zur regelrechten Lüge, um die Geschichtsschreibung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Anhand von zehn exemplarischen Fällen entschlüsselt der Autor Mythen und Mythologien. So zeigt er, dass die Gründung des Vatikanstaats auf einer Fälschung beruht, er geht der Frage nach, ob es das Mittelalter überhaupt gab, ob der Krimkrieg (1853–1856) ein erster konzentrierter Versuch zur Zerschlagung Russlands war, untersucht die Dreyfus-Affäre (1894) in Frankreich und beschäftigt sich mit den Verschwörungstheorien zum Terror des 11. September 2001. Er bringt Licht ins Leben, Lieben, Spionieren und Sterben von Elli Barczatis (1912–1955), der einstigen Chefsekretärin des DDR-Ministerpräsidenten Otto Grotewohl, und hinterfragt, welche Rolle US-Drohnenkriege im Völkerrecht spielen. Über all das und vieles mehr bringt der Autor Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Irreführungen zum Vorschein. Johannes Seiffert deckt die Täuschungen auf, betrachtet kritisch angeblich unumstößliche Tatsachen und analysiert, wie es wirklich gewesen ist. Zeitgeschichte vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, die sich spannender als jeder historische Krimi liest!
Aktualisiert: 2019-11-06
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Grandiose Täuschungsmanöver der Geschichte

Grandiose Täuschungsmanöver der Geschichte von Seiffert,  Johannes
Johannes Seiffert entführt seine Leser unterhaltsam, spannend und mitunter provokativ ins weite Feld der bewussten Fälschungen und Umdeutungen von historischen Begebenheiten bis hin zur regelrechten Lüge, um die Geschichtsschreibung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Anhand von zehn exemplarischen Fällen entschlüsselt der Autor Mythen und Mythologien. So zeigt er, dass die Gründung des Vatikanstaats auf einer Fälschung beruht, er geht der Frage nach, ob es das Mittelalter überhaupt gab, ob der Krimkrieg (1853–1856) ein erster konzentrierter Versuch zur Zerschlagung Russlands war, untersucht die Dreyfus-Affäre (1894) in Frankreich und beschäftigt sich mit den Verschwörungstheorien zum Terror des 11. September 2001. Er bringt Licht ins Leben, Lieben, Spionieren und Sterben von Elli Barczatis (1912–1955), der einstigen Chefsekretärin des DDR-Ministerpräsidenten Otto Grotewohl, und hinterfragt, welche Rolle US-Drohnenkriege im Völkerrecht spielen. Über all das und vieles mehr bringt der Autor Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Irreführungen zum Vorschein. Johannes Seiffert deckt die Täuschungen auf, betrachtet kritisch angeblich unumstößliche Tatsachen und analysiert, wie es wirklich gewesen ist. Zeitgeschichte vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, die sich spannender als jeder historische Krimi liest!
Aktualisiert: 2019-10-14
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Der erfundene Superspion

Der erfundene Superspion von Joachim H.,  Rudek
Es ist eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR: Anfang der 1970er Jahre erfand der Stasi-Oberst Herbert Pätzel für seine Dissertation eine besonders gefährliche Spezies westlicher Agenten – die »Agenten mit spezieller Auftragsstruktur«, kurz »AsA«. Sie gingen in der DDR angeblich ein und aus, legten geheime Waffendepots an, wurden im Westen ausgebildet, während ein Doppelgänger ihre Rolle einnahm. Alles, was Pätzel als Beleg für seine Theorien brauchte, waren Fallbeispiele – und die konnte er vorweisen: Fast 150 Personen waren aufgrund vager Denunziationen verhaftet und so lange verhört worden, bis sie alles zugaben. Unter anderem gab es ein Urteil von 1969 vom Obersten Gericht der DDR – 15 Jahre Haft für Jörg Bocho wegen Spionage. In ihm hatte die Staatssicherheit einen idealen Kandidaten gefunden, der sich nicht nur als Offizier des amerikanischen Geheimdienstes NSA selbst bezichtigt, sondern seine vermeintliche westliche Agententätigkeit immer konkreter ausgeschmückt hatte. Gezeichnete Klein-U-Boote, eine im Auftrag der NSA angeblich absolvierte Kampfschwimmerausbildung … – er erzählte, was man von ihm hören wollte, weil ihm versprochen worden war, er würde dank seiner »Kooperation« in den Westen entlassen werden. Joachim H. Rudek hat die Akte Jörg Bocho studiert, akribisch recherchiert und sich der Frage gestellt: Sollte das alles Lüge sein? 30 Jahre nach dem Mauerfall legt er die Geschichte Jörg Bochos vor, die aus einem Agententhriller zu stammen scheint, und zeigt, mit welchen Methoden und Machenschaften das MfS vorging, um sich die Entdeckung eines Superspions auf die Fahnen zu schreiben.
Aktualisiert: 2019-08-30
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Wer verkaufte die DDR?

Wer verkaufte die DDR? von Blessing,  Klaus
Viele Spitzenkader der DDR haben gegen deren Ende selbst den Boden für den Übergang zum Kapitalismus bereitet – zu diesem provokanten Schluss kommt Klaus Blessing in seinem neuen Buch. Obwohl die ökonomische Abschlussbilanz der DDR von 1990 besser war als die von vielen entwickelten kapitalistischen Ländern heute, gab es den »Schürer-Bericht« vom 30. Oktober 1989 mit seiner falschen Behauptung der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit des Landes. Dem ging allerdings eine lange Reihe an Handlungen, Beschlüssen und Anordnungen voraus, die von einem grassierenden Misstrauen gegen die eigene sozialistische Wirtschaftsweise zeugen. Doch wann hörten Unkenntnis und Unvermögen auf, und wann begann das Kalkül? – Denn auch das, so zeigt der Autor eindeutig, ist Teil der Agonie der DDR, ein »planvolles Agieren gegen den Plan«, das schlussendlich zum weitgehenden Verschwinden einer ganzen Volkswirtschaft führte. Belegt mit einer Vielzahl an Akten und Dokumenten, liefert Klaus Blessing unangenehme Einsichten zum Verständnis der Wende.
Aktualisiert: 2019-09-26
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Der Vatikan

Der Vatikan von Johannes,  Seiffert
Der Vatikan – Sex, Lügen und Verbrechen. Johannes Seiffert untersucht unvoreingenommen und detailgenau die düstersten Kapitel aus 2000 Jahren Kirchengeschichte. Wie sieht es wirklich hinter den dicken Mauern aus? Wie hält man es dort mit der Wahrheit, dem Zölibat, dem Sex? Der Autor analysiert das Lügengebilde, auf dem die Katholische Kirche aufgebaut ist, überprüft die angebliche Heiligkeit führender Kirchenvertreter kritisch und benennt die zahllosen Verbrechen, die im Namen des Gekreuzigten begangen wurden und werden.
Aktualisiert: 2019-04-11
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Liebe, Sex & Sozialismus

Liebe, Sex & Sozialismus von McLellan,  Josie
Liebe, Sex & Sozialismus ist eine faszinierende Auseinandersetzung mit der stillen sexuellen Revolution in der DDR und ihren Grenzen. Auf packende und unterhaltsame Weise zeigt Josie McLellan, dass im Sozialismus die Scheidungsraten Rekordwerte erzielten, Abtreibung eine Normalität wurde und die Rate der außerehelichen Geburten zu den höchsten in ganz Europa zählte. FKK entwickelte sich vom verbannten Außenseiterhobby zum staatlich geförderten Boom, und Erotika wurden zu einer beliebten Tauschware sowohl in der offiziellen Ökonomie als auch auf dem Schwarzmarkt. Die öffentliche Diskussion über Sexualität wurde dennoch strikt kontrolliert, und es gab nur eingeschränkte Möglichkeiten, Grenzen traditioneller Geschlechterrollen oder Sexualnormen zu überschreiten. Das vorliegende Buch über "die schönste Nebensache der (DDR-)Welt" stellt eine herausragende Studie dar und leistet einen wegweisenden Beitrag zum Verständnis des emotionalen Alltagslebens in der DDR. Es hinterfragt liebgewordene Überzeugungen hinsichtlich der Beziehung zwischen Sexualität, Politik und Gesellschaft und veranschaulicht, dass die Einwohner der DDR trotz Repressionen über ein großes Maß an persönlicher Freiheit und Autonomie im sexuellen Bereich verfügten.
Aktualisiert: 2019-12-18
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