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Wieland Förster – Jahrhundertbilanz

Wieland Förster – Jahrhundertbilanz von Förster,  Wieland, Glaser,  Gerhard, Matschie,  Jürgen, Nielsen,  Astrid, Rietz,  Tobias, Sieber,  Uljana, Wagner,  Herbert
'Wieland Förster – Jahrhundertbilanz' ist der Titel der Ausstellung mit 15 Arbeiten des Bildhauers in ausgewählten Räumen der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, vor allem im kargen sowjetischen Haftkeller und im bedrückenden Hafthaus. Tiefes Leid soll nachempfunden werden, Repression spürbar sein, existenzielle Bedrohung und Willkür von Diktaturen sollen ebenso wirken wie der lichte Ausblick der Befreiung. Der Rundgang führt den Besucher durch ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, in welchem auch Künstler persönlich drangsaliert, verfolgt und behindert wurden.
Aktualisiert: 2023-02-07
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BEDENKEN II. Dresdner Zeitzeugenprojekt mit Schülern

BEDENKEN II. Dresdner Zeitzeugenprojekt mit Schülern von Neumann,  Heiko, Rietz,  Tobias, Sieber,  Uljana
In einem ehemaligen sowjetischen Haftkeller in Dresden – jetzt Teil der Gedenkstätte Bautzner Straße – befinden sich Zellen, in denen Menschen aus politischen Gründen inhaftiert waren. Die meisten von ihnen wurden von Sowjetischen Militärtribunalen zu Haftstrafen von 10, 15 oder 25 Jahren, in etlichen Fällen auch zum Tode verurteilt oder ohne Urteil für Jahre in sowjetische Speziallager gesperrt. Bis zum Jahr 2009 war dieser authentische Dresdner Ort, an dem der Leidensweg vieler Menschen seinen Anfang nahm, dem Vergessen und Verfall preisgegeben. Um die Schicksale dieser Inhaftierten in das Gedächtnis zurückzurufen, entwickelte die Gedenkstätte Bautzner Straße das Projekt BEDENKEN, in dem Jugendliche mit Zeitzeugen sprachen und deren Erinnerungen an die bedrückende Zeit ihrer Haft in Wort, Bild und Ton festhielten sowie künstlerisch reflektierten und daraus eine Dauerausstellung für den Haftkeller erstellten. Im Folgeprojekt „BEDENKEN II. Vergangenheit begreifen – Zukunft in die Hände nehmen“ erweiterten die Schüler den Fokus auf die Familien und Bekannten der im Vorgängerprojekt interviewten Zeitzeugen und fragten darüber hinaus nach den Auswirkungen der Haft auf das Leben in Freiheit. Immer wieder betonten die Inhaftierten, wie schwer es für die Zurückgebliebenen war, mit dem plötzlichen und spurlosen Verschwinden ihrer Nächsten umzugehen, und wie schwer es für sie selbst war, mit diesem Gedanken in der Haft zu leben. Auch mit weiteren Zeitzeugen kamen die Schüler ins Gespräch, um so das Bild um den ehemaligen sowjetischen Haftkeller und die politische Haft in der SBZ und DDR zu verdichten. Entstanden sind ein neuer Ausstellungsteil im sowjetischen Haftkeller und der hiermit vorliegende Begleitband, der die beeindruckenden Ergebnisse jener Begegnungen wiedergibt.
Aktualisiert: 2023-02-07
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Vom Dresdner Kellergefängnis ins Lager

Vom Dresdner Kellergefängnis ins Lager von Rietz,  Tobias, Sieber,  Uljana
In einem Keller der Bautzner Straße in Dresden, der heutigen Gedenkstätte Bautzner Straße, befinden sich Zellen, in denen Hunderte von Menschen zu Unrecht aus politischen Gründen inhaftiert waren. Die meisten von ihnen wurden von Sowjetischen Militärtribunalen zu Haftstrafen von 10, 15 oder 25 Jahren, in etlichen Fällen auch zum Tode verurteilt oder ohne Urteil für Jahre in sowjetische Speziallager gesperrt. Bis zum Jahr 2009 war dieser authentische Dresdner Ort, an dem der Leidensweg vieler Menschen seinen Anfang nahm, dem Vergessen und Verfall preisgegeben. Um die Schicksale dieser Inhaftierten in unser Gedächtnis zurückzurufen, entwickelte die Gedenkstätte Bautzner Straße ein Projekt, in dem Jugendliche mit Zeitzeugen sprachen und deren Erinnerungen an die bedrückende Zeit ihrer Haft in Wort, Bild und Ton festhielten sowie künstlerisch reflektierten. Die beeindruckenden Ergebnisse jener Begegnungen werden in diesem Buch vorgestellt. Das Buch erschien begleitend zur gleichnamigen Dauerausstellung im sowjetischen Haftkeller der Gedenkstätte Bautzner Straße.
Aktualisiert: 2023-02-07
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„Und die hatten irgendwie meinen Willen gebrochen.“

„Und die hatten irgendwie meinen Willen gebrochen.“ von Neumann,  Heiko, Rietz,  Tobias
Die Lokalstudie schildert anhand von bisher nicht veröffentlichten Häftlingsinterviews das Haftregime und die Vernehmungspraxis in der Dresdner Untersuchungshaftanstalt des MfS. Der Haftalltag wird in vergleichender Perspektive im Zeitraum von 1953 bis 1989 dargestellt. Die umfangreiche Einbindung von Häftlingserinnerungen erzeugt ein detailliertes Bild über die damaligen Haftabläufe, aber auch über das Empfinden von Menschen in Haft. Von der Aufnahme in der Fahrzeugschleuse bis hin zur Geständnisgewinnung in den Vernehmungsräumen erlaubt die Studie einen tiefen Einblick sowohl in die baulichen Veränderungen als auch in die Ziele und Methoden einer MfS-Untersuchungshaftanstalt.
Aktualisiert: 2020-07-01
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