fbpx

Der Architekt Hermann Willebrand (1816-1899)

Der Architekt Hermann Willebrand (1816-1899) von Bartels,  Olaf, Berswordt-Wallrabe,  Kornelia von
Der Architekt Hermann Willbrand (1816-1899), ein Schüler Friedrich August Stülers und Zeitgenosse Gottfried Sempers, prägte mit dem Museum für Künste und Alterthümer - heute das Staatliche Museum Schwerin - und seinen Entwürfen für das Schweriner Schloß nicht nur das Stadtbild der mecklenburgischen Landeshauptstadt maßgeblich. Auch zahlreiche andere Arbeiten für die großherzogliche Familie - so zum Beispiel Gut Raben Steinfeld - zeichnen ihn als einen bedeutenden Baumeister des Historismus aus, der es verstand, mecklen-burgische Bautraditionen und akademische Stilformen gelungen zu vereinen. Die reich bebilderte Monographie stellt Hermann Willebrands Schaffen erstmals umfassend vor.
Aktualisiert: 2017-07-03
> findR *

Völkische Wohlfahrtsdiktatur

Völkische Wohlfahrtsdiktatur von Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Lohalm,  Uwe
Das Buch, das auf einer umfassenden Auswertung der archivalischen und gedruckten Quellen basiert, bietet erstmalig eine Gesamtdarstellung der Hamburger öffentlichen Wohlfahrtspolitik im 'Dritten Reich'. Es fragt nach der Bedeutung der Wohlfahrtspolitik für die nationalsozialistische Herrschaft und untersucht, in welchem Ausmaß Erb- und Rassenpolitik Denken und Handeln der Sozialverwaltung bestimmten. Es gewährt zugleich Einblicke in die Lebensverhältnisse der ärmsten Teile der Hamburger Bevölkerung. Auch wird dargestellt, wie die Hamburger Sozialverwaltung versuchte, sich gegenüber den zentralen Machtansprüchen der Reichsleitung zu behaupten. Ins Blickfeld gerät dabei die Stellung des Reichsstatthalters und Gauleiters Karl Kaufmann, der stets bestrebt war, seine Machtposition im Rahmen des polykratischen Herrschaftssystems auszubauen. Das nationalsozialistische Hamburg, zuvor unter sozialdemokratisch geführten Senaten zu einer Wohlfahrtsstadt ausgestaltet, entwickelte sich mehr und mehr zum integralen Teil einer 'völkischen Leistungsgemeinschaft'.
Aktualisiert: 2018-07-12
> findR *

Zwischen Charleston und Stechschritt

Zwischen Charleston und Stechschritt von Alonzo,  Christine, Martin,  Peter
Die Schwarzen, die nach dem Ersten Weltkrieg als Künstler, Geschäftsleute, Diplomaten, Soldaten oder als deren Kinder in Deutschland lebten, trafen auf widersprüchliche Reaktionen aus Modernisierungshoffnungen, exotischen Phantasien, Angst und Hass bis hin zur Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Der Band ergründet die vielfältigen historischen und ideologischen Wurzeln des Verhältnisses der Nationalsozialisten zu den Schwarzen: die Teilnahme farbiger Kolonialtruppen und US-Soldaten am Ersten Weltkrieg und später die Beteiligung farbiger Kontingente der Alliierten an der Besetzung des Rheinlands, die von der Propaganda als 'Schwarze Schmach' ausgeschlachtet wurde, die Bewegung der so genannten 'Rassenhygiene', das anhaltende Streben nach einer Wiedergewinnung von Kolonialbesitz und die Angst vor dem Aufstand der Kolonisierten bis zur 'Deutschen Afrika-Schau', einer schwarzen Wanderbühne in der NS-Zeit. Dagegen stehen der Jubel der Boheme über den Jazz, 'afrikanische' Modetänze wie den Charleston, Josephine Baker und der Einfluss der afrikanischen Kunst auf die Kunst der Avantgarde, die bereits in den zwanziger Jahren zu Angriffspunkten nationalvölkischer Agitation gegen die vermeintliche Überfremdung der deutschen Gesellschaft wurden.
Aktualisiert: 2019-03-18
> findR *

Weltliche Gesänge

Weltliche Gesänge von Butz,  Bernhard, Stephan,  Michael
'Die weltlichen Gesänge des Egidius Pfanzelter von Polykarpszell' erschienen erstmals 1909 mit 28 Liedern; die erweiterte Ausgabe von 1911 enthielt bereits vierzig 'Gesänge'. Georg Queri (1879 – 1919) profilierte sich mit diesen 'unsagbaren bayrischen Versen' nicht nur als Mundartdichter, sondern auch als Vortragskünstler. Die musikalischen Möglichkeiten von Queris Liedern entdeckte als Erster der Volksmusikkomponist Ludwig Prell, der einige der 'Weltlichen Gesänge' vertonte und 1963 mit seiner Tochter Bally Prell aufnahm. Daneben enthält die CD auch die Interpretation des 'Wildererliedes' durch Hans Well von der Biermösl Blosn. Die weiteren Gedichte und Lieder sind von Bernhard Butz gesprochen. Eine kleine Kostprobe: 'Drobn,druntn,und draußn und drin': Auf‘n Berg, und da mag ih net steign, / giebt nix schöners wia’s heruntnbleiben! // Und in d’Kircha, ja, da geh ih net nei – / wann ih drinnat bin,möcht ih draußn sei! // Aber vom Wirtshaus, ja, da tuat’s mir’s Inner taugn; / aber’sMadl,dees muaß ih von unt ohschaugn!
Aktualisiert: 2020-01-01
> findR *

Über der Elbe. Die Seefahrtschule Hamburg

Über der Elbe. Die Seefahrtschule Hamburg von Gerkan,  Meinhard von, Kaehler,  Gert
Es ist ein besonderer Ort, dieser Elbhang gleich unterhalb der Elbchaussee, neben dem 'Altonaer Balkon'. Seit dem 17. Jahrhundert wussten ihn die wohlhabenden Hamburger Reeder, Banker und Kaufleute zu schätzen. Der klassizistische Architekt Christian Frederik Hansen baute hier ein prächtiges Wohnhaus, das kurz nach 1800 durch einen französischen Emigranten zu einem Spitzenrestaurant und kulturellem Treffpunkt von europäischen Rang gemacht wurde: 'Rainville's Garten'. Dessen Niedergang und Abriss folgte der zweite, ebenfalls gescheiterte Versuch einer gastronomischen Nutzung. Anfang der 1930er Jahre errichtete dann ein weitgehend unbekannter Architekt am gleichen Ort die 'Altonaer Seefahrtschule' im Stil des 'neuen bauens'. Nach Schließung der Schule stand der Bau jahrelang leer und geriet in Vergessenheit; er sollte abgerissen werden, um einer neuen, lukrativen Büronutzung zu weichen. Nach Protesten von Seiten der Hamburger Bürger fand sich durch die Initiative einer privaten gemeinnützigen Stiftung um das Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner eine neue Nutzungsidee - einschließlich der einer öffentlichen Gastronomie. Das Gebäude konnte erhalten werden. Das Buch zeichnet die wechselvolle Geschichte der Bauten nach und lässt zwei Jahrhunderte Ortsgeschichte lebendig werden.
Aktualisiert: 2022-08-11
> findR *

Jedes Kind ist mein Einziges

Jedes Kind ist mein Einziges von Gillis-Carlebach,  Miriam
Nicht nur in Hamburg erregte Miriam Gillis-Carlebach, Tochter des letzten Oberrabbiners von Altona und Hamburg, mit ihren Erinnerungen an ihre Mutter Lotte Carlebach-Preuss großes Aufsehen. Sie schildert mit liebevollem Auge für das Detail den Alltag in einem lebendigen Neun-Kinder-Haushalt einer religiösen jüdischen Familie. Von der Heirat der Eltern bis zu ihrer Deportation mit den vier jüngsten Kindern 1942 begleitet der Leser den tragischen Weg der Familienmitglieder. Immer wieder werden in Rückblenden auch die heiteren Momente in dieser lebhaften und außergewöhnlichen Familie deutlich. Fotografien aus dem Familienalbum der Carlebachs, Dokumente und der erschüttternde Briefwechsel zwischen den Eltern und Kindern machen das Buch zu einem bewegenden Zeugnis vom Leben einer jüdisch-orthodoxen Familie in den Jahren 1900 bis 1942. Das große Thema - die Rolle der jüdischen Mutter im Holocaust - ist hier so verdichtet, daß Film- und Hörspielproduktionen diese überarbeitete Neuauflage begleiten werden.
Aktualisiert: 2022-08-11
> findR *

Geformter Raum

Geformter Raum von Lubitz,  Jan
Carl Gustav Bensel (1878–1949) gehörte zwischen 1910 und dem Zweiten Weltkrieg zu den führenden Architekten in Hamburg. Gemeinsam mit Johann Kamps und Heinrich Amsinck betrieb er ein Büro, das mit seinen Bauten wegweisend für die moderne Architektur der Zeit war. Bensels Werk entwickelte sich in drei verschiedenen politischen Systemen: Nach einer klassischen Architektenausbildung im Kaiserreich gab Bensel mit seinen Kontorhäusern an der Mönckebergstraße dem Hamburger Bauschaffen noch vor dem Ersten Weltkrieg wichtige Impulse. In der Weimarer Republik trug er mit Ein- und Mehrfamilienhäusern zum Durchbruch des Neuen Bauens bei. Dessen theoretische und praktische Grundlagen reflektierte Bensel auch in mehreren Schriften. Während des 'Dritten Reichs' bildete dann der Kirchenbau den Arbeitsschwerpunkt des Büros. Die Formensprache wurde der nationalsozialistischen Gestaltungsdoktrin angepasst, seine modernen Raumkonzepte entwickelte Bensel aber weiter. Der Zweite Weltkrieg bedeute für das Büro dann das Ende. Das reich illustrierte Buch verfolgt erstmals den Werdegang dieser zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Architekten und zeichnet damit die Entwicklungslinien der modernen Architektur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach.
Aktualisiert: 2022-08-11
> findR *

Über den Tellerrand geguckt

Über den Tellerrand geguckt von Schülert,  Irene
In den 1960er Jahren galten Schweinebraten und Rotkohl als Inbegriff deutscher Kochkunst. Fünfzig Jahre später ist das gutbürgerliche Essen aus den Großstadtrestaurants so gut wie verschwunden. Die Küche ist international geworden, denn in den 1970er Jahren gründeten viele der hier infolge der Wirtschaftskrise arbeitslos gewordenen Migranten eigene Gastronomiebetriebe. Und so lautet die gängige Frage heute: 'Wollen wir zum Griechen, Italiener oder zum Inder?' Und wenn doch Schweinebraten, dann mit Honig, Chili und Szechuanpfeffer. Irene Schülert verarbeitete Interviews mit Restaurantbesitzern zu Lebensgeschichten: Madame Hu im Schanzenviertel, Due Baristi, Delhi und Trattoria Salento in Eimsbüttel, Casa Ricardo in der Neustadt, Nostalgia bei Sotiris in Ottensen, Bangkok in Uhlenhorst. Mit großer Offenheit schildern ihre Besitzer, wie sie als Inder, Italiener, Türke, Grieche, Chinese, Spanier oder Thai mit Hamburg vertraut wurden. Herausgekommen ist ein Buch über Menschen, die kein Problem damit haben, über den Tellerrand zu gucken und die nicht nur unsere Esskultur bereichern.
Aktualisiert: 2018-07-10
> findR *

Die Kunst des Mittelalters in Hamburg

Die Kunst des Mittelalters in Hamburg von Plagemann,  Volker
Eine Vielzahl wichtiger Kulturhistoriker der Stadt sind an diesem Band beteiligt. Sie stellen die Entwicklung der Stadt im frühen, hohen und späten Mittelalter dar. Kirchen und Rathaus, Skulpturen, Malerei und Kunsthandwerk, die anderen Künste und die Alltagskultur. Daraus ist ein Kaleidoskop von Beiträgen zur Kulturgeschichte des Mittelalters geworden. Die mittelalterliche Kulturgeschichte der Stadt wird neu interpretiert.
Aktualisiert: 2019-09-02
> findR *

Eingebrannt ins Gedächtnis

Eingebrannt ins Gedächtnis von Thiessen,  Malte
Seit über 60 Jahren erinnert sich Hamburg an die NS-Zeit. Dabei sind Luftkrieg und Kriegsende die wichtigsten Bezugspunkte, an denen sich Diskussionen über die Vergangenheit und das städtische Selbstbild entzünden. Der Umgang mit Gedenktagen, Denkmalsetzungen oder Ausstellungen spiegelt damit ebenso ein schillerndes Spektrum städtischen Gedenkens wie die Nachwirkung des Nationalsozialismus im Gedächtnis der Stadt.
Aktualisiert: 2017-07-03
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Oben: Publikationen von Dölling u. Galitz

Informationen über buch-findr.de: Sie sind auf der Suche nach frischen Ideen, innovativen Arbeitsmaterialien, Informationen zu Musik und Medien oder spannenden Krimis? Vielleicht finden Sie bei Dölling u. Galitz was Sei suchen. Neben praxiserprobten Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblättern finden Sie in unserem Verlags-Verzeichnis zahlreiche Ratgeber und Romane von vielen Verlagen. Bücher machen Spaß, fördern die Fantasie, sind lehrreich oder vermitteln Wissen. Dölling u. Galitz hat vielleicht das passende Buch für Sie.

Weitere Verlage neben Dölling u. Galitz

Im Weiteren finden Sie Publikationen auf band-findr-de auch von folgenden Verlagen und Editionen:

Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Dölling u. Galitz

Wie die oben genannten Verlage legt auch Dölling u. Galitz besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben