Wir sind es wert

Wir sind es wert von Hiesinger,  Marie-Luise
Alles begann 1993 mit einem Experiment an der Julius-Springer-Schule, einer kaufmännischen Schule in Heidelberg. An einem Ort, an dem es keiner vermutete, wollte eine Deutschlehrerin nach literarischen Perlen fischen. Und fand sie. Seitdem – seit mehr als einem Vierteljahrhundert – gibt es nun für Auszubildende und Vollzeitschüler*innen, die diese Schule besuchen, einen Kurzgeschichten-Wettbewerb. Eine kompetente Jury aus dem Kultur- und Literaturbereich bewertet die anonym eingereichten Texte; Institutionen und Privatpersonen stiften die Preise. Die Anthologie enthält alle Siegertexte. Sie liefert ein Psychogramm von Jugendlichen über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren. Die Themen der eingereichten Texte kreisen meist um individuelle Probleme: um das Traurige, Melancholische, den Verlust von Geborgenheit, unglückliche Familien, Beziehungen, den Geschlechterkampf, das innere Feuer, die äußere Coolness, sexuelle Orientierung, Kommunikationsstörungen, Suchtverhalten, Scheitern, Krankheiten. In den letzten Jahren kamen gesellschaftspolitische Inhalte dazu, etwa die Angst vor Abhängigkeiten in der digitalen Welt, vor antidemokratischen Entwicklungen, Gewaltausbrüchen und zunehmender Entsolidarisierung. Andere Bezüge zur Welt entdeckt man im Text einer Preisträgerin, die in der DDR aufwuchs, oder in Texten, die aus der Innensicht andere Kulturen beschreiben. Eine Fundgrube für Leser*innen, die sich für die Befindlichkeiten von Jugendlichen in diesem langen Zeitraum interessieren, nicht allein für literarische Betrachtungen. Dass die preisgekrönten Kurzgeschichten an einem so nüchternen Ort wie einer kaufmännischen Schule entstanden, zeigt, dass auch hier Kultur das andere durchdringen kann. Die Anthologie mag junge Menschen zum Schreiben ermutigen und Lehrer*innen dazu inspirieren, im Unterricht mit diesen Texten zu arbeiten. Als Impuls für kreatives Schreiben, für literarische Rollenspiele. Bei dem Wettbewerb wurden 127 von mehr als 800 eingereichten Geschichten prämiert. Allein 79 stammten von Auszubildenden aus der Buch- und Verlagsbranche, 23 von Auszubildenden im Groß- und Einzelhandel, in Drogerien, in Büros, im Öffentlichen Dienst, im Steuerfach und in Rechtsanwaltskanzleien. 25 Vollzeitschüler*innen, die die Fachhochschulreife anstreben, gehörten zu den Ausgezeichneten.
Aktualisiert: 2019-12-03
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Alberto, Elsa und die Bombe

Alberto, Elsa und die Bombe von Bubba,  Angela, Caradonna,  Chiara, Heimann-Stiftung
Was haben Alberto Moravia, Elsa Morante, Leó Szilárd, Ernst Jünger, Wolf Graf Baudissin, Pier Paolo Pasolini, die Doomsday Clock, Science Fiction, Stanley Kubricks Dr. Seltsam, der amerikanische SDS und Die Stimme der Delphine mit der Atombombe zu tun? Droht ein neues atomares Wettrüsten, ein Atomkrieg? Und wohin mit dem ganzen Atommüll? Angela Bubbas Essay schlägt ein besonderes, in Deutschland bisher unbekanntes Kapitel im Leben des italienischen Schriftstellers Alberto Moravia (1907–1990) und dessen Frau, der Schriftstellerin Elsa Morante (1912–1985), auf. Beide waren pazifistisch eingestellt, beide beschäftigten sich in ihren schriftstellerischen Werken mit der atomaren Bedrohung und den Folgen eines Atomkriegs. Moravia fuhr 1982 nach Japan und besuchte u. a. Hiroshima, weil ihn die immer noch andauernden Folgen des Abwurfs der Atombomben auf Japan 1945 beschäftigten. Er führte dort viele Gespräche mit Überlebenden, die ihn darin bestärkten, den Protest gegen eine neue atomare Aufrüstung zu verstärken. Moravia entschloss sich nach seiner Rückkehr aus Japan, diese Gespräche in Deutschland fortzusetzen: »Weil «, sagt er, »Deutschland eine große militärische und philosophische Tradition hat, und die Atombombe ist, auf eine extreme und beispielhafte Weise, beides: ein militärisches und ein philosophisches Problem, oder, wenn man es vorzieht, ein religiöses Problem.« Bubbas Buch beschäftigt sich mit den Auswirkungen der nuklearen Gefahren und der möglichen Vernichtung der Menschheit. Wie beeinflusst diese Bedrohung unserer Gesellschaften und Kulturen unser Bewusstsein? Die Frage ist, wie können wir nach Hiroshima und Nagasaki auf dieser Erde noch leben? Ihr Essay ist von besonderer Aktualität, da er uns auf eindrucksvolle Weise vor Augen führt, was die Spezies Mensch zu verlieren hat, wenn sie sich nicht endgültig von ihren atomaren Macht- und Vernichtungsträumen verabschiedet.
Aktualisiert: 2019-11-26
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Die Maulposaune

Die Maulposaune von Biaginia,  Elisa, Caradonna,  Chiara, Gahse,  Zsuzsanna, Gallo,  Carmen, Giovenale,  Marco, Hünger,  Nancy, Ingenito,  Domenico Arturo, Italiano,  Frederico, Koneffke,  Jan, Schultens,  Katharina, Stolterfoht,  Ulf, Thill,  Hans, Tipaldi,  Francesco Maria, Wichner,  Ernest
Eine Italienische Reise der besonderen Art bietet diese Anthologie. Sie stellt uns die junge Szene Italienischer Lyrikerinnen und Lyriker vor. Wer einem alten Cliché gemäß eine Neigung für die »große Rede« und das pathetische Sprechen der italienischen Dichter erwarten möchte, der wird enttäuscht sein. Hier spricht eine moderne, europäische Generation, die die einstige Vorliebe fürs Rhetorische der Vorväter weit hinter sich gelassen hat. Dafür wird die Realität auf den Prüfstand gestellt: Etwa im Gedicht »Grammatologie des Besitzes« von Domenico Arturo Ingenito. Elisa Biagini überrascht mit einer »Autobiographie« des Erfinders Nicola Tesla unter dem Titel »Perpetuum Mobile«. und der polyglotte Federico Italiano mit der »Geburt eines Zimmers«. Francesco Maria Tipaldi mit seinen lakonischen frechen Gedichten, die zu einem desillusionierten Schluß finden: »Das Nichts frißt uns aus der Hand.« Gabriele D´Annunzio würde sich im Grabe herumdrehen. Mit dieser Dichtergeneration ist für die Populisten kein Staat zu machen. Mit Gedichten von Elisa Biagini, Carmen Gallo, Marco Giovenale, Domenico Arturo Ingenito, Federico Italiano, Francesco Maria Tipaldi. Übersetzt von Zsuzsanna Gahse, Nancy Hünger, Jan Koneffke, Katharina Schultens, Ulf Stolterfoht, Ernest Wichner. Nach Interlinearversionen von Chiara Caradonna. »Poesie der Nachbarn« ist ein Projekt des Künstlerhauses Edenkoben der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur in Kooperation mit der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Aktualisiert: 2019-10-10
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Nicht von Pappe!

Nicht von Pappe! von Bopp-Schumacher,  Dr. Ute, Dr. Hanns-Simon Stiftung Bitburg, Kaak,  Stephanie
Zeitgenössische Arbeiten aus Papier und Pappe von Werner Haypeter, Xue Liu, Werner Müller, Martin Noël, Simon Schubert, Martin Spengler, André Schweer. Das Motto Nicht von Pappe! der Herbstausstellung 2019 der Neuen Galerie im Haus Beda bezieht sich auf die erfolgreiche Ausrichtung primär zeitgenössischer Ausstellungen seit 10 Jahren. Im Buch werden die Kataloge zu jeder Ausstellung kurz mit den eindrucksvollen Covern vorgestellt. Als Hommage an die Auftaktausstellung "Martin Noël. Malerei Hölzer Zeichnungen Druckgraphik im Herbst 2009 wird mit Holzschnitten des Ende 2010 verstorbenen Künstlers an die Anfänge erinnert. Im Zentrum steht die Vorstellung von sechs Künstlern, die beeindruckende Arbeiten auf und aus Pappe und Papier - allgegenwärtigen, preiswerten und global vorhandenen Werkstoffen - kreieren.
Aktualisiert: 2019-09-24
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Uniform und Eigensinn

Uniform und Eigensinn von Bartz-Hisgen,  Christoph, Frohoff,  Sonja, Hohnholz,  Sabine, Jagfeld,  Monika, Kappenberg,  Torsten, Majer-Bahrke,  Kasja, Roeske,  Thomas, Rotzoll,  Maike, von Beyme,  Ingrid, Wendt,  Liane
Kunst und Krieg – gerade im Hinblick auf den Ersten Weltkrieg fand und findet dieses Thema erhebliche Beachtung in Forschung und Öffentlichkeit. Dass auch zivile Patient*innen deutscher psychiatrischer Anstalten damals auf Militarismus und Krieg reagierten, ist wenig bekannt. Fast vollständig unerforscht ist, wie sie sich künstlerisch den Themen näherten und welches inhaltliche Spektrum ihre bildlichen und textlichen Reaktionen einschließen. Diese Forschungslücke schloss exemplarisch hundert Jahre nach Kriegsausbruch das Projekt an der Heidelberger Sammlung Prinzhorn in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Heidelberg und dem Militärhistorischen Museum Dresden. Die zentrale Erkenntnis: Die eigenwilligen künstlerischen Antworten von Anstaltspatient*innen auf Militarismus und Krieg spiegeln nicht nur Stimmungen und Themen der gesamten Zivilgesellschaft im damaligen Deutschen Reich wider, sondern bündeln sie in der Art eines Brennglases oder verzerren sie zur Kenntlichkeit. Der nun zum Ende des Projekts vorgelegte Band vertieft mit zehn Aufsätzen zu historischen Aspekten des Bildmaterials sowie zu einzelnen Motiven und Themen die wissenschaftliche Auseinandersetzung.
Aktualisiert: 2019-10-31
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Zeit der vielen Einsamkeiten

Zeit der vielen Einsamkeiten von Graf,  Esther, Graf,  Nelly Z.
Sprache war Siegfried Einsteins Waffe. In politischen und literarischen Essays, in Gedichten und Erzählungen schrieb er gegen Unrecht und Verdrängung im Nachkriegsdeutschland des Vergessen–Wollens an. Zu einer Zeit, als die Bundesrepublik im Aufbau begriffen war und der Großteil der deutschen Bevölkerung die NS-Verbrechen unter den Teppich kehren wollte, gab er den Überlebenden der Schoa in Deutschland eine Stimme. Oft schlug Siegfried Einstein laute Töne an, um den Geschundenen und sozial Benachteiligten in Zeitungsartikeln und Vorträgen Sprachrohr zu sein. Seine Lyrik ist jedoch von einer zärtlichen, leisen Sprache geprägt. Denn so divergent er als Mensch war, so vielfältig war auch sein literarisches Schaffen: mahnend, aufklärerisch, polemisch, zärtlich, zynisch, poetisch und tieftraurig. Er, der die NS-Diktatur als Jugendlicher in der Schweiz in verschiedenen Arbeitslagern überlebt hatte, folgte einer Einladung deutscher Schriftstellerkollegen und kehrte zurück. Einstein fand seinen Lebensmittelpunkt in Mannheim, wo er seine außergewöhnliche Sprachbegabung als Dozent an der Abendakademie jahrzehntelang in den Dienst der Volksbildung stellte und unzählige literarische Texte verfasste. Die vorliegende Anthologie holt den in Vergessenheit geratenen Tucholsky-Preisträger zurück in das öffentliche Gedächtnis und macht seine grandiose, messerscharfe Sprachkunst einem breiten Publikum zugänglich.
Aktualisiert: 2019-11-07
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Von der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte

Von der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte von Zimmermann,  Dr. Klaus
Wir leben nicht in Zeiten, die sich von großen Fragen tragen lassen. Die Fragen, die gestellt werden, beschränken ihre Reichweite auf das »Machbare«. Dafür, dass existenzielle Fragen an Gewicht und Präsenz im Alltag verloren haben, gibt es Gründe. Ein aufgeklärtes technisches Verständnis braucht keine Religion mehr. Ein gesellschaftliches Grundverständnis, das in der Individualität nicht nur den Anfangs-, sondern Ziel-und Endpunkt jeden gesellschaftlichen Verhältnisses sieht, braucht keine tragenden Begriffe. Ihm genügt die Behauptung einer »Individualität«, die im Grunde wenig mehr hat von dem, was sich als emanzipatorische Verbindung und Verbindlichkeit unter den Menschen verstehen ließe, als Suche nach kulturellen, sozialen oder moralischen geteilten Überzeugungen. Was lässt sich der Rede vom »Ende« der Geschichte, der Vernunft, der Hoffnung, der Fantasie entgegensetzen? Es ist die Besinnung auf das, was nicht untergeht: die Schönheit der Welt und des Lebens, die Erfahrung mit ihr und die Sehnsucht nach ihr. Von den Möglichkeiten und Bedingungen, unter denen Freiheit und Moral in der Welt möglich sind, von den Gegengründen und Gefahren, vom Gebrauch des Lebens in der gegebenen und einer vorgestellten Welt, von der Orientierung in ihr, kurz: vom Verhältnis des Lebens zur Welt handelt dieses Buch. Eine kritische, scharfsinnige Analyse, die nur Bruchstücke, Fragmente liefern kann – deshalb die vom Autor gewählte essayistische, aphoristische Form. Aber: es ist ein Versuch am Notwendigen.
Aktualisiert: 2019-07-23
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Immer noch Barbaren?

Immer noch Barbaren? von Ahlam, Arad Yasur,  Maya, Bacharevič,  Alhierd, Basil,  Priya, Brandt,  Lars, Cissoko,  Aya, Dündarn,  Özlem, Gomringer,  Nora, Grjasnowa,  Olga, Haratischwili,  Nino, Hilling,  Anja, John,  Elnathan, Jordan,  John, Kennedy,  A.L., Löhle,  Philipp, Lotz,  Wolfram, Lüdeking,  Karl-Heinz, Maci,  Enis, Magnusson,  Kristof, Marinic,  Jagoda, Mwanza Mujila,  Fiston, Nickel,  Eckhard, Öziri,  Necati, Pat To Yan, Rietzschel,  Lukas, Röggla,  Kathrin, Stadelmaier,  Philipp, Wajsbrot,  Cécile
Was ist das eigentlich, das Schöne? Welche Wirkung hat die Kunst auf die Entwicklung der Menschheit? Wozu überhaupt Kunst? Mit diesen (und vielen anderen) Fragestellungen müssen sich Künstler*innen immer wieder auseinandersetzen. Auch Friedrich Schiller führte diese Auseinandersetzung mit sich selbst in seiner berühmten Schrift Über die ästhetische Erziehung des Menschen, in einer Reihe von Briefen, entstanden unter dem Eindruck der Gewaltexzesse in Folge der Französischen Revolution. Schiller hatte die Revolution zunächst euphorisch begrüßt, hoffte er doch, dass sich in ihrem Zuge die Ideale der Aufklärung europaweit durchsetzen ließen. Doch statt in Frieden gemeinsam an einer demokratischen Gesellschaftsform zu arbeiten, setzte die neu gewonnene Freiheit die niedrigsten Instinkte in Schillers Zeitgenossen frei. Offensichtlich war der Mensch noch nicht reif fürs Freisein. Die Kunst, so Schillers Hoffnung, sollte den Menschen durch die »Veredelung« seines Charakters zur Freiheit befähigen. Heute sind es rassistische und nationalistische Ideologien, die unsere Freiheit und unsere liberale Gesellschaftsordnung bedrohen. Was ist in dieser Situation die Aufgabe von Kunst? Anlässlich des 20. Jubiläums der Internationalen Schillertage bat das kulturanthropologische Auseinandersetzungkulturanthropologische Auseinandersetzung Schillers kulturanthropologische Auseinandersetzung mit der Ästhetik und dem Nutzen der Kunst für unsere Zeit fortzuschreiben. Eine Autorin, ein Autor – ein Brief. Entstanden ist eine Sammlung höchst verschiedener politischer und ästhetischer Stellungnahmen, Aufrufe, Gedankenspiele, Hoffnungen und Manifeste aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln. Eine Zusammenstellung, die eine Ahnung davon gibt, welche Bedeutung Kunst heute haben kann und haben sollte. Die neuen »Briefe zur ästhetischen Erziehung des Menschen« erscheinen pünktlich zum Festivalbeginn im Juni 2019.
Aktualisiert: 2019-06-30
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Heida! Heida! He!

Heida! Heida! He! von Haeusgen,  Ursula, Pils,  Holger, Rinck,  Monika
»Zwischen 1914 und 1922 schrieb Fernando Pessoa – bzw. sein Alter Ego Álvaro de Campos – unter dem Titel Der sensationistische Ingenieur gigantische Oden im raumgreifenden Stil Walt Whitmans. Er besingt Meere und Motoren, Düngemittel und Dreschmaschinen, den technischen Fortschritt und die Erbarmungslosigkeit der Beschleunigung. Die im italienischen Futurismus noch sublimierten Phantasien: hier toben sie unverstellt, blutüberströmt und manisch. Ein großer exaltierter Gesang auf die technische Entwicklung, der immer wieder in masochistischen Jubel übergeht. Im Zwiegespräch mit dem sensationistischen Ingenieur soll gefragt werden: Welche Gesänge begleiten heute die gesellschaftlichen Umbrüche, die die Digitalisierung mit sich bringt? Wer besingt die Zerstörung, wen verängstigt, wen begeistert sie?« So Monika Rinck über ihren Zwiesprachen-Autor Fernando Pessoa.
Aktualisiert: 2019-10-15
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permafrost

permafrost von Rautenberg,  Arne
Rabenschwarz, vogelfrei und nah am Schicksal sind die neuen Gedichte von Arne Rautenberg. Auf Höhe der Schneeglöckchen kreuzen sie den Gang durchs Leben – und stürzen ab: Geisterwelten tun sich auf, grinsende Fratzen. Die Schönheit von Feldlerchen und Rohrdommeln trifft jählings auf Picasso, Munch und Emily Dickinson. Gegen das Gefühl, verloren zu gehen im Großen, das diese Welt schon immer scheitern ließ, setzt Rautenberg leuchtende Zeichen: das Klein-Klein unseres Alltags und die Widerhaken des Abseitigen. Es sind Zerstörungs- und Erlösungsgedanken, dämonische Tiefen und tröstliche Nähen, die das Menschsein in der Schwebe halten – nicht umsonst hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung Rautenbergs Gedichte als »Höhepunkte aktueller Poesie« bezeichnet. Formal sind die Gedichte in permafrost zwischen Kurz- und Langgedicht angesiedelt, zwischen gereimt und ungereimt, zwischen Zuchtrose und Wildkraut. Arne Rautenberg sagt: »Wir müssen Gedichte wieder als das wahrnehmen, was sie sind: charmante, auch leicht wahnsinnige Verführungen zum Denken. Ein Blitzschlag mit offenem Ende, widerspenstig, wehrhaft und schön!«
Aktualisiert: 2019-11-04
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