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„Berlin, nun freue dich!“

„Berlin, nun freue dich!“ von Momper,  Walter
Dass Walter Momper zur Person der Zeitgeschichte wurde, verdankt er dem Zufall: Der Sozialdemokrat war im März 1989 Regierender Bürgermeister von Berlin (West) geworden. So geriet er in den Strudel der Grenzöffnung, die er mit dem Satz kommentierte: 'Berlin, nun freue dich!' Bilder, die ihn mit seinem roten Schal zeigten, gingen um die Welt. Ein reichliches Jahr später übernahm sein Vorgänger von der CDU wieder die Amtsgeschäfte. Momper notierte damals mit Präzision und Detailfülle, was ihm, seiner Stadt und dem Land in jenen bewegten Monaten widerfuhr.
Aktualisiert: 2017-03-10
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Hermann Kant

Hermann Kant von Gutschke,  Irmtraud
In Fernsehporträts vor und nach der Wende hat Günter Gaus ihn „einen bedeutenden deutschen Schriftsteller und die meistbeschimpfte Person“ genannt, mit der er es in seinen Sendungen zu tun bekam. Wie sieht Hermann Kant selbst sein Schriftstellerleben im wechselvollen Verlauf deutscher Geschichte? Wie hat er etwas einst erlebt und wie denkt er heute darüber? Über ein Dreivierteljahr hinweg hat Irmtraud Gutschke Gespräche mit Kant geführt, offen, nachdenklich und erhellend.
Aktualisiert: 2022-02-25
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Was war die DDR wert?

Was war die DDR wert? von Roesler,  Jörg, Wenzel,  Siegfried
Alle Untersuchungen zur ökonomischen Situation der DDR, ob populär oder akademisch, laufen stets auf die Kernfrage hinaus: War die DDR 1989 wirklich pleite? Eine emotional aufgeladene Diskussion ersetzt nicht die historisch-sachliche Analyse. Siegfried Wenzel sichtet kritisch Entstehung und Zerstörung des in der DDR praktizierten Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells sowie die gewaltigen Transformationsprozesse und deren Hauptinstrument, die Treuhand nebst Nachfolgeeinrichtungen. Und er präsentiert eine faktenbasierte Antwort. Wenzels Buch, hier in durch ein umfassendes Vorwort vom Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Jörg Roesler erweiterter Neuauflage, wurde über 15 Jahre zum Klassiker. Denn auch für Nichtökonomen liefert es aufschlussreiches Material und erklärt allgemeinverständlich komplizierte Zusammenhänge.
Aktualisiert: 2017-03-10
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Das rote Berlin

Das rote Berlin von Schumann,  Frank
Berlin und seine bewegte Geschichte - wo stand die Barrikade, auf der 1848 Ernst Zinna kämpfte? Wo rief Karl Liebknecht 1918 die Sozialistische Republik aus? Wo fackelte die Widerstandsgruppe um Herbert Baum die Propaganda-Ausstellung der Faschisten ab? Wie erinnern die Berliner an die Befreiung ihrer Stadt? Wo befand sich die Residenz des DDR-Präsidenten? Und wo der Palast der Republik? ... Straßen, Plätze, Bauwerke, Orte eben, an denen Geschichte geschrieben oder gemacht wurde. Eine Handreichung für Berlin-Reisende mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus der revolutionären, roten Geschichte der Metropole. Kurz, knapp und knackig, passt in jede Jackentasche.
Aktualisiert: 2021-11-13
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Die Flachzangen aus dem Westen

Die Flachzangen aus dem Westen von Huhn,  Klaus
Eine Flachzange ist ein Werkzeug. Der Volksmund bezeichnet damit aber auch einen Menschen, der im Oberstübchen nicht sonderlich gut möbliert ist, sich seiner Einfalt jedoch nicht bewusst ist und auftritt, als sei er sehr bedeutend. Diese Differenz von Anspruch und Wirklichkeit mag hingehen, wenn diese Menschen kein Amt und keine Funktion haben. Wenn sie jedoch, wie nach 1990 massenhaft geschehen, in den Osten drängten und dort allein aufgrund ihrer Herkunft Immobilien, Unternehmen, Leitungs- und politische Funktionen an den Hals geworfen bekamen (oder mit krimineller Energie sich dieser bemächtigten), dann war das ein gesellschaftlicher Vorgang und keine lässliche Sünde. Klaus Huhn behandelt einige gravierende Fälle. Und zeigt, dass diese Flachzangen objektiv doch Werkzeuge waren: nämlich Instrumente einer bestimmten Gesellschaft.
Aktualisiert: 2021-06-12
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Die Reise ins Reich

Die Reise ins Reich von Ginsburg,  Tobias
Die Reichsbürger – das sind verführte Irre und böse Verführer, Sektierer, Rechtsradikale und Hetzer hinter konservativer Fassade. Sie alle glauben an eine Weltverschwörung gegen das deutsche Volk und bekämpfen diesen vermeintlichen Feind. Der jüdische Autor und Regisseur Tobias Ginsburg begibt sich für dieses Buch undercover unter Reichsbürger. Er besucht quer durch Deutschland verschiedene Gruppierungen, wird Untertan eines Königreichs, macht mit bei Plänen zum Sturz der BRD GmbH und für ein germanisches Siedlungsprojekt in Russland. Er lernt gewaltbereite Neonazis und friedensbewegte Esoteriker kennen, aber auch Biedermänner, von denen manche heute für die AfD im Bundestag sitzen. »Die Reise ins Reich« ist Reportage, Sachbuch und aberwitzige Abenteuergeschichte zugleich. Sie liefert kuriose, komische und bedrückende Auskünfte über eine Bedrohung, die längst die Mitte der Gesellschaft erreicht hat. »Ein irrwitzig-wahnsinnig-komisches Buch über die weitverzweigte Sumpflandschaft der rechtsradikalen Reichsbürger. Tobias Ginsburg hat sich monatelang in ihrem ›gemeinsamen Nest aus Menschenverachtung‹ aufgehalten und erzählt als Literat und Aufklärer von dieser wahrhaft bedrohlichen Szene.« Günter Wallraff
Aktualisiert: 2020-07-18
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Der Kollaborateur aus dem Osten

Der Kollaborateur aus dem Osten von Huhn,  Klaus
Der Chefunterhändler der DDR, Günter Krause, fertigte 1990 mit den Einigungsverträgen den Totenschein des Landes aus, in dem er einst geboren wurde, studierte und promovierte. Der Professor und Parvenü aus Wismar wurde dafür mit dem Amt eines Bundesministers belohnt. Doch er ließ vom Zocken nicht, als er in der Bundesliga spielte. "Seit seinem Rücktritt 1993 hat sich Krause, der nach zahlreichen Affären über eine vom Arbeitsamt subventionierte Putzfrau stolperte, als Unternehmer versucht. Nicht sonderlich erfolgreich. Er hinterließ Schulden in Millionenhöhe und ist seit März 2009 rechtskräftig wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung verurteilt", hieß es im Spiegel.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Ulbricht vs. Adenauer

Ulbricht vs. Adenauer von Benser,  Günter
1949, mit Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, wurde die Nachkriegsteilung Deutschlands staatliche Realität. An der Spitze dieser beiden Staaten handelten der katholische Konservative Konrad Adenauer (1876-1967) und der Kommunist Walter Ulbricht (1893-1973). Obgleich sie gegeneinander standen und verschiedenen Interessen dienten, agierten sie objektiv miteinander. Sie unterschieden sich erheblich - und waren doch in ihrem Handeln aneinander gebunden. Der Historiker Günter Benser hat sie verglichen. Er stellt interessante Gemeinsamkeiten und Gegensätze heraus. Und er dokumentiert, dass beide nicht nur herausragende Persönlichkeiten waren, sondern nachhaltig die deutsche Geschichte prägten.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Nachlese

Nachlese von Huhn,  Klaus
In den neunziger Jahren war der SPOTLESS-Verlag die erste und oft einzige Adresse für Autoren, die einen Großteil ihres Oeuvres in der gerade untergegangenen DDR verfasst hatten. Ihre mahnenden Worte zum Thema "Wende", ihre Befürchtungen über deutschen Größenwahn und neue Nazis, selbst ihre Beispiele vom arroganten und selbstherrlichen Verhalten der westdeutschen 'Brüder und Schwestern' wollte niemand drucken. Doch die Texte halten stand, sie geben ein präzises Bild der Jahre nach der DDR-Abwicklung. Autoren: Elfriede Brüning, Werner Eberlein, Walter Flegel, Gerhard Holtz-Baumert, Erik Neutsch, Eberhard Panitz, Gisela Steineckert, Harry Thürk, Ruth Werner u.a.
Aktualisiert: 2019-04-26
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