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Damit Krankheit nicht heillos verwaltet wird

Damit Krankheit nicht heillos verwaltet wird von Ralle,  Gertraude
Warum schleppen wir ein veraltetes und krankes System mit uns herum? Wieso schaffen wir es nicht, trotz ungeheurem Wissenszuwachs im Bereich Medizin und Informationstechnologie, neue Erkenntnisse zum Wohle aller umzusetzen? Weshalb werden krisenhaft zugespitzte Entwicklungen wie Kostensteigerung, Pflegenotstand, Ärztemangel, Antibiotikaresistenz etc. nicht gestoppt? Gertraude Ralle sagt: Es fehlt der politische Wille, den kommerzialisierten Kampf der InteressenvertreterInnen zu beenden. Denn mittlerweile ist die Wirtschaft zu einem kaum mehr hinterfragten Juror zwischen richtig und falsch geworden. Ein Wettbewerb tobt auf einem gnadenlosen Markt: PatientInnen sind dort Kunden und Ware zugleich. Ralle ist Gesundheitspolitik-Insiderin, gibt tiefe Einblicke in die verzweigten Strukturen des maroden Systems und liefert so ein eindringliches Plädoyer für eine zukünftige lebenswerte Existenz. Wer wissen will, warum unser teures Gesundheitswesen immer mehr Menschen enttäuscht, verunsichert, gar als Opfer zurück lässt, findet hier interessante Antworten. Ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen muss historisch gewachsene Widersprüche auflösen, Fehlentwicklungen korrigieren und sich moderne wissenschaftliche und technologische Erkenntnisse auf der Basis einer demokratisch kontrollierten Fürsorge zu Nutze machen.
Aktualisiert: 2021-07-28
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Permanente Metamorphosen

Permanente Metamorphosen von Winzer,  Axel
Die Kinder- und Hausmärchen sind eines der zentralen Werke der europäischen Literatur und für viele noch immer das Entree in die Welt der Bücher. Vor über 200 Jahren erstmals erschienen, sind sie längst Teil der deutschen Identitätsgeschichte und bleiben eine der wenigen festen Größen unseres kollektiven Bildungshintergrunds. Trotz einer Fülle an bereits vorliegenden Deutungen bleibt noch immer Raum für Neuentdeckungen. Ein halbes Jahrhundert lang sammelte Wilhelm Grimm Geschichten und feilte an den Texten. Axel Winzer analysiert diese redaktionelle Arbeit so umfassend und detailliert, wie dies nie zuvor geschehen ist. Er legt Schicht für Schicht den Bauplan der Kinder- und Hausmärchen frei und zeigt, wie Wilhelm Grimm für jedes Märchen nach der perfekten Rezeptur suchte. Dafür werden zahlreiche bislang unbekannte Briefe und Dokumente vorgestellt – viele davon im Erstdruck. Gleichzeitig präsentiert das Buch eine Fülle neuer Bilddokumente und bietet die bislang umfangreichsten und zuverlässigsten bibliographischen Angaben zu diesem Hauptwerk der deutschsprachigen Literatur. So ist ein literaturwissenschaftliches Standardwerk für die Literaturgeschichte zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden, das speziell für die Grimm-Philologie von Interesse ist. Winzer gelingt es, »sowohl im Bereich der Verlags- als auch der Editionsgeschichte völlig neue Sachverhalte offenzulegen, (…) gleichermaßen eine Pilotstudie und ein Grundlagenwerk« (Lothar Bluhm).
Aktualisiert: 2021-07-20
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Berghain, Techno und die Körperfabrik

Berghain, Techno und die Körperfabrik von Robin,  Guillaume
»Morgen ist die Frage«: so steht es auf dem Banner, das seit dem Lockdown an der imposanten Fassade des Berghains hängt. Der berühmte Techno-Club in Berlin Friedrichshain ist wegen der Pandemie vorübergehend in ein Museum verwandelt worden. Was bedeutet diese Entwicklung für Berlin? Was, wenn die von Gentrifizierung und Gesundheitskrise bedrohten Clubs zu Museen würden? Das Berghain ist in der Techno-Kultur eine Weltreferenz und pflegt sein Mysterium. Es rüttelt an den Normen und bricht mit dem üblichen Zeitablauf: so wird der Tag zur Nacht und der Montag – der Tag des Closings – zum Ruhetag, während den TänzerInnen am Sonntag die Puste ausgeht. In einer Ethnographie des Stammpublikums erforscht Guillaume Robin die Techno-Szene als Ort der Befreiung der Körper. Inwieweit erlaubt es dieser ›andere Ort‹ im Sinne Foucaults, uns von sozialen Normen und Geschlechterrollen zu befreien? Was steckt hinter dem Verlangen nach Ekstase und Exzess? An der Schnittstelle von Kulturgeschichte und Körperanthropologie taucht die Studie in die körperliche Erfahrung des Berghains ein –Techno als Modus des Resist-Dance, aber auch als Ort der Selbstdisziplin und Überwachung.
Aktualisiert: 2021-07-08
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Stella Kramrisch

Stella Kramrisch von Ziebritzki,  Jo
Warum gab es keine bedeutenden Kunsthistorikerinnen? Jo Ziebritzki geht dieser Frage nach, um die misogynen und patriarchalen Strukturen der Kunstgeschichte zu verstehen. Sie widmet sich dem Werk der Kunsthistorikerin Stella Kramrisch (1896–1993) und geht der irritierenden Kluft zwischen Kramrischs damals gefragter Expertise und dem heutigen Fehlen ihres Werks in der Kunstgeschichtsschreibung auf den Grund. Als Expertin für indische Kunst schrieb Kramrisch gegen koloniale Abwertungsstrategien an. Die Argumente zur Anerkennung des eigenständigen künstlerischen und ästhetischen Wertes indischer Tempelplastiken und Malereien entfaltet sie in Publikationen und vielbesuchten Ausstellungen in Zusammenarbeit mit diskursprägenden Institutionen in Indien und im Europa der 1920er bis 1940er wie etwa dem Wiener Institut für Geschichte, Springers Handbuch Kunstgeschichte, der Reformbewegung und dem Warburg Institut. Warum wissen wir nichts von dieser Tänzerin zwischen Kulturen, der scharfen Beobachterin und poetisch präzisen Autorin? Die Gründe des Vergessens zu verstehen und zugleich die Erschließung ihrer Werke, Methoden und Kunstbegriffe voranzubringen, dient der Depatriarchalisierung der Kunstgeschichtsschreibung und ihrer polyperspektivischen Erweiterung.
Aktualisiert: 2021-07-26
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Die Neuerfindung des M. Night Shyamalan

Die Neuerfindung des M. Night Shyamalan von Gmelch,  Adrian
Kaum eine Karriere im Film ist so von Licht und Schatten gekennzeichnet wie die des indischstämmigen US-Filmemachers M. Night Shyamalan, der mit ›The Sixth Sense‹ (1999) einen der erfolgreichsten Psychothriller aller Zeiten schuf. Von Kritik und Publikum zuerst geliebt und dann gehasst, hat sich der Filmemacher seit ein paar Jahren mit Filmen wie ›The Visit‹ oder ›Split‹ erfolgreich neu erfunden. Adrian Gmelch zeichnet das Auf und Ab in Shyamalans Karriere nach und geht besonders auf die Werke des Regisseurs von 2008 (›The Happening‹) bis 2021 (›Servant‹) ein. Er erzählt damit auch eine Geschichte über den Schmerz des Scheiterns und die Kraft des Glaubens an sich selbst. Bislang noch unerforschte Aspekte im Werk Shyamalans werden genauer betrachtet: Was verbindet den Filmemacher mit David Lynch? Welche gesellschaftspolitischen Botschaften verstecken sich in Shyamalans Werk? Welche Rolle spielen Trauma und Vergangenheit in seinen Filmen? ++ »Ein kluges, fundiertes, detailreiches Filmbuch« (DEADLINE - Das Filmmagazin, #88) ++ »Gmelch kann mit viel Detail- und Fachwissen überzeugen, und auch die Leidenschaft für Shyamalans Werke ist auf jeder Seite spürbar, geradezu ansteckend.« (Leipziger Volkszeitung, 28.07.21) ++
Aktualisiert: 2021-07-29
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Rahmensprenger

Rahmensprenger von Winter,  Eva-Kristin
Der britische Filmemacher Peter Watkins (geb. 1935) ist vermutlich einer der meist übersehenen zeitgenössischen Regisseure Europas. Watkins’ Filme fordern einerseits ein vor allem politisches Engagement ihrer Rezipient_innen, was durch das schriftliche Werk des Künstlers angetrieben und verstärkt wird. Zum anderen bewegen sich Watkins’ Werke auf und über Grenzen: Der Gewinn des Oscars für den besten Dokumentarfilm 1966 (»The War Game«, 1965) verwundert zunächst und steht doch exemplarisch für ein Gesamtwerk, dessen Filme sich weder klar als dokumentarisch oder fiktional noch als Kino- oder Fernsehfilm einordnen lassen. Der Filmemacher, der sich kritisch mit gesellschaftlichen und sozialen Missständen befasst, bindet in seinen Filmen Historie und Gegenwart eng aneinander. Auf diese Weise sind seine Filme wie seine Texte zukunftsweisend und behalten auch nach Jahrzehnten ihre Aktualität. Eva-Kristin Winter liefert die erste umfassende deutschsprachige Auseinandersetzung mit Peter Watkins’ Werk und Schaffen. Ihr Fokus liegt auf dem Umgang mit unterschiedlichen Medien (Wort – Bild – Interaktion), die seine Filme rahmen und strukturieren. Winter untersucht anhand der historischen Filme »Edvard Munch« (1974), »The Freethinker« (1994) sowie »La Commune (Paris, 1871)« (2000), wie der Filmemacher diese selbst gewählten Rahmungen – frames – bedient, jedoch auch untergräbt.
Aktualisiert: 2021-07-26
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Narrative Oper

Narrative Oper von Dierks,  Sonja
Das Interessante an »7 Deaths of Maria Callas«, »Oper: Der Tempel der Ernsthaftigkeit« und »Tales from a Safe Distance« liegt in der Tonart der Bilder, am langsamen oder schnellen Rhythmus, der Vitalität der Collagen und dem Einsatz von Film Stills. Marina Abramović, Alexander Kluge und die Decameron Opera Coalition arbeiten mit konträren visuellen Formen, die in einen prägnanten Sound eingebettet sind. Der Rhythmus, der zwischen den Bildern, Filmen und Szenen erzeugt wird, ist von überschäumender Vitalität und steht für den Herzschlag der Protagonist_innen und unseren. Gehen wir mit Roland Barthes davon aus, dass es einen Nullpunkt des Werkes gibt, dann können wir uns diesem Punkt nur asymptotisch nähern. Es ist aus der Perspektive der Literatur betrachtet die unendliche Novelle. Sie überschreitet nicht nur die Gattung Roman. Sie bezeichnet das einfache Werk, das herkömmlich und begehrenswert ist. Hier hängt alles davon ab, auf welcher Stufe es wahrgenommen wird. Ebenso wichtig: der Rhythmus der Lektüre und die Einstellung des Textes. Ein Werk, das sich freiwillig und konstruktiv einer Ästhetik der Lesbarkeit unterwirft, muss nicht zwingend ein Roman sein. Es kann auch eine Oper sein, eine Performance oder eine Ausstellung.
Aktualisiert: 2021-07-08
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Ontosophie

Ontosophie von Acker,  Berndt, Acker,  Marianne, Böhme,  Timotheus
Das Anliegen der Ontosophie besteht darin, evolutionär und kulturell verzerrte Vorstellungen von dem, was Denken und Realität seien, herauszustellen und sie via Bewusstwerdung zu durchschauen. Darüber hinaus soll sie eine adäquatere Beschreibung der Wirklichkeit liefern. Der erste Band dieser insgesamt auf drei Bände angelegten Edition der Schriften Berndt Ackers besteht aus einem kürzeren ersten Teil, in welchem Acker das Programm der Ontosophie vorstellt und sich mit inhaltlichen und methodischen Fragen und Zielen befasst. Zudem gibt er Hilfestellung zur Lektüre des Werks. Der umfangreichere zweite Teil der Ontosophie befasst sich mit den grundlegenden Strukturen und Formen des Denkens. In einer genauen und komplexen Analyse von Sprache, Denken, Gedächtnis, Bildern und Vorstellungen erarbeitet Acker die »Elementarteilchen des Denkens«. Damit wird der erste Band zum erkenntnistheoretischen Einstieg in ein groß angelegtes Projekt, in welchem zentrale Fragen der menschlichen Existenz thematisiert werden. Die Ontosophie als Ganze ist der Versuch, Antworten auf diese Fragen zu liefern und dabei gleichzeitig die tiefgründige Rätselhaftigkeit und unendliche Komplexität des Universums zu offenbaren. Dabei bleibt der Autor stets humorvoll und seinen unkonventionellen, tiefgründigen Gedankengängen treu.
Aktualisiert: 2021-07-28
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Computeremotion

Computeremotion von Uhrig,  Meike
Computeranimationen prägen weltweit einen großen Teil der medialen Kommunikationsprozesse. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen im Besonderen künstliche Figuren und Gesichter rund um nahezu lebensecht wirkende Agent*innen, die von realen Figuren kaum mehr zu unterscheiden sind und die scheinbar die Grenze zwischen Mensch und Maschine, zwischen dem empirisch Möglichen und dem Übernatürlichen aufheben. Die Konventionen der digitalen Gesichtsdarstellung und ihrer Mimik beeinflussen dabei die Wahrnehmung und Wirkung nicht nur von künstlichen, sondern ebenso von realen Gesichtern ausschlaggebend. Gerade im Bereich des Films ist die aktuelle Entwicklung deutlich zu spüren. Das vorliegende Buch beschreibt die Wirkung von Gesichtern aus Hunderten komplett computergenerierten Kinofilmen. Auch Gesichter aus Kunst- oder Dokumentarfilmen sowie (europäischen) Kinoproduktionen abseits des Mainstreams finden Berücksichtigung.
Aktualisiert: 2021-05-10
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Hagiographie für Notare

Hagiographie für Notare von Rauchhaus,  Moritz
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in den (nord-)italienischen Städten Ende des 14. Jahrhunderts entwickelte sich ein urbanes, volkssprachlich gebildetes Lesepublikum, zu dem maßgeblich Notare und Kaufleute gehörten. Von ihrer Literatur erwarteten sie voltenreiche Handlungen und brisante Stoffe, wie man sie beispielsweise aus Boccaccios ›Decameron‹ kennt. Auch Legenden mussten darauf reagieren. Moritz Rauchhaus untersucht solche Veränderungen hagiographischen Schreibens in Band 1 dieser Ausgabe anhand der spätmittelalterlichen Kompilation Florenz, Bibl. Ricc. 1661, die in Form von Band 2 nunmehr erstmals vollständig ediert und übersetzt vorliegt. Die Handschrift, die dem Notar Filippo Vari gehörte, zeigt Rauchhaus nicht als Zufallsprodukt, sondern als zusammenhängenden, mariologisch gegliederten Text, der inhaltlich einiges zu bieten hat: Hier werden in der Volkssprache Inzest, Mord, Scham und Schande thematisiert – und damit zugleich die vielseitigen Bedingungen und Grenzen von Heiligkeit.
Aktualisiert: 2021-07-07
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