Eine rätselhafte Verbindung

Eine rätselhafte Verbindung von Richts,  Kristina
Die vorliegende Arbeit unternimmt ein Gedankenspiel. Sie eröffnet den LeserInnen eine neuartige Perspektive auf drei Werke Robert Schumanns, die in enger zeitlicher Abfolge im Jahre 1849 entstanden sind und sich allesamt mit der Kunstfigur Mignon aus Johann Wolfgang von Goethes Bildungsroman »Wilhelm Meisters Lehrjahre« befassen: dem Liederalbum für die Jugend op. 79, den Liedern und Gesängen aus Goethes »Wilhelm Meister« op. 98a und dem Requiem für Mignon op. 98b. Wäre es denkbar, dass Schumann gezielt Verbindungen zwischen den drei Werken gesetzt hat, um sie als eine Einheit zu kennzeichnen? Erwächst aus dieser Drei-Werke-Einheit dann vielleicht etwas viel Größeres: eine Erzählumgebung, mit deren Hilfe Schumann - wie er selbst dem Musikkritiker Franz Brendel einmal schrieb - der Musik etwas über die Zeit erzählt? Die neue Werkform des »Musikalischen Bildungszyklus«, die hier geschaffen wird, ist Ausdruck einer lebendigen Kunst und eines Künstlers, der ein Bewusstsein für sein eigenes Künstler-Sein schafft.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Freunde der Monacensia e. V. – Jahrbuch 2019

Freunde der Monacensia e. V. – Jahrbuch 2019 von Fromm,  Waldemar, Göbel,  Wolfram, Kargl,  Kristina, Winter,  Felicitas
Das Jahrbuch 2019 des Fördervereins Freunde der Monacensia e. V. enthält den Jahresbericht der Monacensia mit einer Übersicht über die Ausstellungen und die Veranstaltungen der Monacensia im Jahr 2018 und einen Überblick über die aktuellen Neuerwerbungen. Das Jahrbuch berichtet über die Arbeit des Literaturarchivs und enthält Beiträge von Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftlern zu Schriftstellerinnen und Schriftstellern, deren Nachlässe oder Teilnachlässe in der Monacensia liegen. Es enthält außerdem Beiträge zu Gedenktagen. Die Aufsätze sind durch Fotos und Faksimiles von unveröffentlichten Dokumenten illustriert. Die Autoren und Autorinnen des Jahrbuchs: Gabriele von Bassermann-Jordan, Eva Demmelhuber, Renate Eichmeier, Lisbeth Exner, Lisa-Katharina Förster, Waldemar Fromm, Wolfram Göbel, Hiltrud Häntzschel, Dirk Heißerer, Walter Hettche, Kristina Kargl, Helga Keiser-Hayne, Hannelore Kolbe, Emanuel Rüff, Frank Schmitter, Sylvia Schütz und Michael Stephan.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Findelkind

Findelkind von Drews,  Jürgen, Fromm,  Waldemar
Ein etwa vier Jahre altes Mädchen wird durchnässt, halb verhungert und verdurstet von Spaziergängern am Strand bei Tampico, Mexico, entdeckt und in ein Krankenhaus gebracht und wächst schließlich als Annabelle Walters bei einem jungen kinderlosen Ehepaar aus San José, Kalifornien, auf. Als sie für ein Studienjahr nach Innsbruck zieht, findet Annabelle Menschen, in deren Gesellschaft das Gefühl des Fremdseins gar nicht erst aufkommen kann. Sie spürt sich heimatlich aufgenommen und benutzt ihre sich schnell mehrenden Kontakte, um Stück für Stück etwas über ihre eigene Vergangenheit zu erfahren. Allmählich erhellt sich das Dunkel um Annabelles Herkunft. Sie weiß, wer sie ist und hört auf, ein Findelkind zu sein, steht nun aber vor einer schweren Entscheidung: Soll sie das Geheimnis ihrer Herkunft lüften?
Aktualisiert: 2019-12-17
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Der Mensch, das dunkle Tier

Der Mensch, das dunkle Tier von Groissmeier,  Michael
Auch wenn sich der Hominide im Verlauf der Evolution zum Homo sapiens fortentwickelt hat, hat dieser sein animalisches Wesen nicht völlig abgelegt, es allenfalls verstandesmäßig verfeinert. Die Lust zu töten ist ihm geblieben. Während das Tier nicht aus Mordlust tötet, sondern um seinen Hunger zu stillen, quält, foltert, vernichtet der Mensch seine Artgenossen. Wozu sonst erfand er die Axt, den Pfeil, das Schwert, den Galgen, das Schafott, das Pulver, die Atombombe, die Gaskammer, das Krematorium? Der Dichter sinnt in seinen Gedichten über die dunkle Seite des Menschen nach, über sein tierisches Erbteil, welches das dem Menschen als Vernunftwesen immanente, unwandelbare Sittengesetz überlagert. Der Mensch handelt jener geheimnisvollen Kraft zuwider, die alles erschafft, dahinrafft und wieder verjüngt und die manche »Gott« nennen. Ja, er stellt sich diesem gleich, handelt nach dem Raskolnikowschen Prinzip »Alles ist erlaubt«, wenn es ihm nur nützt.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Der Besuch

Der Besuch von Drews,  Jürgen
Was wissen Menschen voneinander? Söhne von Vätern, Männer von ihren Frauen, Alte von Jungen? Irgendwann werden diese Fragen in jedem Menschenleben brisant. Die Konstellationen, aus denen versucht wird, Antworten zu geben, sind verschieden: Ein Sohn besucht seinen Vater, zu dem er seit Jahren kaum noch Verbindung hatte, und erfährt von ihm, dass dessen nach außen hin bürgerliches und ruhiges Leben in Wirklichkeit ein Kampf war, der erst außerhalb der Legalität zur Ruhe kam. Neben »Der Besuch« sind in diesem Buch die Novellen »Die Macht der Indizien« sowie »Weniger oder die Stimme der Vernunft« enthalten.
Aktualisiert: 2019-12-17
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Jagdgründe

Jagdgründe von Heusler,  Andreas, Schmaus,  Jennifer
Seit dem Mittelalter besteht zwischen Jagd und Macht ein Zusammenhang: Nur die herrschende Elite durfte jagen. Als Privileg des Adels wurde die Jagd auch zu einer symbolisch-politischen Handlung, deren Inszenierung der Machtsicherung diente. Viele Jahrhunderte war die Jagd ein Oberschichten- und Männerphänomen. Die Sonderausstellung JAGDGRÜNDE im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum München zeigt die Jagd als Aktionsfeld von Mächtigen. Sichtbar werden Akteure und Netzwerke in Vergangenheit und Gegenwart, in Ost und West, in Politik und Wirtschaft sowie ihre Motive und Ziele. Auch die Geschichte des Museums selbst erfährt eine neue Deutung: Die Gründung des Deutschen Jagdmuseums zeigt eindrucksvoll die ideologische Instrumentalisierung jagdlicher Themen. Heute ist die Jagd eine andere. Sie hat den Anschein der Exklusivität verloren, sie wird weiblicher und stellt sich den Herausforderungen der Gegenwart: Artenvielfalt, Naturschutz und Verantwortung motivieren viele Jäger.
Aktualisiert: 2019-12-04
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Liebessagen

Liebessagen von Hummel,  Karl-Heinz, Wiedemann,  Bernd
Sagen, Geschichten, Lieder und Gedichte rund um die Liebe, jenem Gefühlszustand zwischen inniger Geborgenheit und bedrohlichem Wahnsinn, tiefer Vertrautheit und zerstörerischer Eifersucht, romantischer Verehrung und deftiger Körperlichkeit. Viele Erzählungen beschreiben das von Freiheit geprägte Liebesleben auf der sommerlichen Alm. Es finden sich wertvolle Ratschläge, die ein wenig an Alpen-Vodoo erinnern, wie man den oder die Geliebte an sich binden kann. Hochdramatische Missverständnisse, untröstliche Verwicklungen, aber auch pragmatischer und unkomplizierter Umgang zwischen den Geschlechtern nach dem Motto »Liebe vergeht, Hektar besteht« werden erzählt. Daneben finden sich geisterhafte Gefühlsbegegnungen mit Wildfrauen und Wilden Manderln. Und mit viel Humor wird von kommunikativen Missverständnissen und unstandesgemäßen Verwicklungen, aber auch archaischen, sogar bitterbösen Geschichten berichtet.
Aktualisiert: 2019-12-04
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Bavaria occulta

Bavaria occulta von Leonhard,  Maria Magdalena
Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, als München von »einer der schmutzigsten Städte Europas« wie über Nacht zu einer »ersten Adresse« aufsteigt, was Sauberkeit, Fortschrittlichkeit, Wissenschaftlichkeit und Weltoffenheit anbelangt, erhebt sich auch die Forderung, gewisse, unbegreifliche, seit jeher bekannte, aber immer noch als dämonisch oder abergläubisch abgelehnte Erscheinungen endlich ernsthaft zu untersuchen. Das »Okkulte« rückt jetzt in den Blick verschiedener anerkannter Disziplinen wie Medizin, Physik, Philosophie, Theologie und Psychologie, die jedoch zu diesem Zeitpunkt noch um ihre Anerkennung kämpfen muss, und fordert seinen Platz. Aber dieser Platz muss mühsam gegen viele Widerstände erkämpft werden. Obwohl sich in ganz Europa akademische und private Forschergruppen zusammenschließen, um der Psyche auf den Grund zu kommen, will die Universität diesem Thema ihre Tore nicht öffnen. Doch eben in München gelingt es dem »Münchner Kreis«, unter Führung eines Philosophen und eines Mediziners, die Suche nach der Seele zu einer Wissenschaft zu erheben: der Parapsychologie.
Aktualisiert: 2019-12-04
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