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Shakespeares Spiegel. Geschichte und literarische Idee

Shakespeares Spiegel. Geschichte und literarische Idee von Metscher,  Thomas
Inhalt: Einleitung zum Konzept der Bände und Vorwort; 1. Dialektik und Formalismus. Zur Kritik des literaturwissenschaftlichen Idealismus; 2. Shakespeares Spiegel. Zur materialistischen Auffassung der Künste; 3. Shakespeare in the Context of Renaissandbce Europe; 4. Geschichte, Humanität, Utopie. Zum Wirklichkeitsverhältnis des Shakespeare-Dramas; 5. Zukunft in der Vergangenheit. Utopische Orte bei Shakespeare; 6. Schacherjude, Opfer, Clown oder Mahner? Zur Problematik von Shakespeares Shylock-Gestalt (mit Martin Berner); 7. Shakespeares durch die Augen Brechts: die Spätstücke, als episches Theater betrachtet; 8. Shakespeare und die Tradition der Friedensidee; 9. „And Make Poor England Weep in Streams of Blood.“ Nationale Geschichte und irenischer Humanismus in Shakespeares Historien; 10. Shakespeare. Humanismus und plebejische Tradition. Kontur eines Forschungsprojekts; 11.“Die Widersprüche produktiv hervortreiben...“ Ein Rundtischgespräch 12.The Irony of Thomas More; 13.Radical and Subversive Traditions in European Literature between 1300 and the Age of Bunyan. 14.Der radikale Doktor Martin Luther: eine Rezension.
Aktualisiert: 2021-01-18
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Philosophin einer „neuen Ethik“: Helene Stöcker (1869-1943)

Philosophin einer „neuen Ethik“: Helene Stöcker (1869-1943) von Bockel,  Rolf von
Eine „mutige Vorkämpferin für ein freies Menschentum“ nannte der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Paul Löbe die Sexualreformerin und Pazifistin Helene Stöcker (1869-1943). Als eine der ersten Frauen mit dem akademischen Titel „Dr. phil.“ (1901, Universität Bern) ist sie Repräsentantin einer demokratischen Tradition, an die heutige Emanzipationsbewegungen anknüpfen, ohne sich dessen immer bewußt zu sein. Helene Stöckers Lebensweg war geprägt vom Kampf gegen jegliche Form blutiger Gewalt, gegen überkommene gesell schaftliche Konventionen, die individuellen Selbstbestim mungsrechten entgegenstehen. Aktiv kämpfte sie gegen den Paragraphen 218, warb für Mutterschutz und die Rechte nichtehelicher Lebensgemeinschaften. Zusammen mit Persönlichkeiten wie Käthe Kollwitz, Albert Einstein und Clara Zetkin setzte sie sich für eine deutsch-sowjetische Verständigung ein und warb in ihrer Zeitschrift, „Die neue Generation“ (1905-1932), für eine „neue Ethik“, die konservative Wertmaßstäbe noch heute in Frage stellt. 1933 floh Stöcker über die Schweiz nach Schweden und schließlich (über die Sowjetunion und Japan) in die USA. Völlig verarmt und verbittert verstarb sie 1943 in New York.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Shakespeares Spiegel. Geschichte und literarische Idee

Shakespeares Spiegel. Geschichte und literarische Idee von Metscher,  Thomas
Inhalt: Einleitung zum Konzept; Vorwort zum Zweiten Band; 1. The Radicalism of Swift; 2. Lessings Stellung in der Geschichte des Dramas und der Dramentheorie; 3. Die Revolution in der Form der Kunst. Zur ästhetischen Kultur in Europa; 4. Between 1789-1798: The Revolution in the Form of Thought in Ireland; 5. Eros und Humanität. Ein Versuch zur Mozart-Oper; 6. Der Gedanke der Freiheit im Drama Friedrich Schillers; 7. Shelley und Hölderlin; 8. Hadeswanderung und verwandelte Stadt: zwei lyrische London-Porträts; 9. „Kennst du das Land...“ Sehnsucht im lyrischen Gedicht (Goethe, Eichendorff, Heine, Soyfer); 10. Die Entdeckung der Arbeit in der europäischen Literatur; 11. Prometheus. Zum Verhältnis von bürgerlicher Literatur und materieller Produktion; 12. Goethe und die aktuelle Bedeutung des Humanismusgedankens; 13. Politische Ästhetik: zu Ekkehart Krippendorffs Literaturinterpretation.
Aktualisiert: 2021-01-18
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Besuch bei Cosima

Besuch bei Cosima von Karbusický,  Vladimír
Der Komponist Josef B. Foerster und seine Frau - die Sängerin Bertha Lauterer-Foerster - begegneten Cosima Wagner im Sommer 1893, der Tochter Franz Liszts und Frau Richard Wagners, als Gäste in der Villa „Wahnfried“ in Bayreuth. Bertha Lauterer-Foerster war von Cosima Wagner gebeten worden, die Rolle der Elsa im Lohengrin für die Festspiele einzustudieren. Josef B. Foerster, der sich als 70jähriger anläßlich des Todes Cosima Wagners an den Besuch bei ihr erinnerte, kam nach Bayreuth als Autor der Oper „Deborah“ nach einem Sujet von Salomon Mosenthal. Das musikalisch eindrucksvolle Werk ist der Not der jüdischen Flüchtlinge vor einem Pogrom gewidmet. Und über die Oper „Deborah“ unterhielt sich Cosima im Sommer 1893 interessiert mit dem Komponisten, der bei ihr einige Wochen zu Gast war. Die Brisanz dieses Details aus Foersters Memoiren wird noch deutlicher, wenn wir mehr über den Autor erfahren. Er war in Prag der Präsident eines Vereins Wider den Antisemitismus. Er lebte seit 1893 in Hamburg und dann in Wien, und war ein Intimfreund Gustav Mahlers, mit dem er sich nicht nur über die Musik, sondern auch über Gott und die Religion unterhielt: tolerant und verständnisvoll gegenüber dem Ringen mit dem Judentum, das Mahler in seinem Inneren auszutragen hatte. Im Zweiten Weltkrieg wurde Foerster als „Judenfreund“ denunziert. Die Auszüge über den Besuch in der Villa „Wahnfried“ aus den Memoiren Foersters, liegen hier erstmals, souverän eingeordnet im historischen und musikgeschichtlichen Kontext von dem Herausgeber Vladimir Karbusicky, in deutscher Übersetzung vor. Ausführlich kommentiert Karbusicky Foersters Erinnerungen an die Begegnungen, würdigt das Verhältnis Wagners zu Prag und präsentiert aus dem Nachlas Josef B. Foersters im Faximile abgedruckte Briefe Cosima Wagners. Lebendig entsteht ein Bild des alten Bayreuths und des Lebens und Treibens in der Villa „Wahnfried“ wenige Jahre vor der Jahrhundertwende. Voller Bewunderung schrieb Foerster über seinen Besuch bei Cosima: Wagner schrieb über sie die Worte nieder: „Sie ist eine ganz unerhört seltsam begabte Frau. Liszts wunderbares Ebenbild, nur intelectuell über ihn stehend.“ Im Gespräch begriffen, stand sie am Klavier. Große Figur, Profil von außerordentlicher Ausdruckskraft und Energie, wie eine belebte Medaille einer Prinzessin der Renaissance, dunkles Witwenkleid, seltene Noblesse der Bewegungen, freundliches Lächeln und bezauberndes Feuer im Auge. Besonders interessierte sich der junge Komponist für ihre Arbeitsweise. Die Schilderungen zeigen Cosima als eine Frau, die die Festspiele nach dem Tod ihres Mannes bis ins Detail - selbst beim Einstudieren der Rollen - vorbereitete; dabei Souveränität wahrend: Frau Cosimas erstaunliches Temperament und ihre ganz außerordentliche musikalische wie allgemeine Inteligenz blendeten geradezu. (...). Ein junger Baritonist, der sich für die Rolle des Telramund vorbereitete, erzählte mir, er habe die stimmlich exponierte Stelle „Hier stehe ich - hier ist mein Schwert“ nicht weniger als zehnmal nacheinander singen müssen. Aber auch dann blieben ihm des erwünschte Lob und die Zustimmung versagt. Frau Wagner, die sich gerne auf den Meister berief, wiederholte des öfteren: „So, so hat es sich Richard gewünscht...“ - und sang die betreffende Stelle mit bewundernswertem Ausdruck vor. Der müde Sänger, der mit aller Kraft versuchte, den wünschenswerten Ausdruck zu erreichen, verlor plötzlich das innere Gleichgewicht und schleuderte den Klavierauszug in das Klavier. Frau Wagner sah ihn mit unwandelbarer Ruhe an und bemerkte bloß, als verstünde sie nicht: „Sind Sie müde? Ich danke Ihnen, morgen wollen wir fortsetzen“.
Aktualisiert: 2021-01-12
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Zum Problem und zu Methoden von Musikanalyse

Zum Problem und zu Methoden von Musikanalyse von Horn,  Wolfgang, LaMotte,  Diether de, Rienäcker,  Gerd, Schlüter,  Bettina, Schüler,  Nico
Die oft zu beobachtende Ratlosigkeit gegenüber "der" Analyse mag zu einem großen Teil auf einer Fehleinschätzung - zumeist einer Überschätzung - ihrer Rolle und ihrer Möglichkeiten beruhen. Bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) in Bochum 1995 wurden in der Sitzung der Fachgruppe 'Studierende' die drei im vorliegenden Band abgedruckten Referate von Bettina Schlüter, Gerd Rienäcker und Diether de la Motte vorgetragen. Sie sollten jeweils auf folgende Fragen antworten: - Gibt es eine Wahrheit in (Resultaten) der Musikanalyse? - Was ist das Ziel einer Analyse? - Wie erfolgt die Wahl der Methode? - Wie ist mit den Voraussetzungen von Analyse umzugehen? - Welchen Stellenwert sollte die methodische Reflexion in der Analyse haben? Für den vorliegenden Band wurden drei weitere Beiträge von Wolfgang Horn, Gerd Rienacker und Nico Schaler hinzugefügt. Horn verweist darauf, daß Analyse ohne Sprache und Begriffe nicht auskommt. Wenn es "reine" Erkenntnis der Komposition nicht geben kann, dann sind Diskussionen um Analyseverfahren nicht "absolut", sondern nur "relativ" im Hinblick auf Zwecke und deren Legitimation zu führen. Rienäckers 'praktische' Analyse der ersten Takte von Wagners "Götterdämmerung" ist als Beispiel für zielgerichtetes, methodische Reflexion einschließendes Analysieren gedacht. Dabei geht es nicht mehr nur um Musik allein, sondern um das Zusammenwirken mehrerer Künste im Musiktheater. Schüler gibt einen Überblick über Methoden computerunterstützter Musikanalyse. Er kommt zu dem Ergebnis, daß solche Methoden die 'traditionellen' Verfahrensweisen in Abhängigkeit des Analyseziels zwar ergänzen, nicht aber verdrängen können. "Musikanalyse" ist keine eigenständige Disziplin, keine "an sich" sinnvolle und in ihren Techniken ein für allemal festzulegende Tätigkeit, sondern eine Methode im ursprünglichen und nachdrücklichen Sinn des Wortes, und das heißt: der Weg zu einem Ziel, das Mittel zu einem Zwecke. Zum weiteren Nachdenken über diese einfache, aber hilfreiche Wahrheit möchte der Band anregen. Inhalt: Wolfgang Horn: Satzlehre, Musiktheorie, Analyse. Variationen über ein ostinates Thema - Bettina Schlüter: Thesen zum Thema "Musikalische Analyse" - Gerd Rienäcker: Nachdenken über den Sinn musikalischer Analyse - Diether de la Motte: Zu den fünf Fragen - Nico Schüler: Methoden computerunterstützter Musikanalyse - ein historischer Überblick - Gerd Rienäcker: Vorspiel zu einem Vorspiel - die ersten Takte der "Götterdämmerung"
Aktualisiert: 2021-01-12
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Zu Problemen der „Heroen“- und der „Genie“ -Musikgeschichtsschreibung

Zu Problemen der „Heroen“- und der „Genie“ -Musikgeschichtsschreibung von Dykstra,  Andrea, Rienäcker,  Gerd, Risi,  Clemens, Schüler,  Nico, Tenhaef,  Peter, Wicke,  Peter
Der Band beinhaltet nicht nur die Ergebnisse der Fachgruppensitzung "Studierende" der Gesellschaft für Musikforschung in Mainz 1997, sondern wurde erweitert um Beiträge von Kritikern einer Heroen- bzw. Genie-Musikgeschichtsschreibung. Eine solche läßt sich teilweise bis zum heutigen Tage in der akademischen Historischen Musikwissenschaft nachweisen. Dabei werden die "bekannten” Komponisten immer stärker emporgehoben, andere aus Gründen schwieriger Quellenlage, politischen oder geschichtlichen Ressentiments etc. Vergessen. Vorliegender Band soll einen Einblick in derartige Problematik geben, wobei musikhistorische Periodisierung als Grundlage von jeglicher Musikgeschichtsschreibung problematisiert (Gerd Rienäcker, Berlin) - oder Heroen-Musikgeschichtsschreibung am Beispiel des Palestrina-Mythos (Peter Tenhaef, Greifswald) bzw. im Gegensatz zur Alltagsmusikgeschichtsschreibung (Nico Schüler, East Lansing, Michigan/USA) exemplifiziert wird. Clemens Risi (Mainz) hinterfragt die Funktion der "Allgemeinen Musikalischen Zeitung" als Organ der Heroenmusikge-schichtsschreibung in Bezug auf deren Urteil über die Oper und deren Aufluhrungspraxis. Hingegen untersucht Andrea Dykstra (Grand Rapids, Michigan/USA) den Beitrag italienischer Opernkomponisten an der Entwicklung des klassischen symphonischen Stils und stellt dar, warum den Gefeierten, die historiographisch als Heroen an der Entwicklung der klassischen Symphonie auftreten, auch andere Komponisten-Namen gleichgestellt werden müssen. Schließlich ist das Verhältnis von Popmusik und (Heroen-) Musikgeschichtsschreibung Gegenstand eines Beitrags von Peter Wicke (Berlin). Inhalt: Gerd Rienäcker: Epochengliederung, Epochenbegriffe, Epochenumbrüche - Clemens Risi: Die Allgemeine musikalische Zeitung als Organ der Heroenmusikgeschichtsschreibung? Giovanni Pacini (1796-1867) und die italienische Oper im Urteil der AmZ - Andrea Dykstra: The Contributions of Italian Opera Composers to the Development of the Classical Symphonie Style - Peter Tenhaef: "Musica dell'altro mondo" - Entwicklungen und Funktionen des Palestrina-Mythos - Nico Schüler: Von Heroen, Genies und anderen. Zu Musik und Musikleben im Spiegel einer Brünner-Deutschen Zeitung im Januar 1920 - Peter Wicke: „Heroes and Villains“. Anmerkungen zum Verhältnis von Popmusik und Musikgeschichtsschreibung.
Aktualisiert: 2021-01-12
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Musik – nicht ohne Worte

Musik – nicht ohne Worte von Bahr,  Reinhard, Friedrichs,  Günter, Gotsch,  Halvor, Hamel,  Peter Michael, Heister,  Hanns W, Hohlfeld,  Christoph, Ligeti,  György, Rauhe,  Hermann, Schultz,  Wolfgang A, Stahnke,  Manfred, Troschke,  Michael von, Warnke,  Krista
Dieses Buch zum 50jährigen Jubiläum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg enthält Arbeiten aus den Bereichen Musikwissenschaft, Komposition und Musiktheorie, verfaßt von Lehrern der Hochschule. Inhalt: Hanns-Werner Heister: Geschlechterverhältnisse als Modell. Gegenstände, Themen, Forschungsperspektiven der Musik-Anthropologie • Hermann Rauhe: Wissenschaft zwischen Vision und Tradition. Ziele, Aufgaben und Methoden wissenschaftlicher Forschung an unserer Hochschule • Krista Warnke: Komponistinnen - das verdrängte Geschlecht? Betrachtungen zu Randfiguren der Musikgeschichte • Günter Friedrichs: Schöpferische Unruhe • Halvor Gotsch: Klang als Zeichen? • Peter Michael Hamel: Ein neuer Ton • György Ligeti und Manfred Stahnke: Gespräch am 29. Mai 1993 • Wolfgang-Andreas Schultz: Menschenopfer und Moderne - ein fiktives Interview • Reinhard Bahr: Was heißt hier theatralisch? Zur Satztechnik der Inventio 1 (BWV 772) von J. S. Bach vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Generalbaßlehre • Christoph Hohlfeld: „Im Gegenwärtigen Vergangnes“. Vier Essays zur Komposition • Michael von Troschke: Das Ritornellprinzip in den musikalischen Formen des 18. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2021-01-11
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„form follows function“ – zwischen Musik, Form und Funktion

„form follows function“ – zwischen Musik, Form und Funktion von Knipper,  Till, Kranz,  Martin, Kühnrich,  Thomas, Neubauer,  Carsten
Auf seinem Jahreskongreß im Oktober 2003 in Hamburg stellte der DVSM ein Motto des US-amerikanischen Architekten Louis H. Sullivan aus dem Jahre 1896 über die dreitägige Veranstaltung: "Form follows Function". Der These folgend, daß "das Leben in seinem Ausdruck erkennbar ist" und "die Form immer der Funktion folgt" wurde die Einbindung von Musik in ihre mannigfaltigen funktionalen Zusammenhänge betrachtet Inhalt: Albrecht Schneider: form follows function - Versuch einer Problemskizze; Volker Scherliess: Musik am Bauhaus oder: Komponierte Bilder und gemalte Musik - zur Wechselbeziehung zwischen bildender Kunst und Musik um 1920; Andreas Schoon: Musik am Bauhaus und am Black Mountain College - funktionale und interdisziplinäre Aspekte; Ildar Kharissov: Gattungscode und Gattungsklischee - Zur Gattungsproblematik im Gesangsgut der islamischen Kasantataren; Wolfgang Marx: Musikalische Gattungen im Spannungsfeld von Form und Funktion; Steven Vande Moortele: Die Funktion des Mottos in der zweidimensionalen Sonatenform bei Schönberg und Zemlinsky; Susanne Herrmann: Natur oder Geschichte? Zum Status der Rede über Musik bei Hermann von Helmholtz; Martin Pfleiderer: Groove Me. Populäre Musik und systematische Musikwissenschaft; Nina Polaschegg: Klassik für Millionen? Oder: Die Suche nach schwarzen Zahlen; Daniel Müllensiefen und Klaus Frieler: Messung melodischer Ähnlichkeit - Die Funktion verschiedener musikalischer Parameter für die Ähnlichkeitswahrnehmung von Musikexperten; Annekatrin Kessler: Der Subjektbegriff in der Musikpsychologie; Miriam Graf: Entwicklungstendenzen des Komponistennetzwerkes Notam aus strukturationstheoretischer Perspektive; Christopher Gangl: Die Makulatur als Ausdruck des Umgangs mönchischer Gemeinschaften mit Musik. Ein Beitrag zur Makulaturforschung; Martin Kranz: Wem die Stunde schlägt - Die Madrider Generation der Republik" im spanischen Bürgerkrieg am Beispiel von Rodolfo Halffter (1900-1987); Eduard Mutschelknauss: Peter Raabe im Dritten Reich" - Formen zwischen Musik und Politik; Amy Lynn Wlodarski: Memory as Method - Mnemonic Structures in Arnold Schoenberg’s A Survivor from Warsaw"; Mathias Lehmann: Musikalische Holocaust-Reflexion in Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Aribert Reimanns Kumi Ori und Peter Ruzickas Recherche (- Im Innersten); Sophie Fetthauer, Peter Petersen, Bahne Sievers und Silke Wenzel: Musik in DP-Camps. Bericht über ein laufendes Projekt der Arbeitsgruppe Exilmusik; Christiane Sporn: Ästhetische Eigenheit, ideologische Vereinnahmung und der Begriff des Politischen. Anmerkungen zum Problem der Behandlung von Instrumentalmusik aus der DDR; Peggy Klemke: Die Rolle von DDR-Musikwissenschaftlern in den fünfziger Jahren bei der Propagierung des sozialistischen Realismus.
Aktualisiert: 2021-01-11
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Fritz Reuter in Eisenach

Fritz Reuter in Eisenach von Beutin,  Wolfgang, Bichel,  Ulf, Bunners,  Christian, Davis,  Liselotte M, Dolgner,  Dieter, Günther,  Manfred, Hückstädt,  Arnold, Lüders,  Klaus, Nenz,  Cornelia, Osmann,  Gudrun, Rösler,  Reinhard, Rudnik,  Christa, Scheven,  Dieter, Schmidt-Henkel,  Gerhard, Suhrbier,  Hartwig
Der vorliegende Band enthält Beiträge, die auf den Reuter-Tagen 1997 in Eisenach sowie auf einem wissenschaftlichen Symposium in Bad Liebenstein gehalten worden sind. Thema ist Reuters Zeit in Thüringen und Eisenach. Das bisher eher im Hintergrund stehende "Spätwerk" des Dichters erfährt neue Beleuchtungen, Korrekturen zu dem bisherigen Bild von Reuters später Schaffenszeit werden nachgewiesen. Inhalt: Dieter Scheven: Fritz Reuters Jahre in Thüringen in neuer Sicht - Arnold Hückstädt: "Ich würde doch nach Jena gehen." - Fritz Reuter als Student und Burschenschafter in Jena 1832/33 - Ulf Bichel: Das Wechselspiel zwischen hochdeutscher Bildungssprache und plattdeutscher Alltagssprache als Gestaltungselement in Reuters "Reis" nah Konstantinopel" - Gerhard Schmidt-Henkel: "De meckelnbörgschen Montecchi un Capuletti oder De Reis' nah Konstantinopel" - Liebesroman, Reiseroman oder Bürgersatire? - Christian Bunners: "As uns' Herrgott de Welt erschaffen dee, fung hei bi Meckelnborg an." Paradies und Sündenfall in Reuters "De Urgeschicht von Meckelnborg" - Hartwig Suhrbier: "Verfügt möt wi sin!" Satire, Sexualität und Vatertrauma in Fritz Reuters Roman "Dörehläuchting" - Liselotte M. Davis: Fritz Reuter und Geschichte - Cornelia Nenz: Luise Reuter. "Dat Winglas hett sei all bisid bröcht - Wolfgang Beutin: "Die Wunde brennt mir zu heftig, als daß sie ein öfteres Aufdecken ertragen könnte". Zum Alkoholismus-Problem in der Biographie Fritz Reuters - Manfred Günther: Fritz Reuter und die gesellschaftlichen Verhältnisse in Eisenach - eine Wechselbeziehung? - Reinhard Rösler: ". die Träume meiner Jugend und die Hoffnungen meines gereiften Alters." - Fritz Reuter, Bismarck und die preußisch-deutsche Einigung - Klaus Lüders: "Hat die Welt uns einmal zu Demokraten gemacht, so wollen wir's auch bleiben bis an's selige Ende." Fritz Reuter als Demokrat vor und während seiner Eisenacher Zeit - Christa Rudnik: Weimar - Stapelort der niederdeutschen Dichtkunst Fritz Reuters - Dieter Dolgner: "Aber mir ist es schrecklich widerstrebend, so teuer zu wohnen;." - Fritz Reuters Villa in Eisenach - Gudrun Osmann: Von der Reuter-Villa zum Reuter-Wagner-Museum.
Aktualisiert: 2021-01-12
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