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Saalburger Marmor – Geologie, Geschichte, Abbaugebiete und Verwendung

Saalburger Marmor – Geologie, Geschichte, Abbaugebiete und Verwendung von Gliesing,  Andreas, Knauss,  Jürgen, Weber,  Ulf
Nachdem man am Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Gebiet des heutigen „Geopark Schieferland“ reiche Marmorvorkommen entdeckt hatte, wurde in Saalburg an der Saale 1888 ein Marmorwerk eingerichtet. Im damaligen Deutschen Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Dritten Reich und in der DDR stattete das Werk viele repräsentative Gebäude mit Marmor aus. Dabei kam oftmals „Saalburger Marmor“ zum Einsatz, bei dem es sich eigentlich um schneid-, schleif- und polierfähigen Kalkstein handelt. In diesem Buch werden die Geologie des Saalburger Marmors, die Geschichte des Saalburger Marmorwerkes und die abgebauten Marmorsorten sowie ihre Brüche und ihre Verwendung abgehandelt. Karten und zahlreiche Abbildungen veranschaulichen die Darstellungen. Überdies werden Hinweise gegeben, wie die teilweise heute noch zugänglichen, geologisch wertvollen Abbaugebiete erreicht werden können. In seiner etwa hundertjährigen Blütezeit leisteten die Arbeiter des Saalburger Marmorwerkes Bedeutendes. Die Zeugnisse ihres Wirkens können an Bauten in Deutschland (besonders in Berlin) und weltweit besichtigt werden. Von der einstigen Beliebtheit des Saalburger Marmors und dem weltbekannten Können der Mitarbeiter des Saalburger Marmorwerkes kündet dieses Buch. Vorwort Zur Geologie des Saalburger Marmors Die Geschichte des Saalburger Marmorwerkes • Von der Gründung bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges • Vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende der Weimarer Republik • Von Hitlers Machtübernahme bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges • Von der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR • Von 1990 bis heute Die Steinbrüche, die abgebauten Gesteine und ihre Verwendung (Fontanello) – Bruch im Pößnigsgrund bei Saalburg (Violet) – Der Marmorbruch von Rothenacker (Imperial) – Der Tannaer Marmorbruch (Colombriso) – Der Bruch auf dem Pahrener Kapfenberg (Luminante) – Gottschallbruch bei Tegau und (Rubantica) – Vogelsberg- und Schöbelbruch bei Tegau (Valcinero) – Schubertsbruch bei Pahren – Bruch am Gositzfelsen an der Saale bei Fischersdorf (Pikrit) – Bruch an der Teufelsmauer bei Seibis Danksagung Quellen Abbildungsnachweis
Aktualisiert: 2022-06-28
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Burgenforschung aus Sachsen 34 (2022)

Burgenforschung aus Sachsen 34 (2022) von Deutschen Burgenvereinigung e. V. Landesgruppe Sachsen, Gräßler,  Ingolf
Der vorliegende Band 34 enthält ein breites Spektrum unterschiedlichster Themen. Vorwort • Bliden und Blidensteine in Sachsen – Eine erste Bestandsaufnahme • Neubetrachtungen zur Baugeschichte der Burg Frauenstein – Teil 2: Historische Grafiken und ihre Bedeutung für die Rekonstruktion der Burg – ein Rundgang mit anschließendem Katalogteil im Anhang • Die frühe Planungs- und Baugeschichte des Schlossparks Großsedlitz unter besonderer Betrachtung der Wasserversorgung • Schloss Rochlitz im 19. Jahrhundert – zur Einrichtung eines Königlichen Bezirksgerichtes und Bau eines Gefangenenhauses • Der Fähndrich von Scharfenberg – Rätsel um eine alte Burgruine • Zum Tode von Werner Stams (1927-2022) CASPAR EHLERS/HOLGER GREWE (Hg.): Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser. Neue Entdeckungen in den Orten der Macht an Rhein und Main. Publikation der Stadt Ingelheim am Rhein (Volker Schimpff) WERNER MEYER: Ritterturniere im Mittelalter. Lanzenstechen, Prunkgewänder, Festgelage (Volker Schimpff) MATTHIAS RUPP: Die Lobdeburg bei Jena. Ergebnisse zu Bauforschung und Archäologie einer Burganlage des 12.–15. Jhs. Jenaer Schriften zur Vor- und Frühgeschichte 8 (Andreas Hummel, Dornburg-Camburg) Autoren
Aktualisiert: 2022-06-23
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Burgenforschung aus Sachsen 33 (2021)

Burgenforschung aus Sachsen 33 (2021) von Deutschen Burgenvereinigung e. V. Landesgruppe Sachsen, Gräßler,  Ingolf
Mit Band 33 der Burgenforschung aus Sachsen setzt die Landesgruppe Sachsen der Deutschen Burgenvereinigung e.V. ihre traditionsreiche Publikationstätigkeit trotz Coronakrise fort. Dem Redaktionsbeirat, dem Verlag Beier & Beran und unserem Herausgeber Ingolf Gräßler gilt unser besonderer Dank und natürlich auch der DBV für Ihre finanzielle Unterstützung. Die Autoren des Heftes befassen sich mit dem Zustand von zwei Schlossanlagen im 18. Jahrhundert. Mit dem umfangreichen Beitrag zu Wechselburg von Hendrik Bärnighausen wird das Thema aus Band 31/32 fortgesetzt und abgeschlossen. Dem Leser erschließt sich ein komplettes Schlossinventar aus dem 18. Jahrhundert, dass so gar nicht mit dem übereinstimmen will, das heutigen Besuchern barocker Schlösser präsentiert wird. Jens Friedhoff untersucht auf Basis von zwei zeitgenössischen Darstellungen aus der Feder von Christian Heckel (Historische Beschreibung der Weltberühmten Festung Königstein) und Johann Gabriel Süsse (Historie des Städtgens Königstein) die Bedeutung der Festung Königsstein für die sächsischen Landesherren und skizziert ihre Entwicklung zur sächsischen Staatsfestung am ausgehenden 16. und in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. In Erwartung, dass die vorliegenden Beiträge Ihr Interesse finden, wünschen Ihnen Kenntnisgewinn und Freude beim Lesen. Vorwort • Zur Bau- und zur Nutzungsgeschichte des Herrschaftssitzes Wechselburg von 1550 bis 1750, Teil 2: Das Nachlassinventar des Grafen Franz Heinrich von Schönburg-Wechselburg von 1746/47 und die Teilinventare von 1739 und 1744 • Die Festung Königstein im Spiegel der Historiografie des 18. Jahrhunderts. Christian Heckels „Historische Beschreibung der Weltberühmten Vestung Königstein“ und Johann Gabriel Süsses „Historie des Städtgens Königstein“ • Bericht der Landesgruppe Sachsen der DBV e.V. für das Jahr 2021 Reinhard SPEHR: Waffen, Werkzeuge und Geräte der Latènezeit und des Mittelalters vom Kleinen Gleichberg (Sonderveröffentlichung des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie 3) (Volker Schimpff) Autorenverzeichnis
Aktualisiert: 2022-06-23
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Frau Harke und das Riesenspielzeug

Frau Harke und das Riesenspielzeug von von Katte,  Maria
Frau Harke gilt als Göttin von indoeuropäischer Herkunft. Ihr Name ist seit dem Mittelalter in der Region zwischen Brandenburg und Havelberg bekannt, und nach ihr ist der Harkenberg in Kamern benannt. Mit der Riesin Harke ist die weltberühmte Sage vom Riesenspielzeug verbunden, die eine wechselvolle Geschichte durchlaufen hat. Ich danke der Gemeinde Kamern für die Einladung, hier zu sprechen, an einem Ort, dessen beglaubigte Existenz vor fast 700 Jahren begann. Kundige Forscher haben sich mit der Geschichte dieses Landstrichs befasst, und bis heute werden seine Sagen gehütet, bedacht und bekannt gemacht. In den Jahren 1952/53 erschien in der Genthiner Volksstimme eine Folge von Artikeln, unter anderen von Elisabeth und Max Bathe, deren Begründung für diese Serie dem Sinne nach lautete: Wir müssen den Kriegsflüchtlingen unter uns in diesem bedeutungsvollen Landkreis Genthin das Einleben erleichtern, indem wir ihnen die wichtigsten Orte vor Augen führen. Die gegenwärtigen Bemühungen im Landkreis Stendal verfolgen wahrscheinlich das gleiche Ziel. Vor dem Blick Gesamtdeutschlands liegt der Elbhavelwinkel versteckt; fragen Sie nur einen Rheinländer oder Bayern! Wir dürfen uns aber mit der Tatsache trösten, dass jeder echte Edelstein im Verborgenen wächst. In der Antike wusste man, dass es ratsam sei, möglichst fern von Rom zu leben, wenn man seinen Frieden liebte. Und wenn sich heute ein Fremder aus unserer Hauptstadt auf die Suche nach einer gewissen Frau Harke „Frau ... wer?" — in den entrückten Landstrich südlich Havelbergs aufmacht, fragt er bei seiner Ankunft als Erstes, wo er sich denn hier befinde. Eine Antwort könnte lauten: Im alten Germanien.
Aktualisiert: 2022-06-23
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Von Karlburg nach Salz

Von Karlburg nach Salz von Ettel,  Peter, Wunschel,  Andreas
Flusstäler sind von jeher Gunsträume und Erschließungsachsen von Landschaften, das gilt für den großen Fluss Main und die kleine Fränkische Saale gleichermaßen. An beiden Gewässern finden sich bedeutende Siedlungszentren des Früh- und Hochmittelalters - zwei davon sind Karlburg am Main und die Königspfalz Salz an der Fränkischen Saale. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie sich die Anbindung dieser beiden Siedlungskomplexe an die Wasserwege gestaltet hat, also im weitesten Sinne die „Häfen", als Schnittstellen von Verkehrs- und Kommunikationsnetzwerken an Land und zu Wasser. Neben der Analyse von LiDAR-Scans, archäologischen Luftbildbefunden und historischen Karten standen die gezielte Durchführung von großflächigen geophysikalischen Prospektionen, geomorphologischen bzw. sedimentologischen und unterwasserarchäologischen Untersuchungen, Begehungen sowie die Auswertung und Durchführung archäologischer Grabungen im Vordergrund. Die Gewinnung, Zusammenführung und Interpretation der gewonnenen Daten erfolgte unter Einbeziehung zahlreicher Wissenschaftler der Fachdisziplinen Geographie und Geophysik, die das Werk durch ergänzende Begleitbeiträge bereichern. Abschließend wird der Versuch unternommen, die Kulturlandschaftsgenese im Umfeld der Wasserwege Mittelmain und Fränkischer Saale zwischen den beiden Studiengebieten vom 6. bis zum 13. Jahrhundert näher zu beleuchten. Dabei wurden verschiedene Faktoren wie Herrschaft, Siedlungen, Befestigungen, Produktionsorte und Verkehrswege in den Fokus gerückt. Vorwort des Herausgebers Danksagung des Autors Einführung in die Thematik und Fragestellungen Siedlungskomplex Karlburg am Main Pfalzkomplex Salz an der Fränkischen Saale Von Karlburg nach Salz - Aspekte der Kulturlandschaftsgenese an Mittelmain und Fränkischer Saale im Früh- und Hochmittelalter Schlussbetrachtung Begleitbeiträge Geomorphologisch-bodengeographische Untersuchungen zur holozänen Talgenese des Mains im Umfeld der Karlburger Talsiedlung () Beobachtungen zur holozänen Talentwicklung im Umfeld der Wüstung Mühlstatt/Bitzenhausen an der Fränkischen Saale () Karlburg und Salz im geophysikalischen Messbild () Literaturverzeichnis (Haupttext, Katalog, Tafeln) Hinweise zur Verwendung des Katalogs Karlburg (K) • Karlburg Talsiedlung - Begehungen (K-BG) • Karlburg Talsiedlung - archäologische Grabungen, Sondagen, Oberbodenabträge (K-GR) Karlburg Talsiedlung - archäologische Luftbilder (K-LB) • Karlburg Talsiedlung - geophysikalische Maßnahmen (K-MA, K-EM, K-EL) • Karlburg Talsiedlung - geomorphologische/sedimentologische Maßnahmen (K-B, K-GP) • Karlburg Talsiedlung - historische Karten/Uraufnahme (K-HK) • Karlburg Talsiedlung - Unterwasserarchäologie (K-SO, K-TA) Salz (S) • Salz- archäologische Grabungen, Sondagen (S-GR) • Salz - archäologische Luftbilder (S-LB) • Salz - Begehungen (S-BG) • Salz -geophysikalische Maßnahmen (S-MA, S-EM, S-EL, S-SE) • Salz - geomorphologische/sedimentologische Maßnahmen (S-B, S-GP) • Salz - historische Karten/Uraufnahme (S-HK) • Salz - Unterwasserarchäologie/Suchtauchgänge (S-TA) Fundstellenkatalog Tafeln 1-116
Aktualisiert: 2022-06-09
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Verkehrsraum Mittelgebirge (Altwegeforschung 4)

Verkehrsraum Mittelgebirge (Altwegeforschung 4) von Bahn,  Bernd, Fütterer,  Pierre
Nach drei erfolgreichen Kolloquien und dem Erscheinen von drei Ausgaben der „Beiträge zur Altwegeforschung" kann hier ein vierter Band vorgelegt werden. Die Herausgeber verbinden damit die Hoffnung, Forschungen zu älteren Verkehrswegen wie zur Verkehrsgeschichte allgemein für Mitteldeutschland neu belebt zu haben. Dabei ist auch der Blick in Nachbarräume einbezogen worden, hat es doch seit vorgeschichtlicher Zeit weitgespannte Wege des Handels und der Kommunikation durch ganz Mitteleuropa gegeben. Der Blick soll deshalb künftig auch in chronologischer Hinsicht geweitet werden, um Fragen möglicher ur- und frühgeschichtlicher Wegverläufe näher zu kommen. Die Überlegungen zur Entstehung der Himmelsscheibe haben das für die Frühe Bronzezeit ins Blickfeld gerückt. Der von Mittelgebirgen umsäumte mitteldeutsche Raum verlangte für solcherart Einbindung in ein größeres Netz das vielfältige Überschreiten der Kammgebirge Thüringer Wald und Erzgebirge, aber auch Nord-Süd-Querungen der Harzhochfläche. Vereinzelte Bodenfunde wie auch frühe schriftliche Nachrichten machen so manche Altstraßenverläufe mit ihren Passlagen wahrscheinlich, viele ausgedehnte, noch heute zu kartierende Hohlwegfächer sprechen eine deutliche Sprache einstigen intensiven Verkehrs aus Mittelalter und früher Neuzeit. Einige Beispiele werden in den hier vorgelegten Beiträgen zur Kenntnis gebracht bzw. zur Diskussion gestellt. Gerade zu alten Verkehrswegen, ihrem konkreten Verlauf, ihrer Datierung und Bedeutung gehen die Meinungen oft weit auseinander. Es ist deshalb auch dieses Mal unser Ziel, wieder Anstöße und Anregungen zu geben für Diskussionen sowie neue erweiterte archäologische wie auch Archiv- und Geländeforschungen. Nicht zuletzt sollen weitere Interessenten und Mitwirkende für diesen sehr speziellen Forschungszweig angesprochen werden. Und wie stets ist es Anliegen der Herausgeber, Wissenschaftler und Heimatforscher, ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger und staatliche Denkmalpflegebeauftragte zusammenzuführen im interdisziplinären Gedankenaustausch. Vorwort • Der „Erfurter Weg" im früh- und hochmittelalterlichen Altstraßennetz des sächsisch-böhmischen Erzgebirgsraumes - eine frühe Fernverbindung von Erfurt nach Prag • Skizze, GPS und Laserscan - Altwegeforschung klassisch und digital. Das Beispiel der vogtländischen Altwegeverbindungen • Vorbesiedlungszeitliche Saumpfade und Altwege in der Region um Zwickau und Plauen sowie deren Einbindung in das hochmittelalterliche Verkehrsnetz • Der Willianweg — eine mittelalterliche Harzquerung? • St. Ottilia auf dem Muppberg bei Neustadt bei Coburg als Ausgangspunkt eines Pilgerwegs
Aktualisiert: 2022-05-12
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Die Steinartefakte von Tavşan Adasi im Kontext des kulturellen Austausches zwischen der Ägäis und Anatolien während der Bronzezeit.

Die Steinartefakte von Tavşan Adasi im Kontext des kulturellen Austausches zwischen der Ägäis und Anatolien während der Bronzezeit. von Bertemes,  Francois, Focke-Pellkofer,  Katja Christine, Fornasier,  Jochen, Furtwängler,  Andreas
Von 2007 bis 2015 befand ich mich in der schönen Situation, jeden Sommer mehrere Wochen an der türkischen Westküste verbringen und dort bei archäologischen Feldforschungsarbeiten mitwirken zu dürfen — die ersten Jahre als studentische Mitarbeiterin in Milet und die letzten Jahre vor allem im Rahmen meiner Doktorarbeit im nahe gelegenen Didim. Nicht nur, dass ich für diese spannende Zeit und Möglichkeit unendlich dankbar bin, bereits das erste Jahr vor Ort faszinierte mich und weckte mein Interesse an dieser Region während der Bronzezeit. Schnell bemerkte ich allerdings auch, dass der interessante Themenbereich der Lithik dieser Zeit und dieser Region insgesamt eher stiefmütterlich behandelt wurde. Ein Zustand, der sich aber ändern lässt... In Milet kam während der Grabungen durch Herrn Prof. Dr. W.-D. Niemeier (damals DAI Athen) viel lithisches Material zu Tage, mit welchem ich mich in meiner 2011 fertiggestellten Magisterarbeit „Die Obsidian- und Silexartefakte aus den chalkolithischen und bronzezeitlichen Schichten der Grabung am Athena Tempel in Milet, Westtürkei“ beschäftigt habe. Anschließend dem Themenkomplex „bronzezeitliche Lithik der Ägäis“ weiterzufolgen und die Steingeräte der „Nachbarfundstelle“ im Rahmen einer Dissertation zu bearbeiten, erschien mir konsequent und logisch, um so ein siedlungsübergreifendes Gesamtbild zu erlangen. Seit 2006 finden auf der Insel Tavşan Adasi vor der westtürkischen Küste nahe der Stadt Didim Ausgrabungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. F. Bertemes statt, die die Struktur und Organisation einer einstmals minoischen Küstensiedlung sowie deren Bedeutung für das ägäische Kommunikationsnetzwerk während der Bronzezeit untersuchen. Im Rahmen der Aufarbeitung wurden von mir seit 2012 die Steinartefakte aus den vornehmlich bronzezeitlichen Schichten der Grabungen von 2006 bis 2014 bearbeitet. Meine Doktorarbeit baut direkt auf meine unpublizierte Magisterarbeit auf, sodass vereinzelte Kapitel aufgegriffen, weiter ausgeführt und vertieft werden. Weiterhin war ich parallel zur Dissertation damit beschäftigt, das restliche lithische Material von Milet aufzuarbeiten, deren Publikation sich noch in der Vorbereitung befindet. Die lithischen Funde aus dem bronzezeitlichen Milet und die Ergebnisse meiner Magisterarbeit sollen in naher Zukunft im Zusammenhang mit den Ergebnissen der kontextbezogenen Forschung der Kollegen aus Milet veröffentlicht werden, sodass es mit dieser Doktorarbeit keine Publikationsüberschneidungen geben wird. (Vorwort der Autorin) Vorwort Einleitung Introduktion Zeitliche, räumliche und kulturelle Einordnung • Zur sogenannten Minoisierung • Der Vulkanausbruch auf Thera +/-1613 B.C. Die naturräumlichen Gegebenheiten der Region • Die geografische Situation • Die lokale Geologie Forschungsgeschichte zu lithischen Inventaren aus metallzeitlichen Kontexten der Ägäis und Westanatoliens Der Fundplatz Tavşan Adasi • Die Chronologie von Tavşan Adasi • Die Ausgrabung und Aufarbeitung • Zur Geologie der Insel Die lithischen Artefakte von Tavşan Adasi Durch Schlagtechnik hergestellte Artefakte • Schlagtechniken und Produktion • Eigenschaften und Vorkommen von Obsidian und Silex • Die Primärprodukte • Die Sekundärprodukte Artefakte aus sonstigen Gesteinen • Silikatgesteine und Felsgesteine — ein allgemeiner Überblick • Siegel • Gewichte • Steingefäße • Schwertknauf • Beile • Reibsteine • Klopfsteine • Mörser und Stößel • Türangelsteine • Schälchensteine • Schleif- und Poliersteine • Gussform — Doppelaxt • Ambosse und Kissenstein • Perforierte Steine - Schmuckelemente, Spinnwirtel und Beschwerer • „Kiesel“ • Unidentifizierte Stein-Objekte (USO) • Weitere Steine Abschließendes Resümee zu den lithischen Artefakten von Tavşan Adasi mit Einbettung in den architektonischen Kontext „Ein Blick über den Tellerrand“ — Weitere Fundstellen der Ostägäis und Westanatoliens vor einem vergleichenden Hintergrund • Altmkum Plaji I/Mersim Dere III bei Didyma • Milet, mit Killiktepe • Lasos • „Entlang des Büyük Menderes...“ — Aphrodisias und Beycesultan • Die Izmir-Region — Cukuriqi Höyük, Dedecik-Heybelitepe, Bakla Tepe und Liman Tepe • Troia • Samos • Kos • Rhodos • Schlussfolgerungen Bronzezeitliche Austauschnetzwerke und Kontakte der Ägäis und Anatoliens • chronologischer Überblick • Gesellschaftliche Strukturen vor dem Hintergrund des überregionalen Austausches • Überlegungen zu Austausch- und Handelsmechanismen • Ägäische Schifffahrt • Der Obsidianhandel der Ägäis (Exkurs III: Mesoamerikanischer Obsidianhandel) Tavşan Adasi — Ein Hafen im minoischen Kommunikations- und Austauschnetzwerk und seine Lithik Zusammenfassung/Summary Literatur Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Katalog und Tafeln Anhang Ergebnisse der pXRF-Analysen Sonstige Abschläge und Bruchstücke aus Obsidian Sonstige Abschläge und Bruchstücke aus Silex Sonstige Abschläge und Bruchstücke aus Quarz Bruchstücke weiterer Gesteine Konkordanzliste
Aktualisiert: 2022-04-28
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Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 2

Archäologischer Wanderführer Thüringen Heft 2
Vorstellung der ortsfesten Bodendenkmale im Gleichberggebiet bei Römhild in Wort und Bild. Gesamtverbreitungskarte und Detailpläne erlauben die Aufsuche der Objekte vor Ort. Schwerpunkt bildet das Keltische Oppidum auf der Steinsburg. Vorwort des Herausgebers 1) Raum 1 – Mittel- und Jungsteinzeit 2) Raum 2 – Bronzezeit und ältere Eisenzeit 3) Raum 3 – Jüngere Eisenzeit/Latènezeit 4) Raum 4 - Jüngere Eisenzeit/Latènezeit 5) Raum 5 – Römische Kaiserzeit, Völkerwanderungszeit, frühes Mittelalter Erschließung des Gleichberggebietes und touristische Infrastruktur Die Gleichberge – Geologie und naturräumliche Einordnung Namen und Ersterwähnung Route 1: Aufstieg vom Steinsburgmuseum/Waldhaus zum Kleinen Gleichberg Route 2: Aufstieg vom „Schwarzen Stock“ zum Kleinen Gleichberg Route 3: Aufstieg vom Steinsburgmuseum zum Großen Gleichberg Route 4: Wanderung vom Jugendzentrum zum Steinsburgmuseum Literatur Bildnachweis
Aktualisiert: 2022-04-14
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Praehistoria Thuringica 16

Praehistoria Thuringica 16 von Mania,  Dietrich
Im August 1856 erblickte der „Neandertaler“ zum zweiten Male das Licht der Welt, nachdem er irgendwann in der Zeit vor sechzig- bis achtzigtausend Jahren in der kleinen Feldhofer Grotte, im Kalkfels hoch über der Düssel, bestattet worden war. Steinbrucharbeiter räumten die Grotte aus, erkannten im Höhlenlehm die Knochen und übergaben sie dem Steinbruchbesitzer. Dieser gebot, auch im ausgeräumten Schutt weitere Knochen zu bergen. Das geschah, doch nur flüchtig, denn Nachgrabungen in unserer Zeit brachten im Steinbruchabraum noch weitere Knochenreste, auch Steinartefakte zum Vorschein. Als „Höhlenbärenknochen“ übergab der Steinbruchbesitzer die Reste dem paläontologisch interessierten Studienrat Carl Fuhlrott im nahen Elberfeld. Dieser erkannte aber sofort ihre menschliche Natur, auch, dass es sich um einen fossilen Vorfahren des Menschen handeln musste. Der Fund erweckte Aufsehen, man erinnerte sich an einige frühere, ähnliche Funde, so von Gibraltar und Spy, und es kamen später noch weitere Funde hinzu. Hommage an Ursula Mania (Dietrich Mania) War der Neandertaler auch im Geiseltal? (Dietrich Mania und Ursula Mania) 1. Wer ist der Neandertaler? 2. Die ideologische Verunglimpfung des Neandertalers als „Mensch“ 3. Zu den Entdeckungen im Geiseltal 4. Die eiszeitliche Klimaentwicklung • Die Saalevereisung • Europa in einer Warmzeit • Europa in einer Kaltzeit 5. Die eiszeitliche Tierwelt als Umweltfaktor 6. Das Seebecken bei Neumark-Nord (Becken 1) 7. Zur Umwelt des Menschen vor 200 000 Jahren im Geiseltal: Die Pflanzenwelt • Wälder und Strauchfluren • Offene Landschaften: Wiesensteppen • Weitere Pflanzengesellschaften in und am See • Pflanzengesellschaften auf stickstoff- und salzhaltigen Böden 8. Die Klimabedingungen, unter denen der mittelpaläolithische Mensch am See lebte • Das Warmzeitklima • Trockenzeiten • Das Paläowetter mit seinem Einfluß auf den See und seine Folgen 9. Das reiche Leben am See 10. Der Mensch am See • Die ersten Funde und die weitere Untersuchung des Sees im Wettlauf mit dem Bagger • Die Untere Uferzone • Gedanken über die ehemalige Häufigkeit der jagdbaren Tiere • Hinweise auf besondere Aktivitäten der Jäger am See • Die Rastplätze der Jäger am See • Die Jagd und die Beute 11. Zu den Artefakten der Jäger und Sammler von Neumark-Nord (Becken 1) • Entstehungsbedingungen und geologische Überprägung der Fundkomplexe • Artefaktfunde aus der Unteren Uferzone 12. Der besondere Charakter des Artefaktinventars aus dem Becken 1 von Neumark-Nord • Die Schneidgeräte • Die gezähnten Geräte • Die gebuchteten Geräte • Sonstige Geräte von NN 1 13. Die Silexklinge eines geschäfteten Gerätes 14. Das Becken 2 von Neumark-Nord • Die geologisch-stratigraphische Abfolge • Die zweite intrasaalezeitliche Warmzeit NN 2/2 • Der mittelpaläolithische Fundhorizont aus dem ersten frühweichselzeitlichen Interstadial War der Neandertaler auch im Geiseltal? Tafeln 1-8 Literatur
Aktualisiert: 2022-03-03
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