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HERZ_NICHTHERZ

HERZ_NICHTHERZ von Hartwig,  Helmut
Das Herzzeichen ist drauf und dran, das 27. Zeichen des Alphabets zu werden. Es bekommt den Wert eines Buchstaben und bringt es zu einer ansehnlichen Mächtigkeit. Gleichzeitig vermehrt es sich auf eine unerhört rasante Weise. Die Vermehrung der Herzzeichen im öffentlichen Raum geht einher mit der Anbindung an eine neu entstehende normgebende Bilder-Schrift mit dem Namen Emoji – einem Nachkommen der Gattung Smiley. In ihr sammelt sich, was vergesellschaftet werden soll: Gefühle und Gesten und Ansagen und Wörter und Buchstaben und Notzeichen – also die Entstehung einer (Bilder-)Schrift für die digital geprägte Kommunikation. Heute gibt es kaum eine Gefühlslage, eine Mimik oder Gestik, die nicht dargestellt werden kann. Sie gelangt in das Paralleluniversum einer vordrängenden Zweitwährung und wird maßgebend für den Umgang mit der alltäglichen (Er-)Lebenswelt.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Libellen aber warern immer

Libellen aber warern immer von Jürgen,  Möbius, Willenberg,  Hans
Ein Buch als Film. Im Weiß des Papiers begegnen sich „Gesagtes“, das sich nicht malen lässt, und „Gemaltes“, das man nicht sagen kann. Beim Lesen, Betrachten und Blättern beginnt der Film zu laufen. So gelangt der Leser-Betrachter nach dort, wo „alles hätte sein können und nur manches wurde Libellen aber waren immer und feuchtes Gras.“
Aktualisiert: 2021-01-14
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TRASH ART TO GO

TRASH ART TO GO von Puritz,  Ulrich, Schmerse,  Christine
TRASH ART TO GO Kunstpraxis beginnt meist mit etwas Bestimmtem und Bestimmendem: mit ausgewählten Materialien und Werkzeugen. Soll mit Ton, Papier, Metall oder Pappe gearbeitet werden, geht es ums Malen mit Öl-, Acryl-, Aquarell- oder Gouachefarben – stets sind es die Materialien selbst, die vorgeben, wie mit ihnen verfahren werden kann. Ton will gründlich geklopft, geknetet, geformt und gebrannt sein. Papierarbeiten verlangen nach Schere und Klebstoff. Karton und Pappe erlauben, Teppichmesser zu nutzen und mit Schnur Verbindungen herzustellen. Ebenso sind Öl- und anderen Farben je besondere Vorgehensweisen eigen. Der Umgang mit dieser oder jener Technik lässt sich analysieren und systematisieren. Sie lässt sich üben und vermitteln. Künstlerische Ideen lernen abschätzen, worauf sie sich einlassen und womit zu rechnen ist. Bei Trash Art ist alles anders (Trash, engl. = Abfall, Schund, Plunder). Ein Trash-Art-Künstler steht zunächst vor dem blanken Nichts. Er fragt sich: Was erscheint wem und wann als unnütz? Was davon lässt sich wo finden? Im Abfall? Im Keller oder auf dem Dachboden? Bei Freunden und Verwandten? In der näheren und weiteren Umgebung?
Aktualisiert: 2020-07-14
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OHRENMUSCHELGEWÖLBE

OHRENMUSCHELGEWÖLBE von Kußmaul,  Marion, Leupold,  Leo, Puritz,  Ulich, Recke,  Sibylle
Neben Reden, Artikeln, privaten Notierungen und vielen Briefen schrieb Sibylle Recke auch Gedichte. Dabei erhalten jene Regeln, die der Grammatik innewohnen und zu klaren Aussagen verhelfen sollen, neue Spielräume. Letztere ermöglichen es, Ahnungen, ein vages Gespür, ein Unbehagen – alles, was sich derzeit noch nicht in Worte fassen und mitteilen lässt – einzukreisen und sich darin verborgenen Motiven anzunähern.
Aktualisiert: 2020-02-24
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Reisen in die Gegen_Wart.

Reisen in die Gegen_Wart.
FLUX-tours____ist ein generationsübergreifendes Netzwerk zwischen Künstlerinnen und Künstlern mit unterschiedlichen, einander ergänzenden Arbeitsschwerpunkten und Fähigkeiten. Gemeinsam unternehmen sie Reisen. Sind sie – aus unterschiedlichen Richtungen kommend – am vereinbarten Ziel eingetroffen, beginnen anders geartete Reisen. Ein Platz, eine Wiese, eine Baulücke, ein „Stück“ Stadt oder Land werden mittels Kunst zum Untersuchungs-, Spiel- und Experimentierfeld, zum Ort für Begegnungen und zum Bild, das FLUX-tours gemeinsam mit Passanten „aus-“ und „weitermalt“. Zwei umgebaute Wohnwagen dienen als Basisstationen und Informationszentralen. Einer von ihnen ist zugleich Bühne, der andere eine mobile Galerie. (t)Raum- und Sehreisen____Beruf und Alltag haben die Augen zum Hochgeschwindigkeitsinstrument werden lassen. Sie müssen einer Vernunft zur Seite stehen, die es stets eilig hat, Zeit in Geld bemisst und ihre Ziele möglichst geradewegs über Kimme und Korn anvisieren und „erledigen“ möchte – „einäugig“ gewissermaßen. Diese Art zu sehen hindert sich selbst daran, all das wahrzunehmen, was außerhalb der vorentschiedenen Sichtachsen liegt, zu Umwegen nötigt, Rätsel aufgibt, Fantasie einfordert und Zeit kostet. Mit (t)Raum- und Sehreisen möchte FLUX-tours Abhilfe schaffen. Werkzeuge und Materialien____Zum Einsatz kommen insbesondere Werkzeuge und Materialien, welche dem Alltag und dem öffentlichen Raum selbst entnommen wurden und nun Umnutzungen erfahren. Das setzt ein fortwährendes spielerisches Erforschen vermeintlich kunstferner Dinge voraus, um tradierte Zwecksetzungen zu „überlisten“ und ihnen neue Möglichkeiten abzugewinnen. So entstehen Kreidezeichnungen aus Porenbeton. Klebeband ergänzt vorgefundene Spuren und Muster zu Bildern. Wie einst aus Schwertern Pflugscharen werden sollten, macht FLUXtours ferngesteuerte Spielzeugpanzer zu Pinseln. Weiße Stretchfolie, zum Verpacken von Möbeln gedacht, verfremdet Stromkästen, Stühle oder Fahrräder. Rote Plastikeimer werden zu „Space-Markern“. FLUX-touristen selbst tragen rote Overalls und agieren damit als weithin sichtbare Farbträger. Verlässt FLUX-tours nach einer Aktionskette den „Arbeitsplatz“, erscheint alles so, als wäre nichts gewesen. Das plötzliche Auftauchen und das ebenso plötzliche Verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen, sind Teil der FLUX-tours-Strategie. Zeitliche Begrenzung und Flüchtigkeit steigern die Bedeutung von Aktionen. Deren „Verewigung“ bleibt Dokumentationen vorbehalten. Gegen_Wart____Wahrnehmung kann für wahr nehmen, was sich im künstlerischen Spiel wahr machen lässt und somit wahr wird. Kunstpraktische Formen der Auseinandersetzung dehnen die Gegenwart und wenden sie nach allen Seiten. Gegenwart wird zu Gegen-Wart. Sie offenbart Qualitäten und Eigensinn von Raumdimensionen und Materialien, die Gegen-Wart charakterisieren, ebenso deren bislang verborgenes Potential. Dieses gilt es zu bergen, zu „warten“ und weiterzuentwickeln. Als „Warte“ kann Gegen-Wart den Blick auf Mögliches und Zukünftiges lenken. FLUX-tours übt im Kleinen, was auch im Großen den Fokus bildet: Die Entwicklung transmedialer Kunstpraktiken im Hinblick auf eine Hybridkultur, wie sie sich in Globalisierungsprozessen abzeichnet. Fluxus = Urban Art____Hinter allem steht die Idee: Die Stadt, der öffentliche Raum, die Öffentlichkeit, das sind wir. Zu einem Stadt- oder Landschaftsbild gehören all jene, die sich darin bewegen. Jeder malt mit seiner Erscheinung und seinem Verhalten daran mit, auch mit dem, was er an Eindrücken und Ansichten aufnimmt und weiterträgt. Doch eingefleischte Sichtweisen bewirken, dass sich Bürger in öffentlichen Räumen zumeist als Gast erfahren. Viele von ihnen haben sich – so scheint es – damit abgefunden, dass andere hier das Sagen haben. Andererseits stellen Künstler und Bürgerinitiativen diese Haltung mehr und mehr infrage. Auch FLUX-tours möchte verfestigte Einstellungen verflüssigen helfen. Statt „firmus“ oder „firma“ – also fest oder gar verschlossen – sind Beweglichkeit, Fließen, Teilhabe und eine demokratische Kultur die Leitgedanken. So, wie es schon die Fluxus-Bewegung vor mehr als einem halben Jahrhundert propagierte. Guerilla Knitting, Urban Gardening, Street Art und andere Formen von Urban Art, sind – wie FLUX-tours auch – Nichten und Enkel dieser Bewegung.
Aktualisiert: 2020-02-24
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Bei Schmitz: Christine Schmerse & Ulrich Puritz

Bei Schmitz: Christine Schmerse & Ulrich Puritz von Puritz,  Ulrich, Schmerse,  Christine
BEI SCHMITZ Gehen zwei Künstler auf Reisen, geht jeder seiner Wege – zumindest in der Kunst. Geht das Künstlerpaar bei Schmitz auf Reisen, ist das ebenso. Es entstehen temporäre Skulpturen und Interventionen in Innen- und Außenbereichen. Räume, in denen wir arbeiten, verstehen wir als Bilder, deren Teil wir sind. Jeder Eingriff erzeugt Resonanzen in uns selbst, die neue Impulse auslösen und zu Antriebsquellen werden. Wir betreiben „Raumbildmalerei“, indem wir etwas verschieben, verkleiden, austauschen, verfremden oder einfügen. Bei jedem von uns fällt sie anders aus, doch wir beide nutzen Dinge und Materialien, die uns vor Ort ins Auge fallen und uns inspirieren. Unser Programm lautet: RAUM ALS BILD. ATELIER IST ÜBERALL. ARBEITEN MIT DEM WAS DA IST. KUNST ALS GEGEN-WART. Zur individuellen Arbeit kommt allerdings Gemeinschaftliches hinzu. Das können wiederum „parasitäre“ Objekte und Skulpturen sein, ebenso Performances, Foto- und Videoarbeiten. Unsere Künstlerreisen führen stets ans Meer. Wenn irgend möglich, entstehen hier Schwimmobjekte, Kunstquallen oder Unterwasserinstallationen. Neben diesen Arbeiten spielen unsere Gemeinschaftszeichnungen eine besondere Rolle. Ob im Hotelzimmer, in einer Ferienwohnung oder auf einer Terrasse, ob an Innen- oder Außenwänden, hier bringen wir – an welchem Ort und in welchem Land auch immer – leere Zeichenfolien an. Sie begleiten uns auf unbestimmte Zeit und fragen unentwegt: Was wird mit uns? Wie geht‘s weiter? Sie dienen uns als Sammelstellen und Probebühnen für all das, was ein Ort in jedem von uns auszulösen vermag und wofür jeder einen – nämlich seinen – bildnerischen Ausdruck finden möchte. Hier lässt sich herausfinden, wozu die eingebrachten Spuren, Gesten und Sinneseindrücke im Zusammenspiel fähig sind und was sie uns darüber hinaus über ihre Herkunft und mögliche Zukunft verraten können. Auf den Bildbühnen gilt für uns beide: Jeder darf die Notate des anderen ergänzen, überarbeiten oder gar löschen, auch ohne nachzufragen. Wortlos zeigen wir einander, was jeden von uns beschäftigt und seiner Meinung nach im Bildgeschehen mitspielen und auf die Probe gestellt werden sollte. In der Zusammenarbeit ist jeder des anderen Zweitstimme, Echo, Kontrollinstanz, Widerpart, Zufallsgenerator und Impulsgeber. Diese Art der „Visuellen Kommunikation“ schärft die Aufmerksamkeit füreinander, ebenso den Spürsinn für Orte, die wir bereisen, für die darin eingelassenen Rätsel und Möglichkeiten.
Aktualisiert: 2020-02-24
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Bei Schmitz: Christine Schmerse & Ulrich Puritz

Bei Schmitz: Christine Schmerse & Ulrich Puritz von Puritz,  Ulrich, Schmerse,  Christine
BEI SCHMITZ Gehen zwei Künstler auf Reisen, geht jeder seiner Wege – zumindest in der Kunst. Geht das Künstlerpaar bei Schmitz auf Reisen, ist das ebenso. Es entstehen temporäre Skulpturen und Interventionen in Innen- und Außenbereichen. Räume, in denen wir arbeiten, verstehen wir als Bilder, deren Teil wir sind. Jeder Eingriff erzeugt Resonanzen in uns selbst, die neue Impulse auslösen und zu Antriebsquellen werden. Wir betreiben „Raumbildmalerei“, indem wir etwas verschieben, verkleiden, austauschen, verfremden oder einfügen. Bei jedem von uns fällt sie anders aus, doch wir beide nutzen Dinge und Materialien, die uns vor Ort ins Auge fallen und uns inspirieren. Unser Programm lautet: RAUM ALS BILD. ATELIER IST ÜBERALL. ARBEITEN MIT DEM WAS DA IST. KUNST ALS GEGEN-WART. Zur individuellen Arbeit kommt allerdings Gemeinschaftliches hinzu. Das können wiederum „parasitäre“ Objekte und Skulpturen sein, ebenso Performances, Foto- und Videoarbeiten. Unsere Künstlerreisen führen stets ans Meer. Wenn irgend möglich, entstehen hier Schwimm- objekte, Kunstquallen oder Unterwasserinstallationen. Neben diesen Arbeiten spielen unsere Gemeinschaftszeichnungen eine besondere Rolle. Von ihnen soll hier die Rede sein.
Aktualisiert: 2020-02-24
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Ulrich Puritz: Seestern mit Rucksack

Ulrich Puritz: Seestern mit Rucksack von Puritz,  Ulrich
Ulrich Puritz_Seestern mit Rucksack Ein Seestern nutzt seinen Magen auf sonderbare Weise. Er stülpt ihn über die Beute und beginnt die Verdauung außerhalb des Körpers. Künstler sind wie Seesterne. Ihre Arbeitsweise gleicht einem Magen, der sich nach außen stülpen lässt. Wer – wie ich – täglich mit schwarzen, dünnen Lackstiften hantiert, dem werden sie zu Fühlern und „Fresswerkzeugen“ mit besonderen Merkmalen. Farben und Materialeigenschaften lassen sie außer Acht. Sie lösen jenen Teil der „Beute“ heraus, der sich mit Gesten, Linien und Strichlagen zerlegen und in sattes, klares Schwarz umwandeln lässt – gleich, ob es sich um eine vage Idee oder ein sichtbares Motiv handelt. Beinahe selbsttätig steuern diese Trenn-, Zersetzungs- und Übertragungswerkzeuge die Neugier, den Blick und die Fantasie. Eigenschaften und Handhabung dieser Werkzeuge entscheiden darüber, was sich mit ihnen „verdauen“ lässt – und was nicht. „Unverdauliches“ bleibt unberücksichtigt oder wird ausgeschieden. Bevor Wissen und Denken sich dem Gehalt von Zeichen, Symbolen und anderen Bedeutungsebenen nähern können, haben bereits künstlerische Umwandlungsprozesse stattgefunden. Sie liefern den Rohstoff und stellen die Weichen für alles Folgende. Jene Künstler, die Farben und Pinsel bevorzugen, werden ihr Augenmerk auf den „Nährwert“ und das Potential der Farben richten. „Raumwerker“ denken in körperlichen Eingriffsmöglichkeiten und sehen durch Zollstock, Schraubenzieher, Bohrmaschinen oder Sägen „hindurch“. Fotografen lernen die sichtbare Welt durch die unterschiedlichen „Fenstergrößen“ ihrer Objektivbrennweiten aufteilen und in rechtwinkligen Ausschnitten bewerten. Interdisziplinär arbeitende Künstler – zu denen ich mich zähle – entwickeln unterschiedliche „Verdauungsorgane“ neben- und miteinander. Beim künstlerischen „Beutemachen“ kommen weitere Besonderheiten ins Spiel. Im Alltag wie im Berufsleben muss das Sehen schnell, sicher und zielstrebig vonstatten gehen. Die Augen sind die wichtigsten Ausführungs- und Kontrollinstanzen eines gleichfalls zielstrebigen Denkens. Letzteres ist bemüht, vorhandenes Wissen möglichst effektiv abzurufen und einzusetzen. Für jedes „Wenn“ sucht es ohne Umwege ein passgenaues „Dann“. Künstler hingegen forschen jenseits der Wissensgrenzen. Ihre Suchbewegungen vollziehen sich im Ungewissen. Ihre Aufmerksamkeit muss frei und unbeschwert umherstreifen können und jedes Detail nach allen Richtungen wenden dürfen. Es geht um Neugier und den Mut, sich dem Unvordenklichen auszusetzen, unbekannte Wege einzuschlagen, seine Arbeitsweisen flexibel, intelligent und fantasievoll auf die jeweiligen Herausforderungen einzustellen und solange geduldig unterwegs zu sein, bis sich Neuigkeiten abzeichnen und darstellen lassen. In der künstlerischen Praxis treffen Sehen, Hantieren, Empfinden, Erinnern, Unbewusstes, Bewusstes, Vermutungen und Unvermutetes konfliktreich und voller Spannungen aufeinander. Im Mit- und Gegeneinander der unterschiedlichen Energie- und Erkenntnisquellen liegt das besondere Potential der Kunst. Doch bleiben die einzelnen Quellen und ihr erhellendes Zusammenwirken meist unbedacht, sie wirken unterschwellig. Der Routinier hat Methoden des Ausgleichs entwickelt, denen er „blind“ vertrauen kann. Der Neuling hingegen ringt mit Themen und Motiven. Die den genutzten Techniken zugrunde liegenden Richtgrößen und Wertmuster werden oftmals als unumgänglich betrachtet und bleiben von kritischen Betrachtungen verschont. Aufmerksamkeit, Intuition, Fantasie und Scharfsinn werden an den Arbeitsmethoden und den „Verdauungsorganen“ vorbei auf das jeweils gewählte Thema gelenkt. Kunstpraxis steigert die Wahrnehmung wie ein Aufputschmittel, dessen Wirkungsweise wenig Beachtung findet. Experimentelle Praktiken lassen Richt- und Wirkkräfte in den einzelnen Techniken deutlich hervortreten und stellen sie auf den Prüfstand. „Stresstests“, Regelverletzungen, Zufälle und willentlich herbeigeführte Brüche, Lücken und Demontagen bringen Ein- und Durchsichten zustande, mit denen sich beengende Routinen aufdecken und „Verdauungs-“ und „Stoffwechselstörungen“ feststellen lassen, um gegenzusteuern und neue Spielräume zu erschließen. Gleich, was Konflikte oder Entdeckungen beim Zeichnen auslösen oder zu denken geben, sichtbar und mitteilbar wird nur, was Hand und Stift an deutbaren Spuren hinterlassen. Das Auge spielt auch hier eine bedeutende Rolle, doch im Handwerk hat die Hand „das Sagen“. Sie bringt zum Ausdruck, was sie im Umgang mit den genutzten Arbeitsprothesen und „Verdauungswerkzeugen“ herausfinden konnte und zu formulieren weiß. Zeichnen ist eine besondere Art des leiblichen Denkens und eines handgreiflichen Sehens, das durch Zeicheninstrumente enggeführt wird, Umwege nimmt und seine „Beute“ auf spezifische Weise abtastet, zubereitet und umwandelt. Zeichnen ergänzt andere inner- und außerkünstlerische Wahrnehmungsformen und bereichert durch besondere Genussformen und Einsichten.
Aktualisiert: 2020-02-24
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Schnee Schnee

Schnee Schnee von Helmut,  Hartwig
Schnee ist ein Erlebnisstoff – nicht nur für Kinder. Den aber soll es in unseren Breitengraden bald nicht mehr geben. „Es hat geschneit!“, ist ein Glückssatz und Anlass für Erlebniswünsche und philosophische Gedankenspiele. Diesen spürt der Autor durch Bild und Text noch einmal nach und trifft dabei auf sportliche Fakten und sprachliche Spielfreude.
Aktualisiert: 2020-02-24
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