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Max Stirner – An den Quellen des Existenzialismus

Max Stirner – An den Quellen des Existenzialismus von Arvon,  Henri, Geus,  Armin
Stirners Egoismus bedeutet nichts anderes als das, was er ausführlich und facettenreich mit dem Begriff „Eigenheit“ beschrieben hat: die Grundbefindlichkeit des Eigners, desjenigen also, der von sich sagen kann: „Ich bin Mir alles und ich tue alles Meinethalben.“ Stirner spricht von Egoismus oder Eigenheit. Vorbild kann die christliche Religion sein. Sie hat sich einst von den heidnischen griechischen Göttern befreit, sie verdammte die heidnische Moral. Und was war der Grund der Christen für diese Abwendung von der heidnischen Religion? Sie täten es, meint Stirner, aus egoistischen Gründen, „um ihres Seelenheils willen“. Erst dann, wenn Freiheit meine Freiheit, das heißt: egoistische Freiheit, Eigenheit, geworden ist, erst dann wird aus einem schönen, aber wirkunslosen Ideal ein für den Einzelnen entidealisiertes, aber wirkungsvolles, ins Leben eingreifendes, das Leben beeinflussendes Verhalten. (Nachwort S. 209 f).
Aktualisiert: 2022-10-25
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Gezielte Streifschüsse

Gezielte Streifschüsse von Rumpf,  Michael, Schubart,  Hermann, Verein Deutsche Sprache e.V.
Am 13. April 2013 wird eine Ausstellung des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) im Marburger Rathaus eröffnet. Thema: Denglisch. Diese oft seltsam anmutende Mischung aus Englisch und Deutsch. In den Augen der Kabarettisten wie Dieter Hallervorden oder Günter Grünwald haben Denglisch-Erfinder zwar nichts zu sagen produzieren dafür allerdings viel heiße Luft. In diesem Buch sind es allerdings Karikaturisten, die sich nicht nur mit scharfer Zunge sondern auch mit spitzer Feder, Computer, Bleistift, oder Aquarellfarben der Pidgin-Sprache angenommen. In diesem – die Wanderausstellung begleitenden Katalog – sind 45 Zeichnungen namhafter Karikaturisten abgebildet. Ausstellung und Bildband sind somit eine einmalige Werkschau. Michael Rumpf erläutert in einem einführenden Beitrag den Einfluss des Englischen auf die deutsche Sprache und Hermann Schubart führt in die Geschichte der Karikatur ein.
Aktualisiert: 2022-10-25
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Evolution

Evolution von Peters
Der Zoologe und Evolutionsbiologe D. Stefan Peters vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt am Main machte sich mit seinen Forschungen zur Evolution und Systematik der Wirbeltiere, besonders der Vögel, sowie ausgewählter Insektengruppen einen Namen. Davon ausgehend beschäftigte er sich intensiv mit evolutionstheoretischen Fragen und grenzüberschreitenden Themen aus Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie. Die vorliegende Abhandlung ist die Quintessenz seiner praktischen Forschungen und theoretischen Erwägungen über die Vielfalt der Lebewesen, die Voraussetzungen der Evolutionstheorien und die beiden Aspekte der Evolution, Veränderung und Vervielfältigung. Der kompakte, kritische Essay ist eine der wichtigsten Stellungnahmen der jüngsten Zeit zu den Potenzen, aber auch Grenzen der Evolutionstheorien und zugleich ein methodischer Wegweiser für Naturforscher.
Aktualisiert: 2020-01-20
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Bilharziose oder Schistosomiasis?

Bilharziose oder Schistosomiasis? von Newill,  Anneli
Entdeckt wurde der Verursacher der Wurmerkrankung Bilharziose 1851 in Ägypten. Den Lebenszyklus des Parasiten zu erforschen glich einem Mosaik, das sich aus jahrzehntelangem Suchen, Beoachten und Tierversuchen aller Art auf verschiedenen Kontinenten zusammensetzte, bis sich endlich alle Bausteine des Krankheitsgeschehens zusammenfügten. Dabei ist die tropische Parasitenerkrankung Schistosomiasis, wie sie heute international heißt, seit 150 Jahren bekannt. Hervorgerufen wird diese Krankheit von Saugwürmern, den sogenannten Pärchenegeln. In diesem Buch stellt Dr. Anneli Newill auf der einen Seite die spannende Entdeckungsgeschichte dieser Wurmerkrankung dar, auf der anderen Seite berichtet die Ärztin von ihren eigenen Erfahrungen mit der Krankheit. Dieser begegnete sie in den Jahren 2003 bis 2007 während ihrer Einsätze auf den philippinischen Inseln. Die Entdeckung dieser Krankheit haben wir Theodor Maximilian Bilharz (1825–1862) zu verdanken, der in Sigmaringen als ältestes von neun Kindern zur Welt kam. Seinen Wunsch Naturforscher zu werden, konnte er nur mit einem Medizinstudium erreichen, denn darin waren damals auch naturwissenschaftliche Fächer wie Zoologie, Botanik, Chemie und Mineralogie integriert. Als er in Tübingen 1847 eine Preisaufgabe gewann, kaufte er sich von dem Preisgeld sein erstes Mikroskop, mit dem er vier Jahre später in Ägypten eine neue Trematodenart entdeckte, die heute Bilharzia oder Schistosoma haematobium genannt wird. In einem Brief berichtete er später: "Es hat sich nicht, wie ich vermuthete, eine Ammengeschichte daraus entwickelt, sondern ich möchte fast sagen, etwas noch Wunderbareres, ein Trematod mit getrenntem Geschlechte.” Über den Sklavenhandel breitete sich Schistosoma weiter aus.
Aktualisiert: 2020-01-20
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Heinrich Dathe

Heinrich Dathe von Böhme,  Katrin, Höxtermann,  Ekkehard, Viebahn,  Wolfgang
Professor Dr. Dr. h.c (1910–1991) zählte zu den bekanntesten deutschen Zoologen und Tiergärtnern des 20. Jahrhunderts. Seine wissenschaftlichen Arbeiten waren weit gefächert und reichten von der Vogelkunde und Wildtierhaltung über den Naturschutz bis zur Verhaltens- und Wirbeltierforschung. Eine Lebensaufgabe fand er 1954 im Aufbau eines unverwechselbaren Landschaftstiergartens in Berlin-Friedrichsfelde, der historische Parkanlagen und moderne Tierbauten verband und – unter Mitwirkung vieler Aufbauhelfer – zu einer der schönsten Bildungs- und Erholungsstätten des Landes wurde. Mit populären Radio- und Fernsehsendungen begeisterte er unzählige Menschen für Wildtiere und Artenschutz. Zum 100. Geburtstag Dathes veranstalteten der Geburtsort, die Stadt Reichenbach im Vogtland, und die Regionalgruppe des NABU Deutschland, die Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie sowie die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz – in Reichenbach und Berlin ein Gedenkkolloquium und ein wissenschaftliches Symposium, deren Beiträge hier vorgestellt werden. Weggefährten, Tiergärtner, Zoologen und Naturschützer, Pädagogen und Historiker erhellen – in enger Verbindung zur Familie Dathe – wichtige Prägungen und Wirkungen seiner Person, interessante Hintergründe und Besonderheiten seines Werkes sowie augenfällige Chancen und Grenzen seiner Zeit.
Aktualisiert: 2020-03-05
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Problemgeschichte des Wissenschaftsbegriffs Ethologie

Problemgeschichte des Wissenschaftsbegriffs Ethologie von Schurig,  Volker
Der Biologe und Wissenschaftstheoretiker Volker Schurig beschäftigte sich seit über 40 Jahren mit Fragen des tierischen Verhaltens und erlebte – wie in einem „Glasperlenspiel“ – den permanenten Wechsel von Bezeichnungen eines scheinbar „entgrenzten“, dynamischen Wissenschaftsgebiets, der Verhaltensbiologie. In der vorliegenden Abhandlung analysiert er die Funktionen, Beziehungen und Grenzen der sich ablösenden und konkurrierenden „Wortkonstruktionen“ und begründet – in einem ungemein anregenden Exkurs in deren Geschichte und Logik – die besondere Stellung des Wissenschaftsbegriffs „Ethologie“, der gleichwohl einen eigenen Bedeutungswandel durchlief. „Wie das bunte Gefieder eines Paradiesvogels schillert der Ethologiebegriff historisch in unterschiedlichen Wissenschaftskriterien und zahlreichen Bewertungen. In den zweitausend Jahren seiner Begriffsgeschichte hat er zehn bis fünfzehn natur- und sozialwissenschaftliche Wissenschaftssysteme begründet.“ (Einleitung, S. 12) Schurig sieht in dem „Begründungsspezialisten Ethologie“ den komplexesten, stabilsten und wissenschaftslogisch ranghöchsten Wissenschaftsbegriff in der Verhaltensforschung und erläutert, was er besser kann als seine vermeintlichen Alternativen und Synonyme: ein stabiles Wissenschaftssystem konstruieren, Klassifikationskalküle entwickeln und ein Netz neuer Teilwissenschaften begründen. Das Buch entstand in fünfjähriger Arbeit und wurde zum Vermächtnis des Autors, der während der Drucklegung auf einer Expedition in Äthiopien verstarb.
Aktualisiert: 2020-03-05
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Das neue Buch vom Pfeilstorch

Das neue Buch vom Pfeilstorch von Kinzelbach,  Ragnar K.
1822 wurde auf Schloss Bothmer bei Klütz ein Weißstorch erlegt. Dies war insofern eine wissenschaftliche Sensation, da in seinem Hals ein afrikanischer Pfeil steckte. Dieser Fund war ein Beweis für den Fernzug der Störche bis Ostafrika. Damit war der Weg für die Erforschung des Vogelzugs bereitet. Zwar gab es bereits Berichte über den Wegzug der Störche vor dem Winter, jedoch nicht nach Afrika. Stattdessen hieß es seit Aristoteles, der Storch verberge sich im Winter im Sumpf. Inzwischen sind mehr als 30 Fälle von Pfeilstörchen nachgewiesen, die jüngsten in Afrika selbst, z. B. vom Ngorongo-Krater in Kenia. Pfeilstörche sind aufgrund fortschrittlicher Technik mittlerweile Kuriositäten, doch gleichzeitig sind sie auch einzigartige Dokumente der Wissenschaftsgeschichte.
Aktualisiert: 2020-03-05
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Politik und Werbung für die Wissenschaft

Politik und Werbung für die Wissenschaft von Lemmerich,  Jost
Die Finanzierung wissenschaftlicher Forschungen ist ein komplexes Unterfangen. Im Kaiserreich stifteten Privatpersonen große Summen, doch dazu mussten persönliche Kontakte aufgebaut und ein Ort und ein Anlass gefunden werden, um in zwanglosem Gespräch Vorstellungen und Wünsche vorbringen zu können. Später waren es auch Regierungsmitglieder, die überzeugt werden mussten. Die Leitung des eingetragenen Vereins „Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften“ sah die Lösung in der Schaffung eines Clubhauses, des Harnack-Hauses. Die Gründung und der Betrieb des Harnack-Hauses sind Teil der Geschichte Deutschlands, beginnend im Kaiserreich, dann in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus – mit menschlicher Größe und menschlichem Versagen.
Aktualisiert: 2020-03-05
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