Frauen und Mädchen!

Frauen und Mädchen! von Geber,  Eva, Lecomte,  Tatiana, Ratzinger,  Gudrun
Was haben «Bemerkungen über Syphilis», der «Kampf gegen die Kasernierung der Prostitution», das «Korsett beim Radfahren» und eine «Petition der steuerzahlenden, eigenberechtigten Frauen Niederösterreichs» mit dem Frauenwahlrecht zu tun? Es sind alles kleine Bausteine, die zwischen dem Revolutionsjahr 1848 und der Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich 1918 die Komplexität der Themen, Initiativen, Vorurteile und Kämpfe rund um die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft wiederspiegeln. Wer waren eigentlich die Frauen, die für die Gleichberechtigung, für Bildung und für Arbeitsrecht auf die Straße gegangen sind und die sich dafür am Stammtisch und auf dem politischen Parkett eingesetzt haben? Die Künstlerin Tatiana Lecomte hat in intensiver Recherche 52 unterschiedlichste Texte, die rund um die Wende des 19. Jahrhunderts in Zeitschriften abgedruckt, auf Flugblättern verteilt oder bei Versammlungen vorgetragen wurden, zusammengestellt. Den Originaltexten ist eine historische Verortung von Eva Geber und eine Kontextualisierung der Kunsthistorikerin Gudrun Ratzinger vorangestellt. Ergänzt wird das Buchprojekt um die Erfahrungen zweier junger Frauen, die im Herbst 2018 die Originaltexte an PassantInnen vor dem Palais Niederösterreich – Ausgangsort der Revolution von 1848 – in der Wiener Herrengasse verteilt haben. Welche Themen sind heute noch dieselben wie damals? Was erscheint uns nach 100 Jahren absurd? Wie haben sich Sprache und Begrifflichkeiten verändert? Wo sind heute die Grenzen der Frauenemanzipation?
Aktualisiert: 2019-05-31
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Unbedingt Blau

Unbedingt Blau von Keskin,  Adnan
Blau ist für Sahin der Inbegriff von Freiheit. Von ihr träumt er im Gefängnis genauso intensiv wie von Gönül, die er liebt. Er nimmt alles in Kauf, um die Freiheit wiederzuerlangen, steckt Mitgefangene mit seiner Freiheitsliebe an und gräbt einen Tunnel, dem Licht entgegen, der Freiheit entgegen, dem Blau entgegen... Und beim nächsten Gefängnisaufenthalt gleich einen zweiten Tunnel... Unbedingt Blau ist nicht nur eine abenteuerliche Fluchtgeschichte, sondern auch ein Zeitdokument, das einen Einblick in die 1970er und 1980er Jahre der Türkei ermöglicht, für die, die sie nicht selbst erleben mussten. Es beschreibt, kritisch, aber auch selbstkritisch, die seelische Verfassung und die Beweggründe jener Jugend, die sich von den Ideen der Linken angezogen fühlte und die Welt retten wollte, oder zumindest das Land…
Aktualisiert: 2019-05-14
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Die Mexikaner

Die Mexikaner von Pušavec,  Marijan, Smiljanic,  Zoran
Im Sommer 1864 ließen sich in Laibach 6.000 Mann für das Freiwilligenkorps des gekrönten Kaisers von Mexiko, des Erzherzogs Ferdinand Maximilian von Österreich rekrutieren, in der Hoffnung, in dem fernen Land Wohlstand und Glück zu finden. Darunter waren viele Slowenen, die im Volksmund «Die Mexikaner» hießen und die bald in Liedern besungen wurden, in denen die Sehnsucht nach einer anderen Welt zum Ausdruck kommt. Ein «Mexikaner» war allerdings auch Maximilian, der als Kaiser in der Fremde jene Geltung zu erlangen hoffte, die ihm im österreichischen Herrscherhaus versagt geblieben war. So nimmt das desaströse Verhängnis seinen Lauf. Die fünfbändige Graphic Novel Die Mexikaner entspinnt in einem breiten epischen Bogen die Geschichte dieser absurden Expedition, die mit dem Tod Tausender Soldaten und Zivilisten sowie des Kaisers selbst enden sollte. Ihre einzelnen Stationen – von der intriganten Anbahnung des «Geschäfts» über die Rekrutierung der Freiwilligen, die Ankunft in Mexiko, die verschiedenen Kämpfe bis hin zum tragischen Ende – folgen den historischen Ereignissen. Diese aber bieten den Vorwand für eine böse Abenteuergeschichte, in der ein von seinen Leidenschaften getriebener Desperado die Hauptrolle spielt und die bisher noch nicht erzählt wurde. Die Mexikaner sind eine historisch fundierte Erzählung vom Scheitern eines größenwahnsinnigen europäischen Expansionismus, aber auch vom Scheitern der Flucht vor persönlicher Schuld.
Aktualisiert: 2019-09-30
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1919

1919 von Graphic History Collectiv, Lester,  David
Vor Hundert Jahren kam es nicht nur in Europa zu Revolutionen und Streikwellen. Im Mai und Juni 1919 verließen auch in Winnipeg 35.000 ArbeiterInnen ihre Arbeitsplätze. Sie streikten aus verschiedenen Gründen: für höhere Löhne, mehr Rechte bei Tarifverhandlungen und generell mehr Macht für die Arbeitnehmer. Die Streikenden machten internationale Schlagzeilen, die kanadische Arbeiterschaft schloss sich mit Sympathiestreiks in vielen anderen Städten an. Obwohl diese Streikwelle sechs Wochen andauerte, endete sie schließlich mit einer Niederlage. In Absprache mit den Eliten aus Politik und Wirtschaft schlug die Polizei den Streik schließlich gewaltsam nieder. Einhundert Jahre später bleibt der Generalstreik in Winnipeg eines der bedeutendsten Ereignisse in der kanadischen Geschichte. Dieser Comic erinnert an den Streik, um neuen Generationen die Macht des Klassenkampfes und der Solidarität und die brutale Taktik, mit der Regierungen und Chefs die Arbeiterbewegungen zerschlagen, vor Augen zu führen. Der Generalstreik von Winnipeg ist eine deutliche Erinnerung daran, dass Herr und Knecht nichts gemeinsam haben, und der Staat keine neutrale Instanz ist, sondern immer die Interessen der Eigentümer schützt. Als Reaktion darauf müssen sich die Arbeitnehmer aufeinander verlassen und zusammenarbeiten, um eine neue, gerechtere Welt in der Hülle der alten zu schaffen.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Partizanke

Partizanke von Milinovic,  Daško, Petakov,  Zoran
Partizanke vereint die Erinnerungen der fünf Partisaninnen Ida Kozmidis, Danica Bulat Pavlović, Eta Najfeld, Jelena Kadenić und Olga Dujmović. Sie sprechen über ihre Kämpfe im antifaschistischen Widerstand und über die Zeit nach der Befreiung, beim Aufbau eines kommunistischen und gleichberechtigten Jugoslawiens. Eingeleitet wird der Band durch einen Beitrag des serbischen Historikers Daško Milinović, der die Antifaschistische Frauenfront in Vojvodina porträtiert, die als politischer und bewaffneter Verband von 1942 bis 1953 bestand. Ergänzt durch zahlreiche Fotografien.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Der Prager Golem

Der Prager Golem von Puchová,  Hana, Toman,  Marek
Der Golem ist eine Figur der jüdischen Literatur und Mystik, die eng mit Prag verbunden ist: Eine der fantasievollsten Legenden der Stadt. Zudem gibt es auch polnische und deutsche Varianten – in der Tat handelt es sich um eine Faust’sche Geschichte über das Ausloten menschlicher Grenzen von allgemeiner Gültigkeit. Der Prager Schriftsteller Marek Toman interpretiert eine Erzählung über den Golem von Gustav Meyrink aus der Perspektive des 14-jährigen Jakub, einem Schüler eines weisen Rabbiners. Er soll dessen Tochter Lea in Prag heiraten, will sich aber vor dieser arrangierten Ehe drücken, weil er sich bereits in die Christin Klara verschaut hat… und dann nehmen die Dinge ihren Lauf. Der Rabbiner muss schließlich einen Golem erschaffen, einen künstlichen Menschen, Roboter und Superheld in einem. Diese melancholische Beziehungsballade wird durch zahlreiche Illustrationen von Hana Puchová bebildert, einer Malerin mit surrealen Stilelementen. Marek Toman ergänzt den Band mit einem Anhang, der einen Einblick in das jüdische Leben, die Folklore und die Entwicklung der Golem-Legende bietet. Der Prager Golem wurde 2019 für den bedeutendsten tschechischen Literaturpreis Magnesia Litera nominiert und richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene.
Aktualisiert: 2019-09-30
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Die Jahre von Allende

Die Jahre von Allende von Reyes,  Carlos
Als Salvador Allende die Parlamentswahlen am 4. September 1970 mit 36,2% der Stimmen gewann, wurde er damit zum Präsidenten der Republik Chile gewählt. Es begannen die intensivsten tausend Tage in der Geschichte des Landes, die zu einem leuchtenden Beispiel für den demokratischen Übergang zum Sozialismus wurden, und gleichzeitig eine gefürchtete marxistische Enklave, welche die Privilegien von Privatwirtschaft und Großkapital bedrohte. Diese atemberaubende Graphic Novel erzählt über diesen Prozess aus der Perspektive eines amerikanischen Journalisten, der vor Ort über die politische Entwicklung recherchiert und in den Sog des kulturellen Aufbruchs gerät, zwischen Verschwörungen und aufregenden Nächten mit einer unglaublichen Frau. Die Jahre von Allende ist ein fesselndes Buch über die Hoffnungen und Ängste der damaligen Protagonisten, die mit Leidenschaft und Schmerz erlebten, wie ein im 20. Jahrhundert einzigartiges soziales Experiment errichtet und zerstört wurde.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Cartier-Bresson, Deutschland 1945

Cartier-Bresson, Deutschland 1945 von Morvan,  Jean David, Savoia,  Sylvain
1945. Die Alliierten marschieren in die deutschen Lager und die Weltöffentlichkeit erfährt von dem nationalsozialistischen Schrecken. Im ostdeutschen Dessau erkennt eine Überlebende ihre Denunziantin und schlägt sie. Henri Cartier-Bresson, damals vor Ort, verewigt diese Geste in einem Foto, das emblematisch werden sollte. Zuvor hatte er bereits drei Jahre in deutscher Kriegsgefangenschaft verbracht, aus der er 1943 fliehen konnte. Er fotografierte auch die Befreiung von Paris und schloss sich den Amerikanern an. Seine Bilder gleichen einer Wissenschaft des Augenblicks, sein Talent für Gestaltung ging mit einer Präzision seiner Gesten einher, die ihn zum «Auge des Jahrhunderts» machten. Mit Robert Capa gründete er nach dem Krieg in New York die Fotoagentur Magnum. Cartier-Bresson, Deutschland 1945 erzählt die Geschichte dieses tief humanistischen und «freien Menschen», der Cartier-Bresson war. Die Graphic Novel dokumentiert seine Sicht des 2. Weltkriegs, der 40-seitige Anhang enthält eine Auswahl seiner berühmtesten Fotografien und ein historisches Dossier, welches von Thomas Tode, einem Kenner seines Œuvres, unter der Schirmherrschaft der Cartier-Bresson-Stiftung verfasst wurde.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Sozialdemokratie: Letzter Aufruf!

Sozialdemokratie: Letzter Aufruf! von Scheiber,  Oliver
Für die Sozialdemokratie ist es 5 nach 12. Linke Parteien zerfallen, in manchen Staaten existiert die Sozialdemokratie praktisch nicht mehr. Unterdessen machen sich rechtspopulistische Regierungen daran, die europäischen Gesellschaften zu spalten, den Sozialstaat abzubauen und ihn aus den Angeln zu heben. Der Neoliberalismus hat sich mit dem latent vorhandenen Nationalismus zu einer für die Demokratie gefährlichen Allianz verbunden, er attackiert Institutionen, Medien, Justiz. Die Sozialdemokratie, die Linke insgesamt, muss sich politisch völlig neu aufstellen, Glaubwürdigkeit zurückgewinnen und kraftvoll agieren. Es ist Zeit endlich wieder mit Feuer für die großen Ideen der Gleichheit, der Geschwisterlichkeit und der Gerechtigkeit zu kämpfen. Oliver Scheibers Manifest ist ein Appell für Zusammenhalt und macht eine Vielzahl von Vorschlägen für Inhalte und Strategien der Linken unter insgesamt 10 Überschriften: Solidarität – politische Arbeit – Kommunikation – personelle Breite – Strukturen – Vision und Aktion – Wirtschaft – Transparenz und starker Staat – Strategie – Internationalität und Europa. Letzter Aufruf! kursiert seit März 2019 als Pamphlet und wird breit diskutiert. In einer überarbeiteten und umfangreich erweiterten Ausgabe findet der Text nun seine verlegerische Heimat.
Aktualisiert: 2019-06-30
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Die Befreiung oder Marcelos Ende

Die Befreiung oder Marcelos Ende von Dürr,  Christian
Manuel Gluckstein wurde 1947 in Österreich geboren. Sein erstes Zuhause war ein Flüchtlingslager: das DP-Camp Bindermichl in Linz. Seine Eltern hatten sich dort nach ihrer Befreiung aus dem Konzentrationslager Mauthausen im Mai 1945 wiedergetroffen. Als er drei Jahre alt war, emigrierten sie nach Argentinien. In Buenos Aires versuchten sich die Eltern ein neues Leben aufzubauen. Die 1970er Jahre in Argentinien waren eine Zeit des Aufruhrs. Manuel Gluckstein schloss sich einer Studentengruppe an und wurde politisch aktiv. Er verliebte sich in Marta, die Revolutionärin, und begann doch eine Beziehung mit Ana. Und während er noch an die Möglichkeit einer besseren Welt glaubte, brach diese zusammen. Am 24. März 1976 putschte das Militär. Seine Gruppe flog auf. Er und Ana landeten im «Pozo». Kurz danach wurde sie einfach «weggebracht». Danach sollte nichts mehr je so sein wie davor. Als sich mehr als drei Jahrzehnte später plötzlich die Möglichkeit auftut, seinen Folterer zur Rechenschaft zu ziehen, steht er vor der Entscheidung seines Lebens. Was muss er tun, um der Erinnerung gerecht zu werden und dennoch endlich vergessen zu können?
Aktualisiert: 2019-05-14
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