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Dramolette

Dramolette von Billeter,  Fritz
Freund: Später, vielleicht treffen wir uns später. Ich sagte dir bereits, dass ich tot bin, und du hast, als ich es dir sagte, nicht mit der Wimper gezuckt. Weil du lebst. Wanderer: Tot – lebendig. Ist das der große Unterschied? Eigentlich banal – (Der Freund verschwindet, der Wanderer reibt sich die Augen, wie wenn er eben erwacht wäre.) Wanderer: Bin wohl eingenickt. Da war doch … Ist jemand da? Hallo, Hallo … Belissa: Ich habe ihn gesehen, soeben, heute Abend. Er glitt an mir vorbei, verschwand in seinem Haus; es liegt im Park, an seinem Rand; er ist öffentlich, gehört seiner Familie; sie muss reich sein. John: Ich habe sie heute Abend gesehen. Ich murmelte ‹Belissa›. Sie verschwand durch den Park in einem Haus. Es ist ein hohes Haus, wie ein Turm.
Aktualisiert: 2021-10-15
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Singen über den Dächern

Singen über den Dächern von Michel,  Gerhild
Gerhild Michel nimmt uns mit auf ihren Streifzug durch die Jahreszeiten. Dabei gelingt es der Dichterin die scheinbar kleinen Dinge zum Leuchten zu bringen. Wir staunen über die ersten Frühlingsboten, lauschen dem Lied des Rotschwänzchens oder der Amsel auf dem Dach. Bei den tschilpenden Spatzen oder den Mäusen, die zwischen den weichen Pfoten der Katzen träumen, begegnen wir dem feinen Humor der Dichterin und voller Wehmut begleiten wir den alt gewordenen Kater. Doch neben den Augenblicken der Schönheit und des Glücks mischen sich auch ernste Töne in ihre Gedichte: »In meinem Flur/ein Ahornblatt/wie eine Hand vom Alter/leicht gekrümmt/und auch verfärbt/vom Wind hereingeweht/lass ich es liegen/ein Gruß vielleicht/eine Notiz/die uns erinnert/auch wir/einst hinweggeweht/wie dieses Blatt«. Die Einfachheit ihrer Bilder ist dabei zugleich das Geheimnis ihrer Strahlkraft.
Aktualisiert: 2021-09-30
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Und immer zu groß die Sehnsucht

Und immer zu groß die Sehnsucht von Ingrid,  Haushofer
Sehnsucht ist der Faden, der sich durch diese wunderschöne Sammlung von Liebesgedichten zieht. In hauchzarten, spielerischen, ernsthaften, traurigen, funkenschlagenden und auch augenzwinkernden Texten lässt uns die Autorin teilhaben an Erfahrungen und Gefühlen, die nur eine starke Liebe zu erzeugen vermag. Einsam und scheu streiche ich Wölfin von fern um dein Zelt heule des Nachts unterm weißen Schneemond Du lauschst unbewegt bangen Herzens Und immer zu groß die Sehnsucht ist ein Buch für alle Liebenden und – glücklich oder unglücklich – Verliebten. Zum Verschenken und immer wieder Lesen.
Aktualisiert: 2021-10-12
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Bilder aus Kohlenstaub

Bilder aus Kohlenstaub von Blauth,  Marlies
Bilder aus Kohlenstaub – Erinnerungen an das Ruhrgebiet. Schroff und zart, kraftvoll und sensibel: Die Gedichte und Bilder von Marlies Blauth beziehen sich in direkter Weise auf die Landschaften und Menschen des »alten« Ruhrgebiets, in dem sie aufwuchs – nicht im Arbeiterhaushalt, der Vater war Musiker, aber ohne jeden Luxus. Die Emscher stank bestialisch, das Phoenixwerk war nicht weit, und den Weg zu den Großeltern, drei Kilometer hin, drei zurück, ging man lange Zeit zu Fuß. Nostalgie ist also nicht angebracht. Marlies Blauth erinnert mit unprätentiöser, aber klangvoller Wort- und Bildsprache an Augenblicke, die ihr Leben prägten – das herzliche »Tschüsken« der Menschen schwingt immer mit.
Aktualisiert: 2021-09-20
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… und abends marokkanisch

… und abends marokkanisch von Bruns,  Christa, Quadfasel,  Jürgen, Rose,  Gudrun
Siebzehn Mitglieder des Arbeitskreises Ostfriesischer Autorinnen & Autoren stellen in dieser Anthologie Geschichten und Gedichte zu relevanten Themen der Gegenwart vor. Erzählt wird von den Fallstricken des Lebens, die oft überraschend auftauchen und unseren Alltag auf den Kopf stellen. Große und kleine Katastrophen verlangen Veränderungen. Momente des Glücks und der Zufriedenheit nehmen wir oft selbstverständlich hin. Die Schreibenden haben versucht, das Fragile unseres Daseins aufzuzeigen. Nicht bedenkenlos, jedoch ohne Besserwisserei. Und nach der Lektüre? Abends mal marokkanisch bei untergehender Sonne? Warum nicht? Mit Beiträgen von Hans-Hermann Briese, Manfred Briese, Christa Bruns, Carl-Heinz Dirks, Eva Goslar, Gudrun Günterberg, Karl Hackelbusch, Menno Ufkes Janssen, Klaus Ledebur, Klaus Neu, Jürgen Quadfasel, Sibet Riexinger, Gudrun Rose, Rüdiger Rose, Brigitte Schulze-van der Wal, Doris Semmler und Johann Voß
Aktualisiert: 2021-09-06
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Das Ende des Festes

Das Ende des Festes von Seyfried,  Rolf Gregor
Was ist aus uns geworden? Was wird aus uns werden? Rolf Gregor Seyfried beschreibt in seinen Gedichten und Prosastücken die Wege und Abwege des Lebens. Allzu oft verschließen wir Menschen die Augen vor dem, was wir verursacht haben, aus Angst vor einem Neuanfang. Seine Texte lehren uns, der alten Welt den Rücken zuzukehren und den Blick nach vorne zu richten, denn aus unserer selbstverschuldeten Dunkelheit weist oft ein Pfad ins Licht – wir müssen nur mutig genug sein, ihn einzuschlagen. Zwanzig skurrile, fantastische und überaus bildreiche Geschichten und Gedichte begleiten uns durch den Band: von einem Flussgott, der seine Heimat verlor, einem Mann, der jeden Mittwoch in die Wohnung seines Nachbarn einbricht, bis hin zum innigen Dialog einer werdenden Mutter mit ihrem ungeborenen Kind, ehe sie bei der Geburt stirbt. Sie alle erzählen von längst vergessenen Erinnerungen, von Einsamkeit und Sehnsucht, von Natur und Urbanität, von Täuschung und Einsicht, von Hoffnung und Aufbruch. Eine Poesie, die der Gesellschaft den Spiegel vorhält und dazu anregt, in sich hineinzuhorchen.
Aktualisiert: 2021-10-08
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ASPIRATION

ASPIRATION von Bistrick,  Lisa, Kox,  Felix, Kox-Schindelin,  Anne, Riess,  Richard, Saemann,  Birgit
»Aspiration« – so lautet der Titel des Hörbuchs. »Anhauchung«, frei übersetzt aus dem Französischen und Lateinischen. In der Tat. Sie liegt wie ein Hauch über den Texten, die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach der Nähe des Engels und der Bewahrung im Dunkel der Nacht, dem Gehaltensein über den Wassern und der Ankunft und Akzeptanz am Ende der Zeit. Es sind ebenso existentielle wie exemplarische Themen, die hier zur Sprache kommen: Vorfreude und Schicksal, Leid und Tod, Glauben und Zweifel, Protest und Hingabe. Und wie ein Hauch liegt sie auch über der Musik, mitunter von zarter Hand, mitunter kraftvoll vorgetragen.
Aktualisiert: 2021-09-09
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Das Flüstern der Welt

Das Flüstern der Welt von Blietz,  Guido
Guido Blietz lädt zu einem besinnlichen Spaziergang durch die Natur ein. Schreibend bewegt er sich dabei auf den Spuren japanischer Vorbilder und weiß mit leichter Hand seiner Leserschaft klassische Gedichtformen wie Haiku, Tanka oder Senryû anzuverwandeln. Gekonnt bringt der Autor dabei auch seine europäische Sicht ein. Diese Gedichte versetzen in einen herrlich schwebenden Zustand der Entschleunigung. Eine klare und lebendige Sprache lockt in die unterschiedlichsten Stimmungen, man folgt überraschenden Sehweisen und nimmt die Einladung an, Gedanken weiterzuspinnen: Der Nachtfalter tanzt / Vor der künstlichen Sonne. / Botschafter auch er. So hallt das Gelesene noch lange nach und rückt auch das eigene Verhältnis zur Natur in ein erfrischend neues Licht. Ein Lyrikband, den man immer wieder gern zur Hand nimmt.
Aktualisiert: 2021-09-22
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Das Recht des Schwächeren

Das Recht des Schwächeren von Mühleis,  Volkmar
»Das Recht des Schwächeren« ist der erste Gedichtband des Philosophen und Musikers Volkmar Mühleis. Die hier versammelten Texte verdichten Eindrücke quer aus Europa. Neben zahlreichen literarischen und künstlerischen Bezugspunkten, gerät auch das politische Europa ins Blickfeld. Und natürlich sind da noch die Liebe und der Tod, die zwei großen Fixsterne. Alles zusammen bildet eine beeindruckende poetische Grundsatzerklärung in zehn Paragraphen.
Aktualisiert: 2021-09-13
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Auf der Suche nach der unendlichen Zeit

Auf der Suche nach der unendlichen Zeit von Pönnighaus,  Jörg M.
Die Landschaft geprägt von Felsen, Stein und Sand in unterschiedlichen Erscheinungsweisen, je nach Lichteinfall und Stärke des Windes anders farbig, fahl oder glänzend, blau schimmernd oder rotsandig. Stille, Licht und Gegenlicht. Prähistorische Felsmalereien, die vom Leben der Zivilisation der Wüstenbewohner in jenen weit zurück liegenden Zeiten sprechen. Tiere, Menschen, Gegenstände, wie für die Ewigkeit auf die Felswände aufgebracht. Tiefe Eindrücke und sehr genaue Beobachtungen einer Reise nach Algerien hat der Autor behutsam in Worte gefasst. Djanet, die Oasenstadt und die umliegende Landschaft, eingefangen in Gedichten, in denen kein Wort zu viel ist, nichts Überflüssiges Platz hat, Menschheitsfragen geweckt werden. Nach mehrmaligem Lesen glaubt man, selber dort gewesen zu sein, die Sehnsucht nach diesen Felsformationen, diesen Klippen, Dünen, Pflanzen, Farben, dem Sand und dem Licht wirkt lange nach.
Aktualisiert: 2021-08-09
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