Unheimliche Sagen

Unheimliche Sagen von Follak,  Jan, Heisterbach,  Caesarius von
• mittelalterliche Sagen nach Augenzeugenberichten: Dämonen, Teufel, Wiedergänger und Gespenster • Aufgaben zur Erschließung, Übersetzung und Interpretation mit zentraler Leitfrage: Welche Funktion hat das Unheimliche? • alle Materialien in einem Heft: Methodenteil zur Texterschließung, Platz für Notizen am Text, vollständiges Lernvokabular • Lehrerheft mit zusätzlichen, thematisch abgestimmten Klassenarbeitstexten Caesarius von Heisterbach erzählt abenteuerliche und fantastische Ereignisse detailliert nach Zeugenaussagen. Sie fordern intuitiv zum Nachfragen auf: Was ist wirklich passiert? Warum sehen die Beteiligten Teufel, Dämonen und Gespenster am Werk? Wie würden wir heute mit solchen Erlebnissen umgehen? Diesen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler prozessorientiert nach: • Erschließung: Ein Methodenteil stellt verschiedene Formen der Erschließung vor, zwischen denen individuell gewählt werden kann: Analysieren des Wortschatzes, farbiges Unterstreichen der Verbformen, verstehendes Lesen. • Übersetzung: Das Übersetzen wird in den Dienst für die zentrale Fragestellung genommen: Woher kommt und was bedeutet das Unheimliche? • Interpretation: Es werden drei Lesestrategien vorgeschlagen, mit denen sich die anthropologischen Funktionen des Unheimlichen untersuchen lassen: Das Unheimliche aufklären, das Unheimliche als Spielraum nutzen, das Unheimliche als erster Schritt zur Wissenschaft. In einem Heft sind alle Materialien versammelt, die die Schülerinnen und Schüler benötigen: • Arbeitsheft: Die Schülerinnen und Schüler können direkt am Text arbeiten. Es ist genug Platz vorhanden, um individuell Notizen anzubringen. • Lektüre: Flexible thematische Einstiege an ganz verschiedenen Stellen sind wegen der in sich geschlossenen Einzelsagen problemlos möglich. • Lernvokabular: Alle als bekannt vorausgesetzten Vokabeln sind im alphabetischen Lernvokabular aufgeführt. Das Lehrerheft enthält weitere, thematisch eng verwandte Sagen, mit denen sich die im Unterricht eingeübten Verfahren zur Erschließung, Übersetzung und Interpretation überprüfen lassen.
Aktualisiert: 2019-11-12
> findR *

Sicut Albertus saepe dicebat

Sicut Albertus saepe dicebat von Beccarisi,  Alessandra
Ausgehend von den neuesten Forschungsergebnissen bietet die Lectio Albertina 19 von Alessandra Beccarisi eine umfassende Untersuchung zum Einfluss des Albertus Magnus auf die "spekulative deutsche Mystik" und auf Meister Eckhart, 55 Jahre nach Bernard Geyers Artikel zum Verhältnis von Albertus Magnus und Meister Eckhart. Die Arbeit stellt konsolidierte Auslegungen in Frage und eröffnet gleichzeitig neue mögliche Perspektiven für die zukünftige Forschung. Sie zeigt zum einen im Werk Meister Eckharts eine gewisse Distanzierung von der Metaphysik und Erkenntnislehre Alberts, zum anderen verweist sie auf die Zentralität von Alberts Naturphilosophie als wirksames Instrument fu¨r die homiletische Tätigkeit Eckharts sowohl in lateinischer wie in deutscher Sprache. Schließlich eröffnet der Text Beccarisis zum ersten Mal breiter Alberts Kommentar zum Evangelium des Matthäus als wichtige Quelle für das Denken des Dominikaners Eckhart.
Aktualisiert: 2019-11-08
> findR *

Die Bevölkerung im sino-tibetischen Grenzraum

Die Bevölkerung im sino-tibetischen Grenzraum von Wallenböck,  Ute
Diese ethnografische Arbeit befasst sich mit der semi-nomadischen Bevölkerung einer mongolischen Enklave, dem mongolischen autonomen Verwaltungskreis Henan, innerhalb eines tibetischen autonomen Verwaltungsbezirks in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai. Bei dieser Enklave handelt es sich um ein komplexes ethnisches Umfeld, in dem heute ca. 39.000 Menschen leben, von denen ungefähr 90 Prozent als Mongolen klassifiziert sind. Diese Mongolen sprechen fast ausschließlich Tibetisch. Die tibetisch-mongolische Identität – was soll das sein und wie charakterisiert sie sich? Unter Heranziehung verschiedener Theorien über Erinnerung und Gedächtnis wird die Frage nach der Konstruktion ihrer kollektiven Identität in Anbetracht ihrer Positionierung innerhalb des chinesischen Staates, aber vor allem innerhalb des tibetischen Kulturraums von Amdo beantwortet. Diese Studie leistet einen neuen Beitrag zum Verständnis der Heterogenität und Komplexität der Nationalitätenfrage in China mit Blick auf lokale Interaktionen zwischen unterschiedlich ethnischen Bevölkerungssegmenten, die zu ethnischen Vermischungen führen.
Aktualisiert: 2019-11-07
> findR *

Geseke

Geseke von Grothmann,  Detlef, Richter,  Evelyn
Eine Gesamtdarstellung der Geschichte Gesekes wurde lange vermisst. Das 800-jährige Stadtjubiläum 2017 zum Anlass nehmend, wird sie nunmehr vorgelegt. Knapp 70 Autorinnen und Autoren verschiedener Fachrichtungen entwerfen in zwei Bänden aus unterschiedlichen Perspektiven die Geschichte der früheren kurkölnischen Hellwegstadt im Herzogtum Westfalen von ihren vorstädtischen Anfängen bis zur Gegenwart. Erstmals wird die mit der 1975 vollzogenen kommunalen Neugliederung verbundene Erweiterung der Kernstadt Geseke um sieben Gemeinden des ehemaligen Amtes Störmede in einer Gesamtschau historiografisch angemessen berücksichtigt. Der erste Band bietet neben Beiträgen zu den naturräumlichen Grundlagen sowie zur Vor- und Frühgeschichte zehn sich lose an der Epocheneinteilung der Allgemeingeschichte orientierende chronologische Überblicksartikel vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Darauf folgen kurze Einzeldarstellungen der historischen Entwicklung der heute als Ortsteile zu Geseke gehörenden Dörfer: Bönninghausen, Ehringhausen, Ermsinghausen, Eringerfeld, Langeneicke, Mönninghausen und Störmede. In Band zwei werden aus den Bereichen Kirche und Religion, Kultur und Gesellschaft sowie Wirtschaft, Handel und Verkehr schlaglichtartig einzelne Sachthemen beleuchtet. Diese Publikation beansprucht nicht, alle Fragen der Lokalgeschichtsschreibung bis ins letzte Detail beantwortet zu haben. Sie möchte die Forschung zu neuem Fragen anregen. Aber vor allem möchte sie in den Bürgern der Stadt Geseke das Bewusstsein für die lange und historisch reiche Vergangenheit ihrer Stadt wecken und festigen.
Aktualisiert: 2019-10-25
> findR *

Der Sultan und der Heilige

Der Sultan und der Heilige von Dziri,  Amir, Hilsebein,  Angelica, Khorchide,  Mouhanad, Schmies,  Bernd
Als Papst Urban II. 1095 dazu aufruft, Jerusalem zu befreien, beginnt eine Epoche der militärischen Auseinandersetzung zwischen Herrschern europäischer Königshäuser und vorderasiatischen Sultanen. Religion spielt von Anfang an eine zentrale Rolle: Sie wird als Motiv und Motivation genutzt, um politische Ziele zu legitimieren wie auch Prozesse der Friedensstiftung zu initiieren. Eine der Episoden der Kreuzzüge erzählt von der Biografie eines italienischen Unternehmersohns, der sich im Höhepunkt des militärischen Konflikts dazu entschließt, dem Kreislauf der Eskalation zu entsagen und sich der Verlautbarung der Botschaft Jesu Christi hinzugeben. Im Jahr 1219 reist Franz von Assisi nach Oberägypten, um dort Friedensverhandlungen zwischen dem Kreuzfahrerkontingent und den Truppen des ayyubidischen Sultans al-Kamil zu sondieren. Obgleich die Bemühungen des Franz von Assisi scheitern, begründet er mit seiner Initiative ein besonderes Verhältnis des Franziskaner-Ordens zur muslimischen Welt: Der interreligiöse Dialog zwischen Christen und Muslimen wird zu einer Kernbotschaft des Ordens und dient bis heute als Anhaltspunkt der achtungsvollen Begegnung. Der interdisziplinäre Sammelband fragt zunächst nach der historischen Verlässlichkeit der Begegnung des Franz von Assisi mit dem ayyubidischen Sultan al-Kamil und schildert gleichzeitig, welche Formen der kulturellen Rezeption und theologischen Reflektion daraus resultierten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob aus der historischen Begegnung auch ein gemeinsamer Erinnerungsort von Christen und Muslimen in der Gegenwart werden kann.
Aktualisiert: 2019-11-07
> findR *

(Kirchen-) Schatz und Schicksal

(Kirchen-) Schatz und Schicksal von Burchard,  Bernadette
In den Kirchen des Mittelalters sammelten sich über die Jahrhunderte große materielle Reichtümer an. Gold und Silber bestimmten das liturgische Wirken, dienten dem Gotteshaus als Schmuck und schufen einen Abglanz des Himmels auf Erden. Wie war das mit dem Armutsgebot der Evangelien zu vereinbaren? Welche Motive führten zu dieser Akkumulation von Kostbarkeiten in den Gotteshäusern? Welche Bedeutung hatte dieser Kirchenschatz im Leben der Menschen? Dieses Buch geht der Frage nach der komplexen Rolle des Kirchenschatzes in der mittelalterlichen Gesellschaft nach, mit dem Ziel eine neue kulturhistorische Betrachtungsweise des Phänomens Kirchenschatz zu erreichen. Dies gelingt über eine umfassende Kontextualisierung der Kirchenschätze hinsichtlich ihrer Geschichte, ihrer besonderen Materialität und der vorherrschenden immateriellen Schatzvorstellungen des Mittelalters. Die theoretische Annährung an das Phänomen Kirchenschatz wird ergänzt durch die exemplarische Untersuchung des mittelalterlichen Kathedralschatzes von Münster. Dabei können gerade aus der Zusammenschau verschiedenster Schriftquellen und der materiellen Überlieferung, namentlich den circa 60 noch heute erhaltenen mittelalterlichen Goldschmiedewerken, tiefergehende Erkenntnisse und ein neuer Blick nicht nur auf den Kathedralschatz von Münster gewonnen werden.
Aktualisiert: 2019-11-07
> findR *

Reichsständische Libertät zwischen kaiserlichem Absolutismus und französischer Hegemonie

Reichsständische Libertät zwischen kaiserlichem Absolutismus und französischer Hegemonie von Brüser,  Joachim
Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges war der Frieden lange nicht so stabil, wie die Reichsfürsten sich das gewünscht hätten. Mit einem überkonfessionellen Zusammenschluss versuchten zahlreiche weltliche und geistliche Reichsfürsten, ihre eigenen politischen Rechte und den Frieden im Reich zu sichern. Bedroht wurde die reichsständische Libertät vom Machtstreben des habsburgischen Kaisers von der einen und von der Hegemonialpolitik des französischen Königs von der anderen Seite. Konfessionelle Auseinandersetzungen, Erbstreitigkeiten, Fragen der Reichsstandschaft und andere Verfassungskonflikte bedrohten den Frieden im Reich von innen. Die Initiatoren des Rheinbunds von 1658 waren trotz nicht immer deckungsgleicher Interessen der Mainzer Kurfürst Johann Philipp von Schönborn und der französische Kardinal Jules Mazarin. Sie erreichten mit diesem Bündnis zahlreiche Reichsfürsten – vom Kurfürsten bis zum Grafen, von Basel bis Brandenburg, vom Erzbischof bis zum calvinistischen Landesherrn. Der Rheinbund war der erste überkonfessionelle Zusammenschluss nach dem Dreißigjährigen Krieg und stand ganz im Geiste des Westfälischen Friedens. Bis zum Ende seines Bestehens konnten zahlreiche Konflikte innerhalb der Allianz am Verhandlungstisch geklärt und militärische Auseinandersetzungen verhindert werden. Nach etwa zehnjährigem Bestehen wurde die Allianz angesichts der französischen Kriegsbedrohung unter Ludwig XIV. nicht mehr verlängert.
Aktualisiert: 2019-11-07
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Oben: Publikationen von Aschendorff

Informationen über buch-findr.de: Sie sind auf der Suche nach frischen Ideen, innovativen Arbeitsmaterialien, Informationen zu Musik und Medien oder spannenden Krimis? Vielleicht finden Sie bei Aschendorff was Sei suchen. Neben praxiserprobten Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblättern finden Sie in unserem Verlags-Verzeichnis zahlreiche Ratgeber und Romane von vielen Verlagen. Bücher machen Spaß, fördern die Fantasie, sind lehrreich oder vermitteln Wissen. Aschendorff hat vielleicht das passende Buch für Sie.

Weitere Verlage neben Aschendorff

Im Weiteren finden Sie Publikationen auf band-findr-de auch von folgenden Verlagen und Editionen:

Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Aschendorff

Wie die oben genannten Verlage legt auch Aschendorff besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben