Strukturgenetische Anthropologie

Strukturgenetische Anthropologie von Fetz,  Reto Luzius
Im Unterschied zur Philosophischen Anthropologie des letzten Jahrhunderts will die Strukturgenetische Anthropologie den Menschen nicht bloß in seinem Sein, sondern auch in seinem Werden erfassen. Sie geht der Entwicklung des Denkens, der Identität, der Moral, des Gewissens und der Freiheit nach, durch die der Mensch zur Person wird. Auch klassische Wesensbestimmungen des Menschen erhalten einen neuen Sinn, wenn man sie vor dem Hintergrund seines geistigen Werdegangs betrachtet. Dabei schält sich am Ende eine neue Definition des Menschen heraus: Er ist das des Möglichen mächtige Wesen, das sich auf eine prinzipielle Weise über das Wirkliche zu erheben vermag.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Heideggers Umbruchszeit 1928–1932

Heideggers Umbruchszeit 1928–1932 von Bicevskis,  Raivis, Seubert,  Harald
Im September 1928 hielt Heidegger in Riga eine Vortragsreihe zu Kants »Kritik der reinen Vernunft« und der philosophischen Problemlage der Gegenwart. Ein Jahr später publizierte er das Buch »Kant und das Problem der Metaphysik«, das für die Debatte mit Cassirer 1929 in Davos von größter Bedeutung war. Ausgewiesene Heidegger-Kenner beleuchten in diesem Buch die Zeit nach dem Erscheinen von »Sein und Zeit«, u.a. die Frage, wie Heidegger das fundamentalontologische Denken fortzuführen bzw. zu transformieren versuchte.
Aktualisiert: 2019-12-02
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»Einander zu ereignen«

»Einander zu ereignen« von Kerckhoven,  Guy van
In seinem Gedichtzyklus »Entwürfe aus zwei Winterabenden« (1924) bezeichnete Rainer Maria Rilke die Sinngestalt der Begegnung, wie sie sich seiner Dichternatur offenbarte, als »den unbeschreiblichen Bezug«. Das vorliegende Buch wählt Rilkes »Poetik der Begegnung« (M. Petit) zum Gegenstand einer »arbeitsamen«, »diskreten« Phänomenologie, die die Ansätze von F.J.J. Bujtendijk, O.F. Bollnow und R. Guardini aufnimmt und weiterführt. Inhaltsverzeichnis: I. Zögerndes II. Ein Präludium III. Empfängnis IV. Anmut V. Die Unbekannte VI. Segen VII. Reine Oktave VIII. Vis magica Ausklang
Aktualisiert: 2019-12-02
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Besonnenheit – eine politische Tugend

Besonnenheit – eine politische Tugend von Bennent-Vahle,  Heidemarie
Besonnenes Denken und Handeln erweist sich heute als dringlicher denn je. Bennent-Vahle akzentuiert und entfaltet diese These nicht zuletzt mit Blick auf aktuelle Tendenzen politischer Radikalisierung und gesellschaftlicher Verrohung. Erläutert wird, wie bedeutsam Perspektiven umsichtiger Persönlichkeitsbildung für das Gelingen demokratischer Prozesse sind. Vor allem kommt es darauf an, der menschlichen Emotionalität gerecht zu werden und eine Kultivierung der Mitgefühle anzuregen. Hier bietet die philosophische Tradition wertvolle Anknüpfungspunkte, die es auf der Basis vertiefter wissenschaftlicher Kenntnisse zum menschlichen Gefühlsleben zeitgemäß auszutarieren und praxisbezogen zu erkunden gilt.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Romantische Liebe im Licht neuer Naturphilosophie

Romantische Liebe im Licht neuer Naturphilosophie von Foltin,  Sebastian
»Nur durch die Liebe und durch das Bewusstsein der Liebe wird der Mensch zum Menschen.« So formulierte es der frühromantische Philosoph Friedrich Schlegel. Was aber bedeutet das? Was ist ›Romantische Liebe‹? Wie lässt sie sich begrifflich fassen? Was geschieht im liebenden Körper? Wieso lieben wir gerade ›ihn‹ oder ›sie‹? Und lassen sich unsere Gefühle auf physiologische Prozesse reduzieren oder residiert die Liebe frei im menschlichen Geist? Diese Fragen bilden den thematischen Anspruch des Buches und werden aufeinander aufbauend anhand kultureller, philosophiegeschichtlicher, naturwissenschaftlicher, geistesphilosophischer und schließlich wissenschaftstheoretischer Überlegungen erörtert.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Philosophie der Nondualität

Philosophie der Nondualität von Völker,  Fabian
David R. Loy gehört zu den derzeit renommiertesten buddhistischen Denkern mit westlichem Hintergrund. Mit seiner an unterschiedliche religiöse Traditionen anknüpfenden Philosophie der Nondualität beansprucht Loy eine interreligiöse Grundlage, auf der er zugleich eine auf die konkreten Herausforderungen der Gegenwart abzielende Sozial- und Umweltethik etabliert. Neben einer chronologischen Einführung in das Leben und Werk Loys bietet das Buch auch eine umfassende systematische Analyse seines Denkens.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Soziale Verbundenheit

Soziale Verbundenheit von Vogelsang,  Frank
In der Gegenwart verlieren die gesellschaftlichen Formen der Verbundenheit, politische Parteien, Gewerkschaften, Vereine oder Kirchen, an Bedeutung. Eine leibphilosophische Analyse zeigt, dass Menschen aber nicht nur selbstbestimmte Individuen, sondern immer auch existentiell miteinander verbundene Wesen sind. Das spiegelt sich in ihrer Suche nach Gemeinschaft und Solidarität. Welche Formen der Verbundenheit können in der Zukunft Bedeutung erlangen? Diskutiert werden traditionelle Gemeinschaften, die Solidarität in emanzipatorischen Kämpfen, die Verbundenheit in Religionsgemeinschaften und in digitalen Netzwerken.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Theodor oder des Zweiflers Weihe

Theodor oder des Zweiflers Weihe von de Wette,  Wilhelm Martin Leberecht, Schüz,  Peter
Der 1822 erstmals erschienene Lehrroman »Theodor oder des Zweiflers Weihe« des Theologen Wilhelm Martin Leberecht de Wette (1780–1849) spiegelt im Lebensweg des Romanhelden auf einzigartige Weise die religiösen, philosophischen, gesellschaftlichen und kulturellen Strömungen seiner Zeit wider: Der junge Theologiestudent Theodor durchläuft auf verzweigten und abenteuerlichen Wegen eine spannungsvolle Entwicklung, die ihn durch religiöse Zweifel und tiefe Lebenskrisen, aber auch durch erbauliche Bildungserlebnisse, Reisen und Freundschaften zu Lebensreife und neuer Glaubenstiefe kommen lässt. Die Neuedition der zweiten Auflage von 1828 macht das lange vergriffene Werk nun wieder zugänglich.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Erkenne dich selbst!

Erkenne dich selbst! von Zwierlein,  Eduard
Erkenne dich selbst ist eine der maßgeblichen Weisheitsformeln der Philosophie und Leitmotiv ihres Nachdenkens. Es ist nicht einfach klar, wer und was wir sind. Vielmehr sind wir uns als Frage gegeben und haben die Aufgabe, uns dieser Frage, die wir sind, zu stellen. So verwickelt uns das Problem der Selbsterkenntnis in das Abenteuer lebendigen Philosophierens und legt den Grundstein für eine aufgeklärte Lebenskunst. Inhaltsverzeichnis: 1. Erkenne dich selbst – Der ursprüngliche Sinn eines antiken Weisheitsspruchs 2. Erkenne dich selbst – Leitmotiv abendländischen Denkens 3. Du bist wie alle 4. Niemand ist wie du 5. Du bist dir selbst entzogen 6. Du musst dich selbst annehmen 7. An den Früchten werdet ihr sie erkennen 8. Erwachen – Fragen – Suchen 9. Selbsterkenntnis ist ein Abenteuer ohne Ende
Aktualisiert: 2019-12-02
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