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Interexistenzialität und Unverfügbarkeit

Interexistenzialität und Unverfügbarkeit von Demuth,  Constanze, Schneidereit,  Nele
Menschliches Leben ist unhintergehbar ein Leben in einer gemeinsamen Welt. Doch wie kann die Aufgabe, ein (gutes) Leben mit anderen zu realisieren, verstanden werden? Die Aspekte der fundamentalen Sozialität und der Unverfügbarkeit der Sinnbedingungen einer menschlichen Welt werden in Grenzanalysen von Sozialphilosophie, Religionsphilosophie und Moralphilosophie diskutiert. Mit Beiträgen von Maeve Cooke, Christoph Demmerling, Constanze Demuth, Rico Gutschmidt, Christoph Henning, Rudolf Langthaler, Ludwig Nagl, Theda Rehbock, Hans Julius Schneider, Nele Schneidereit, Claudia Schumann, Pirmin Stekeler-Weithofer und Philipp Thomas.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Werte im Widerstreit

Werte im Widerstreit von Rinderle,  Peter
Die vorliegende Studie leistet einen originellen Beitrag zur Klärung der wichtigsten Begriffe, Argumente und Alternativen in der zeitgenössischen Werte-Debatte. Werte, so die Ausgangsthese des Autors, sind praktische Gründe, an denen wir unser Handlungen und unsere Emotionen orientieren können. Sie dürfen nicht auf Moral oder Gerechtigkeit und schon gar nicht auf Sekundärtugenden wie Disziplin, Fleiß oder Höflichkeit reduziert werden. Werte sind vielmehr die Bausteine, aus denen sich der Mensch ein gutes Leben zimmern kann. Vom Wert des Lebens über die Werte der Sinnesfreuden, der Freundschaft und Familie, der Freiheit, des Wissens und der Erfahrung von Kunst bis zum Wert der globalen Gerechtigkeit reicht das Spektrum der Untersuchung des Tübinger Philosophen Peter Rinderle. Sein Fazit lautet: Die verschiedenen Werte entspringen keiner gemeinsamen Quelle, sie befinden sich in einem unversöhnlichen Widerstreit. Dennoch wird die Fähigkeit, unser Handeln und Fühlen zu begründen, nicht grundsätzlich durch diesen Widerstreit in Frage gestellt. Die Vielfalt der Werte bildet vielmehr eine unabdingbare Voraussetzung für eine freie und selbstverantwortliche Lebensgestaltung. Obwohl es sich auf dem aktuellen Stand der internationalen Forschung befindet, wendet sich das im Rahmen eines interdisziplinären „Ethisch-philosophischen Grundlagenstudiums“ für Lehramtsstudierende entstandene Buch direkt an den interessierten Laien und ermöglicht einen gut lesbaren Einstieg in die Grundprobleme der philosophischen Ethik.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Mit Gefühl denken

Mit Gefühl denken von Bennent-Vahle,  Heidemarie
Hirnforschung und Psychologie beweisen heute unmissverständlich, was die meisten von uns längst zu wissen glaubten: Menschen sind in erster Linie emotional. Denn Gefühle bilden die Quellen unseres Realitätssinns. Allein durch sie sind wir kraftvoll und lebendig mit der Welt und uns selbst verbunden. So scheint es vielen heute offensichtlich, dass wer sich an diese Einsicht hält und sein Handeln dementsprechend ausrichtet, automatisch im Einklang mit sich selbst stehe. Was braucht es da also noch der philosophischen Belehrung und Anleitung? Heidemarie Bennent-Vahle entfaltet den Gedanken, dass Emotionen keine blinden, irrationalen Kräfte sind, sondern das Elixier des Geistes. Sie sind die Spiegel unserer Urteile über die Fragen des Lebens und bilden zugleich das Fundament aller sozialen Werte - sie sind deshalb vor allem 'das Herz der Ethik'. Versucht man das Wirken der Gefühle zu verstehen, so wird unser Nachdenken radikal persönlich. Vor allem aber zeigt sich dann: Aus der Nähe betrachtet geben unsere Emotionen nur äußerst selten eine eindeutige Richtung vor. Wer auf die Weisheit der Gefühle baut und blind aus dem Bauch heraus handelt, agiert deshalb nicht ohne Risiko. So gilt es, Denken und Fühlen nicht länger gegeneinander auszuspielen, sondern in Kommunikation treten zu lassen. Eine zentrale These des Buches besagt: Denken ohne Gefühle ist blutleer und wirkungslos, doch ein Gefühlskult ohne Nachdenken untergräbt das menschliche Miteinander. Es kommt der Autorin deshalb vor allem auf die sozialen Aspekte unseres Gefühlslebens an sowie auf unseren Umgang mit moralisch bedeutsamen Emotionen wie Scham, Wut, Liebe und Empathie. In diesem Sinne ist das Buch ein Plädoyer für eine verbesserte Kultur des Zwischenmenschlichen.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Bildung, Erziehung und Sozialisation in der frühen Kindheit

Bildung, Erziehung und Sozialisation in der frühen Kindheit von Wolf,  Barbara
Die Sozialisationsbedingungen von Kindern haben sich verändert. Einerseits verbringen Kinder ihre ersten Lebensjahre zunehmend in Organisationen der Elementarpädagogik wie Krippe und Kindertagesstätte, wo sie häufiger den ganzen Tag untergebracht sind. Aber auch dort finden sie einen gewandelten Alltag vor. Die Fachkräfte verbringen ihre Zeit weniger in gemeinsamen Situationen mit den Kindern, wo sie in leiblich vermittelten Wechselprozessen Normen, Werte, Sinn und Bedeutung sozialen Handelns übermitteln. Vielmehr fokussiert sich ihre Aufmerksamkeit vermehrt auf Konstellationen wie Konzepte und Qualitätsprogramme, die Analyse, Evaluation und Dokumentation kindlichen Verhaltens in den Vordergrund stellen. Die qualitative Studie zeigt in einem historischen Abriss die Entwicklung unterschiedlicher Formen der Kinderbetreuung, stellt exemplarisch drei politische Bildungsinitiativen im Elementarbereich vor und untersucht die Auswirkungen dieser Vorgaben auf den Betreuungsalltag von Kindern in Kindertagesstätten. Dabei wird in einer gesellschaftstheoretischen Analyse der Interviews ein Zusammenhang hergestellt zur Tendenz der Ökonomisierung des Sozialen in allen Teilbereichen der Gesellschaft. Weiterhin zeigt die leibphänomenologische Analyse auf, welche Schwierigkeiten es den Fachkräften bereitet, den Verlust intersubjektiver Wechselbeziehungen mit Kindern zu beschreiben und versucht, anhand der Konzepte der ›leiblichen Kommunikation‹ und der ›Situationen und Konstellationen‹ von Hermann Schmitz adäquate Begriffe anzubieten. Das Buch soll darauf hinweisen, wie bedeutsam gemeinsame Situationen mit Kindern für ihre Individuation und Sozialisation sind und dass ein Übergehen und Vernachlässigen dieser elementaren Wechselprozesse zugunsten von Konstellationen womöglich einen neuen Typus von Kind generiert, der lediglich gesellschaftlichen Anforderungen angepasst wird und in seiner Bedürftigkeit, seinen Potenzialen und seiner Einzigartigkeit kaum noch wahrgenommen wird.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Franz Rosenzweig

Franz Rosenzweig von Schmied-Kowarzik,  Wolfdietrich
Franz Rosenzweig ist bei uns – bedingt durch die nationalsozialistische Judenverfolgung – immer noch ein weitgehend Unbekannter. Dabei hatte er allein schon mit seinem zweibändigen Werk „Hegel und der Staat“ (1920) wesentlich zur Neubelebung der gesellschafts- und geschichtsphilosophischen Diskussion beigetragen. Umwälzender ist jedoch der existenzphilosophische Neuansatz, den Rosenzweig mit seinem Hauptwerk „Der Stern der Erlösung“ (1921) vorlegte. Es ist dies nicht nur eines der bedeutenden theologischen Werke des 20. Jahrhunderts, dessen Herausforderung – wenn auch verspätet – von den christlichen Kirchen heute mehr und mehr erkannt und aufgenommen wird, sondern das ihm zugrunde liegende Neue Denken ist auch in fundamentaltheologischer Hinsicht von einschneidender Bedeutung. An der kritischen Auseinandersetzung mit dem Deutschen Idealismus gereift, wirft Rosenzweig die grundlegenden Fragen nach der negativen Begrenztheit unseres Denkens, dem existentiellen Grund unseres Daseins, nach dessen Zeitlichkeit und Sprachlichkeit sowie nach dem Anderen und dem Wir der Gemeinschaft auf - Fragen, die auch heute noch die philosophische Gegenwartsdiskussion bestimmen. Den vorliegenden Studien geht es um eine einführende Vergegenwärtigung der Existenzphilosophie Rosenzweigs von unterschiedlichen Aspekten her; sie versuchen sich dem Neuen Denken Rosenzweigs vor allem vom Entstehungskontext aus den Gesprächen mit den Freunden – Hans Ehrenberg, Eugen Rosenstock, Martin Buber – zu nähern; ihr Ziel ist jedoch kein philosophiegeschichtliches, sondern die Vermittlung der existentiellen Fragen Rosenzweigs an uns.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Zugang zu Menschen

Zugang zu Menschen von Bahr,  Egon, Becker,  Heinz, Burger,  Walter, Dörpinghaus,  Sabine, Jacob,  Robby, Keller,  Friederike, Langewitz,  Wolf, Marx,  Gabriele, Risch,  Gerhard, Schmitz,  Hermann, Schultheis,  Klaudia, Uzarewicz,  Charolotte, Wolf,  Barbara
Kann Philosophie Menschen beim Umgang miteinander gute Dienste leisten? Das vorliegende Buch beantwortet diese Frage entschieden mit Ja. Es greift auf das Werk des bedeutendsten Leibphilosophen unserer Zeit, Hermann Schmitz, zurück. Seine Arbeiten kreisen u. a. um die Wiederentdeckung des Leibes, um Atmosphären und Gefühle, Situationen, die Wahrnehmung, leibliche Kommunikation und affektive Betroffenheit, kurz all das, was Menschen, die beruflich mit Menschen umzugehen haben, interessiert. Sie stellen für die alltägliche Lebenspraxis nichts Geringeres dar als ein neues Paradigma. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt haben sich inzwischen eine ganze Reihe von Berufsgruppen dieses Systems der »Neuen Phänomenologie« angenommen: von der Geburtshilfe, über die Pädagogik, der industriellen Arbeitswelt, dem Gesundheitswesen bis zur Sterbebegleitung, um nur einige zu nennen. In dem vorliegenden Buch berichten diese Praktiker über ihre Erfahrungen und eröffnen so die Gelegenheit, nicht nur im vertrauten Berufsfeld Neues zu entdecken, sondern sich auch von zuvor unbekannten Disziplinen anregen zu lassen. Die zehn Berufsfelder: Hebammenkunde Frühkindpädagogik Grundschulpädagogik Kinder- und Jugenddiabetologie Unternehmensberatung Politik Psychotherapie Psychiatrie Psychosomatik Pflegewissenschaften
Aktualisiert: 2021-12-28
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Philosophische Bildung und politische Urteilskraft

Philosophische Bildung und politische Urteilskraft von Torkler,  René
Die Arbeit formuliert einen zeitgemäßen Bildungsbegriff, der sich dennoch nicht in dem technologischen Kompetenzdenken erschöpft, das den gegenwärtigen Mainstream von Bildungstheorie und Didaktik so nachhaltig prägt. Dies erfolgt auf der Grundlage des hermeneutischen Verfahrens, welches Hannah Arendts Kant-Rezeption zugrunde liegt. Bildung wird als praktischer Prozess verstanden, durch den Formen der Weltorientierung erschlossen werden. Zudem wird deutlich gemacht, auf welche Weise philosophische Bildung eine wichtige Rolle für die politische Bildung von Schülerinnen, Schülern und allen sich Bildenden überhaupt spielt. Diese genuin politische Perspektive schließt eine Lücke in der philosophiedidaktischen Forschung der letzten Jahrzehnte.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Die Würde der Pflanze

Die Würde der Pflanze von Odparlik,  Sabine
Der Ausdruck der Würde der Kreatur fand Eingang in die Bioethik im Zusammenhang mit der Frage, ob sich gentechnische Veränderungen nichtmenschlicher Lebewesen aus Gründen der moralischen Rücksichtnahme auch dann verbieten, wenn der entsprechende Eingriff nicht mit Leiden und Schmerzen bei dem betroffenen Individuum verbunden ist. Stellt sich vor diesem Hintergrund nicht die Frage, ob das Konzept der Würde der Kreatur nicht nur auf Tiere, sondern auch auf Pflanzen angewendet werden sollte? Das ist das Thema dieser Arbeit. Vor dem Hintergrund der Analyse der Diskussion um die Würde der Pflanze widmet sie sich der Frage, ob der Begriff der Würde sinnvoll mit Bezug auf pflanzliche Lebewesen verwendet werden kann. Das erfolgt in Auseinandersetzung mit der vielfach geäußerten Kritik zu diesem Konzept. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Untersuchung wird eine eigene Konzeption pflanzlicher Würde entwickelt. Anschließend wird dargelegt, inwiefern diese der ethischen Bewertung von Verfahren der Grünen Gentechnik dienlich sein kann.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Metaphysik der Erziehung im Weltverständnis von Platon und Aristoteles

Metaphysik der Erziehung im Weltverständnis von Platon und Aristoteles von Fink,  Eugen, Vetter,  Helmuth
Eugen Fink hielt von 1948 bis zu seiner Emeritierung 1971 an der Universität Freiburg i. Br. Vorlesungen und Seminare zur Philosophie und Erziehungswissenschaft. Beider sachliche Einheit wurde durch das Wort „Erziehung“ (Paideia) angezeigt. Doch war für ihn die herkömmliche Erziehungswissenschaft von Grund auf fraglich, ließ sie doch die Frage nach dem ihr eigenen Wissen offen. Es galt, das Verhältnis beider zu klären, wobei die fundamentale Bedeutung der Philosophie nie außer Frage stand. Fink interpretierte Platons Politeia und die Nomoi, jene im Ausgang vom Höhlengleichnis und mit Blick auf die Techne und die Strukturierung der Paideia (Staatsgründung, Krieger, Archonten), diese namentlich unter dem Gesichtspunkt der Altersstufung als Staatsprinzip. Hauptthemen der Analyse der Nikomachischen Ethik und der Politik des Aristoteles waren die Phronesis und das Erziehungsziel des Eu Zen (des guten Lebens). Doch gerade die fundamentale Bedeutung beider Philosophen für die Metaphysik ließ auch ihre Grenzen erkennen: die Bevorzugung des Lichts und die Vernachlässigung des Unterschieds von Ding- und Weltmodellen.
Aktualisiert: 2022-07-26
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