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„…das Herz ging unruhig, verzagt, japste, ein gehetztes Wildtier“

„…das Herz ging unruhig, verzagt, japste, ein gehetztes Wildtier“ von Nagel,  Mira
Die Untersuchung weist nach, dass sowohl Wolfgang Koeppens Romane als auch das autobiografische Archivmaterial von einem semantischen Reichtum körperbezogener Textpassagen geformt sind, die maßgeblich zum charakteristischen Koeppen-Sound beitragen. Auch wenn die Körperschilderungen nur selten direkt den Fortgang des Erzählten steuern, so konnte der Vielfalt der Körperbeschreibungen gleichwohl eine grundlegende Auflösungsbewegung nachgewiesen werden, die als Entgrenzungsphänomen sowohl direkt in den Körper-Darstellungen als auch strukturell in der Art des Erzählens angelegt ist. Hierdurch vervielfacht sich der Deutungshorizont der Texte erheblich, der Körper avanciert zu einem komplexen Ort einerseits subjektiver Erfahrungen der Figuren und andererseits erzähltheoretischen Experimentierens.
Aktualisiert: 2020-10-06
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Neuer Antisemitismus?

Neuer Antisemitismus? von Benz,  Wolfgang, Wetterau,  Karin
Gibt es einen neuen israelbezogenen Antisemitismus? Wo verläuft die rote Linie zwischen legitimer Kritik an israelischer Politik und Antisemitismus? Wer entscheidet über den Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs und dem deutschen Kultur- und Wissenschaftsbetrieb? Wer richtet über strittige Antisemitismusvorwürfe? Liefert der Anti-BDS-Beschluss des Deutschen Bundestages dazu eine angemessene Grundlage oder handelt es sich um einen „Weg zur Hölle, der mit guten Vorsätzen gepflastert ist“ (Ofer Waldman), um einen „parlamentarischen Betriebsunfall“ (Stephan Detjen), um eine Neuauflage von McCarthyismus (Micha Brumlik) oder schlicht um politischen „Irrsinn“ (Daniel Cohn-Bendit)? Der vorliegende Band zeichnet die „Fieberschübe“ im Streitfall Antisemitismus nach und fragt nach den Hintergründen der politischen Kampagne. Der langjährige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz, führt in seinem Vorwort in grundlegende Aspekte des Themas ein.
Aktualisiert: 2020-10-16
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Briefe aus dem Wupperthal

Briefe aus dem Wupperthal von Engels,  Friedrich, Füllner,  Bernd
Friedrich Engels’ „Briefe aus dem Wupperthal“ gehören mit seinen Reiseskizzen, den Essays und Rezensionen zu seinen frühen Arbeiten aus der Bremer Zeit. Bereits kurz nach Beendigung der Schulzeit in Barmen beginnt Engels, sich literarisch mit seinem vom Pietismus geprägten privaten und öffentlichen Umfeld auseinanderzusetzen. Der begeisterte Leser Engels erweist sich dabei eindrucksvoll als Erzähler, vor allem aber als bedeutender Kritiker. Mit seinem kritischen ‚Abgesang‘ auf seine Heimatstadt Barmen und Elberfeld in den „Briefen aus dem Wupperthal“ gelingt es ihm, Zugang zu Gutzkows wichtigem „Telegraph für Deutschland“ zu erhalten. Anschließend wendet er sich verstärkt der Literaturkritik zu. Besonders der ‚moderne Stil‘ des „Jungen Deutschland“ ist es, der ihn zu einer umfassenden Lektüre der Literatur der 1830er Jahre anregt. Die durch zwei Rezeptionszeugnisse ergänzten ausgewählten Texte des jungen Friedrich Engels ermöglichen dem Leser, die Entwicklung eines großen kritischen Geistes nachzuvollziehen und zugleich einzutauchen in die Zeit eines großen literarischen Umbruchs.
Aktualisiert: 2020-10-15
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Reisebeschreibungen

Reisebeschreibungen von Elise von Hohenhausen, Gruhn,  Klaus
Elise von Hohenhausen geb. von Ochs (1789-1857) war eine der erfolgreichsten Übersetzerinnen englischsprachiger Literatur im deutschsprachigen Raum zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie gilt als Vermittlerin der Byron-Begeisterung in Deutschland. Ihre eigenen Texte (Gedichte, Reiseerzählungen) erschienen unter anderem im Cotta’schen »Morgenblatt« und der »Zeitschrift für die elegante Welt«. Die in Kassel geborene Autorin lebte seit ihrer Heirat mit dem Freiherrn Leopold von Hohenhausen im Jahre 1809 in Minden, Berlin und Kassel. In Berlin unterhielt sie in den 1820er Jahren einen bedeutenden Salon und stand mit namhaften Persönlichkeiten des literarischen Lebens im nahen Kontakt, unter anderem mit Heinrich Heine. Die vorliegende Veröffentlichung macht erstmals Elise von Hohenhausens Reiseerzählungen in einer geschlossenen Sammlung zugänglich. Sie behandeln neben heimatlichen Gegenden (Wesertal, Porta Westfalica) auch Reisen an die Nordsee und in die Schweiz. Die Texte erschienen unter anderem im »Mindener Sonntagsblatt«, das nachhaltig durch Elise von Hohenhausens belletristische Beiträge geprägt wurde.
Aktualisiert: 2020-10-15
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Faust-Jahrbuch 2017-2019

Faust-Jahrbuch 2017-2019 von Bauer,  Manuel, Binswanger,  Hans Christoph, Binswanger,  Mathias, Borchmeyer,  Dieter, Gaier,  Ulrich, Herwig,  Henriette, Lehmann-Waffenschmidt,  Marco, Seifert,  Eberhard, Voigt,  Wolfgang, Weißinger,  Klaus
Der vorliegende Band 6 der Faust-Jahrbuch-Reihe zum Thema „Goethes „Faust“ als Protagonist der Entgrenzung – Befunde und Analysen“ schließt unmittelbar an den vorhergehenden Band 5 an mit weiteren zentralen Beiträgen aus den vier Symposien der Internationalen Faust-Gesellschaft (IFG)1, die in Staufen im Breisgau in den Jahren 2014 und 2017 stattfanden.
Aktualisiert: 2020-09-30
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Felix

Felix von Meier-Drave,  Christa
„Ob du einmal Aufforderung zum Tanz spielen wirst?" hat Vater zu Felix gesagt, als sie das Stück im Radio gehört hatten. Bis auf Großvater Simon – „Was sall dat denn? Disse Fissematenten!" – sind die Wilmsmeiers eine musikalische Familie. Felix’ Vater Fritz macht schon seit seiner Jugend Musik, spielt erst Mandoline und dann Geige. Und Felix wünscht sich nichts mehr, als Klavier spielen zu lernen. Trotz schwerer Zeiten und der Armut der Familie geht dieser Wunsch schließlich in Erfüllung: Für ein paar Briketts bekommt Felix Unterricht bei seiner geheimnisvollen Klavierlehrerin Fräulein Strauß, und eines Tages macht er die Musik sogar zu seinem Beruf
Aktualisiert: 2020-09-24
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works in progress

works in progress von Baur,  Helena, Bradke,  Fausto, Dietzel,  Raven A., Jagoda,  Julia, Jeff,  Schymiczek, Kim,  Romagnoli, Kimberly,  Becker, Mila,  Vojacek, Thenior,  Ralf, Viola Rosa,  Semper
Der Band "works in progress" dokumentiert die Ergebnisse eines Schreibwettbewerbs, den das Dortmunder "Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt" anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Werkkreis Literatur der Arbeitswelt" 2020 durchgeführt hat. Zu Wort kommen acht junge Autor*innen der Jahrgänge 1995 bis 2002, die das Thema "Arbeit" in unterschiedlichsten literarischen Facetten behandeln. Die Texte sind kritisch, witzig, ironisch und regen zum Nachdenken an. Die Schreibwerkstatt, die von dem renommierten Dortmunder Autor Ralf Thenior geleitet wurde, stand unter dem Titel "works & circles" und sollte das etwas angestaubte deutsche Wort "Werkkreis" öffnen, ihm gegenwärtige und in die Zukunft gerichtete Perspektiven zuweisen und neue Horizonte erschließen. Sie wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der LWL-Kulturstiftung, der Kunststiftung NRW und der Stadt Dortmund gefördert.
Aktualisiert: 2020-09-24
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