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Stimmen und Räume der Gewalt

Stimmen und Räume der Gewalt von Milevski,  Urania
Vergewaltigung ist als zentrales Thema der Literatur äußerst selten zu finden und wird zumeist in Zusammenhang mit Motiven der Verführung oder hinsichtlich einschlägiger Stoffe betrachtet. Im Fokus der Untersuchung sollen deswegen als sogenannte ‚Vergewaltigungsnarrationen‘ jene Erzählungen des 20. Jahrhunderts stehen, die den Akt sexualisierter Gewalt als zentrales Ereignis der Handlung setzen. Abseits der Konventionen operieren diese Darstellungen mit Verfahren, die, wie die erzähltheoretische Betrachtung zeigt, die Grenzüberschreitung durch die kunstvolle Verschränkung von Stimmen und Räumen deutlich machen. Dieses subversive Potenzial wird in Texten von Libuše Moníková, Stefan Schütz, Inka Parei und Karen Duve herausgearbeitet und nicht nur zu literarischen Traditionen in Beziehung gesetzt, sondern auch zu gesellschaftlich vorherrschenden Diskursen zu Vergewaltigung.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Stimmen und Räume der Gewalt

Stimmen und Räume der Gewalt von Milevski,  Urania
Vergewaltigung ist als zentrales Thema der Literatur äußerst selten zu finden und wird zumeist in Zusammenhang mit Motiven der Verführung oder hinsichtlich einschlägiger Stoffe betrachtet. Im Fokus der Untersuchung sollen deswegen als sogenannte ‚Vergewaltigungsnarrationen‘ jene Erzählungen des 20. Jahrhunderts stehen, die den Akt sexualisierter Gewalt als zentrales Ereignis der Handlung setzen. Abseits der Konventionen operieren diese Darstellungen mit Verfahren, die, wie die erzähltheoretische Betrachtung zeigt, die Grenzüberschreitung durch die kunstvolle Verschränkung von Stimmen und Räumen deutlich machen. Dieses subversive Potenzial wird in Texten von Libuše Moníková, Stefan Schütz, Inka Parei und Karen Duve herausgearbeitet und nicht nur zu literarischen Traditionen in Beziehung gesetzt, sondern auch zu gesellschaftlich vorherrschenden Diskursen zu Vergewaltigung.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die andere Seite der Trauer

Die andere Seite der Trauer von Bonanno,  George A., Halfbrodt,  Michael, Petzold,  Hilarion G.
George A. Bonanno räumt mit der in modernen westlichen Zivilisationen dominierenden Vorstellung auf, Trauer müsse ein überwältigender, lang dauernder Prozess sein, der intensive „Trauerarbeit“ (Freud) erforderlich mache. Andernfalls würden Depressionen, psychosomatische Störungen usw. drohen. Doch das ist falsch. Das zeigen langjährige Untersuchungen der internationalen Trauerforschung, von denen dieses Buch in fesselnder Weise berichtet. Sie revolutionieren das Verständnis von Trauerprozessen. George A. Bonanno und seine ForscherkollegInnen zeigen durch ihre Studien und anhand zahlreicher konkreter Beispiele: Traumata können überwunden werden, und Trauer macht produktive Verarbeitungsprozesse möglich, weil die meisten Menschen über Resilienz – eine natürliche Überwindungskraft – verfügen, die es ihnen ermöglicht, auch nach dem Verlust geliebter Menschen in konstruktiver Weise weiterzuleben. Bonannos Buch hat eine positive Botschaft: Es kann Trauernden bei der lösungsorientierten Verarbeitung eines schweren Verlustes helfen, aus eigener Kraft die innere Balance wiederzufinden, das eigene Leben wieder in den Griff zu bekommen und dabei im Trauerprozess als Mensch zu wachsen. Für Angehörige und Freunde bietet es grundlegende Verstehenshilfen zum Trauergeschehen, und Menschen in helfenden Berufen – ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, Pflegekräfte, SeelsorgerInnen, HospizmitarbeiterInnen – ist dieses Buch eine unverzichtbare Informationsquelle.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Fest/Schrift

Fest/Schrift von Bennholdt-Thomsen,  Anke, Boutin,  Stéphane, Caduff,  Marc, Eggert,  Hartmut, Felten,  Georges, Geisenhanslüke,  Achim, Honold,  Alexander, Matt,  Peter von, Scherpe,  Klaus, Stadler,  Ulrich, Sulzer,  Alain Claude, Torra-Mattenklott,  Caroline, Witt,  Sophie, Zanetti,  Sandro
Fest und Schrift stehen auf den ersten Blick in keinem guten Ein- vernehmen: Als sinnliches, gemeinschaftsstiftendes Ereignis im Hier und Jetzt begriffen, lässt sich das Fest leicht gegen den medialen, vermeintlich mortifizierenden Charakter der Schrift ausspielen. Dagegen führt die vorliegende "Fest/Schrift" in einer Fülle individueller Lektüren vor, wie vielgestaltig und spannungsreich Feste vor, während und nach dem Feiern über Schrift und andere Medien vermittelt sind. Dass umgekehrt das Schreiben selbst zum Fest geraten kann, ist nicht nur die These einiger hier versammelter Aufsätze und Essays, sondern zeigt sich auch in der Form des Buchs, das wissenschaftliche mit künstlerischen Beiträgen mischt. Es realisiert die Verbindung von Fest und Schrift in seiner intermedialen Ausrichtung ebenso wie in seinem Adressiertsein: als Festgabe für Barbara Naumann zum 65. Geburtstag.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Über Goethes autobiographische Schriften

Über Goethes autobiographische Schriften von Böhme,  Gernot, Golz,  Jochen, Michel,  Christoph, Sauder,  Gerhard, Schönborn,  Sibylle, Wild,  Reiner
Dass wir überhaupt nicht von Goethes Autobiographie, sondern von der Werkgruppe autobiographische Schriften reden können, sagt schon einiges: Goethe hat nicht nur – unter vielem anderen – auch eine Autobiographie geschrieben. Vielmehr machen die zahlreichen Schriften, in denen er sich selbst darstellt und über sich selbst nachdenkt, einen gewichtigen Teil seines gesamten Werkes aus – im Umfang durchaus mit seinem Romanwerk vergleichbar. Zu seinen autobiographischen Schriften sind zu rechnen: • Dichtung und Wahrheit • Briefe aus der Schweiz (zu unterscheiden von den häufig unter demselben Titel zitierten fingierten Briefen Werthers von seiner empfindsamen Schweizreise) • Italienische Reise • Die Campagne in Frankreich • Die Belagerung von Mainz • Tag- und Jahreshefte Dazu gehören wohl auch Goethes Tagebücher. Und schließlich zählt das Metzler’sche Handbuch unter Goethes autobiographische Schriften auch eine Gruppe kleinerer Schriften unter der Rubrik Biographische Einzelheiten (autobiographische Einzelheiten).
Aktualisiert: 2019-12-11
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Die Künstlerin

Die Künstlerin von Kambas,  Chryssoula, Märten,  Lu
Lu Märten (1879-1970) schrieb „Die Künstlerin“ vor 1914, zuerst veröffentlicht wurde das Buch 1919. Mit ihm ermutigt sie Frauen, sich als Subjekte ästhetischer Prozesse zu begreifen. Sie untersucht Arbeitsvorgänge, individuelle und institutionelle Voraussetzungen und nicht zuletzt das Selbstverständnis der Künstler. Leitender Gesichtspunkt dabei ist die Geschlechterdifferenz. Lu Märten spricht in eigener Sache, wenn sie die besonderen Grenzen innerer und äußerer Art aufzeigt, an die Frauen stoßen, sobald sie ihr Leben nach den Anforderungen künstlerischer Arbeit ausrichten. „Die Künstlerin“ läßt eine originelle Ästhetikerin entdecken, eine für Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft interessante Denkerin, die auch zum gegenwärtig geführten Gender-Diskurs in den Literaturwissenschaften beiträgt. In ihrem Nachwort, „Geschlechter-Differenzen überdenken. Lu Märtens Schriften zu Kunst und Kultur der Frauen“, stellt die Herausgeberin die literarische Lebensarbeit Lu Märtens vor.
Aktualisiert: 2019-12-05
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