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Falkenhorst

Falkenhorst von Bartoli,  Sandra, Linden,  Silvan
Der Spielplatz Falkenhorst geht auf eine Initiative der Anwohner*innen des gleichnamigen Wohnkomplexes am Stadtrand von Köln zurück. Die von 1968 bis 1970 errichtete Anlage besteht aus fünf Erschließungseinheiten mit sieben bis 15 Geschossen und mit insgesamt 350 Wohnungen, die von dem privaten Bauunternehmer Joachim Hahlbeck als Eigentumswohnungen vermarktet wurden. Bei einem Kaufpreis von etwa 500 DM/qm waren die in Plattenbauweise errichteten Wohnungen vor allem für junge Familien attraktiv, die in der Regel aus anderen Gegenden in das wachsende, aber immer noch weitgehend dörflich geprägte Porz zogen. Den Texten von AG2 liegen Gespräche mit Klaus und Karin Gils und Dieter und Gerlinde Baumgart zugrunde; sie gehören zu den Initiator*innen des Spielplatzes. Klaus Gils war Vorsitzender der Interessengemeinschaft Im Falkenhorst e.V.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Mit erhobener Faust.

Mit erhobener Faust. von Quadflieg,  Sven
Politischer Widerstand und Protest ist nicht nur mit Inhalten, sondern auch mit Zeichen und Bildern verknüpft. Die Demonstrationen, Proteste und politischen Umbrüche der letzten Jahre können oftmals als große Inszenierungen verstanden werden, in denen einzelne Artefakte oder eine Collage aus ikonografischen Bildern, Zeichen, Reden und Forderungen das bleibende Bild der Ereignisse formen. Als müsse in einer Gesellschaft des Spektakels, in einer übergestalteten Welt, in der sich der Protest zwischen Popkultur und Markenkapitalismus behaupten muss, auch der Protest selbst spektakulär und gestaltet sein, so betten sich visuelle Codes des Protests oftmals in ein komplexes ästhetisches Gesamtbild ein. Basierend auf der serbischen Revolution des Jahres 2000 werden in dieser Arbeit die Ästhetik des politischen Protests und die Inszenierung des Widerstands als Bestandteile des Protests definiert, dokumentiert und gewertet. Dabei wird die Gestaltung nicht auf einzelne Zeichen, Artefakte oder Aktionen reduziert, sondern im komplexen Zusammenspiel von räumlichem und situativem Kontext und von Handlung und Reaktion betrachtet.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Bildungsmoderne entzaubern.

Bildungsmoderne entzaubern. von Bitter,  Sabine, Horak,  Ruth, Ronneberger,  Klaus, Sabine,  Bitter, Weber,  Helmut
Zwischen 2013 und 2019 verfolgten die in Wien und Vancouver lebenden Künstler*innen Sabine Bitter und Helmut Weber gemeinsam mit dem Frankfurter Stadtsoziologen Klaus Ronneberger die Standortverlagerung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt vom Stadtteil Bockenheim in das Westend. Ihre künstlerische Recherche verschränkt die soziologische Analyse des Standortwechsels mit fotografischen Rückblicken insbesondere auf die Campusarchitekturen des deutschen Architekten Ferdinand Kramer aus den 1950er und 1960er Jahren. Eine umfangreiche Zusammenstellung von Bildern erinnert an die emanzipatorischen Potenziale dieser in Bockenheim verloren gegangenen Architekturen und „Räume des Wissens“ der Universität. Gerade jetzt – angesichts ihrer Entzauberung durch die neoliberale unternehmerische Wende – fordern Bilder und Beiträge erneut ein Verständnis von Universität, das die einstigen Versprechen der Bildungsmoderne auf Emanzipation, Demokratisierung und „Bildung für alle“ einlösen kann. Mit Texten von Ruth Horak, Klaus Ronneberger und Sabine Bitter & Helmut Weber. Die Reihe Bildungsmoderne/Educational Modernism erscheint in Kooperation mit Edition Camera Austria, Graz.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Never Mind The Nineties.

Never Mind The Nineties. von Allamoda,  Bettina, Boers,  Waling, Ebeling,  Knut, Frank,  Bernd, Geene,  Stephan, Hegemann,  Carl, Lattner,  Heimo, Loschelder,  Mo, Maechtel,  Annette, Steglich,  Ulrike, Zimmer,  Manuel
Während die 1990er Jahre Berlins als Kunst- und Kreativmetropole gerade dabei sind, Geschichte zu werden, führt das Buchprojekt eine Archäologie der von ihnen verbliebenen Dokumente und Überbleibsel durch: Diese Erforschung der 1990er Jahre beschäftigt sich mit einer Zwischenzeit, die als „jüngstvergangene“ (Walter Benjamin) noch keine verbindliche Geschichte geworden ist. Mit Beiträgen von Ulrike Steglich, Stephan Geene, Bettina Allamoda, Waling Boers, Mo Loschelder, Manuel Zimmer, Carl Hegemann und Bernd Frank.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Berliner Bäume. Eine Bestandsaufnahme.

Berliner Bäume. Eine Bestandsaufnahme. von Bartoli,  Sandra, Linden,  Silvan, Schaaf,  Christoph, Weisbrich,  Felix
AG8 dokumentiert das Schadensbild der Berliner Straßenbäume auf einer etwa fünf Kilometer langen Strecke um den Park am Gleisdreieck. Das Straßenbaumkataster erfasst für diesen Abschnitt 440 Bäume. 98 Bäume sind in diesem Heft fotografisch als geschädigt, abgestorben oder gefällt dokumentiert – wovon zwölf im Kataster bereits nicht mehr geführt sind. Die Fotografien zeigen gleichwohl nur die augenfälligen Schäden. Unsichtbare oder unscheinbare Schäden – wie Stammfäule oder eine schwer abbildbare Kronenauslichtung – sind nicht erfasst. Anlass der Dokumentation ist die wahrnehmbare Schädigung der Bäume im Zuge langfristig rückläufiger Niederschlagsmengen und Grundwasserstände – verstärkt insbesondere seit dem sogenannten Dürresommer 2018. Die Fotos und Katasterdaten in diesem Heft stammen aus dem Herbst 2019. AG8 enthält zwei Interviews mit Felix Weisbrich, Leiter des Straßen- und Grünflächenamts Friedrichs-hain-Kreuzberg, und Christoph Schaaf, ehemaliger stellvertretender Leiter des Grünflächenamts Tiergarten.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Lob der Polizei

Lob der Polizei von Dorfmüller,  Markus
Hamburg im Sommer 2017, die Spitzendiplomatie der G20-Staaten trifft sich für ein Juliwochenende in der Hafenmetropole. Mit seiner Kamera dokumentiert der Fotograf Markus Dorfmüller die Arbeit der Polizei und den gesellschaftlichen Ausnahmezustand in diesen Tagen. Die neue Publikation kombiniert nun die entstandenen Fotografien mit einer Auswahl aus zirka 20.000 archivierten Twitter-Nachrichten, die auf den offiziellen Hashtag der Polizei #G20HAM17 Bezug nehmen und im Zusammenspiel mit den fotografischen Aufnahmen das Verhältnis der Stadtbewohner*innen zur Polizei beschreiben. In seinem begleitenden Essay behandelt Marinus Reuter den engen Pakt, den die Metropole mit ihrer Polizeimacht bereits zur Zeit der Industrialisierung schloss, um ungestört expandieren zu können. Es entwickelt sich das Bild einer urbanen Landschaft, in der die launigen Gerüchte der sozialen Medien zum Revier moderner Polizei-Public-Relations werden, während auf den Straßen eine Renaissance der alten Schutzpolizei Einzug hält.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Lechts und Rinks

Lechts und Rinks von Christensen,  Michelle, Fezer,  Jesko, Herlo,  Bianca, Hornuff,  Daniel, Joost,  Gesche
Das Erstarken neurechter Bewegungen fordert die Designdisziplinen auf bislang ungewohnte Weise heraus. Denn der politische Erfolg der Neuen Rechten gründet sich zu wesentlichen Teilen auf gezielt eingesetzten Gestaltungsleistungen: auf effizientem Kommunikationsdesign in den Sozialen Medien, auf der subversiven Ästhetisierung von Protestaktionen, auf der gestalterischen Codierung ganzer Räume und auf einer Entpolitisierung der Gestaltung insgesamt. Die DGTF-Tagung 2019 nahm diese Entwicklungen zum Anlass, den Blick auf die Instrumente der eigenen Designdisziplinen zu richten: Was bedeutet es für Gestalterinnen und Gestalter, in einer Gesellschaft tätig zu sein, in der Völkisches und Nationalistisches zeichenhaften Ausdruck erlangen? In der kulturelle Identitäten beschworen, Ethnopluralismus zelebriert und Fremdenhass salonfähig werden? In dieser Dokumentation wird die Rolle der Medien, die Aneignung von Räumen, die Funktion von Grafiken und Dingen sowie die Organisation von Interaktionen beleuchtet, um zu erörtern, in welchem Verhältnis Designpraktiken und neurechte Ideologien stehen.
Aktualisiert: 2020-12-07
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General Public

General Public von Hennig,  Naomi, Wenzel,  Anna-Lena
General Public war ein kollektiv organisierter Projektraum für künstlerische, genre-übergreifende Präsentationen und Diskurse: von den Machern der CTM (Club Transmediale) 2003 in einem Raum an der Schönhauser Allee 167c initiiert, wurde GP von zwischenzeitlich bis zu 10 KünstlerInnen und Kulturschaffenden realisiert. Der Raum bot eine offene und experimentelle Plattform für Ausstellungen, Performances, Konzerte, Film-screenings, Workshops, Lectures und Präsentationen. Das Finanzierungs- und Organisationsmodell war ein Kind der Zeit: basisdemokratisch, low-cost, ohne institutionelle Förderung und durch feste Solidaritätsbeiträge sowie eine niedrige Miete abgesichert. Die Arbeit am General Public Archiv ist ein Sammeln und Ordnen von oral histories, Dokumentations- material und Analysen, mit dem Wunsch, die Geschichte des Ortes zu erhalten und einer größeren Öffentlich-keit zugänglich zu machen. Neben der Archivierung geht es um eine Einordnung dieser vielteiligen Praxis innerhalb des Mikrokosmos selbstorganisierter Räume in einer von Aufwertung und Verdrängung geprägten Stadtkultur; eine politische, ästhetische und nun auch historische Selbstvergewisserung. Nicht zuletzt dient die Zusammenstellung der Archivmaterialien und der Publikation auch der Herstellung einer Forschungsgrundlage für zukünftige Untersuchungen zur Geschichte der Berliner Kunsträume, ihren Formen von Selbst- organisation, Internationalisierung und Verstrickungen mit lokaler Kultur- und Raumpolitik. General Public war ein Ort der politischen und künstlerischen Manifestationen, der durchlässig und offen für Kollaborationen jeglicher Art war, der gleichermaßen auf professionellen wie freundschaftlichen Bezieh- ungen beruhte und damit soziale Strukturen als ästhetisch/politische Bedingung voraussetzte. Häufig war GP ein Artikulationsort für kultur- und stadt-politische Debatten, wie etwa im Rahmen von Haben & Brauchen.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Schindlers Lift

Schindlers Lift von Cvijetić,  Darko
32 erzählerische Fragmente bilden eine Struktur, in denen die zwei Hochhäuser vielmehr als Romanfiguren denn als reine Handlungsorte fungieren. Eine Miniatur, welche die nicht erzählte bosnische Tragödie und das Verschwinden einer Epoche wiedergibt. „Schindlers Lift“ ist das erste prosaisches Werk (2018), des in Prijedor/Bosnien-Herzegowina lebenden Theatermachers und Dichters Darko Cvijetić. Der in bosnischer Sprache verfasste Originaltext wurde von dem bildenden Künstler und Schriftsteller Adnan Softić ins Deutsche übersetzt und erscheint im Frühjahr 2020.
Aktualisiert: 2020-10-15
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Belgrads radikale Ränder

Belgrads radikale Ränder von Lackner,  Linda
Die serbische Hauptstadt Belgrad dient als Ausgangspunkt einer kritischen Stadtforschung, innerhalb derer gegenhegemoniale Narrative und Realitäten verhandelt werden, die zugunsten des derzeitig herrschenden neoliberalen Konsenses ausgeblendet werden. Es werden unterschiedliche Mechanismen der Produktion von Identitäten mittels Architektur- und Stadt- planungsmaßnahmen untersucht, die sich über alle betrachteten Epochen der Belgrader Planungspolitik hinweg beobachten lassen. Die konkreten Orte in Alt- und Neu-Belgrad, die durch ihre radikale Transformation besonders hervorstechen, werden als radikale Ränder bezeichnet. Radikal, weil sie Ausgangspunkte radikal- demokratischer (Stadt-)Politik sein könn(t)en. Ränder, weil sie am Rande oder außerhalb der hegemonialen Ordnung der Stadt angesiedelt sind und (noch) keiner Vorstellung der neoliberalen Ordnung entsprechen.
Aktualisiert: 2020-10-29
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