Das deutsche Musikleben (E-Book)

Das deutsche Musikleben (E-Book) von Bekker,  Paul
Paul Bekker (1882-1937) war zwischen 1910 und 1925 der einflussreichste deutschsprachige Musikpublizist. Bereits seinerzeit erschlossen sich die sprachliche Brillanz seiner Texte, die Plastizität und Unkonventionalität seiner Thesen einen Leserkreis, der weit über das engere musikalische Fachpublikum hinausging. Innerhalb der Musikkultur der Weimarer Republik stellte Bekker eine zentrale Figur dar. Nach seiner Entlassung als Intendant des Wiesbadener Staatstheaters aufgrund seiner jüdischen Herkunft im Jahre 1933 emigrierte er in die USA. Er starb am 7. März 1937 in New York. Das Manuskript zu „Das deutsche Musikleben“ entstand im Frühjahr 1916; zu dieser Zeit befand sich Bekker mit seinem Regiment in Jeandelize (Frankreich). Ihm geht es in seiner Schrift darum, in einer als krisenhaft empfundenen kulturellen Umbruchsituation die Musikkultur seiner Zeit einer kritischen Begutachtung zu unterziehen und einen möglichen „Soll-Zustand“ zu entwerfen. Was Bekkers Buch auch noch heute aus musikästhetischer Perspektive bemerkenswert macht, ist der theoretische Ansatz, den er für seine Darstellung entwickelt. Das Buch kann, wie Carl Dahlhaus es formulierte, als Entwurf einer „verstehenden Musiksoziologie“ angesehen werden. Damit gehört Bekker zu den Begründern der deutschsprachigen Musiksoziologie. Als theoretisches Fundament seiner Überlegungen fungiert das Basiskapitel „Die Form“, in dem Bekker erstmals einen rezeptionsästhetisch basierten Formbegriff entwickelt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Gegenwelten

Gegenwelten von Köstenberger,  Julia, Leidinger,  Hannes, Moritz,  Verena, Moser,  Karin, Vatlin,  Aleksandr
Jahrzehntelang blieb der Geschichtsschreibung der Zugang zu den Archiven der UdSSR verwehrt. Der vorliegende Band untersucht mithilfe sowohl österreichischer als erstmals auch russischer Quellen nicht nur die außenpolitischen Konzepte sowie die diplomatischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte der beiden ungleichen Staaten Österreich und Sowjetunion. Es wird auch versucht, ihr Verhältnis im Kontext der internationalen Politik – unter anderem mit britischen, deutschen und französischen Aktenbeständen – zu positionieren. Dabei wird sichtbar, dass die Frage von Österreichs Schicksal in der Zwischenkriegszeit das kleine Land in den Blickpunkt übergeordneter Interessen rückte.
Aktualisiert: 2019-12-18
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KRIEGE – gehören ins Museum . Teil 2

KRIEGE – gehören ins Museum . Teil 2 von Baader,  Johanna, Rath-Hodann,  Nora
Die kleine Julie geht gerne ins Museum. Dieses Mal erfährt sie mehr über das kriegerische 20. Jahrhundert. Hast du schon einmal von einem Ereignis gehört, das als Urkatastrophe bezeichnet wird? Oder hast du gewusst, dass ein Mann, der eigentlich Künstler werden wollte, letztlich die ganze Welt in einen Krieg verwickelte? Nach dem ersten Band nun die Geschichte der letzten hundert Jahre – historisch fundiert, einfühlsam und kindgerecht erzählt. Mit farbigen Illustrationen, Zusatzinformationen und Rätsel. Siehe auch: KRIEGE - gehören ins Museum, Teil 1 Die Spuren vergangener Jahrhunderte ISBN 978-3-9504446-8-1
Aktualisiert: 2019-12-17
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NEU, GROSS, GRÜN — 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten

NEU, GROSS, GRÜN — 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten von Bröcker,  Nicola, Hausmann,  Brigitte, Hoffmann,  Friedhelm, Kress,  Celina, Oelker
Als Berlin zur Großstadt wurde: Vor genau 100 Jahren, im April 1920, beschloss die Preußische Landesversammlung die Gründung der neuen Stadtgemeinde Groß-Berlin. Dazu wurden acht Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke vereint – der Startschuss für die Entstehung der Metropole.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Charleston, Jazz & Billionen

Charleston, Jazz & Billionen von Rauscher,  Walter
Ein Jahrzehnt zwischen Glamour und Börsenkrach Die "Roaring Twenties" - wer denkt da nicht an rauschende Partys, strahlende Revuetänzerinnen, Glitzer & Glamour, Champagner im Überfluss? An eine Zeit hemmungsloser Unterhaltungssucht und atemloser Rekordjagden, gemäß dem Motto "schneller, höher, weiter"? Die 1920er sind eine Zeit der Extreme, in der sündhaft teure Feste, Hyperinflation und politisches Chaos nebeneinander existieren. Während Komponisten wie Strauss, Strawinsky, Schönberg und Ravel die klassische Musik revolutionieren, setzen sich in Italien und Russland totalitäre Regime durch. Die Menschen feiern Charles Lindberghs Atlantikflug, den Vormarsch des Automobils und die Emanzipation der Frau, gleichzeitig kämpfen Staaten wie Deutschland und Österreich mit der Notwendigkeit einer politischen Neuordnung nach dem Ersten Weltkrieg. Walter Rauscher beleuchtet die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Sport, Musik und Literatur von Paris bis Moskau und skizziert auf eindrucksvolle Weise ein faszinierendes Jahrzehnt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Mein Tanz mit Rommel

Mein Tanz mit Rommel von Marrion,  Elisabeth
Deutschland in den Jahren von 1926 bis 1945: Ihre Kindheit, geprägt von den Nachwehen des Ersten Weltkriegs, verbringt Hilde im beschaulichen Tilsit. Mit vierzehn Jahren muss sie sich alleine aufmachen in die weite Welt – nach Berlin – und kämpft fortan um das eigene Überleben und das ihrer Familie. Elisabeth Marrion, in Hildesheim geboren, zeichnet das Schicksal ihrer Mutter in diesem Tatsachenroman ergreifend nach. Der Leser erfährt, wie Hilde von einem schüchternen jungen Mädchen zu einer couragierten Frau heranwächst – und wie ein Tanz mit Generalfeldmarschall Rommel, dem „Wüstenfuchs“, der jungen Frau und ihrer Familie neue Hoffnung schenkt. Ein aufrüttelndes Zeugnis über Liebe, Freundschaft und Leid.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Incipit Hitler

Incipit Hitler von Larcati,  Arturo, Zweig,  Stefan
Stefan Zweig reflektiert die politisch-kulturellen Umbrüche und Unsicherheiten im Europa der Zwischenkriegszeit: Vor dem Hintergrund von Inflation, Arbeitslosigkeit und politischen Krisen breiten sich Hetze, Hass und Gewalt wie ein schleichendes Gift in der Gesellschaft aus. Tabus werden systematisch gebrochen, Normalitätsgrenzen leise verschoben. Hitler beginnt – und damit die Unmenschlichkeit. »Was konnte Hitler Gewalttätiges durchsetzen in einem Staate, wo das Recht fest verankert war, wo im Parlament die Majorität gegen ihn stand und jeder Staatsbürger seine Freiheit und Gleichberechtigung nach der feierlich beschworenen Verfassung gesichert meinte? Dann kam der Reichstagsbrand, das Parlament verschwand, Göring ließ seine Rotten los, mit einem Hieb war alles Recht in Deutschland zerschlagen.« Stefan Zweig »Keiner unter allen deutschen Schriftstellern hat die Verbindung von Deutschtümelei und rüdem Antisemitismus so begriffen und ausgesprochen wie er.« Walter Jens
Aktualisiert: 2019-12-10
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KRIEGE – gehören ins Museum . Teil 2

KRIEGE – gehören ins Museum . Teil 2 von Baader,  Johanna, Rath-Hodann,  Nora
Die kleine Julie geht gerne ins Museum. Dieses Mal erfährt sie mehr über das kriegerische 20. Jahrhundert. Hast du schon einmal von einem Ereignis gehört, das als Urkatastrophe bezeichnet wird? Oder hast du gewusst, dass ein Mann, der eigentlich Künstler werden wollte, letztlich die ganze Welt in einen Krieg verwickelte? Nach dem ersten Band nun die Geschichte der letzten hundert Jahre – historisch fundiert, einfühlsam und kindgerecht erzählt. Mit farbigen Illustrationen, Zusatzinformationen und Rätsel. Siehe auch: KRIEGE - gehören ins Museum, Teil 1 Die Spuren vergangener Jahrhunderte ISBN 978-3-9504446-8-1
Aktualisiert: 2019-12-15
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Literaturgeschichte im Prozess (1990-2000)

Literaturgeschichte im Prozess (1990-2000) von Große,  Gundel, Kahl,  Thede, Richter,  Julia, Schippel,  Larisa
Die Zwischenkriegszeit gilt in der rumänischen Kultur als „Goldenes Zeitalter“. In der Zeit des Kommunismus war die Rezeption der Literatur dieser Zeit und die Auseinandersetzung mit ihren Literaten nicht uneingeschränkt möglich. Nach dem politischen Umbruch 1989 wurde darum in Rumänien die Auseinandersetzung mit dieser Epoche erneut aufgenommen. In welcher Weise sich der Diskurs im Bereich der rumänischen Literatur vollzog, untersucht Gundel Große näher anhand der historisch bedeutsamen Literaturzeitschriften „Convorbiri literare“ und „Viaţa românească“. Dabei wird der Fokus auf die Literaten und Kulturträger Eugen Lovinescu, George Călinescu, Mihai Sebastian, Emil Cioran, Mircea Eliade und Nae Ionescu gerichtet. Es wird unter anderem deutlich, in welcher Weise beide Zeitschriften mit der Zwischenkriegszeit und ihren Autoren umgehen. Zudem zeigt sich, wie stark die ideologischen Probleme des 20. Jahrhunderts nach wie vor auch den Blick auf die eigene Literatur und ihre Repräsentanten prägen. 
Aktualisiert: 2019-11-29
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Wissenschaft Macht Politik

Wissenschaft Macht Politik von Meyer,  Annette, Schreiner,  Julia
Die Münchner Räterepublik: zu naiv für »echte« Politik? Viele der jüngst erschienenen Publikationen zur Münchener Revolution und Bayerischen Räterepublik im Jahr 1919 betonen das Weltfremde und Schwärmerische, das den Protagonisten zu eigen gewesen sei. Dabei versuchten auch die Revolutionsgegner mit genau dieser Zuschreibung, die Revolutionäre zu desavouieren. Ihre Akteure als »vergeistigte Kathedersozialisten« und »Salonrevolutionäre« darzustellen lässt die Revolution weniger seriös, weniger ernsthaft und auch weniger notwendig erscheinen. Unter dem Titel »Wissenschaft Macht Politik« zielt dieser Band bewusst in eine andere Richtung und rückt die Rolle von wissenschaftlichen Ideen in den Mittelpunkt. Auffällig ist dabei, dass es sich bei etlichen Protagonisten um Wissenschaftler handelte, die die Gelegenheit nutzten, ihre Theorien und Forschungsergebnisse in die praktische Politik zu übertragen. So etwa der Philosoph und Germanist Kurt Eisner, der die Theorien des politischen Pazifismus weiterentwickelte; oder Otto Neurath, der als Nationalökonom nicht nur eine Kriegswirtschaftslehre entwickelt hatte, sondern 1919 als Präsident des von ihm neu gegründeten Zentralwirtschaftsamtes die vollständige Sozialisierung Bayerns vorbereitete.
Aktualisiert: 2019-12-03
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