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DIE AKTE EISENSTADT

DIE AKTE EISENSTADT von Günsberg,  Alexander
Der Roman beginnt 1939 im Künstler- und Bohemienleben des Vorkriegsparis, beschreibt die Schrecken der deutschen Besatzung Frankreichs und reicht bis 2005. Drei Generationen von Deutschen, Franzosen und Juden erleben Dinge, von denen die meisten in den Akten des Mossad bis 2105 unter Verschluss bleiben. Hier sind sie jetzt schon zu lesen. Ein großer Kinofilm ist in Vorbereitung.
Aktualisiert: 2020-07-23
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Jüdischer Sport und Sport der Juden in Deutschland

Jüdischer Sport und Sport der Juden in Deutschland von Peiffer,  Lorenz, Wahlig,  Henry
Die Geschichte des jüdischen Sports und des Sports der Juden in Deutschland war und ist immer noch eher ein Randthema der sporthistorischen wie der allgemeinhistorischen Forschung. Im Rahmen eines Symposiums entstand die Idee, die Beiträge zur Geschichte des jüdischen Sports in Deutschland zu erfassen, zu systematisieren und in Form einer Bibliografie einer größeren Wissenschaftsöffentlichkeit für weitere Lehr- und Forschungsaufgaben zur Verfügung zu stellen. Die vorliegende Bibliografie ist gegenüber einem Vorgängerband von 2009 fast auf den doppelten Umfang angewachsen und komplett neu verfasst.
Aktualisiert: 2020-07-28
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Steinmale, die trösten, Band 5

Steinmale, die trösten, Band 5 von Hahn,  Max-Friedrich
Viele Menschen sind auf der Suche nach noch unentdeckter oder entdeckter, aber unerschlossener Kultur. Sie reisen in der Regel in andere Länder, um das Erwünschte zu finden. Allerdings entpuppen sich dann die Reiseziele als bereits entdeckte und für Touristen längst erschlossene Kulturstätten; letztendlich auch durch entsprechende Literatur bekannt und gar nicht noch neu zu entdecken. Hier auf dem israelitischen Friedhof in Dessau, an der Straße Am Leipziger Tor, bietet sich eine Welt sichtbar entdeckter Grabmale. Aber nur wenige wissen, was darauf steht und an wen sie erinnern sollen. Wer macht sich schon die Mühe, die hebräische Schrift und Sprache zu erlernen und danach die Inschriften zu entziffern? Und wer steht bereit, die Inschriften zu erklären? Ich habe den Titel 'hagalim l' nachama - Steinmale, die trösten' gewählt, weil der Inhalt vieler Inschriften den Hinterbliebenen, und nicht nur denen, Trost spenden soll. Schon die Bezeichnung für einen Friedhof: 'Haus der Ewigkeit' ist eine Glaubensaussage.
Aktualisiert: 2020-08-05
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Mit Sportgeist gegen die Entrechtung

Mit Sportgeist gegen die Entrechtung von Rohr,  Gerlinde, Rubovitch,  Yuval
Der jüdische Sport – sowohl bei paritätischen Vereinen bis 1933 als auch bei jüdischen Vereinen verschiedener politischer Strömungen – spielte eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben der Juden Leipzigs. Die Geschichte dieser Sportvereine - vornehmlich des zionistischen Bar Kochba Leipzig, der der größte und bedeutendste war – ist auch ein Bestandteil der Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Stadt Leipzig im Allgemeinen. Bar Kochba Leipzig hob das Selbstvertrauen der Juden Leipzigs in Zeiten, in denen sie entehrt, degradiert und entrechtet wurden. Gemeinsam mit anderen jüdischen Organisationen bereitete Bar Kochba die jüdische Jugend zur Auswanderung und Selbstrettung auf seinem Sportplatz in Leipzig-Eutritzsch vor. Diejenigen Vereinsleute, die sich retten konnten, trugen später auch im Staat Israel und der Diaspora zum öffentlichen Leben bei. Auch ihre Geschichten werden in diesem Buch erzählt. Mit einem Grußwort von Thomas Feist
Aktualisiert: 2020-08-03
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Die Israel-Boykottbewegung

Die Israel-Boykottbewegung von Feuerherdt,  Alex, Markl,  Florian
Die aktuelle Israel-Boykottbewegung behauptet, 2005 als Reaktion auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ entstanden zu sein, lediglich für die Einhaltung von Menschenrechten einzutreten und nicht antisemitisch zu sein. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Bewegung vernebelt durch die Berufung auf die Zivilgesellschaft ihre tatsächlichen Wurzeln. Es geht ihr nicht um die Rechte der Palästinenser, sondern um die Dämonisierung und Delegitimierung Israels. Sie vertritt alten Hass in neuem Gewand. In ihrer Propaganda wird Israel auf grotesk verzerrte Art und Weise diffamiert, ausgesondert und nicht nach den gleichen Maßstäben behandelt wie alle anderen Länder der Welt. Hieß es früher „Kauft nicht bei Juden!“, so lautet die Parole heute: „Boykottiert Israel!“
Aktualisiert: 2020-08-03
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Moses Hess

Moses Hess von Wilhelm,  Jürgen
Moses Hess ist einer der brillantesten Köpfe des 19. Jahrhunderts. Aus einem orthodoxen jüdischen Haushalt in Bonn stammend, entflieht er früh den Beschränkungen seines engen geistigen und gesellschaftlichen Umfelds und nach dem Tod der Mutter auch den ökonomischen Zwängen seines Vaters in Köln. Hess vertritt früh revolutionäre Ansichten, beeinflusst Marx und Engels in entscheidender Weise, löst sich jedoch später von deren orthodoxem Kommunismus und wird durch die Bekanntschaft mit Ferdinand Lassalle zu einem der ersten Sozialdemokraten. Nach einigen Zweifeln an seinem Judentum beschreibt er zum Erstaunen seiner weitgehend verständnislosen Umwelt mit seinem Roman „Rom und Jerusalem“ dreißig Jahre vor dem politischen Zionismus diesen Weg als für die Juden Europas einzig konsequenten.
Aktualisiert: 2020-07-15
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sans phrase

sans phrase von Scheit,  Gerhard
Die Zeitschrift sans phrase verfolgt kein ‘Programm’, weder ein theoretisches noch ein politisches: Ihr einziges Interesse besteht in Ideologiekritik – darin, dem kollektiv wirksamen Wahn zu widersprechen in dem Wissen, dass er dem Innersten der Gesellschaft entspringt, dort, wo das Subjekt die Krise ‘bewältigt’, die das Kapitalverhältnis seinem Wesen nach ist. Der so gefasste Vorrang des Objekts erfordert allerdings einen Subjektbegriff, der in dem der Charaktermaske nicht aufgeht: Das notwendig falsche Bewusstsein in seiner Notwendigkeit zu durchschauen, setzt Freiheit voraus, wie jeder kategorische Imperativ sie beinhaltet – erst recht der von Marx, “alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist”. Ideologiekritik bedeutet damit nichts anderes, als das Existentialurteil zu entfalten, dessen Abbreviatur nach Adorno lautet: “Das Ganze ist das Unwahre”. Doch wie das Unwahre selbst bestimmt, d.h. negiert wird, kann es per se niemals unabhängig von geschichtlicher Erfahrung sein und ist damit unabdingbar angewiesen auf den neuen kategorischen Imperativ: noch im Stande der Unfreiheit die Freiheit zu behaupten, “Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole”. Solche Dialektik ist negativ, das heißt: sie gibt das Antinomische in keinem ihrer Begriffe preis. Aufzulösen wäre es nur, wenn jener Marxsche Imperativ in die Tat umgesetzt würde. Ein Verständnis hingegen, das Wirklichkeit nicht in Begriffen erschließt, die sich selbst kritisieren können, herrscht dieser Wirklichkeit das im Geld repräsentierte Mit-sich-selbst-identisch-Sein als eine ihr angeblich von Natur aus zukommende Eigenschaft auf. Anders, mit Freud gesagt: wer sich die Welt nur als Ansammlung von Zeichen denkt, macht sich unfähig, reale, von ihm getrennte Objekte libidinös zu besetzen. Essayistisches Schreiben, das es allein rechtfertigt, eine Zeitschrift zu gründen, führt darum auch nicht Idiosynkrasien narzisstisch vor – und weiß dennoch, was es ihnen verdankt: Von ihnen zehrt der Gedanke, der über die Begriffslogik hinausgeht; sie sind die einzig mögliche – unmittelbare – Anwesenheit des Leibs im Denken. Aber auf sie sich einzuschränken und auf Begriffsbestimmung zu verzichten, wäre wiederum Regression des Denkens. Diese Gratwanderung hat die Begrifflichkeit des Essays mit dem Formsinn der Kunstwerke gemein. Nur fehlt ihr deren Evokationskraft, und schon deshalb kann sie sich selbst ohne Reflexion aufs Ästhetische im engeren Sinn nicht wirklich entwickeln. Die Zeitschrift ist dabei wie in allen anderen Fragen der Kritik keineswegs pluralistisch. Sie hat nicht zuletzt das Ziel, den Konsens, auf den der Pluralist sich berufen muss, als der Form Kapital äquivalent bloßzulegen. Aber sie verteidigt mit größtem Engagement noch den Pluralismus gegen autoritäres Potential wie antiautoritäre Gewaltphantasie, die ihm selbst entspringen und beide – von attac bis occupy und Kommendem Aufstand – so auffällig die antikapitalistische Regression der Gegenwart kennzeichnen, terminierend in den schlimmsten Formen des Politischen: deutscher Ideologie und deren djihadistischer Fortsetzung. Die totale Vermittlung, die durchs Unwesen Kapital gesetzt ist, und das auf Totalität zielende Ungeheuer, das sie beseitigt, sind von der Kritik als Einheit zu begreifen, und dennoch dürfen sie ihr nicht eins sein, will sie ein Bewusstsein ihrer eigenen Voraussetzungen haben. Wissenschaftliche Abhandlungen zu veröffentlichen, überlässt die Zeitschrift den dafür zuständigen Institutionen. In ihr werden keine Diskurse oder Narrative beschworen oder analysiert, denn dies ist die Selbstzerstörung des Pluralismus: Sie rufen in ihrer bewusst im Unverbindlichen gehaltenen Form und ihrem den Wahrheitsbegriff leugnenden Inhalt letztlich jenen Gegensouverän auf den Plan, der die Gesellschaft nicht nur auflöst in diffuse barbarische Vielheit. Anders als der Souverän, der die Form als Ausbeutungsform objektiviert, das heißt als ewig und allgemein verbindlich mittels Todesdrohung zu garantieren vorgibt, polt sie sein in der Krise notwendig auftauchender Kontrahent inhaltlich gezielt auf Vernichtung um der Vernichtung willen. Am Hass, der Israel entgegenschlägt, weiß diese Zeitschrift darum sans phrase die heute gefährlichste Konsequenz solchen Wahns zu erkennen und zu denunzieren.
Aktualisiert: 2020-07-10
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Das Zeitalter des Infantilismus

Das Zeitalter des Infantilismus von Geiser,  Franziska
Anton Kuh weiß: Seine Generation ist in ewiger Pubertät gefangen. Sie muss nun erwachsen werden. Anton Kuh gehört zu den großen Schriftstellern der deutschsprachigen Literatur, trotzdem geriet er über lange Zeit in Vergessenheit. Dies liegt auch an der inhaltlichen Vielfalt seiner Texte; es liegt kein Hauptwerk vor: Kuh schildert Alltagsbeobachtungen, plaudert über sein Leben, verbreitet Klatsch über die Wiener, Prager und Berliner Kulturszene, beschimpft unliebsame Zeitgenossen, beanstandet Zionismus und Assimilation, verurteilt Nationalismus und Sexismus und schreibt ab Mitte der zwanziger Jahre vehement gegen Faschismus und Antisemitismus an. Kuhs Texte sind aber nur scheinbar unvereinbar, gibt es doch ein wiederkehrendes Denkmuster, mit welchem Kuh die ideologischen Verwirrungen seiner Generation zu fassen versucht: Er diagnostiziert »Infantilismus« als die Krankheit seiner Zeit und propagiert die Herausbildung einer erwachsenen, eigenständigen Identität als Weg zur Heilung. Anhand dieser Argumentationsfigur lässt sich Kuhs ideengeschichtliche Position herausarbeiten, welche sich insbesondere an Ludwig Börne, Friedrich Nietzsche, Otto Gross und Frank Wedekind orientiert. Die Rekonstruktion seiner Analyse einer pubertären Gesellschaft macht verständlich, wie vermeintlich widersprüchliche Gedanken in Anton Kuhs Texten zusammenhängen: Pubertär sind für ihn sowohl jüdischer Selbsthass als auch Zionismus, sowohl Karl Kraus als auch Adolf Hitler.
Aktualisiert: 2020-07-15
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