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Die englische Verdrängung

Die englische Verdrängung von Brûlé,  Michel, Gawlitta,  Kurt
Weniger als fünf Prozent der Weltbevölkerung sprechen Englisch als Muttersprache. Der Frankokanadier Michel Brûle nimmt uns mit auf den Weg des Englischen von den Anfängen auf der britischen Insel bis zur verherrlichten oder verhassten Weltsprache von heute. Schonungslos zerpflückt Brûle die Verheißungen, diese Sprache sei einfach zu erlernen, anderen überlegen und neutral. Am Schicksal der Provinz Québec – dort spricht man Französisch – schildert er, wie imperiale Politik und alltägliches Hinnehmen die Herrschaft der einen Sprache begünstigen. Angloamerikanische Selbstherrlichkeit bedrängt den Alltag der französischen Kanadier. Viele fühlen sich als „Weiße Neger“ Nordamerikas. Brûle beklagt das Schicksal der Urvölker und macht sich zu deren Fürsprecher. Sein Werk spannt gewaltige Bögen vom Völkermord an den Indianern über Aufstieg und Fall des Britischen Empire bis zum US-amerikanischen Genie der Macht. Der Autor konfrontiert den Leser mit ihrer militärischen Variante der Atom- und Napalmbomben und wendet sich dann ihrer sanften Form mit McDonald`s, Hollywood und Michael Jackson zu. Mit dem konsequent auf die Fakten gerichteten Blick und ätzender Polemik steht Michel Brûle seinem Nachbarn im Geiste, Michael Moore, in nichts nach.
Aktualisiert: 2017-03-01
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Frankreich als Vorbild

Frankreich als Vorbild von Braselmann,  Petra, Ohnheiser,  Ingeborg
Sprachen und Kulturen befinden sich gegenwärtig in einem Umbruch, der vor allem durch das Englische und die angloamerikanische Kultur ausgelöst wird. In einem Europa ohne Grenzen steht die Sprachenfrage immer mehr im Vordergrund und stellt eine Herausforderung an die Sprachwissenschaft dar. Dies umso mehr, als das Englische – anders als etwa früher Latein und später Französisch – nicht nur bestimmten Schichten und Diskursen vorbehalten ist, sondern als erste wirkliche Weltsprache auf allen Ebenen verbreitet ist. Parallel zu einer solchen Angloamerikanisierung, die zu einer Globalisierung von Sprachen und Kulturen führt, ist zunehmend eine „Regionalisierung“, ein Besinnen auf die einzelnen Nationalsprachen mit ihren jeweiligen Regionalsprachen, festzustellen. Die eigene Identität wird zum Anliegen – was liegt da näher, als entsprechende Gesetze zum Schutz und zur Verteidigung der Sprache zu erlassen? Der Frage, inwieweit Frankreichs Sprachpolitik in anderen europäischen Ländern rezipiert wird und gegebenenfalls als Vorbild dient, ging ein von den Herausgeberinnen dieses Bandes veranstalteter Workshop im Rahmen der Österreichischen Linguistiktagung in Innsbruck am 27. Oktober 2007 nach. Die Veranstaltung verstand sich als Beitrag zur intralingualen und interlingualen Sprachkulturforschung. Der innovative Aspekt des Workshops wie auch der nun vorliegenden Publikation lag bzw. liegt vor allem im interdisziplinären Zugriff (romanische und slawische Sprachen und Kulturen) und in der somit möglichen differenzierteren Analyse und Kontrastierung der spezifischen sprachgesetzgeberischen und sprachkulturellen Aktivitäten. Leserkreis: Romanisten, Slawisten, Germanisten, Politikwissenschaftler, Historiker.
Aktualisiert: 2020-03-31
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Esperanto – einfach, kompakt und übersichtlich

Esperanto – einfach, kompakt und übersichtlich von Pahlow,  Heike
Dieses Taschenbuch ist Sprachführer und Grammatik in einem. Als Nachschlagewerk bietet es Themen für Anfänger und Fortgeschrittene und verdeutlicht, wie einfach und praktisch die Sprache Esperanto ist. Der übersichtliche Aufbau mit illustrierten Beispielen hilft, die Themen schnell aufzufinden und leicht zu verstehen. Im Anhang gibt es außerdem Übersetzung zu den Beispieltexten sowie ein Glossar zur Klärung der Fachbegriffe. Auf der Webseite zum Buch kann das Erlernte mithilfe von interaktiven Übungen gefestigt werden.
Aktualisiert: 2021-11-24
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wespennest – zeitschrift für brauchbare texte und bilder

wespennest – zeitschrift für brauchbare texte und bilder von Roedig,  Andrea, Zederbauer,  Andrea
Mit dem biblischen Turmbau haben sich viele literarisch Schaffende – interpretierend, nacherzählend, sprachverwirrend – beschäftigt. Für einige von ihnen ist „Das grosse Babel,n“ (Ferdinand Schmatz, 1999) zuallererst eine dichterische Tätigkeit. Der Schwerpunkt „Viele Sprachen – eine Sprache?“ nimmt auf diese Auseinandersetzung Bezug, nähert sich ihr über die Etymologie oder fragt nach konkreten politischen und gesellschaftlichen Versäumnissen im Umgang mit Sprache und Mehrsprachigkeit als Basis unserer Kommunikation. Die Forderung nach einer Lingua franca für die europäische Demokratie findet ebenso ihren Platz wie Betrachtungen zur Verständlichkeit von Gerichtsurteilen oder ein Werkstattgespräch über die Vorzüge der Mehrsprachigkeit im eigenen literarischen Schaffen. Einblicke in die Herausforderungen beim Erlernen einer neuen Sprache gewährt schließlich eine kleine Serie an subjektiv gehaltenen Sprachporträts. Als Fund aus den Zeitschriftenarchiven: Ein offener Brief aus dem Jahr 1930, in dem sich der ungarische Autor Dezs? Kosztolányi, durch die Arbeiten des französischen Gelehrten Antoine Meillet merklich gekränkt, zu einer wilden Verteidigung von Sprache und Literatur unserer (von Wien aus gesehen) östlichen Nachbarn aufschwingt – nun siebzig Jahre später auch auf Deutsch zu lesen. In einem langen, im Original erstmals 1987 erschienenen Essay betritt Dževad Karahasan das Labyrinth des Minotauros und beschäftigt sich mit der Wesensnatur von Ungeheuern. Der Buchbesprechungsteil nimmt aktuelle Werke dystopischer Literatur aus Österreich in den Blick – und vieles andere mehr.
Aktualisiert: 2023-01-03
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Emojis

Emojis von Rebane,  Gala
Aus dem digitalen Alltagsleben sind Emojis nicht mehr wegzudenken. Doch wo und wann sind die bunten Bildzeichen entstanden, was erklärt ihre globale Beliebtheit? Und erfüllt sich mit ihnen gar der alte Traum einer universellen Weltsprache? An ihrer Geschichte sind sowohl Medienkonzerne, NGOs und Regierungen als auch private Nutzerinnen und Nutzer und soziale Gruppen beteiligt. Im Spannungsfeld rivalisierender Interessen werden Emojis ideologisch aufgeladen und politisiert. Die einen knüpfen an sie die Hoffnung einer weltweiten Verständigungsform, die anderen fürchten einen Sprach- und Zivilisationsverfall. Mit Fokus auf Möglichkeiten und Grenzen von Emojis in lokalen und globalen Kontexten diskutiert Gala Rebane ihr Zukunftspotenzial als Kommunikationsmittel.
Aktualisiert: 2023-01-06
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