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Peter Bendig – Vom armen Stoppelhopser zum reichen Schwein

Peter Bendig – Vom armen Stoppelhopser zum reichen Schwein von Bendig,  Peter
'Meine Voraussetzungen für ein schönes Leben habe ich nur erreicht, weil ich nicht irgendeiner Theorie gefolgt bin. Mein Mut, mich einige Male beruflich zu verändern, war sehr vorteilhaft. Das Schicksal hat mich von einem Stahlkocher zum Eishersteller gemacht, und mich irgendwann zu einem Kneipenkoch ›erhoben‹, dem es eine Freude ist, seinen Gästen ein schmackhaftes und wohlaussehendes Essen zu servieren. Als Taxifahrer habe ich sehr interessante und nette Menschen getroffen. Ich wusste dadurch immer, was in der Welt der kleinen und großen Leute passiert. Am wichtigsten war für mein gesamtes Leben der Oldtimer- Virus. Die geliebten, sehr ›alten‹ Wagen. Die Fahrt mit Freunden. Diese Leidenschaft begleitet mich immer noch.' Steigen Sie ein, liebe Leser, und fahren Sie mit Peter Bendig durch seine aufregende und mitunter auch spannende Lebensgeschichte, die man mit Interesse und Genuss lesen kann.
Aktualisiert: 2020-01-02
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Wandel ostdeutscher Familiengedächtnisse

Wandel ostdeutscher Familiengedächtnisse von Meyer,  Katinka
In einer biographie- und erinnerungstheoretischen Untersuchung geht Katinka Meyer der Frage nach, wie ostdeutsche Familien an die „Vertreibung“ der Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten erinnern. Diese Familien waren durch ihre Ansiedlung in der SBZ/DDR mit einer antifaschistischen Erinnerungskultur konfrontiert. In der Studie wird empirisch das komplexe Zusammenspiel familieninterner Dynamiken und gesellschaftlicher Systemwechsel – von Nationalsozialismus, über die DDR bis zur Bundesrepublik – innerhalb der Familiengedächtnisse rekonstruiert. Auf individueller, intergenerationeller und familienbiographischer Ebene verdeutlicht sie, dass die Familiengeschichte dazu genutzt werden kann, Traumatisierungen zu bearbeiten, Verluste zu erinnern und NS-Täterschaft zu verschweigen.
Aktualisiert: 2020-01-17
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Einmal Option und zurück

Einmal Option und zurück von Lechner,  Stefan, Malleier,  Elisabeth, Mezzalira,  Giorgio, Oberbichler,  Sarah, Pallaver,  Günther, Pfanzelter,  Eva, Pumberger,  Klaus, Raifer,  Johanna, Schweitzer,  Sabine, Stecher,  Ivan, Steinacher,  Gerald, Steurer,  Leopold, Verdorfer,  Martha
Nach 1945 zeigen sich die Folgen der Option von 1939. Damals stand die Südtiroler Bevölkerung vor der Alternative, ins Deutsche Reich abzuwandern oder im Land zu bleiben. Rund 86 Prozent optierten für die Auswanderung, etwa 75.000 Personen verließen Südtirol tatsächlich. Nach Kriegsende wollen viele zurückkehren, sind aber staatenlos. Viele stehen mit leeren Händen da und sind nicht mehr willkommen. Die Frage, wie weit sich Optanten und Optantinnen mit dem Naziregime eingelassen haben, verhindert eine schnelle Rückerlangung der Staatsbürgerschaft. Doch bald setzen sich die ehemaligen NS-Eliten durch, werben für die Rückoption, bilden Seilschaften und bestimmen das politische Leben mit. Die Beiträge dieses Bandes liefern eine erste umfassende Analyse der Folgen der Aus- und Rückwanderung und zeigen den langen Schatten der Option bis in die Gegenwart auf.
Aktualisiert: 2019-10-23
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Von „Ost“ nach „West“

Von „Ost“ nach „West“ von Wessner,  Anne
2 499 616 Ostdeutsche haben von 1991 bis 2007 in die alten Bundesländer "rübergemacht". Dagegen sind 1 448 784 "Wessis" zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen heimisch geworden. Trotzdem bleiben gerade im Westen Deutschlands Berührungsängste: Ein Drittel der Westdeutschen hat auch zwei Jahrzehnte nach der Wende noch nie das Territorium der ehemaligen DDR betreten. Die Erfahrungen innerdeutscher Migranten haben die Sozialforschung dennoch erstaunlich wenig interessiert - ebenso die Frage, inwieweit für die junge Generation die Herkunft aus "Ost" oder "West" überhaupt noch von Bedeutung ist. Aus kulturanthropologischer Perspektive vermittelt Anne Wessner intensive Einblicke in die Situation junger Binnenmigranten, die die Mehrheit der innerdeutschen Umsiedler darstellen. Während der Großteil der soziologisch oder politologisch ausgerichteten Publikationen vor allem nach den Werten, Mentalitäten und politischen Meinungen der Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland fragt und diskutiert, wie der Stand der "Inneren Einheit" zu bewerten sei, stehen hier die persönlichen Wahrnehmungen elf junger Menschen im Vordergrund. Sie haben die ehemalige Grenze in westliche Richtung überschritten, um dort eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Spielt ihre ostdeutsche Herkunft für ihre Umgebung eine Rolle, oder wird sie kaum bemerkt? Fühlen sie sich anders, oder sehen sie keine Unterschiede zwischen sich und ihren westdeutschen Bekannten?
Aktualisiert: 2020-01-01
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Vertriebene und „Umsiedlerpolitik“

Vertriebene und „Umsiedlerpolitik“ von Schwartz,  Michael
Vier bis fünf Millionen Flüchtlinge, Vertriebene und Zwangsumgesiedelte, die ab 1945 in die sowjetische Besatzungszone Deutschlands bzw. die spätere DDR gelangten, stießen - ähnlich wie in Westdeutschland - auf eine fremdenfeindliche und um materielle Ressourcen wie Land oder Mobiliar konkurrierende Gesellschaft. Welche Möglichkeiten und Grenzen bot die "Umsiedlerpolitik" der Sowjets und der KDP/SED in einer weithin entsolidarisierten Nachkriegs-Gesellschaft? Inwiefern gestattete der vehemente Gruppenkonflikt zwischen Alteingesessenen und vertriebenen "Neubürgern" eine echte Vertriebenenförderung in der Agrarpolitik? Wie sicherten Sowjets und KPD/SED-Funktionäre ein frühes kommunistisches Machtmonopol in der Vertriebenen-Betreuung? Gelang es den Vertriebenen, die sie betreffende "Umsiedlerpolitik" der kommunistischen Machthaber mitzubestimmen, umzuformen oder abzublocken? Wo liegen Unterschiede zur westdeutschen Vertriebenenpolitik? All diese Fragen behandelt Michael Schwartz in seiner grundlegenden Untersuchung zur DDR-Gesellschaftsgeschichte zwischen 1945 und 1961.
Aktualisiert: 2019-02-28
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