Der Traum von Heilung

Der Traum von Heilung von Schürer,  Christian
Noch vor 100 Jahren war Tuberkulose die häufigste krankheitsbedingte Todesursache. Damals hatte sich die Auffassung durchgesetzt, dass die Behandlung im Höhenklima die Lungentuberkulose heilt. Die Schweiz und insbesondere der Kanton Graubünden boten günstige Voraussetzungen, um gesamteuropäisch zum «Sanatorium» für Lungenkranke zu werden – gerade weil das Bild der Schweizer Alpen in der Gesellschaft überaus positiv war. Ausgehend von Thomas Manns «Zauberberg» zeichnet Christian Schürer nach, wie der Glaube an die heilsame Wirkung der Alpenluft hoch gelegene Orte in der Schweiz zu weltberühmten Kurorten machte und wie sich die Suche nach dem Heilfaktor für die angenommene therapeutische Wirkung des Höhenklimas gestaltete. Das Buch beschreibt die Höhenkur als lukratives Betätigungsfeld und zeigt, warum diese Erfolgsgeschichte keineswegs zwingend war.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Heilstätten der Landesversicherungsanstalt Berlin bei Beelitz i/Mark

Die Heilstätten der Landesversicherungsanstalt Berlin bei Beelitz i/Mark von Zohlen,  Gerwin
Verkleinerter Nachdruck der Ausgabe von 1927. Die zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten „Arbeiter-Lungenheilstätten“ Beelitz waren einer der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland und eine für die damalige Zeit mustergültige medizinische Gesamtanlage. Mit beispielhaftem sozialem Engagement und unter Berücksichtigung neuester medizinischer Erkenntnisse wurde dort gegen die derzeit verheerende Volkskrankheit Tuberkulose und andere Lungenkrankheiten vorgegangen. Hinzu kamen zahlreiche Sanatorien für die Behandlung nicht ansteckender Krankheiten, wie beispielsweise Verdauungs-, Stoffwechsel- oder Herzerkrankungen. Neben den Klinikgebäuden wurden auch die Betriebsgebäude unter innovativen technischen Gesichtspunkten errichtet. So wurde das zu den Heilstätten gehörende Heizkraftwerk schon 1903 mit Kraft-Wärme-Kopplung betrieben und ist heute ein technisches Denkmal. Als Architekten der frühen Bauphasen zeichneten Heino Schmieden und Julius Boethke sowie Fritz Schulz verantwortlich. 1902 in Betrieb genommen, erschien zum 25. Jubiläum im Jahr 1927 eine von der Landesversicherungsanstalt Berlin herausgegebene Denkschrift im Ernst Wasmuth Verlag Berlin. Diese liegt hiermit in einem im Format leicht verkleinerten Nachdruck wieder vor. Das Buch dokumentiert nicht nur den ursprünglichen Zustand der Anlage, sondern ist auch von großem medizinhistorischem und sozialgeschichtlichem Interesse. Ergänzt wird der Nachdruck durch ein aktuelles Vorwort des Architekturkritikers Gerwin Zohlen, in dem er nicht nur auf die Architektur der Heilstätten eingeht sondern auch deren bewegte Geschichte bis zum heutigen Tag nachzeichnet.
Aktualisiert: 2019-11-25
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Übergangszeit in der Therapie der Lungentuberkulose

Übergangszeit in der Therapie der Lungentuberkulose von Aumann,  Ulrich
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vertraute die Therapie der Lungentuberkulose überwiegend auf eine Stärkung der Selbstheilungskräfte des Organismus. Dazu dienten Heilstätten, deren Angebot aus Ruhe, frischer Luft und guter Ernährung bestand. Eine Fülle von Therapieversuchen galt denen, die, als „offen Tuberkulöse“ bezeichnet, ihre Bakterien in die Umgebung streuten. Zahlreiche Medikamente erwiesen sich als wirkungslos, bevor ab 1944 eine die bakterielle Ursache direkt bekämpfende Chemotherapie einsetzte. Auch die Strahlentherapie und eine spezielle Diätetik versuchten, letztlich erfolglos, zur Linderung des Leidens beizutragen. Ab der Jahrhundertwende werden Eingriffe mit dem Ziel, die Lunge durch Luftfüllung des Brustkorbes zu komprimieren und damit „ruhigzustellen“, zur Routine. Sie gipfelten in ihrer extremsten Form in drastischen, später etwas schonenderen Methoden operativer Brustkorb-Einengung. Dies brachte in den 1930er Jahren für die meist jungen Patienten eine leichte Verbesserung der Heilungschancen. Am Ende eines 50 Jahre andauernden Ringens hatte eine intensiv forschende Wissenschaft Medikamente entwickelt und erprobt, die der „Weißen Pest“ und den Heilstätten ein Ende bereiteten. An 50 Jahre einer an Ereignissen reichen Übergangszeit, einer Zeit der Hilflosigkeit bis hin zur Ära definitiver Therapie, soll hier erinnert werden. Angesichts neu auftretender Formen und therapeutischer Lücken hat die Tuberkulose wieder an Aktualität gewonnen. Ulrich Aumann, Dr. med., geb. 1947 in Hof/Saale, Abitur am Humanistischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg, Studium der Medizin in Erlangen, Lübeck und Münster/Westf., Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie. Chefarzt in Balve und zuletzt in Meschede. Konsiliararzt an der Lungenklinik Kloster Grafschaft-Schmallenberg. Seit 2011 im Ruhestand.
Aktualisiert: 2019-12-11
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Blinde Liebe

Blinde Liebe von Boyd,  William, Thiesmeyer,  Ulrike
Brodie Moncur hat das absolute Gehör und gilt als Genie unter den Klavierstimmern. Als er in Paris dem grandiosen Pianisten John Kilbarron begegnet, nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Rasch zeigt sich, dass Brodies Künste unverzichtbar für Kilbarron sind. Gemeinsam feiern sie Triumphe in ganz Europa, führen in St. Petersburg ein luxuriöses Leben, das Brodie, aufgewachsen in einem schottischen Dorf als Sohn eines tyrannischen Pfarrers, sich nie hätte erträumen lassen. Und doch ist das alles für Brodie unwichtig. Denn der wahre Grund, weshalb er in die Dienste des genialen, aber unberechenbaren Pianisten eingetreten ist, ist dessen Geliebte, die russische Sopranistin Lika. Brodie weiß, dass diese Liebe unmöglich ist, und setzt doch alles für sie aufs Spiel – auch sein eigenes Leben. Denn der Klavierstimmer, der mit wenigen Handgriffen über Erfolg oder Misserfolg eines Konzerts, ja einer Pianistenkarriere entscheiden kann, folgt seinem Herzen, das sich nicht umstimmen lässt.
Aktualisiert: 2019-12-01
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Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten

Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten von Beinert,  Claudia, Beinert,  Nadja
Der zweite Teil der opulenten Familiensaga aus dem 19. Jahrhundert: Die Frauen der Familie Winkelmann kämpfen darum, als Ärztinnen Menschen helfen zu dürfen Würzburg Ende des 19. Jahrhunderts Ebenso wie ihre Großmutter Viviana Winkelmann kämpft Henrike für das Recht der Frauen auf ein selbstbestimmtes Leben – und die Zulassung zum Medizinstudium: Ihr Wunsch zu heilen ist so stark, dass sie heimlich als Reserve-Wärterin in der Irrenanstalt des Juliusspitals arbeitet, das dieser Tage wegen der Entdeckung der „Zauberstrahlen“ von Professor Röntgen kopfsteht. Ihr Traum ist es, als Irrenärztin das Leid der Geisteskranken zu lindern und bei dem vielgerühmten Professor Rieger im Spital zu studieren. Als Henrike sich jedoch in einen französischen Medizinstudenten verliebt, kommen ihre Geheimnisse ans Licht. Kurz darauf wird Würzburg von der Tuberkulose heimgesucht, und plötzlich geht es für Henrike um Leben und Tod. Ihr Traum von der Medizin und die Abschaffung des Immatrikulationsverbotes für Frauen rücken in weite Ferne. Geschichte lebendig werden zu lassen, ist die große Leidenschaft der Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert: Fünf historische Romane haben sie bereits gemeinsam geschrieben. Das spannende Thema »Frauen in der Medizin« hat sie zu ihrer großen Familiensaga um mehrere Generationen von Ärztinnen und das Julius-Spital in Würzburg inspiriert. »Ärztin aus Leidenschaft« ist der erste Band der Familiensaga und erzählt die Geschichte von Henrikes Großmutter Viviane Winkelmann, die von ihrer eigenen Familie verstoßen wird.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten

Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten von Beinert,  Claudia, Beinert,  Nadja
Der zweite Teil der opulenten Familiensaga aus dem 19. Jahrhundert: Die Frauen der Familie Winkelmann kämpfen darum, als Ärztinnen Menschen helfen zu dürfen Würzburg Ende des 19. Jahrhunderts Ebenso wie ihre Großmutter Viviana Winkelmann kämpft Henrike für das Recht der Frauen auf ein selbstbestimmtes Leben – und die Zulassung zum Medizinstudium: Ihr Wunsch zu heilen ist so stark, dass sie heimlich als Reserve-Wärterin in der Irrenanstalt des Juliusspitals arbeitet, das dieser Tage wegen der Entdeckung der „Zauberstrahlen“ von Professor Röntgen kopfsteht. Ihr Traum ist es, als Irrenärztin das Leid der Geisteskranken zu lindern und bei dem vielgerühmten Professor Rieger im Spital zu studieren. Als Henrike sich jedoch in einen französischen Medizinstudenten verliebt, kommen ihre Geheimnisse ans Licht. Kurz darauf wird Würzburg von der Tuberkulose heimgesucht, und plötzlich geht es für Henrike um Leben und Tod. Ihr Traum von der Medizin und die Abschaffung des Immatrikulationsverbotes für Frauen rücken in weite Ferne. Geschichte lebendig werden zu lassen, ist die große Leidenschaft der Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert: Fünf historische Romane haben sie bereits gemeinsam geschrieben. Das spannende Thema »Frauen in der Medizin« hat sie zu ihrer großen Familiensaga um mehrere Generationen von Ärztinnen und das Julius-Spital in Würzburg inspiriert. »Ärztin aus Leidenschaft« ist der erste Band der Familiensaga und erzählt die Geschichte von Henrikes Großmutter Viviane Winkelmann, die von ihrer eigenen Familie verstoßen wird.
Aktualisiert: 2019-12-13
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1794

1794 von Flegler,  Leena, Natt och Dag,  Niklas
Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in ein Irrenhaus eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.
Aktualisiert: 2019-12-17
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