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Ehrfurcht vor den Tieren

Ehrfurcht vor den Tieren von Gräßer,  Erich, Schweitzer,  Albert
Albert Schweitzer gehört zu den wichtigsten Denkern der Tierschutzbewegung. Seine Lehre von der Ehrfurcht vor dem Leben schließt den Respekt vor allen Tieren selbstverständlich ein. Die verstreuten Texte Albert Schweitzers zur Tierethik in einem Band zu versammeln, war daher längst überfällig. Das Buch enthält autobiographische Texte, in denen Schweitzer erzählt, wie er von Kindheit an für das Leiden von Tieren sensibilisiert wurde oder wie in seinem Spital in Lambarene Affen, Gazellen, Pelikane und andere Tiere als Gefährten und Patienten ernst genommen wurden. Den Mittelpunkt bilden philosophische, theologische und kulturgeschichtliche Überlegungen zur Tierethik. Die von Erich Gräßer ausgewählten und eingeleiteten Texte sprechen den Leser unmittelbar an. In einer Zeit, in der Massentötungen von Tieren an der Tagesordnung sind, haben sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.
Aktualisiert: 2022-05-03
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Angewandte Ethik zur Einführung

Angewandte Ethik zur Einführung von Thurnherr,  Urs
Die angewandte Ethik unterscheidet nach einer auf den Einzelnen gerichteten Strebensethik und einer an der Gemeinschaft orientierten Sollensethik oder Moralphilosophie. Weil sie heute fast ausschließlich als angewandte Moralphilosophie auftritt, konzentriert sich Urs Thurnherrs Einführung auf diesen Bereich. Der einleitende Teil erläutert, was unter angewandter Ethik überhaupt zu verstehen ist, wozu man sie braucht und wie angewandte Ethiken zu entwerfen sind. Im Folgenden bietet Thurnherr einen Überblick über die verschiedenen Themenfelder der philosophischen Disziplin von der Bioethik bis zur Wirtschaftsethik.
Aktualisiert: 2022-04-19
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Tier-Mensch-Pädagogik

Tier-Mensch-Pädagogik von Wibbecke,  Anna-Lena
Tiere und Menschen leben seit jeher gemeinsam auf dieser Erde. Zwangsläufig stehen diese beiden Spezies daher in einer Beziehung: miteinander – nebeneinander – gegeneinander. Steht der Umgang mit Tieren in engem Verhältnis zu unserem Umgang mit Menschen? Kann man, gerade im Bereich der tiergestützten Pädagogik, ethisch-moralische Erziehungsziele verfolgen und dabei den moralischen Umgang theoretisch und praktisch ausklammern? Können die erlernten Kompetenzen authentisch sein, wenn das Tier zu pädagogischen Zwecken benutzt wird, während seine Rechte als Lebewesen nicht berücksichtigt werden? Anna-Lena Wibbecke geht diesen Fragen nach und entwickelt Vorschläge für eine neue Gestaltung des Diskurses eines allgemeinen Verhältnisses zwischen Mensch und Tier.
Aktualisiert: 2022-08-14
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Henry Spira und die Tierrechtsbewegung

Henry Spira und die Tierrechtsbewegung von Schorcht,  Claudia, Singer,  Peter, Vetter,  Hermann
Peter Singer erzählt die inspirierende Geschichte Henry Spiras, dessen umsichtiges und zugleich konsequentes Handeln die amerikanische Tierrechtsbewegung im 20. Jahrhundert prägte. Mit Spiras Lebensgeschichte hat Peter Singer jedoch weit mehr als eine Biographie geschrieben; er dokumentiert mit ihr zugleich 30 Jahre Tierrechtsbewegung, ihre Strategien, Erfolge und Probleme: ein Lehr- und Lernstück für alle, die sich für Menschen- und Tierrechte engagieren. "Stellen Sie sich vor, jemand spannt Ihren Kopf in ein Gestell ein. Sie starren hilflos vor sich hin, können sich nicht wehren; ihr Kopf wird nach hinten gezogen. Ihr unteres Augenlid wird weggezogen. Dann werden Chemikalien in Ihr Auge geträufelt. Sie fühlen Schmerzen. Sie schreien und winden sich verzweifelt. Es gibt kein Entkommen. Das ist der Draize-Test., der Test, den Revlon und andere Kosmetikfirmen an Tausenden von Kaninchen durchführen, um ihre Produkte zu prüfen." Dieser Text stand im April 1980 in einer ganzseitigen Anzeige der New York Times. Darüber war das Bild eines weißen Kaninchens mit verbundenen Augen und zwei Laborgefäßen. Über dem Bild stand groß eine einzige Frage: "Wieviele Kaninchen blendet Revlon um der Schönheit willen?" Mit dieser Anzeige begann die Offensivphase einer Kampagne Henry Spiras gegen Revlon und andere Kosmetikgiganten, deren Ziel die Abschaffung des Draize-Tests war. Schon Ende desselben Jahres war das erste Etappenziel erreicht: Revlon und andere Kosmetikfirmen stellten immense Summen zur Erforschung von Alternativmethoden zum Draize-Test zur Verfügung. Doch bis zum endgültigen Sieg, der Abschaffung des Draize-Tests in der Kosmetikindustrie, dauerte es fast zehn Jahre. in diesen Jahren startete Spira neue Kampagnen: gegen den LD50 Test, gegen unhaltbare Tierhaltungs- und Schlachtmethoden in der Geflügel-, Eier- und Fleischindustrie, und behielt doch die früher begonnenen Kampagnen im Blick und unter Kontrolle. Als Avon, Revlon und andere Kosmetikfirmen 1989 bekanntgaben, den Draize-Test aufzugeben und durch ein Verfahren mit Zellkulturen zu ersetzen, feierte eine junge und engagierte Tierrechtsszene diesen Erfolg als eigenen Sieg. Kaum eine/r dieser Aktivisten war sich im klaren darüber, da ohne Spiras anhaltende Bemühungen ein Alternativ-Verfahren zum Draize-Test überhaupt nicht existieren würde. Henry Spiras Engagement hatte nicht immer den Tieren gegolten. Als Jugendlicher hatte er sich in New York einer radikalen jüdisch-sozialistischen Gruppierung angeschlossen, verfolgte als Gewerkschaftsaktivist und Journalist in den 50er und 60er Jahren die Revolution in Kuba, den Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung und kämpfte gegen die Korruption in der National Maritime Union. Erst 1974, nach der Begegnung mit Peter Singer und dem Besuch eines Tierethik-Seminars bei ihm, begann er seinen Kampf um ein besseres Los der Tiere. Nicht, daß ihn die Ungerechtigkeiten gegen Menschen nicht mehr interessiert hätten, doch er sah einen großen Unterschied: Menschen können aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, Tiere aber nicht. Sie brauchen jemanden, der für sie spricht und für sie kämpft. Bis zu seinem Tod im September 1998 blieb der Kampf für die Tiere das zentrale Thema in Henry Spiras Leben. Seine Arbeit wird, zur Zeit unter dem Vorsitz von Peter Singer, von Animal Rights International fortgeführt, aber auch von den vielen großen und kleinen Organisationen, Tierrechtsgruppen und Persönlichkeiten, die bereits als Mitglieder von Spiras Koalition gegen den Draize-Test und gegen den LD50-Test viele Jahre mit ihm zusammenarbeiteten.
Aktualisiert: 2020-01-24
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Lexikon der Mensch-Tier-Beziehungen

Lexikon der Mensch-Tier-Beziehungen von Ferrari,  Arianna, Petrus,  Klaus
Unsere Beziehung zu den »anderen« Tieren gewinnt nicht bloß mehr und mehr an gesellschaftlicher Bedeutung, sie ist auch für die Wissenschaften wieder zum Thema geworden. Mit diesem Band widmet sich zum ersten Mal ein Lexikon umfassend den Mensch-Tier-Beziehungen. Im Gegensatz zu traditionellen Einführungen in die Tierethik beschränkt sich das groß angelegte Werk aber nicht auf moralphilosophische Themen, sondern beleuchtet die Mensch-Tier-Beziehungen u.a. auch aus historischer, soziologischer, ethologischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive.
Aktualisiert: 2022-08-11
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Der Bio-Bluff

Der Bio-Bluff von Grimm,  Hans-Ulrich
Schön wäre es: Obst und Gemüse ohne Gift, Milch und Fleisch von glücklichen Kühen. Hans-Ulrich Grimm hat in der Landwirtschaft und der Industrie recherchiert und dabei auch die Schattenseite des Bio-Booms entdeckt: den Betrug am Kunden. So führte die Suche nach glücklichen Hühnern mal zu dubiosen Briefkastenfirmen, ein anderes Mal in Tierfabriken. Und bei Bio-Fertiggerichten herrschen Vitaminschwund und Geschmacksverlust. Doch nicht nur die dunklen Seiten werden beleuchtet, sondern auch die Bio-Siegel, auf die man sich verlassen kann – damit der Traum vom natürlichen Essen Wirklichkeit wird.
Aktualisiert: 2022-07-12
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Religiöse Begründungen von vegetarischen Lebensformen

Religiöse Begründungen von vegetarischen Lebensformen von Seibt,  Anne
Religiöse und tierethische Motivationen können eine vegetarische Lebensweise unterstützen und begründen. Das Buch untersucht, welche Funktion Religion im Sinne der Tierschonung haben kann, und ob es als religiöse Pflicht gelten kann, Tiere als Mitgeschöpfe anzusehen, denen man Respekt, Mitgefühl und Gerechtigkeit schuldet. Im Mittelpunkt steht daher die Analyse diverser religiös-moralischer Auffassungen zum Umgang mit Tieren. Die Religionen der Welt spielen schon seit sehr langer Zeit eine entscheidende Rolle für die Beziehung des Menschen zum Tier, da sie u.a. allgemeine Umgangsregeln, Speisevorschriften oder Opferriten vorgeben. Um dies zu verdeutlichen, wird zunächst ein Überblick über den Begriff und die Geschichte des Vegetarismus gegeben, den wir anhand schriftlicher Quellen zuerst in der Antike festmachen können. Ein Schwerpunkt liegt auf den auf dem indischen Subkontinent entstandenen Religionen, dem Hinduismus, dem Yoga, auf den verschiedenen Traditionen des Buddhismus und dem Jainismus, da die Restriktionen, die den Fleischverzehr betreffen, in diesen Religionen und ihren zugrunde liegenden Philosophien am auffälligsten sind. Es werden jedoch auch die Anschauungen der abrahamitischen Religionen analysiert, deren Anhänger ebenfalls Gründe für eine vegetarische Lebensweise gefunden haben. So lassen sich schließlich diverse Motivationen für den Verzicht auf Fleisch ausfindig machen, die sowohl religiös als auch tierethisch begründet sind. Als Fazit wird festgehalten, dass Religion als Motivation für das Durchhalten einer vegetarischen Lebensweise durchaus fördernd wirken kann.
Aktualisiert: 2019-12-20
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Tiere als Mitgeschöpfe

Tiere als Mitgeschöpfe von Neitzel,  Witja
Das Buch beschäftigt sich mit der Problematik der Mensch-Tier-Beziehung. Da der Mensch in unwahrscheinlich vielen Bereichen Tiere nutzt – sei es im Bereich der Ernährung, der Forschung, zur Belustigung, zur Erziehung von Kindern oder zu therapeutischen Zwecken – ist es wichtig, sich für einen angemessenen und respektvollen Umgang mit ihnen einzusetzen. In einer Zeit der wachsenden gesellschaftlichen Katastrophen wie BSE und MKS ist es für die Sicherung einer lebenswerten Zukunft von Tier und Mensch umso wichtiger, bereits frühzeitig Kindern und Jugendlichen einen mitgeschöpflichen Umgang mit Tieren zu vermitteln. Möglichkeiten dieser wertvollen Erziehung zur Mitgeschöpflichkeit werden in dieser Arbeit sowohl unter ethischen, religiösen, allgemeindidaktischen als auch fachdidaktischen Gesichtspunkten untersucht.
Aktualisiert: 2022-07-27
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Tiere in der Forschung

Tiere in der Forschung von Brandstetter,  Heinz, Löwer,  Wolfgang, Pinsdorf,  Christina, Spielmann,  Horst, Spranger,  Tade Matthias
Forschung mit Tieren ist seit ihren Anfängen umstritten. Befürworter berufen sich auf die ethische Verpflichtung gegenüber dem Menschen, mit den in Tierversuchen gewonnenen Erkenntnissen zum medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen. Kritiker von Tierversuchen machen geltend, dass Tiere moralisch relevante Ansprüche haben, die auch in Abwägungssituationen überwiegen. Zudem wird die Übertragbarkeit von Tiermodellen auf den Menschen in Frage gestellt. Der Gesetzgeber versucht, Konflikte zwischen Forschungsfreiheit und Tierschutz zu lösen, indem er eine ethische Abwägung zwischen dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und der Belastung des Versuchstieres als Voraussetzung für die Genehmigung eines Tierversuchs vorschreibt. Obwohl die Suche nach Alternativen zum Tierversuch mittlerweile europaweit einen wichtigen Forschungsschwerpunkt bildet, ist die Anzahl der in Versuchen verwendeten Tiere in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Der vorliegende Sachstandsbericht analysiert die Entwicklung der Tierversuchszahlen im Rahmen einer umfassenden Einführung in die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Forschung mit Tieren. Anschließend werden die rechtlichen und ethischen Aspekte des Tierversuchs diskutiert.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Artgerecht ist nur die Freiheit

Artgerecht ist nur die Freiheit von Sezgin,  Hilal
Tierquälerei ist schwer erträglich. Trotzdem lassen wir es stillschweigend zu, dass unzählige Tiere in Versuchslaboren gequält und in Mastställen und Schlachthöfen angeblich „artgerecht“ misshandelt werden, weil wir uns ein Leben ohne „tierische Produkte“ nicht vorstellen können. Wem dieser Widerspruch keine Ruhe lässt, der sollte Hilal Sezgins Augen öffnendes Buch lesen. Sie geht der Frage nach, ob wir Tiere im medizinischen Interesse malträtieren und ob wir sie einsperren, töten und essen dürfen. In einer lebhaften Auseinandersetzung mit anderen (tier-)ethischen Positionen plädiert sie dafür, Tiere als Individuen mit eigenen Rechten anzuerkennen – auch in unserem eigenen Interesse. Am Ende dieser engagierten Tierethik steht die Vision einer Menschheit, die sich die Erde gerecht mit anderen Tieren teilen kann. Eine fulminant geschriebene Einladung zum Umdenken, der man sich nur schwer entziehen kann. „Ein engagiertes, kämpferisches und aufrüttelndes Buch.“ Veganblog.de „lebendig und unbedingt lesenswert“ Martina Bittermann, NDR "Hilal Sezgins Buch liest sich wie eine Droge." Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur "Das ideale Buch für Leser, die glauben, dass es gute Gründe für alle möglichen Ausnahmen gibt. Und bereit dafür sind, dass es anders kommt." Maren Keller, SPIEGEL „sehr anregend und lebensnah“ Kristin Unverzagt, MDR „Sezgin hat ja Recht: Daraus, dass etwas war, immer so gemacht wurde, folgt moralphilosophisch wenig. Aber kulturell, politisch, historisch folgt doch wohl einiges daraus.“ Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung
Aktualisiert: 2022-07-03
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