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Akten der Reichskanzlei, Regierung Hitler 1933-1945 / 1940

Akten der Reichskanzlei, Regierung Hitler 1933-1945 / 1940 von Hartmannsgruber,  Friedrich
1940: das Jahr des "Blitzsiegs" im Westen, als das Reich den Krieg schon gewonnen glaubt. Man konzipiert ein Europa unter deutscher Hegemonie, gefällt sich in hochfliegenden Friedensplänen. Die "Heimatfront" erlebt den Krieg noch abgemildert. Eine Mobilisierung aller Personalreserven unterbleibt, ebenso die konsequente Umsteuerung von Verwaltung und Wirtschaft. Umso rücksichtsloser beutet das NS-Regime die besetzten Gebiete und die Arbeitskraft ihrer Menschen aus, stellt sie unter völkisches Sonderrecht. Und auch im Innern brutalisiert sich nun die Verfolgung seiner rassenpolitischen Ziele. - Der Fortsetzungsband dokumentiert die Politik dieses Jahres in repräsentativer Auswahl aus den Regierungsakten.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Mythos Mussolini

Mythos Mussolini von Schieder,  Wolfgang
Benito Mussolini gründete seine Diktatur auf Gewalt und Propaganda. Zur Selbststilisierung gehörten die fast täglichen Audienzen, über die man bisher wenig weiß. Auch viele Deutsche bemühten sich zwischen 1923 und 1943 um einen Empfang beim Duce, wie Wolfgang Schieder anhand der vollständig erhaltenen Audienzlisten nachweist. Die hier vorgelegten Berichte über ihre Gespräche mit Mussolini lassen zweierlei erkennen: Mussolini inszenierte seine Audienzen minutiös und hatte damit auch erstaunlich großen Erfolg. Die Audienz als Propagandainstrument und Mittel zur Herrschaftsstabilisierung wird damit erstmals in den Mittelpunkt gerückt. Deutlich wird darüber hinaus der hochgespannte Erwartungshorizont der deutschen Mussolinisympathisanten, wobei hier das Jahr 1933 eine Grenze markiert. Die Besucher aus der Zeit der Weimarer Republik sahen im Faschismus vor allem eine Alternative zum Nationalsozialismus, der ihnen mitnichten geheuer war, während die Führungskader des NS-Regimes dem Duce als ihrem Mentor huldigten und seinen Segen empfangen wollten. Viele Nationalsozialisten pilgerten selbst dann noch nach Rom, als die Schwäche des Faschismus längst offenbar geworden war. Wolfgang Schieders aufschlussreiche Untersuchung weist neue Wege einer kulturwissenschaftlich orientierten Politikgeschichte.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941 / 1933/1934

Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941 / 1933/1934 von Slutsch,  Sergej, Tischler,  Carola
Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion vom Machtantritt Hitlers 1933 bis zum Angriff auf die Sowjetunion 1941 waren vor allem für die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts prägend. Die vierbändige Edition Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941 ist ein deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt im Auftrag der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen, das neue Einblicke in diesen Zeitraum eröffnet. Der 1. Band umfasst die Jahre 1933 und 1934; zum Abdruck kommen sowohl bisher unveröffentlichte Quellen aus einer Vielzahl von deutschen und russischen Archiven als auch veröffentlichte Schlüsseldokumente. Dabei werden nicht nur die diplomatischen, sondern auch die ökonomischen, militärischen, kulturellen und wissenschaftlichen Kontakte thematisiert. In einer bisher nicht vorliegenden Zusammenführung werden die zu einem großen Teil bislang schwer zugänglichen Quellen für die Forschung aufbereitet.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Die Rheinlandkrise 1936

Die Rheinlandkrise 1936 von Wolz,  Alexander
Die Wiederbesetzung der entmilitarisierten Zone im Rheinland am 7. März 1936 galt seit jeher als Wendepunkt in der Geschichte der Zwischenkriegszeit. Von diesem Zeitpunkt an war es nicht mehr möglich, Hitler ohne den großen Krieg in die Schranken zu weisen. Dabei waren die Motive, die die deutsche Führung zu diesem riskanten Schritt veranlassten, unklar. Erstmals werden nun die Zusammenhänge auf breiter Quellengrundlage untersucht. Alexander Wolz zeigt, dass das Auswärtige Amt den Locarnopakt als erloschen ansah und früher als Hitler auf eine Beendigung des Vertrags hinarbeitete. Wo die Diplomaten eine politische Aktion im Auge hatten, ergriff Hitler die Gelegenheit, um in dramatischen Beratungen einen Gewaltcoup zu formen, der seine Stellung nach Innen und nach Außen festigte.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Homosexuelle im Nationalsozialismus

Homosexuelle im Nationalsozialismus von Schwartz,  Michael
Wie lebten homosexuelle, bi-, trans- und intersexuelle Menschen in der NS-Zeit? Welchen Verfolgungsmaßnahmen waren sie ausgesetzt? Diese und andere Fragen beantwortet der vorliegende Sammelband, für den das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld verantwortlich zeichnen. Dabei stehen nicht nur Polizei und Justiz im Fokus, sondern auch die politisch-administrative und die gesellschaftliche Repression. Überdies zeigen die Autorinnen und Autoren die ganze Vielfalt von Lebenssituationen auf - von Isolation über Tolerierung bis zur Unterstützung des Regimes. Neben der vergleichsweise gut erforschten Geschichte homosexueller Frauen und Männer geht es dabei auch um die bisher wenig beachteten Gruppen bi-, trans- und intersexueller Menschen - ein Ansatz, der Licht in ein kaum bekanntes Kapitel der Gesellschaftsgeschichte des Dritten Reichs bringt.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Drittes Reich / Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Band 3: Drittes Reich. Teil 1

Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Drittes Reich / Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert. Band 3: Drittes Reich. Teil 1 von Barbian,  Jan-Pieter, Fischer,  Ernst, Wittmann,  Reinhard
Band 3 der Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert ist der brisantesten Periode der Buchbranche gewidmet - der Zeit der NS-Diktatur. Der erste Teilband behandelt die Entrechtung und Vertreibung jüdischer und oppositioneller Verleger, die "Gleichschaltung" des Buchhandels und seiner Organisationen in der "Reichsschrifttumskammer", die Situation der Autoren zwischen Anpassung und innerer Emigration, die Indoktrination der Leser, aber auch die Buchgestaltung. Ein eigenes Kapitel gilt dem Zwischenbuchhandel, der sich - teilweise erfolgreich - durch Betonung des rein logistischen Charakters seiner Tätigkeit gegen den Einfluss der Politik abzuschotten suchte. Genauer untersucht werden schließlich die literarisch-belletristischen Verlage und die Wissenschaftsverlage als die beiden ökonomisch wichtigsten und wirkmächtigsten Sparten des Verlagswesens, sowie der Lexikonverlag, bei dem sich die Frage einer Anpassung an die Ideologie der neuen Machthaber mit besonderer Dringlichkeit stellte.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Elite für Volk und Führer?

Elite für Volk und Führer? von Hein,  Bastian
Die Schutzstaffel der NSDAP war die gewalttätigste Terrororganisation des NS-Regimes. Sie sollte nach dem Willen Hitlers und Himmlers die "rassische" Elite des Nationalsozialismus sein, die als Vorbild der menschenzüchterischen "Aufnordung" des deutschen Volkes ausersehen war. 1939 hatte der "Schwarze Orden" gut 200.000 Mitglieder. Etwa 90 Prozent von ihnen gehörten zur Allgemeinen SS, aus der der Kern der Konzentrationslager-SS und viele der späteren SS-Kriegsverbrecher hervorgingen. Wer waren diese Männer? Wie kamen sie in die Schutzstaffel? Was taten sie in Himmlers "Orden"? Bastian Hein beantwortet diese offenen Fragen und nimmt dabei ein zentrales Bindeglied zwischen dem nationalsozialistischen Herrschaftsapparat und der deutschen Gesellschaft ins Visier.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Regionen des östlichen Europas im 20. Jahrhundert / Nationalsozialismus und Regionalbewusstsein im östlichen Europa

Regionen des östlichen Europas im 20. Jahrhundert / Nationalsozialismus und Regionalbewusstsein im östlichen Europa von Loose,  Ingo, Olschowsky,  Burkhard
Die Beiträge dieses Bandes behandeln das Verhältnis von nationalsozialistischer Raum- und Volkstumspolitik zu den regionalen Identitäten in den Ländern des östlichen Europa. Die Versuche des NS-Regimes, auf die deutschen Minderheiten zwischen Ostsee und Schwarzem Meer Einfluss zu gewinnen, trafen auf ganz unterschiedliche Bedingungen und Konstellationen, die von politischen, ideologischen und kulturellen Prägungen abhingen. Da die deutschen Minderheiten im östlichen Europa in besonderer Weise Objekte und gleichzeitig Akteure der Politik des "Dritten Reichs" waren, nehmen deren kulturelle und politische Interaktionen mit den Titularnationen und mit anderen Ethnien einen besonderen Raum ein. Mit dem Münchener Abkommen 1938 und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges änderten sich die Bedingungen für die "Auslandsdeutschen" in Beziehung auf den Nationalsozialismus grundlegend. Staaten wie die Slowakei oder Rumänien blieben zwar souverän, mussten als Verbündete Deutschlands jedoch auch ihre Minderheitenpolitik an die nationalsozialistischen Interessen anpassen mit gravierenden Folgen für die deutschen Volksgruppen. Mit Hilfe ihrer "gleichgeschalteten" Dachorganisationen beteiligten sie sich an der Expansion sowie der Ausbeutung okkupierter bzw. dominierter Staaten und am Holocaust. (Zugleich: Schriften des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität, Band 8) Band 1: Geteilte Regionen – geteilte Geschichtskulturen? Muster der Identitätsbildung im europäischen Vergleich. Hrsg. von Burkhart Olschowsky. 2013, 450 S. Band 2: Region, Staat, Europa. Regionale Identitäten unter den Bedingungen von Diktatur und Demokratie in Mittel- und Osteuropa. Hrsg. von Burkhart Olschowsky u.a. 2014, 262 S.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive

Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive von Zarusky,  Jürgen, Zückert,  Martin
Das Münchener Abkommen von 1938 zerstörte endgültig die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa etablierte Friedensordnung. Seine Bedeutung geht somit weit über die erzwungene Abtretung der böhmisch-mährischen Grenzgebiete an Deutschland hinaus. Es war der Auftakt zur Zerstörung der Tschechoslowakei und der Beginn der nationalsozialistischen Okkupationspolitik. Es dynamisierte bestehende Revisionsansprüche und konfrontierte alle europäischen Mächte mit der Herausforderung des Hitler-Regimes, das Europa schon 1938 an den Rand eines Krieges getrieben hatte. Im vorliegenden Band analysieren Historiker aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Ungarn und Russland die europäischen Zusammenhänge des Münchener Abkommens über den engeren deutsch-tschechoslowakischen Kontext hinaus. Mit Beiträgen von Jaromir Balcar, Josef Becker, Christoph Boyer, Detlef Brandes, Valerián Bystrický, Patricia Dogliani, Angela Hermann, Peter Krüger, Zdenko Maršálek, Peter Neville, Jörg Osterloh, Ignac Romcics, Michal Schvarc, Sergej Slutsch, Vít Smetana, Georges-Henri Soutou, Christoph Studt, Joachim Tauber, Emil Vorácek, Jürgen Zarusky, Stanislav Zerko, Volker Zimmermann, Martin Zückert
Aktualisiert: 2023-01-02
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Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“

Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“ von Plöckinger,  Othmar
Das Buch "Mein Kampf" ist wie keine andere Schrift zu einem Symbol des Nationalsozialismus und der nationalsozialistischen Herrschaft geworden. Gleichzeitig hält sich bis in die Gegenwart hartnäckig die Fehleinschätzung vom ungelesenen und unbeachteten "Bestseller". Die Ergebnisse von Othmar Plöckingers Studie stellen derartige Klischees über "Mein Kampf" in Frage. Plöckinger zeichnet die komplexe Entstehungsgeschichte des Buches nach, die keineswegs von Willkür geprägt war; er entfaltet die weit verzweigte Publikationsgeschichte und verfolgt das schwer zu überblickende Nach- und Nebeneinander der verschiedenen Ausgaben und Auflagen. Sehr deutlich analysiert er schließlich die intensive Auseinandersetzung mit dem Buch in Deutschland vor und nach 1933 und in den Staaten der späteren Alliierten.
Aktualisiert: 2019-02-01
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