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Minnas starke Schwestern

Minnas starke Schwestern von Korte,  Hermann
Die Studie untersucht anhand populärer Lustspiele auf den Theatern des 18. Jahrhunderts die rhetorischen Strategien und argumentativen Positionen starker Bürgermädchen innerhalb eines vielstimmigen und kontroversen Liebes- und Heiratsdiskurses. Im Kern geht es dabei immer wieder um die auf die Bühne gebrachte Frage nach den Wahlmöglichkeiten und Entscheidungsfreiheiten der Töchter und zukünftigen Ehefrauen. Als eines der wenigen bis heute bekannten Stücke ist Lessings Komödie ‚Minna von Barnhelm‘ als Paradigma der zeitgenössischen Lustspiel-Gattung Teil des deutschen Theaterkanons geblieben. Im starken Fokus auf Lessing ging der Blick jedoch weitestgehend verloren für die vielen anderen starken Bürgermädchen, die schon seit den 1740er Jahren auf deutschen Bühnen mit Geschick und Schlagfertigkeit ihre Interessen durchsetzen und selbstbewusst für ihre freie Partnerwahl und gegen die Widerstände von Vätern, Müttern und Vormündern eintreten.
Aktualisiert: 2019-12-20
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Maria Die Himmels-Thür

Maria Die Himmels-Thür von Ammann,  Andreas, Roloff,  Hans-Gert, Schnyder,  André, Wagniart,  Anne
Die vorgelegte Edition stellt erstmals den unikal und nur handschriftlich tradierten Text des 1655 in Straubing aufgeführten Dramas ›Maria die Himmels-Thür‹ der literaturwissenschaftlichen, theaterhistorischen, motiv-, stoff- und frömmigkeitsgeschichtlichen Forschung zur Verfügung. Der Abdruck der deutschen Perioche, die zum lateinischen Originaltext parallel gesetzte Übersetzung, ein dichter sprach- und sachbezogener Stellenkommentar, eine Überschau der Stoffrezeption bis ins 17. Jahrhundert eröffnen neben einem Abriss zur jesuitisch geprägten Theatergeschichte Straubings und einer Textinterpretation einer Leserschaft aus unterschiedlichen Disziplinen adäquate Zugänge zum Text.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Das Thalia Theater

Das Thalia Theater
Das 1843 von Chéri Maurice etablierte Thalia Theater Hamburg gehört zu den renommiertesten deutschen Bühnen und wurde von herausragenden Intendanten, Regisseuren und Schauspielern geprägt. Welche Arbeit aber auch hinter den Kulissen stattfinden muss, um die Zuschauer vom Bühnengeschehen zu begeistern, zeigt dieses multimediale eBook. Langjährige Mitarbeiter des Theaters berichten in Video-Interviews von ihrer Arbeit hinter den Kulissen und geben Einblicke in die Theaterwerkstätten. Zudem laden die digitalisierte Sammlung von fast 100 Theaterplakaten und historische Szenenfotografien mit bekannten Schauspielern zur exklusiven Spurensuche in der 170-jährigen Geschichte des Thalia Theaters ein und vermitteln ein faszinierendes Bild vom Treiben im 'Bienenstock Theater', das rund um die Uhr nur ein Ziel kennt: die nächste Vorstellung. Das eBook ist eine Ergänzung zur Printausgabe des Buches (978-3-86218-051-6), funktioniert aber auch wunderbar als Solo-Stück.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Von Revolution zu Autopoiese: Auf den Spuren Augusto Boals ins 21. Jahrhundert

Von Revolution zu Autopoiese: Auf den Spuren Augusto Boals ins 21. Jahrhundert von Fritz,  Birgit, Hahn,  Harald
Ausgehend von den revolutionären Theaterbewegungen Lateinamerikas in den 1960er- und 1970er-Jahren, deren Ziel ein politischer Bewusstwerdungsprozess zur Mobilisierung der Volksmassen zur Demokratisierung der Länder war, hat sich das von Augusto Boal begründete Theater der Unterdrückten seit seiner Entstehung gewandelt, auch und gerade mit Blick auf sich verändernde Weltbilder und die seither eingetretenen Änderungen im sozialen Bereich und in den Produktionsbedingungen. 2003 wurde in der Grundsatzerklärung des Theaters der Unterdrückten als dessen Ziel die Humanisierung der Menschheit an sich deklariert. Birgit Fritz untersucht die Entwicklung des Theaters der Unterdrückten, insbesondere die Zusammenhänge zwischen seinen Intentionen und einer Ästhetik der Wahrnehmung. Sie belegt überzeugend ihre Hauptthese, dass das Theater Augusto Boals auch jenseits seines ursprünglichen historischen und gesellschaftlichen Kontexts im 21. Jahrhundert zur nachhaltigen Entwicklung von heilenden und lernenden Gesellschaften beitragen kann. Das als autopoietisch verstandene Theater Boals bietet einerseits Raum für Selbstschöpfung, Wahrnehmungsschulung und Kommunikation, andererseits stellt es auch einen sensiblen künstlerischen Weg dar im Prozess für dynamischen, sich als transrational verstehenden Frieden. Wer auch immer unter Nutzung der Methoden Augusto Boals und verwandter Mittel der emanzipatorischen Bildung mit künstlerischen Mitteln einen Beitrag zu gesellschaftlicher Transformation leisten möchte – gleich, ob im Bereich der Friedensarbeit, Sozialarbeit oder als Künstler_in oder Theatermacher_in –, für den ist das vorliegende Buch ein unverzichtbarer Ratgeber sowohl in praktischer Hinsicht als auch mit Blick auf den theoretischen Hintergrund, die Entstehungsgeschichte des lateinamerikanischen Volkstheaters und seine Bedeutung in einem aktuellen gesellschaftlichen Kontext.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Die Attraktion des Apparativen

Die Attraktion des Apparativen von Diekmann,  Stefanie, Wortmann,  Volker
Wenn die Apparate aus dem täglichen Umfeld verschwinden, tauchen sie an anderer Stelle wieder auf: als Objekte der Reminiszenz, als Gegenstand der künstlerischen Erforschung und der musealen Inszenierung. Die neuere Mediengeschichte erscheint als eine Geschichte der Dematerialisierung. Sukzessive Auflösung der verschiedensten Medienapparate im Zuge der Digitalisierung, Ausdünnung der materialen Hardware und Reduktion von Schnittstellen. Wenn aber die Gegenwart der Mediennutzung von einem umfassenden Rück- und Abbau des Apparativen bestimmt wird, so findet dieser Abbau seine Gegenbewegung in einer Konjunktur von Inszenierungen des Apparativen, die ihre Schauplätze abseits des Technikmuseums im Kunstmuseum, im Programmkino und auf der Theaterbühne haben. Vor diesem Hintergrund perspektiviert der Begriff der „Attraktion“ sowohl die Exposition und Mise en scène von Apparaturen als auch eine Zäsur innerhalb der Aufmerksamkeitsökonomie.
Aktualisiert: 2019-12-09
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Regietheater. Eine deutsch-österreichische Geschichte

Regietheater. Eine deutsch-österreichische Geschichte von Blank,  Claudia
Ein neuer Blick auf drei Generationen deutsches und österreichisches Regietheater Das Wort Regietheater polarisiert seit über einhundert Jahren: die Menschen auf und hinter der Bühne, die Zuschauer und die Kritiker. Die konservative Gruppe, die an Bewährtem festhalten will, führt die Werktreue im Munde, ein zentraler Begriff in der Diskussion darüber, was Regietheater darf und was nicht. Das vorliegende Werk erlaubt eine ganz neue Sicht auf das deutsche Regietheater und damit auf das deutsche und österreichische Theater allgemein: Üblicherweise wird vor allem der 1968er Generation, vertreten durch Peter Zadek, Claus Peymann und Peter Stein, das Monopol des Regietheaters zugeschrieben, als sei es ihre Erfindung. Doch: Bereits 1919 entfachte sich eine der heftigsten Diskussionen um dieses Thema, als Leopold Jessner den Wilhelm Tell von Friedrich Schiller inszenierte – ohne die bis dahin selbstverständliche pittoreske Alpenkulisse. Ein Skandal, der nachwirkte und langfristig zu einem neuen Theaterverständnis führte.   reich bebilderte Theatergeschichte von fast einhundert Jahrenmit Bühnenbildentwürfen und nie gesehenem Archivmaterialumfänglich recherchiert in Sammlungen in Köln, Wien, Berlin und Münchenneue theaterhistorische Sicht auf ein deutsch-österreichisches Phänomen und seine Protagonistendie deutschsprachige Regie-Elite vereint in einem BandRegie und Dramaturgie im Spannungsfeld von nahezu einem Jahrhundert   Skandale: Regietheater heißt Konflikt „Regiegenerationen“ heißt die Ausstellung, die das Buch begleitet. Das ist aus der Erkenntnis erwachsen, dass sich innovative Entwicklungen in der deutschen Theatergeschichte häufig aus der Konfrontation zwischen den Generationen herausgebildet haben. Mit vielen, zum Teil noch nie veröffentlichten Bildern aus verschiedenen Archiven folgt die Autorin diesen Spuren, und erzählt in einem spannenden Bogen von den Anfängen mit Otto Brahm und Max Reinhardt, bei dem wiederum Fritz Kortner und Gustaf Gründgens Inspiration, Anregung und auch Abgrenzung suchten, bis hin zu Peter Stein, Kortners Regieassistent. So suchten alle namhaften deutschen Theaterregisseure dreier Generationen ihren eigenen künstlerischen Weg. Beispielhaft sei hier an Peter Zadeks Inszenierung der „Räuber“ von Friedrich Schiller aus dem Jahr 1966 erinnert – in einem Bühnenbild, das an Pop-Art von Roy Liechtenstein erinnerte und sich bewusst von tradierten Sehgewohnheiten entfernte.   Theater neu sehen und begreifen Dieses reich bebilderte Buch zeigt nicht nur die Lebendigkeit des deutschen Theaterschaffens von der Jahrhundertwende bis in die 1980er Jahre, sondern auch, wie Kreativität, eine neue Theatersprache und ein neues Textverständnis aus dem Konflikt und den Gemeinsamkeiten mit den Künstlern vorheriger Generationen entstehen. Ein Essay von C. Bernd Sucher ergänzt den Band bis in die Gegenwart.
Aktualisiert: 2019-12-03
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