Kritik der symbolischen Formen I

Kritik der symbolischen Formen I von Steineck,  Raji C.
Eine multipolare Welt mit globalem Austausch von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur benötigt mehr denn je die Reflexion durch eine entsprechend informierte Philosophie. Ernst Cassirers (1874–1945) ›Philosophie der symbolischen Formen‹ stellt dazu Grundlagen bereit, die aber der Kritik und Weiterentwicklung bedürfen. Genau dies geschieht im vorliegenden Band im Ausgriff auf alternative philosophische Ansätze sowie im Licht japanischer Quellen. Symbolische Form und Funktion erweisen sich als Schlüsselbegriffe, mit denen sich alte und neue, bekannte und fremde Formen der Kultur in ihrer wechselseitigen Verflechtung und Abhängigkeit kritisch verstehen lassen. Philosophy now finds itself in a multipolar world, defined by global commercial, scientific and cultural exchange. At any given point in this world, a multitude of norms, traditions, and habits come together in many ways. ›The Philosophy of Symbolic Forms‹ developped by E. Cassirer offers many insights that help to understand the fabric of such a world, but it needs to be revised and critically developed. This book seeks to extract the essential insights of Cassirer concerning the key function of the symbolic in human life, and to develop them in light of other, more socially grounded philosophy, and of sources from the Japanese traditions.
Aktualisiert: 2019-12-18
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BE-HAND-LUNG

BE-HAND-LUNG von Seidel,  Marc Philip, Widmer,  Peter
Eine RISS-Nummer mit dem Thema Be-hand-lung zu machen, liegt nicht auf der Hand, erst recht nicht, wenn der Fokus auf die psychoanalytische Kur gelegt wird. Dass die Hand zum Gruss und zum Abschied dargeboten wird, dass dort, wo Analytiker an der Barzahlung festhalten, die Hand des Analysanten dem Portemonnaie Geld entnimmt, all das scheint im Vergleich zum Sprechen und Hören, zur Entdeckung des Unbewussten, nebensächlich zu sein, ein Eindruck, der dadurch verstärkt wird, dass nicht überall mit der Hand gegrüsst wird – in asiatischen Ländern gilt das als unschicklich –, und die Psychoanalyse ist dennoch möglich. Wie aber, wenn über Zusammenhänge von Hand und Sprache nachgedacht wird? Dann zeigt sich, dass dieses menschliche Organ, das sich grundlegend von Tatzen, Pfoten und Flossen unterscheidet, einerseits in die Symbolische Ordnung eingebunden ist, was sich am deutlichsten in der Gabe manifestiert, andererseits in jene einfließt, so dass das Wort ergriffen und gar entzogen werden kann; die Hand ist deshalb anwesend, auch wenn sie nicht zum Gruß und zur Verabschiedung gegeben wird. Das weist darauf hin, dass unser Thema doch Hand und Fuß hat. Dies umso mehr, als die Hand auch auf andere Weise in der psychoanalytischen Klinik im Spiel ist: Sowohl Kinderanalysen wie auch Psychotherapien von Psychosen vertrauen auf das, was durch die Tätigkeit der Hände, wenn sie kneten, zeichnen, spielen, herauskommt. Dabei eröffnen sich oft überraschende Zugänge zum Unbewussten. Nicht vergessen werden soll dabei die Praktik Freuds, der zu Beginn seiner psychoanalytischen Tätigkeit mit seinen Händen Druck auf die Stirne der Patienten ausübte. Die Reichweite der Hand führt schließlich bis in die Theorie, in der die Hand unversehens in Begriffen wie Subjekt, Objekt, sogar Verwerfung auftaucht; in der Tat: Werfen ohne Hand ist nicht vorstellbar. Genug der Hinweise und Fingerzeige! In der vorliegenden Ausgabe versuchen neun Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven die Tragweite der Hand – auch der Hände – aufzuweisen. Das Spektrum reicht von anthropologischen, epistemologischen, literarischen bis zu klinischen Beiträgen. Drei Rezensionen beschließen das Heft. Der Dank der RISS-Redaktion, des VISSIVO-Verlags und des Herausgebers geht zunächst an den Lektor Peter Märki, der in Zusammenarbeit mit den Autoren für eine optimale Lesbarkeit der Beiträge gesorgt hat; an Martin Pawelkiwitz, der erneut die formalen Kriterien dieser Ausgabe überprüft hat; an die beiden französischsprachigen Autoren Catherine Morin und Bruno Clavier, die die Übersetzung ihres Beitrags autorisiert und bei der Lösung von Problemen mitgeholfen haben. Die nächste Ausgabe (Nr. 87), die im Frühjahr 2018 erscheinen wird, beschäftigt sich mit dem Lügen – einem aktuellen Thema, das gegenwärtig kaum übergangen werden kann. Peter Widmer, Herausgeber Mit Artikeln von: Bruno Clavier, Artur R. Boelderl, Bettina Kupfer, Karl-Josef Pazzini, Dagmar Ambass, Georg Augusta, Catherine Morin, Ulrike Bondzio-Müller, Peter Widmer, Mai Wegener, Hans-Dieter Gondek.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Individuelles Symbolisieren

Individuelles Symbolisieren von Rosenow,  Gundula
Konfessionslosen Lernenden erscheinen zentrale Themen der christlichen Tradition irrelevant Gleichzeitig zeigen sich jedoch in ihren eigenen existenziellen Erfahrungen reflexive Momente, die einen religiösen Charakter tragen. Hier liegen Potenziale, die Eingang in religionspädagogische Lernprozesse finden sollten. Die Studie entwickelt religionshermeneutische Kriterien zur Wahrnehmung dieser Erfahrungen und setzt damit in der Religionspädagogik konsequent eine bereits von Schleiermacher geforderte Orientierung am Subjekt um. Die Analysen der Metaphorik individueller Symbolisationen, die Deskriptionen von Unterrichtsprozessen und deren religionshermeneutische Reflexionen münden in Vorschläge für Ansätze einer Religionsdidaktik im postsozialistischen Umfeld. [Individual Symbolization] To non-denominational learners, certain key themes of Christian tradition seem irrelevant. At the same time however, their own existential experience exhibits reflexive moments that are of a religious nature. Here lies a potential that could make a contribution to learning processes in religious education. This study develops criteria of religious hermeneutics for the observation of these experiences and therewith exercises the orientation by the subject which has been demanded by Schleiermacher in the past. The analysis of the use of metaphors in individual symbolizations as well as the description of teaching processes and their religious-hermeneutic reflections result in suggestions for didactic approaches in religious education within a post-socialist environment.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Illustration

Illustration von Anderson,  Gail, Heller,  Steven
Von den großen Illustratoren unserer Zeit zu lernen ohne diese zu kopieren: Mit diesem Band lässt sich anschaulich und sehr analytisch nachvollziehen, wie die Meister ihres Fachs an unterschiedliche Schlüsselelemente in der Illustration herangehen. Wie entstehen ausdrucksstarke Charakter? Wie werden Karikaturen lebendig? Wie erschafft man mit unverkrampftem Strich Symbole und Metaphern? Mit unzähligen Arbeiten international erfolgreicher Kreativen wie Christoph Niemann, Lorenzo Petrantoni, Lotta Niemien, Noma Bar oder Olimpia Zagnoli widmen sich die einzelnen Kapitel verschiedenen Elementen in der Illustration. So präsentiert sich nicht nur eine reichhaltige Inspirationsquelle – durch diesen spannenden Aufbau wird auch für den ganz persönlichen Strich ein konzeptioneller Zugang zu den alltäglichen Herausforderungen ermöglicht. Ob illustratives Lettering, die Entwicklung fantasievoller Welten oder aber Datenvisualisierung: Der Blick über die Schulter etablierter Illustratoren hilft immens, seinen ganz eigenen Stil zu entwickeln.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Individuelles Symbolisieren

Individuelles Symbolisieren von Rosenow,  Gundula
Konfessionslosen Lernenden erscheinen zentrale Themen der christlichen Tradition irrelevant Gleichzeitig zeigen sich jedoch in ihren eigenen existenziellen Erfahrungen reflexive Momente, die einen religiösen Charakter tragen. Hier liegen Potenziale, die Eingang in religionspädagogische Lernprozesse finden sollten. Die Studie entwickelt religionshermeneutische Kriterien zur Wahrnehmung dieser Erfahrungen und setzt damit in der Religionspädagogik konsequent eine bereits von Schleiermacher geforderte Orientierung am Subjekt um. Die Analysen der Metaphorik individueller Symbolisationen, die Deskriptionen von Unterrichtsprozessen und deren religionshermeneutische Reflexionen münden in Vorschläge für Ansätze einer Religionsdidaktik im postsozialistischen Umfeld. [Individual Symbolization] To non-denominational learners, certain key themes of Christian tradition seem irrelevant. At the same time however, their own existential experience exhibits reflexive moments that are of a religious nature. Here lies a potential that could make a contribution to learning processes in religious education. This study develops criteria of religious hermeneutics for the observation of these experiences and therewith exercises the orientation by the subject which has been demanded by Schleiermacher in the past. The analysis of the use of metaphors in individual symbolizations as well as the description of teaching processes and their religious-hermeneutic reflections result in suggestions for didactic approaches in religious education within a post-socialist environment.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Individuelles Symbolisieren

Individuelles Symbolisieren von Rosenow,  Gundula
Konfessionslosen Lernenden erscheinen zentrale Themen der christlichen Tradition irrelevant Gleichzeitig zeigen sich jedoch in ihren eigenen existenziellen Erfahrungen reflexive Momente, die einen religiösen Charakter tragen. Hier liegen Potenziale, die Eingang in religionspädagogische Lernprozesse finden sollten. Die Studie entwickelt religionshermeneutische Kriterien zur Wahrnehmung dieser Erfahrungen und setzt damit in der Religionspädagogik konsequent eine bereits von Schleiermacher geforderte Orientierung am Subjekt um. Die Analysen der Metaphorik individueller Symbolisationen, die Deskriptionen von Unterrichtsprozessen und deren religionshermeneutische Reflexionen münden in Vorschläge für Ansätze einer Religionsdidaktik im postsozialistischen Umfeld. [Individual Symbolization] To non-denominational learners, certain key themes of Christian tradition seem irrelevant. At the same time however, their own existential experience exhibits reflexive moments that are of a religious nature. Here lies a potential that could make a contribution to learning processes in religious education. This study develops criteria of religious hermeneutics for the observation of these experiences and therewith exercises the orientation by the subject which has been demanded by Schleiermacher in the past. The analysis of the use of metaphors in individual symbolizations as well as the description of teaching processes and their religious-hermeneutic reflections result in suggestions for didactic approaches in religious education within a post-socialist environment.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Dornbusch in Flammen

Dornbusch in Flammen von Englert,  Axel
Ein unglaubliches Buch über den Mosaischen Dornbuschmythos! Fast jeder Mensch kennt die Geschichte von Moses und dem "Brennenden Dornbusch", als Symbol für den göttlichen Funken in uns, der ihm in der Wüste begegnet und auf den eigenen inneren Reichtum und sinnerfüllende Berufung hinweist! In seinen modernen Ausführungen über die mystischen Hinter-gründe und Wirksamkeit dieses Symbols wird deutlich, wie wichtig "Innere Seelenbilder" und deren Kräfte für die Gestal-tung eines erfüllenden und sinnhaften Lebens sind! Erkenne deine Schöpferkraft in der magischen Mystik des "Ich Bin!" - der, ich für dich sein werde! Dies möchte das Buch verdeutlichen und besonders auf Aspekte einer "Gestaltung des Lebens aus dem Bewusstsein" eingehen! Das Licht aus unserer Seele hat nie aufgehört mit dem Menschen zu reden - Es ist immer für dich da! Du brauchst dir die Liebe des "Gotteslichtes" nicht verdienen, und du kannst sie auch nicht verdienen. Du erhältst sie aber, wenn du dich mehr und mehr liebst! Solange deine Seele wie dieser Dornbusch brennt, und du es fühlen kannst, gehörst du dem Leben und deiner Lebendigkeit!
Aktualisiert: 2019-12-11
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Mein guter Feind Goethe. Die geheimen Memorien des Grafen Alexandre de Cagliostro

Mein guter Feind Goethe. Die geheimen Memorien des Grafen Alexandre de Cagliostro von Simon,  Heinz-Joachim
„Ich habe eine Fackel unter die Menschheit geworfen und daraus wurde ein Brand in allen Völkern, den keiner zu löschen vermag.“ Alexandre Graf de Cagliostro – Großkophta, Reisender durch die Zeit, Menschenkenner und Wunderheiler – fühlt sich gekränkt: Goethe bezeichnet ihn als Scharlatan. Doch trotz offenkundiger Verachtung, faszinierte ihn Cagliostro auch. Der Zwiespalt des Dichters wirft bis heute Fragen auf. Einige Menschen hassen Cagliostro, viele lieben ihn. Er pflegt Beziehungen zu einflussreichen Zeitgenossen und zwischen Goethe und Cagliostro entsteht eine besondere Feindfreundschaft. Während der Graf vom Volk verehrt wird, hat er eine offene Rechnung mit den Reichen und Mächtigen. Unter der Losung: „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ führt er die Aristokratie vor. Er ist der geheimnisvolle Drahtzieher hinter der Halsbandaffäre, die die französische Monarchie ihr Ansehen kostet und schließlich zur Französische Revolution führt. Heinz-Joachim Simon nimmt sich einem der spektakulärsten Hochstapler der Weltgeschichte an und erzählt eine abenteuerliche Geschichte des Europas in aufgewühlten Zeiten. Scharfsinnig, mitreißend und inspirierend! Das Motto des Autors: "Ein Roman ist nur dann gut, wenn der Leser glaubt dabei zu sein." www.heinz-joachim-simon.de
Aktualisiert: 2019-12-12
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