Opferwissen

Opferwissen von Friedrichs,  Horst
Sommer, Sonntag und das Ende einer Geburtstagsfeier: Das Erwachen der Langschläfer wird zum Schock, als sich herausstellt, dass eine Teilnehmerin der Party nicht mehr lebt. Scheinbar friedlich schlafend, ohne erkennbare Verletzungen, liegt die Tote auf dem Gästebett in der Wohnung ihrer Freundin Laura Feldmann. Laura aber, eine Studentin der Polizeiakademie Nienburg, ist verschwunden. Ebenso ihr Ex-Freund Jonas Winter, der sich überraschend und ohne Einladung unter die Feiernden gemischt hatte. Chefermittler Martin Morlock und seine Kollegen von der Nienburger Mordkommission spüren Winter noch an diesem heißen Sonntag auf, als er die Stadt an der Weser fluchtartig verlassen will. Ein solcher Erfolg innerhalb von achtundvierzig Stunden nach einer Tat kann zu einem raschen Abschluss des Falls führen. Das wissen die Kriminalbeamten aus Erfahrung. Doch während sich die Beweise gegen den Verdächtigen erhärten, bleibt Laura Feldmann verschwunden. Die Folgen der Fete ergeben mehr Ungereimtheiten als gesicherte Fakten, und Morlock glaubt bald nicht mehr an eine Beziehungstat. Er und sein Team verfolgen neue, verwirrende Hinweise, nur von Laura fehlt weiterhin jede Spur. Falls sie noch lebt, verfügt sie über jenes Wissen, das ihre tote Freundin nicht mehr preisgeben kann. Es ist das Wissen der Opfer, das nach Morlocks Überzeugung die Erklärung dafür liefern wird, warum aus einem Mann ein Mörder wurde. Denn bestürzende Nachrichten scheinen Morlocks Ahnung zu bestätigen, dass Laura Feldmann tatsächlich noch lebt. Doch damit verbunden ist eine furchtbare Gewissheit: Ihr bleiben nur noch drei Tage, bevor auch sie sterben muss …
Aktualisiert: 2019-12-18
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Schmetterlinge fliegen leise

Schmetterlinge fliegen leise von Laufenburg,  Heike, Thomas,  Beate
Beate Thomas, geboren 1956, ist Erzieherin und leitet in ihrer Heimatstadt Koblenz eine Kindertagesstätte. Schon als Kind verspürte sie den Wunsch zu schreiben und brachte ihre Gedanken über sich und die Welt zu Papier. Später erhielt sie in einem Fernstudium Einblick in die Vielfältigkeit schriftstellerischen Schaffens. Ihr erstes Buch “Wenn die Liebe grundgelegt” ist ebenfalls im Zwiebelzwerg Verlag erschienen und enthält Gedichte und kurze Texte, in denen Entwicklung und Erwachsenwerden, sowie der Wert des kindlichen Seins die Hauptthemen sind. Ihr zweites, hier vorliegendes Buch – ein Bilderbuch nicht nur für Kinder – gibt Einsicht in das sensible Thema eines kindlichen Trauerprozesses, die Autorin erspürt die Gefühlswelt eines trauernden Kindes. Das Bilderbuch ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht, die selbst mit Trauererfahrungen konfrontiert sind. Aber auch für den Erwachsenen, der sich in die Erlebniswelt eines trauernden Kindes einfühlen will. Das Buch soll die Themen Tod und Trauer nicht „ausschlachten“. Vielleicht kann es Impulse geben, sich mitzuteilen, über Gefühle zu sprechen und Schmerz und Trauer miteinander zu teilen. Ich will auch keine Idealverhältnisse darstellen. Ilona wurde von der schweren Krankheit ihrer Mutter ausgeschlossen. Sie hatte nicht die Möglichkeit, sich von ihr zu verabschieden. Die Teilnahme an der Beerdigung verweigert sie aus Trotz und weil ihr die ganze Situation nicht geheuer ist. Was Ilona jetzt erlebt: Wut und Aggressivität, Ohnmacht und Schuldgefühle, übersteigt ihre bisherigen Erfahrungen. Sie braucht die einfühlsame Hilfe ihrer Tante und ihres Vaters. Sie braucht Formen, um ihre Trauer ausdrücken und verwandeln zu können. Ilona kennt, wie alle Kinder, von sich aus keine Tabus. Sie stellt direkte Fragen und will die Dinge genau wissen. Es ist wichtig für sie, ihr inneres Erleben darstellen zu dürfen und ernstgenommen zu werden. Denn ihre kindliche Seele drückt sich in Bildern, Symbolen und Träumen aus.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Szenen des Todes

Szenen des Todes von Caduff,  Corina
Vom Tod ist die Rede. Man stellt ihn zur Debatte, man macht ihn öffentlich: Er ist Thema in Talkshows und im Reality-TV, in Büchern und im Internet sowie bei Fotografen, die verstorbene Familienmitglieder auf dem Totenbett oder anonyme Leichname in Leichenschauhäusern ablichten. Darüber hinaus ist das Jenseits hoch im Kurs: Im Film, in der Esoterik und auch in der Alternativmedizin wird kurzerhand »nach drüben« durchgesprochen. Corina Caduff sucht unterschiedliche Schauplätze des Todes auf: Sie geht in ein Krematorium und nimmt an einem Kurs »Bewusstes Sterben« teil, sie beschäftigt sich mit dem Tod in der Literatur, der Kunst und den neuen Medien, sie spaziert durch einen FriedWald und analysiert heutige Trauerreden. Und sie begibt sich in Form eines Selbstexperiments zu einem Psychologen, der Rückführungen in frühere Leben vornimmt. Ihre Essays zeigen auf, wie das Thema in den taumeligen Höhen der heutigen säkularen Hochleistungsgesellschaft aufschießt und Spannung erzeugt: Viele der aktuellen Figurationen des Todes mäandern zwischen Markt, Event und Voyeurismus, und dennoch zeigt sich das Bedürfnis, sich mit Sterben und Tod auf eigentliche, existentielle und erkenntnisbringende Weise auseinanderzusetzen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Lebendige Seelsorge 2/2017

Lebendige Seelsorge 2/2017 von Garhammer,  Erich
Sterbende möchten leben und in ihrem Kampf gegen den Tod begleitet werden, so der Psychologe und Theologe Ernst Engelke. Aber von ihnen wird erwartet, in ihr Sterben einzuwilligen. Ein guter Begleiter dagegen teilt Angst und Hoffnung des Sterbenden, er weiß um seine Ambivalenzen. Die Palliativmedizinerin Claudia Bausewein betont die Kraftquellen und Ressourcen von Schwerkranken. Sie wollen die Zeit des Sterbens oft bewusst erleben und gestalten und eine Lebensbilanz ziehen. Deshalb warnt sie vor einem Schubladendenken in Sachen Sterben: Die Zustimmungsnötigung zum Sterben von Elisabeth Kübler-Ross hält sie genauso wenig zutreffend wie eine generelle Ablehnungsthese. Erich Garhammer befragt Literaten auf ihre Einstellung zum Sterben und stößt auf bemerkenswerte Befunde. Der Begriff „Sterbegröße“ (Thomas Hürlimann) taucht ebenso auf wie der Wunsch, den letzten Weg als ein Abenteuer zu verstehen. „Der Weg, den du jetzt gehst, gehen alle, aber du zum ersten Mal“ (Adolf Muschg). Die Medizinhistorikerin Karen Nolte beschreibt die professionspolitische Konkurrenz der Helferberufe am Sterbebett im 19. Jahrhundert. Die Ärzte verstanden sich als die besseren Seelsorger, als die „Priester der Natur“ und sahen sich neben der medizinischen Sterbebegleitung auch zuständig für die religiöse Sterbebegleitung. Diese Zeiten sind längst vorbei: das therapeutische Team ist angesagt, in dem der professionelle Seelsorger eine spezifische Aufgabe hat. Gottfried Amendt versteht seine Rolle am Sterbebett als „Hebammendienst zur zweiten Geburt“. Die Würde des Sterbens in der palliativen Arbeit nehmen Susanne Röder und Elisabeth Köhler aus ärztlicher und Regina Raps aus pflegerischer Perspektive in den Blick. Sr. Paula Helm schreibt über Sterbebegleitung im Kloster. Deutlich wird: die Begleitung in den letzten Lebenswochen ist eine der intensivsten Erfahrungen. Wenn sie gelingt, können alle gestärkt hervorgehen. Dabei soll die Dimension der Überforderung nicht verschwiegen werden, die oft zu anderen Lösungen greifen lässt. So stellt Ernst Engelke in seinem Schlussbeitrag die provokante Frage, ob wir nicht auf dem Weg in eine Euthanasie mit gesundheitsökonomischer Selbsttötung sind. Seine Beobachtungen sind ein Aufruf, weiter personell, finanziell und kulturell in eine andere Richtung zu investieren: in die Würde des Sterbens.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Sensenfrau und Klagemann

Sensenfrau und Klagemann von Schroer,  Silvia
Vorstellungen von Sterben und Tod sind gendergeprägt. Schon das grammatische Geschlecht von 'Tod', 'thanatos', 'mors' differiert in alten und heute gesprochenen Sprachen. Kulturen und Religionen kodieren bestimmte Todesarten, wie zum Beispiel Suizid, geschlechtsabhängig. Aber auch die konkreten Einstellungen zu und Erfahrungen mit Sterben und Tod sind für Männer und Frauen durchaus nicht gleich, wofür es Ursachen in der Biologie gibt (Schwangerschaft, Geburt und Tod waren und sind miteinander verflochten), aber auch in sozialen und kulturellen Zuweisungen. Mit diesen Genderkomponenten des Todes hat sich eine öffentliche Tagung an der Theologischen Fakultät Bern im Mai 2013 beschäftigt, deren sechs Beiträge – erweitert um kurze Forschungsüberblicke aus den theologischen Disziplinen – hier dokumentiert werden. Der Studientag markiert den Auftakt zu einem mehrjährigen Forschungsprojekt zu Tod und Gender, das erstmalig und interdisziplinär der Frage nach dem Gendervorzeichen von Sterben und Tod nachgeht.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Szenen des Todes

Szenen des Todes von Caduff,  Corina
Vom Tod ist die Rede. Man stellt ihn zur Debatte, man macht ihn öffentlich: Er ist Thema in Talkshows und im Reality-TV, in Büchern und im Internet sowie bei Fotografen, die verstorbene Familienmitglieder auf dem Totenbett oder anonyme Leichname in Leichenschauhäusern ablichten. Darüber hinaus ist das Jenseits hoch im Kurs: Im Film, in der Esoterik und auch in der Alternativmedizin wird kurzerhand »nach drüben« durchgesprochen. Corina Caduff sucht unterschiedliche Schauplätze des Todes auf: Sie geht in ein Krematorium und nimmt an einem Kurs »Bewusstes Sterben« teil, sie beschäftigt sich mit dem Tod in der Literatur, der Kunst und den neuen Medien, sie spaziert durch einen FriedWald und analysiert heutige Trauerreden. Und sie begibt sich in Form eines Selbstexperiments zu einem Psychologen, der Rückführungen in frühere Leben vornimmt. Ihre Essays zeigen auf, wie das Thema in den taumeligen Höhen der heutigen säkularen Hochleistungsgesellschaft aufschießt und Spannung erzeugt: Viele der aktuellen Figurationen des Todes mäandern zwischen Markt, Event und Voyeurismus, und dennoch zeigt sich das Bedürfnis, sich mit Sterben und Tod auf eigentliche, existentielle und erkenntnisbringende Weise auseinanderzusetzen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Wie wird es sein?

Wie wird es sein? von Famos,  Rita, Müller,  Anne-Marie
Wie wird es sein? Welche Hoffnung bleibt an der Schwelle zum Tod? So fragen wir uns in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Älterwerden oder dem der Eltern: Was wird Kraft geben, wenn der Körper immer schwächer wird? Wer kümmert sich und in welcher Weise um die seelischen Bedürfnisse der Hochbetagten? Kommen die Schätze der Seele, die ein Leben lang angesammelt wurden, zum Tragen? Eine Seelsorgerin nimmt die Lesenden mit in kurze Begegnungen mit hochbetagten Menschen in einem Pflegezentrum. Was Seelsorge vermag und welche Kraft die Seelen der Hochbetagten beflügelt, wird in ihren Geschichten deutlich. Sie lassen erahnen, dass die Seelen reifer werden, während die Körper ermatten. Begleittexte von Fachpersonen rahmen diese eindrucksvollen Begegnungen. In einer Zeit, da intensiv über die Möglichkeit des Alterssuizids diskutiert wird, ist das Buch ein Plädoyer dafür, der Kr
Aktualisiert: 2019-12-18
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Blick ins Jenseits

Blick ins Jenseits von Pearson,  Patricia
Eine berührende, faszinierende Erkundung jener Einblicke in die jenseitige Welt, die viele von uns in Todesnähe erfahren. Nach den erstaunlichen Ereignissen um den plötzlichen Tod ihres Vaters und das Sterben ihrer krebskranken Schwester will die Journalistin und Autorin Patricia Pearson wissen, was es mit den außergewöhnlichen Erfahrungen auf sich hat, die Menschen im Bannkreis des Todes erleben. Dabei stößt sie auf eine überwältigende Fülle von Berichten, Studien und persönlichen Gesprächen, die von der spürbaren Anwesenheit unsichtbarer Wesen berichten, von übersinnlichen Wahrnehmungen und vor allem von der Begegnung mit einer alles überstrahlenden Transzendenz und Liebe.
Aktualisiert: 2019-12-18
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