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Lebensalter und Recht / „…ohne Hoffnung im Alter jemals auch nur einen Pfennig Rente zu erhalten“

Lebensalter und Recht / „…ohne Hoffnung im Alter jemals auch nur einen Pfennig Rente zu erhalten“ von Noll,  Dorothea
Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Alter und Altsein wurde maßgeblich von der gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführten gesetzlichen Rentenversicherung geprägt. Die "65" ist auch heute noch eine der einschneidendsten Zäsuren im Lebenslauf. Der Wechsel in den arbeitsfreien Ruhestand setzte von Beginn an eine kontinuierliche Erwerbsbiographie voraus. Über eine solche verfügten jedoch fast nur Männer. Der weibliche Lebenslauf war und ist in viel stärkerem Maße von familiären Ereignissen wie Heirat und Geburt geprägt. So bekamen weibliche Versicherte auch mit der Einführung der Rentenversicherung die Möglichkeit, sich nach ihrer Heirat die Hälfte der Rentenbeiträge auszahlen zu lassen. Als Folge der Erstattung hatten sie keine weiteren Ansprüche auf Leistungen aus der Rentenversicherung. Diese Norm, die bis 1967 galt, steht im Mittelpunkt der Studie. Während die Beitragserstattung zunächst den familienzentrierten Lebenslauf der Frau stärken sollte, gewann sie in den Krisenzeiten der Weimarer Republik zudem eine arbeitsmarktpolitische Bedeutung. Unter den Nationalsozialisten kam vor allem ihr bevölkerungspolitisches Potenzial zum Tragen, während sie in der Nachkriegszeit schließlich als Möglichkeit zur Stabilisierung familiärer Verhältnisse gesehen wurde. Ihre Geschichte ist gleichzeitig eine Geschichte der weiblichen Erwerbsbiographie in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Wandel durch Tourismus

Wandel durch Tourismus von Glaser,  Moritz
Sonne, Strand und Sangría sind Assoziationen, die Spanien bei vielen Deutschen weckt. Dass das Land zu ihrem beliebtesten Urlaubsziel werden konnte, hat historische Gründe. In den 1950er-Jahren begann das diktatorische Regime Francos, den internationalen Tourismus zu fördern, um an Devisen zu gelangen, die Wirtschaft zu modernisieren und so das eigene Überleben zu sichern. Welche Ursachen und Folgen dieser Prozess für die Urlaubsregionen mit sich brachte, ist das Thema von Moritz Glasers Studie. Er stellt dar, wie große Landstriche der spanischen Mittelmeerküste oder die Ferieninsel Mallorca zu attraktiven Zielen für ausländische Urlauber aus Westeuropa wurden. Detailliert untersucht er den Ausbau der Infrastruktur sowie die landschaftlichen, soziostrukturellen und kulturellen Veränderungen bei der Entwicklung der Fischerdörfer zu Urlaubsorten. Er geht dabei der Frage nach, wie kulturelle Selbstentwürfe trotz Tourismus weiterbestehen konnten. Die ökologisch motivierte Kritik am Tourismus ist, so zeigt sein Buch, zudem keine Erscheinung unserer Gegenwart, sondern hat auch in Spanien ihre Geschichte, die bis in die frühen 1970er-Jahre zurückreicht. Die Studie leistet nicht nur einen Beitrag zur Tourismusgeschichte Spaniens, sondern auch zur Geschichte grenzüberschreitender Verflechtungen.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Jakob Strauß und der reformatorische Wucherstreit

Jakob Strauß und der reformatorische Wucherstreit von Bauer,  Joachim, Haspel,  Michael
In der Reformationszeit spielt die Auseinandersetzung über den Zins und den Wucher eine bedeutsame Rolle. 1523 veröffentlichte der Eisenacher Reformator Jakob Strauß 51 Artikel gegen den Wucher, in denen er sich gegen überhöhte Zinsen auf Geld und Land ausspricht. Viele Bürger waren überschuldet, und Strauß versuchte, mit Hilfe dieser Artikel Gerechtigkeit zu schaffen. Für ihn ging es um die Frage, welches Handeln aus dem Glauben folgt. Strauß hat seine Artikel gegen den Wucher biblisch begründet. Vielleicht haben viele Menschen in Eisenach und Mitteldeutschland gerade deshalb so enthusiastisch auf die Botschaft der Reformatoren gehört, weil die geistliche Freiheit auch Befreiung aus weltlichen Zwängen verhieß. Das Buch beleuchtet die sozialethische Dimension der Reformation und ihrer Wirkung bis in die heutige Zeit. [Jakob Strauss and the Reformation Usury Controversy. The Social Dimension of Reformation and Its Historical Effects] In the Reformation period the dispute over interest and usury played an important role. In the year 1523 the Eisenach Reformer Jakob Strauss published 51 articles against usury, in which he argued against excessive interest rates on money and land. Many citizens were overindebted and Strauss tried to create justice. For him the question was which actions would be the consequences of faith. In his articles against usury Strauss based his arguments on the bible. Maybe many people in Eisenach and Central Germany welcomed so enthusiastically the message of the reformers because spiritual freedom promised also a liberation from social constraints. The book sheds light on the social-ethical dimension of the Reformation and its historical effects up to the present day.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Jakob Strauß und der reformatorische Wucherstreit

Jakob Strauß und der reformatorische Wucherstreit von Bauer,  Joachim, Haspel,  Michael
In der Reformationszeit spielt die Auseinandersetzung über den Zins und den Wucher eine bedeutsame Rolle. 1523 veröffentlichte der Eisenacher Reformator Jakob Strauß 51 Artikel gegen den Wucher, in denen er sich gegen überhöhte Zinsen auf Geld und Land ausspricht. Viele Bürger waren überschuldet, und Strauß versuchte, mit Hilfe dieser Artikel Gerechtigkeit zu schaffen. Für ihn ging es um die Frage, welches Handeln aus dem Glauben folgt. Strauß hat seine Artikel gegen den Wucher biblisch begründet. Vielleicht haben viele Menschen in Eisenach und Mitteldeutschland gerade deshalb so enthusiastisch auf die Botschaft der Reformatoren gehört, weil die geistliche Freiheit auch Befreiung aus weltlichen Zwängen verhieß. Das Buch beleuchtet die sozialethische Dimension der Reformation und ihrer Wirkung bis in die heutige Zeit. [Jakob Strauss and the Reformation Usury Controversy. The Social Dimension of Reformation and Its Historical Effects] In the Reformation period the dispute over interest and usury played an important role. In the year 1523 the Eisenach Reformer Jakob Strauss published 51 articles against usury, in which he argued against excessive interest rates on money and land. Many citizens were overindebted and Strauss tried to create justice. For him the question was which actions would be the consequences of faith. In his articles against usury Strauss based his arguments on the bible. Maybe many people in Eisenach and Central Germany welcomed so enthusiastically the message of the reformers because spiritual freedom promised also a liberation from social constraints. The book sheds light on the social-ethical dimension of the Reformation and its historical effects up to the present day.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Ditfurt

Ditfurt von Stephan,  Peter
Die vorliegende Schrift erfaßt anhand des nördlich des Harzes gelegenen Ortes Ditfurt exemplarisch die Bevölkerungsentwicklung einer Landgemeinde ab 1600. Mit Hilfe von kirchlichen Tauf-, Trau- und Sterberegistern wurden – in Zeitabschnitte und nach Berufen der Männer aufgeteilt – u.a. folgende Daten ausgewertet: Heiraten, Mütter mit unehelichen Kindern, Ein- und Auswanderungen, Heiratsalter; Geborenenziffer, Kinder pro Familie, Geburtenabstände, Alter der Frauen beim ersten und beim letzten Kind; Sterbeziffer, Sterbealter, Todesursachen; Einwohnerzahlen. Die überregionale geschichtliche Entwicklung, außergewöhnliche Ereignisse oder das Leben hochstehender Persönlichkeiten sind vielfach beschrieben worden. Selten dagegen hat man die gesamte Bevölkerung eines Ortes, die Lebensweise der arbeitenden Bevölkerung, die soziale Lage einfacher Menschen untersucht. Diese Forschungslücke wird hier am Beispiel eines Dorfes in Mitteldeutschland geschlossen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Jakob Strauß und der reformatorische Wucherstreit

Jakob Strauß und der reformatorische Wucherstreit von Bauer,  Joachim, Haspel,  Michael
In der Reformationszeit spielt die Auseinandersetzung über den Zins und den Wucher eine bedeutsame Rolle. 1523 veröffentlichte der Eisenacher Reformator Jakob Strauß 51 Artikel gegen den Wucher, in denen er sich gegen überhöhte Zinsen auf Geld und Land ausspricht. Viele Bürger waren überschuldet, und Strauß versuchte, mit Hilfe dieser Artikel Gerechtigkeit zu schaffen. Für ihn ging es um die Frage, welches Handeln aus dem Glauben folgt. Strauß hat seine Artikel gegen den Wucher biblisch begründet. Vielleicht haben viele Menschen in Eisenach und Mitteldeutschland gerade deshalb so enthusiastisch auf die Botschaft der Reformatoren gehört, weil die geistliche Freiheit auch Befreiung aus weltlichen Zwängen verhieß. Das Buch beleuchtet die sozialethische Dimension der Reformation und ihrer Wirkung bis in die heutige Zeit. [Jakob Strauss and the Reformation Usury Controversy. The Social Dimension of Reformation and Its Historical Effects] In the Reformation period the dispute over interest and usury played an important role. In the year 1523 the Eisenach Reformer Jakob Strauss published 51 articles against usury, in which he argued against excessive interest rates on money and land. Many citizens were overindebted and Strauss tried to create justice. For him the question was which actions would be the consequences of faith. In his articles against usury Strauss based his arguments on the bible. Maybe many people in Eisenach and Central Germany welcomed so enthusiastically the message of the reformers because spiritual freedom promised also a liberation from social constraints. The book sheds light on the social-ethical dimension of the Reformation and its historical effects up to the present day.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Fatale Gewalt

Fatale Gewalt von Cottier,  Maurice
Maurice Cottiers Studie zur Praxis und Wahrnehmung von interpersonaler Gewalt in Bern nimmt erstmals in der deutschsprachigen Gewaltforschung das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert in den Blick. Gestützt auf die Auswertung von über dreihundert Gerichtsakten zu schweren Gewalt- und Sexualdelikten sowie in einer dezidiert diachronen Perspektive untersucht der Autor, wie sich Gewaltverhalten und -narrative am Übergang von einer Ehr- zu einer modernen Subjektkultur wandelten. Dabei zeigt sich, dass die Ausbreitung einer veränderten Auffassung von Gewalt als affektiv, leidenschaftlich und damit als subjektiv motiviertes Handeln einerseits Gewalttaten im Sinne der Ehre einschränkte, anderseits aber eine spezifische Gewaltkultur hervorbrachte, in der sich die Akteure als tragische Helden stilisierten.
Aktualisiert: 2020-01-01
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