Armut – Auswanderung – Aufruhr

Armut – Auswanderung – Aufruhr von Neuhaus,  Werner
Auch im Sauerland ist die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts für weite Teile der rasch wachsenden Bevölkerung durch Not und Entbehrung gekennzeichnet. In den 1840er Jahren spitzt sich die soziale Lage der Unterschichten dramatisch zu (Missernten, Krisen im Landhandwerk und Montangewerbe). Es kommt zu einer ersten Auswanderungswelle. Als dann im Frühjahr 1848 schwarz-rot-goldene Revolutionsfahnen auch von den Rathäusern im Sauerland wehen, glauben viele Tagelöhner, Arbeiter und Handwerker, sie könnten ihre Forderungen nach billigem Pachtland, alten Weiderechten und besserer Holzversorgung durchsetzen. Werner Neuhaus zeigt mit diesem Buch: Die Revolution auf dem Land war nicht überall ein Aufstand für demokratische Verfassung, Parlamentarismus und nationale Einheit. Im Mittelpunkt stand oft das Eintreten für die Wiederherstellung althergebrachter wirtschaftlicher Rechte.
Aktualisiert: 2019-11-20
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Polen in der europäischen Geschichte

Polen in der europäischen Geschichte von Holste,  Karsten, Kąkolewski,  Igor, Müller,  Michael G, Traba,  Robert
Ein Handbuch in vier Bänden Band 3: Die polnisch-litauischen Länder unter der Herrschaft der Teilungsmächte (1772 / 1795 – 1914) Herausgegeben von Michael G. Müller, Igor Kąkolewski, Karsten Holste und Robert Traba. Band III des Handbuchs »Polen in der europäischen Geschichte« stellt den politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Wandel im langen 19. Jahrhundert dar. Was aber war polnische Geschichte in dieser Epoche? Der alte polnisch-litauische Unionsstaat existierte nicht mehr, doch die staatliche Tradition Polens blieb als Bezugspunkt für die Zukunftsentwürfe alter und neuer politischer Bewegungen lebendig. Ebenso existierte weiterhin eine polnische Gesellschaft, deren soziale Gestalt und politisch-kulturellen Orientierungen sich allerdings im Zuge von Agrarreformen und Industrialisierung grundlegend veränderten – durch den Aufstieg neuer Eliten, die Formierung neuer wirtschaftlich-sozialer Milieus und die partielle Integration bis dahin marginalisierter gesellschaftlicher Akteure wie Juden oder Frauen. Der Prozess der modernen Nationsbildung wurde durch den Widerstand gegen die Teilungsmächte geprägt, aber auch durch die Konkurrenz der Nationalbewegungen von Deutschen, Ukrainern, Litauern und Zionisten. Neue »Schauplätze« polnischer Geschichte in und außerhalb Europas entstanden durch große politisch und wirtschaftlich verursachte Migrationsbewegungen. Die Darstellung im Handbuch trägt diesen Dimensionen Rechnung und berücksichtigt zugleich den polnischen Anteil an der preußisch-deutschen, russischen und österreichischen Imperialgeschichte der Epoche. Michael G. Müller ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Halle-Wittenberg. Er ist Gründungsdirektor des Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien der Universitäten Halle-Wittenberg und Jena und gehört dem Präsidium der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission an. Igor K?olewski ist Professor für Politikwissenschaften an der Universität Allenstein / Olsztyn, stellvertretender Direktor des Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin und gehört dem Präsidium der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission der Historiker an. Karsten Holste ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Universität Halle-Wittenberg und assoziiertes Mitglied am Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien der Universitäten Halle-Wittenberg und Jena. Robert Traba ist Direktor des Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin und Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission. Interessengebiete: Geschichte, Osteuropäische Geschichte
Aktualisiert: 2019-11-21
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Kandern – und was sonst noch geschah

Kandern – und was sonst noch geschah von Winterhalter,  Bernhard
33 zum Teil bebilderte Geschichten erzählen in diesem Band auf unterhaltsame Art Bemerkenswertes aus der Geschichte Kanderns. Der Autor Bernhard Winterhalter war von 1997 bis 2013 Bürgermeister der Töpferstadt und widmet sich im Ruhestand mit Humor und Sinn für das Bewahrenswerte, dem Aufspüren und Aufschreiben von Begebenheiten in seiner Heimatstadt. Seine Geschichten tragen dazu bei, die Eigenart der Kanderner und ihr Lebensgefühl für das Gedächtnis der Bewohner und der Freunde der Stadt zu erhalten und zu bewahren. Inhalt: Geschichte des Concorida-Hofs, genannt "Stritthof" - Kirchenbaumeister vom Blitz getroffen - Mutter und vier Kinder getötet - Das älteste Gästebuch von Kandern - Mord im Kanderner Forsthaus - Geheime Reichssache in Kandern - Bürgermeister mit Strick um den Hals - Die Reise in die Katastrophe - Heinrich Bösiger, Namensgeber einer Straße - Deutsche Kaiserin zu Besuch in Kandern - Das Alter von Kandern - zwei bedeutende Literaten und Poeten - Ausgestorbene Kanderner Berufe - Der Goldrausch im 19. Jahrhundert - Als der Großherzog Hochzeit machte - Der Blumenplatz hat einen zweiten Namen - Kandern bestand einst aus zwei Siedlungen - Schlosser, Uhrmacher und Falschmünzer - Das Kino Kandern ist heute Kult - Der lange Weg zu letzten Ruhestätte - Ein Haus mit interessanter Geschichte - Alte Redewendungen und ihr Ursprung - Die Geschichte der Straße im Kandertal - Die Kanderner Bassetthörner - Flüchtlinge in Kandern - Kandern im Dreißigjährigen Krieg - Kandern uns sein Stadtrecht - Die Kanderner Gasthäuser und ihre Namen - Das Kanderner Schwimmbad hat Geburtstag - Luzern-Kandern, eine lange Freundschaft - Prof. Dr. Adolf Kußmaul in Kandern - Die Kanderner Bevölkerung zutiefst betroffen - Von Bürgermeistern, Trunkenbolden und Spucknäpfen.
Aktualisiert: 2019-06-20
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Lassalles Briefwechsel von der Revolution 1848 bis zum Beginn seiner Arbeiteragitation

Lassalles Briefwechsel von der Revolution 1848 bis zum Beginn seiner Arbeiteragitation von Mayer,  Gustav
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Aktualisiert: 2019-12-15
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Kaiserin Elisabeth und ihr Ungarn

Kaiserin Elisabeth und ihr Ungarn von Meyer,  Beatrix
Elisabeths Ungarnliebe ist legendär und von vielen Mythen umrankt. Die ungarische Öffentlichkeit pflegt gerne das Bild der ritterlichen Nation, die die unglückliche »Sisi« auf Anhieb liebevoll in ihrer Mitte aufgenommen hat. Diese habe daraufhin aus Dankbarkeit − sich gegen den eigenen Ehemann stellend − für Ungarn Partei ergriffen. Tatsache ist aber, dass die Ungarn bei Kaiser Franz Josephs Verlobung seiner Braut im günstigsten Fall neutral gesinnt waren. Was sollte man auch von einer Frau halten, die in den Augen der Ungarn ein »Ungeheuer« geheiratet hatte? Die Historikerin und gebürtige Ungarin Beatrix Meyer hat zahlreiche, bislang noch nicht erschlossene und ins Deutsche übertragene Quellen und Dokumente aus den ungarischen Archiven aufgearbeitet. Sie zeigt Kaiserin Elisabeths intensive Beziehung zum ungarischen Volk in den dramatischen Zeitläufen des K. u. k.-Habsburger-Reichs am Ende des 19. Jahrhunderts - ein historisches Glanzstück.
Aktualisiert: 2019-10-28
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Kleine Geschichte der Demokratie in Sachsen

Kleine Geschichte der Demokratie in Sachsen von Wunnicke,  Christoph
Kaum zu glauben? Und doch! Was Griechenland für Europa, ist Sachsen für Deutschland: die Wiege seiner Demokratie. Hier wurden wichtige theoretische und praktische Marksteine der deutschen Demokratieentwicklung gesetzt. Bis heute ist der Widerspruchsgeist im Freistaat verwurzelt. Diesem politischen Schatz widmet sich Christoph Wunnickes lesenswerte Geschichte der sächsischen Demokratie. Der geistige Vater der Idee der Menschenwürde, Samuel von Pufendorf, wurde im Erzgebirge geboren. Sachsen war ein Zentrum der 1848er-Revolution – dank Wagner, Bakunin, Blum und Semper. Leipzig wurde Heimstatt der bürgerlichen Frauenbewegung und die sächsische Arbeiterklasse ein Ursprungsort der Sozialdemokratie. Die Nazis verschütteten diesen Weg. Die DDR wählte einen anderen. Doch die Systematik der Grundrechte des Grundgesetzes von 1949 geht auf den Leipziger Georg Jellinek zurück. Und die demokratische Opposition gegen die DDR-Diktatur hatte 1989 in Sachsen ihre Revolutionshauptstädte. Ohne Sachsen, das vielgescholtene, wäre unsere bundesdeutsche Demokratie kaum denkbar.
Aktualisiert: 2019-11-14
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Ich habe Licht gebracht!

Ich habe Licht gebracht! von Zimmer,  Anja
»Ich habe Licht gebracht!«, ruft die fünfjährige Louise Otto, als sie zum ersten Mal eines der neuen Schwefelhölzchen entzünden darf. »Licht bringen« – Dieser Vorsatz zieht sich durch Louises Leben wie ein roter Faden. In einer Zeit, in der Bürgermädchen nicht einmal allein aus dem Haus gehen dürfen, bereist Louise ganz alleine Deutschland. Und obwohl es streng verboten ist, Missstände auch nur anzusprechen, wirft Louise in ihren politischen Gedichten, Artikeln und Romanen immer wieder Schlaglichter auf die entsetzlichen Lebensumstände des Industrieproletariats und nimmt sich dabei vor allem der rechtlosen Arbeiterinnen an. Und sie erkennt, dass es keine soziale Gerechtigkeit geben kann, ohne die Gleichstellung von Mann und Frau. Sie fordert – beinahe schmerzlich aktuell – Lohngleichheit und das Recht auf Erwerb für alle Frauen. Große Hoffnung auf Veränderung bringt schließlich die Revolution, die im März 1848 ihren Anfang nimmt. Louise und die ihr Gleichgesinnten glauben sich schon am Ziel ihrer Wünsche, als in der Frankfurter Paulskirche eine Nationalversammlung entsteht. Um in dieser Aufbruchstimmung für Frauen ein Netzwerk der Solidarität zu schaffen, gründet Louise die erste Frauenzeitung Deutschlands. Einen Unterstützer findet sie in dem jungen Revolutionär August Peters, mit dem sie bald mehr als eine Freundschaft verbindet. Doch die Gegenrevolution lässt nicht lange auf sich warten: Als der Dresdener Maiaufstand blutig niedergeschlagen wird, sieht sich Louise Bespitzelungen und Verhören ausgesetzt. Ihre Welt verfinstert sich vollends, als sie erfährt, dass August Peters Gefangener der preußischen Armee ist ... Anja Zimmer beschreibt das Leben der Schriftstellerin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung Louise Otto-Peters (1819–1895) in einem spannenden Roman und zeigt, dass viele von Louises Forderungen nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die unerlässliche Bedingung des Glücks

Die unerlässliche Bedingung des Glücks von Feyl,  Renate
Wie die Sozialdemokratie aus einer Liebe entstanden ist. Der neue Roman von Renate Feyl handelt von dem spektakulärsten Scheidungsprozess des 19. Jahrhunderts, von Liebe und Verrat, von Revolution und den Anfängen der Sozialdemokratie. 1845: Europa ist in Aufruhr. Der Student Ferdinand Lassalle begegnet der zwanzig Jahre älteren Gräfin Sophie von Hatzfeldt und verliebt sich in sie. Sie ist mit einem der reichsten und mächtigsten Männer des Landes verheiratet und will sich scheiden lassen – doch kein Anwalt hat den Mut, sie zu vertreten. Kurz entschlossen bricht Lassalle sein Studium ab, um für ihre Freiheit und ihr Recht zu kämpfen. Er verwandelt den Scheidungsprozess in eine öffentliche Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse. Von den feudalen Machtträgern gehasst und als Staatsfeind wiederholt verhaftet, wird Lassalle vom Volk gefeiert, avanciert mit der Unterstützung der Gräfin zum Wortführer der frühen Arbeiterbewegung und bereitet den Boden für die Sozialdemokratie. Seine vulkanische Natur und ihr besänftigendes Wesen bilden eine kraftvolle Symbiose – bis er der Diplomatentochter Helene von Dönniges begegnet und eine verhängnisvolle Affäre beginnt. Eine große Geschichte über die ungewöhnliche Liebe zweier Querdenker und zugleich das eindrucksvolle, leuchtende Porträt einer Zeit, in der sich unser Gesellschaftssystem zu formen begann.
Aktualisiert: 2019-12-18
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