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Edith von Bonin

Edith von Bonin von Ewers-Schultz,  Ina, Freund,  Susanne, Freund,  Ulrich
Edith von Bonin (1875–1970) wurde Malerin zu einer Zeit, als Frauen der Zugang zu den staatlichen Kunstakademien noch verwehrt war. Aus privilegierten Verhältnissen stammend, erhielt sie ihre künstlerische Ausbildung in der privaten Damen-Akademie des Künstlerinnen-Vereins München und während eines mehrjährigen Studienaufenthalts in Paris vor dem Ersten Weltkrieg. Außergewöhnliche Künstlerfreundschaften der in Berlin, Paris, München/Dachau und Oberitalien lebenden Malerin, wie mit Rainer Maria Rilke, Raoul Dufy und Othon Friesz, setzten im Leben der so unabhängigen wie emanzipierten Malerin und Sammlerin besondere Akzente. Da nur wenige ihrer frühen Werke die beiden Weltkriege überdauerten, entstammt das erhaltene, stets gegenständliche und an klassischen Genres orientierte Œuvre überwiegend der Zeit nach ihrem 60. Lebensjahr.
Aktualisiert: 2020-08-10
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Private Kunst

Private Kunst von Burk,  Steffen
Die vorliegende Studie zeigt anhand textimmanenter Analysen von literarischen Texten moderner Autoren wie Stefan George, Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke u. a., dass Privatheit als ästhetisches Phänomen eines der zentralen Paradigmen bei der Bestimmung und Deutung ›hermetischer‹ Literatur um 1900 darstellt. Dadurch, dass sich moderne Dichtung bestimmten Leserkreisen verschließt, inszeniert sie sich als exklusives Medium für wenige Eingeweihte und avanciert so zur privaten Kunst.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Dichter als Vermittler

Dichter als Vermittler von Huang,  Xia
Das Buch setzt sich zum Ziel, der chinesischen Rezeptionsgeschichte und Wirkung zweier deutschsprachiger Dichter der ästhetischen Moderne nachzugehen, und zwar Rainer Maria Rilke und Friedrich Hölderlin. Während deren Einfluss auf die poetische Praxis sowie die Rezeption in Form von Übersetzungen vielfach Gegenstand der Forschung gewesen sind, fehlt eine Arbeit, die Rezeption und Wirkung in einem historischen und sozialgesellschaftlichen Kontext untersucht und dabei auch die ästhetische Ebene einbezieht, indem der Frage nachgegangen wird: „Was hat die chinesische Lyrik von Rilke und Hölderlin übernommen und aus welchen Gründen?“ Für den sozialgeschichtlichen Kontext wird – neben weiteren Rezipienten, die schlaglichtartig beleuchtet werden – für Rilke und Hölderlin je eine zentrale Vermittlerfigur abalysiert: Feng Zhi und Haizi. Es wird ausführlich aufgezeigt, welche biographischen Wege die chinesischen Germanisten bzw. Dichter zur deutschen Lyrik führten, wie die Aneignung erfolgte und inwieweit die Lektüre Einfluss auf das eigene wissenschaftliche und/oder literarische Werk hatte. Akribisch werden dazu Zeugnisse untersucht, die Lektüre und Rezeption belegen. Zahlreiche chinesische Rezensionen und Gedichte werden von der Verfasserin dabei ins Deutsche übersetzt: eine Leistung, die gesondert hervorzuheben ist.
Aktualisiert: 2020-07-22
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Die Rebellin

Die Rebellin von Lambert,  Thérèse
„Glaubt mir, die Welt wird euch nichts schenken. Wenn ihr ein Leben wollt, so stehlt es.“ Lou Andreas-Salomé. München, 1897: Schon früh zeigt sich die junge Lou als eine faszinierendsten Frauen ihrer Zeit. Mit ihrer intellektuellen Brillanz und ihrem freien Geist zieht sie Männer wie Paul Rée und Nietzsche in ihren Bann. Doch als Liebende behält sie stets ihr Herz für sich – bis sie, inzwischen eine etablierte Schriftstellerin, dem jungen Rilke begegnet und mit ihm ihre erste Beziehung erlebt, in der sich geistige und körperliche Liebe vereinen. Doch Rilke wird immer labiler, und er engt sie zunehmend ein – muss Lou sich von der Liebe abwenden, um frei zu bleiben? Ein packender Roman über die große, tragische Liebe zwischen Lou Andreas-Salomé und Rainer Maria Rilke
Aktualisiert: 2020-08-13
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Die Zeitmühle

Die Zeitmühle von Groissmeier,  Michael
Die Zeitmühle mahlt. Wir sind das Korn, das sie mahlt. Sie mahlt uns zu Mehl, zu Knochenmehl, zu Staub. Der Autor befasst sich - wie in seinen bisherigen Gedichtbänden - mit der Vergänglichkeit allen Seins, mit unseren Zweifeln an Gott, an seiner Barmherzigkeit, mit unserem Glauben an Gott, mit unserem Unglauben, mit unserer Hoffnung auf ein ewiges Leben, das dem Leben auf unserer Erde, unserem Tränental, folgen soll. Der Mensch braucht einen Halt, ein höheres Etwas, an das er sich klammern kann, um nicht von der »Zeitmühle« zerrieben zu werden. Manche nennen dieses Etwas »Gott«, manche »Kraft«, die alles erschafft, wieder dahinrafft und aufs Neue schafft. Und auch die Angst vor dem Tod treibt den Menschen um, die Angst vor dem Versinken in die ewige Bedeutungslosigkeit. Hat der Mensch deshalb »Gott« erdacht, um nicht verzweifeln zu müssen, einen »Halt« zu finden? Einen Teil seines Schaffens widmet der Autor dem Gedicht, das er als sein Lebenselixier betrachtet, seiner Sorge um die Natur, die unsere Lebensgrundlage ist, und die wir unbesorgt und eigensüchtig zerstören.
Aktualisiert: 2020-07-08
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Lyrik in Wort und Bild

Lyrik in Wort und Bild von Kneisz,  Thorolf
Wandern wir durch eine Galerie - vorbei an Gemälden, Skulpturen, Installationen - bleiben wir stehen, erstaunt, zweifelnd, skeptisch, betroffen, bewundernd oder ergriffen. Ein winziges Detail, vielleicht ein entzückend lächelnder Mundwinkel, eine beliebige Nuance oder einfach die Idee des Künstlers, die zum Betrachter überspringt und Assoziationen weckt, die unter Umständen sogar an den Absichten des Künstlers vorbeigehen. Die Rezeption von Kunst wird immer individuell sein. Dieses Buch sollte zum Durchwandern der Lyrik Rainer Maria Rilkes animieren. Man liest, sieht, blättert - vorwärts oder auch rückwärts. Fühlt man sich beeindruckt von einem Gedicht, wird es nochmals mit steigendem Interesse gelesen oder man geht verständnislos zum nächsten über. Mitunter helfen die Illustrationen, verleiten zu eigenen Gedanken oder bewirken vielleicht auch das Gegenteil, weil sie sich mit den individuellen Empfindungen nicht synchronisieren lassen. 63 der bekanntesten Gedichte Rainer Maria Rilkes wurden in dieses Buch aufgenommen.
Aktualisiert: 2020-07-08
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Paris denken – Penser Paris

Paris denken – Penser Paris von Stierle,  Karlheinz
In Paris kommt die Stadt zu Bewußtsein. Keine andere Stadt hat mit vergleichbarer Intensität versucht, ihre eigene Identität in der Literatur zu erfassen. In seinem neuen Buch analysiert Karlheinz Stierle neue Aspekte der Parisliteratur und schlägt dabei einen Bogen bis ins 21. Jahrhundert. Dabei geht es ihm auch um deutsch-französische Interferenzen. So macht er zum Beispiel Peter Handke als den Kolumbus der Pariser Banlieue aus, die dieser in seinem Roman  beschwört. Er fragt, ob Friedrich Schlegels Vorstellung einer grenzenlos wachsenden Universalpoesie ein Modell war für die Stadtvision Victor Hugos. Stierle erläutert, inwiefern die Begegnung mit Paris Rainer Maria Rilke erst eigentlich zu seiner eigenen dichterischen Sprache geführt hat. Und wie Walter Benjamin in seinem berühmten Passagenwerk die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts entdeckte.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Bürgerwelt und Sinnenwelt

Bürgerwelt und Sinnenwelt von Graf,  Friedrich Wilhelm, Hanke,  Edith
Max Weber, der weltweit bekannte Soziologe, war die letzten zwölf Monate seines Lebens Bürger der bayerischen Landeshauptstadt. Es war eine äußerst intensive Zeit und seine Beziehung zu München eine besondere: Bis zu seinem Tod am 14. Juni 1920 lehrte er an der Ludwig-Maximilians-Universität. Unmittelbar erlebte der überzeugte, deshalb heftig umstrittene Demokrat die Nachwehen der Münchner Räterepublik, etwa als Zeuge im Hochverratsprozess gegen Ernst Toller. Legendär sind zwei seiner Münchner Vorträge: In „Wissenschaft als Beruf“ skizzierte der charismatische Redner 1917 die begrenzten Erkenntnischancen kritischer Forschung und in „Politik als Beruf“ 1919 ein Ethos verantwortlicher politischer Machtausübung. Immer wieder lockten ihn Kunst und Kultur nach München. Im Salon Bernstein begegnete er Thomas Mann und in den Zirkeln der Schwabinger Bohème Franziska zu Reventlow. Gemeinsam mit seiner Frau Marianne wohnte er im Schwabinger Haus der Schriftstellerin Helene Böhlau. Der Münchner Weber war ein äußerst widersprüchlicher, zwischen protestantischer Pflicht und erotischer Begeisterung für zwei jüngere Frauen zerrissener Mensch, dessen Diagnosen der modernen bürgerlichen Gesellschaft und des okzidentalen Kapitalismus bis heute kontrovers diskutiert werden.
Aktualisiert: 2020-07-01
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