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Leistung und Sorgfalt

Leistung und Sorgfalt von Schur,  Wolfgang
In der Diskussion um eine Reform des Schuldrechts ist vor allem die Notwendigkeit einer zivilrechtlichen Lehre von der Pflichtverletzung deutlich geworden. Im Mittelpunkt der Untersuchung von Wolfgang Schur steht die genauere Analyse eines bestimmten Typus von Pflichten, nämlich der Sorgfaltspflichten im Bereich des Leistungsstörungsrechts. Der Typus der Sorgfaltspflicht wird in Abgrenzung gegenüber dem Typus der Leistungspflicht entwickelt. Gemeinsame Grundlage beider Arten von Pflichten ist ihr Bezug auf den Schutz von Rechtsgütern: Während die Leistungspflicht dem Schutz des Erfüllungsanspruches dient, konkretisiert sich die Sorgfaltspflicht in Pflichten zum Schutz absoluter Rechtsgüter, der rechtsgeschäftlichen Entscheidungsfreiheit und der personalen Beziehung im Schuldverhältnis. Die Analyse der Leistungspflicht und der verschiedenen Typen von Sorgfaltspflichten ist damit eingebettet in eine zivilrechtliche Lehre von den Pflichten, die allerdings nur für die Ordnung des Schuldverhältnisses und damit für das Leistungsstörungsrecht entfaltet wird. Vor dem Hintergrund einer zu erwartenden Schuldrechtsreform gibt die Untersuchung von Wolfgang Schur dogmatische Leitlinien für eine nähere Bestimmung des Begriffs der Pflichtverletzung. Daneben verfolgt er auch das Anliegen, dem Prozeß einer immer noch zunehmenden Ausdehnung der Haftung des Schuldners für alle möglichen Verhaltensweisen Grenzen zu setzen.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Das internationale Privat- und Verfahrensrecht der Wirtschaftsmediation

Das internationale Privat- und Verfahrensrecht der Wirtschaftsmediation von Hutner,  Armin
Gerichtlich durchgefochtene Konflikte zeichnen sich im internationalen Wirtschaftsverkehr durch hohe rechtliche Komplexität, lange Verfahrensdauer und eine schwierige und langwierige Vollstreckung erstrittener Urteile aus. Die Mediation bietet sich daher bei internationalen Wirtschaftskonflikten in besonderem Maße als flexibles und effizientes Konfliktlösungsinstrument an. Armin Hutner untersucht diejenigen Kollisionsregeln, die auf die Mediationsvereinbarung, den Mediatorvertrag, den Mediationsorganisationsvertrag und den Mediationsvergleich Anwendung finden. Der Autor stellt besondere Problemstellungen internationaler Wirtschaftskonflikte dar und erarbeitet Hinweise für eine interessengerechte vertragliche Ausgestaltung grenzüberschreitender Mediationsverfahren. Abschließend nimmt er zu aktuellen Gesetzgebungsvorhaben auf dem Gebiet der Mediation Stellung. Diese Dissertation wurde 2005 mit dem Mediations-Wissenschaftspreis der Centrale für Mediation und mit dem Harry Westermann-Preis der Universität Münster ausgezeichnet.
Aktualisiert: 2019-02-08
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Corpus Iuris Civilis V

Corpus Iuris Civilis V von Knütel,  Rolf, Krampe,  Christoph, Kupisch,  Berthold, Rüfner,  Thomas, Schermaier,  Martin, Seiler,  Hans Hermann, Ziegler,  Karl-Heinz
Inhalt Band V Gegenstand der Bücher 28 bis 34 ist das römische Erbrecht. Die an Einzelheiten reiche Darstellung läßt die Bedeutung der Materie für die besitzenden Klassen erkennen. Ausgangspunkt der Erörterungen sind Fragen der seit alters vorherrschenden Erbfolge durch letztwillige Verfügung, durch Testament (testamentum): - Errichtung des Testaments, - wirksame und unwirksame Errichtung, - Errichtung für Unmündige, - Inhalt und Eröffnung, - Formerleichterungen bei Errichtung bei Soldaten. Neben das Vermächtnis (legatum), das traditionell formgebunden ist, tritt seit der Kaiserzeit im Zuge einer allgemeinen Entwicklung das funktional vergleichbare, aber weitgehend formfreie Fideikommiß (fideicommissum). Beide Rechtsinstitute sind von großer praktischer Bedeutung, wie die Kasuistik der Zuwendungen anschaulich zeigt: - Immobilien, Geld, Renten, Mitgift, Unterhalt - Arbeitsleistungen, Wohnung, Hausrat, Lebensmittel - Kleidung, Schmuck, Toilettenartikel In Europa ist auch das römische Erbrecht zu allen Zeiten eine hohe Schule des juristischen Denkens gewesen – ein Faktum, das an Aktualität nichts verloren hat. Zeitgemäße Übersetzung Die zielsprachenorientierte Übersetzung eröffnet Juristen und an Rechtsfragen orientierten Zeitgenossen einen neuen Zugang zu den klassischen Texten der Rechtswissenschaft. Bestellen Sie die Edition zur Fortsetzung mit einer einzigen Bestellnummer. 15 % Ermäßigung auf den Einzelpreis: ISBN 978-3-8114-4533-8.
Aktualisiert: 2020-10-12
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Digitale Dokumente als Beweis im Zivilprozess

Digitale Dokumente als Beweis im Zivilprozess von Fanger,  Reto
Die Erstellung, Übermittlung und Aufzeichnung digitaler Information, wie sie seit einigen Jahrzehnten in der Folge der umfassenden Computerisierung unsere Gesellschaft stetig zunimmt, hat unter anderem auch Auswirkungen in den Bereich des Zivilprozesses hinein, insbesondere für das Beweisverfahren. Digitale Dokumente kennen weder räumliche noch zeitliche Beschränkungen wie herkömmliche Papierdokumente. Ihre Übermittlung an eine Vielzahl von Empfängern ist ein Leichtes, ebenso einfach sind sie abänderbar und bergen so die Gefahr der Manipulation in sich. Dies hat den Autor veranlasst, im Rahmen der vorliegenden Arbeit die spezifischen Auswirkungen digitaler Dokumente auf das Beweisverfahren zu untersuchen: Im ersten Teil werden die Grundlagen des zivilprozessualen Beweises erörtert, und im zweiten Teil stehen das digitale Dokument, die digitalen Datenträger sowie die digitalen Signaturen im Mittelpunkt. Der dritte Teil biete einen Überblick über die gesetzgeberische Tätigkeit der letzten Jahre in Bezug auf digitale Dokumente sowie deren Bedeutung im Zivilprozess. Kernstück der Darstellung bildet der vierte Teil, in dem der Autor anhand verschiedener Kriterien – Zulässigkeit als Beweismittel, Zuordnung zu den bestehenden Beweismitteln, Verhältnis zwischen Beweisregeln und freier Beweiswürdigung sowie Einführung in den Prozess – die Beweisführung mittels digitaler Dokumente beleuchtet. Zum Schluss werden die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung noch einmal in knapper Form zusammengefasst.
Aktualisiert: 2020-04-24
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Internationales Privatrecht, Urheberrecht und Internet

Internationales Privatrecht, Urheberrecht und Internet von Bollacher,  Philipp D.
Im Urheberrecht steigt die Anzahl länderübergreifender Sachverhalte infolge der zunehmenden internationalen Verflechtung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die dem materiellen Urheberrecht vorgelagerte Frage der anwendbaren Rechtsordnung gewinnt infolgedessen stetig an Bedeutung. Diese Arbeit widmet sich dieser im Internationalen Urheberrecht zentralen Frage. Zuerst befasst sie sich mit dem traditionell angewendeten Schutzlandprinzip, das auf dem Territorialitätsprinzip basiert, und zeigt auf, dass dieses heute insbesondere im Internetbereich zu großen systematischen und praktischen Schwierigkeiten führt. Sodann werden Alternativen erörtert. Ausführlich wird dann der eigene Lösungsvorschlag gewürdigt, die Einführung des Universalitätsprinzips und die Anknüpfung an das Ursprungslandprinzip.
Aktualisiert: 2022-10-13
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Vollharmonisierung und Europäisches Privatrecht

Vollharmonisierung und Europäisches Privatrecht von Mittwoch,  Anne-Christin
In einer Phase, in der sich die wissenschaftliche und politische Aufmerksamkeit auf einen Wettbewerb der verschiedenen Privatrechtskodifikationen der Mitgliedstaaten richten und darüber hinaus ein vertikaler Wettbewerb nationaler Kodizes im Verhältnis zu europäischen und supranationalen Regelwerken anklingt, erscheinen vollharmonisierende Richtlinien eher als Rückschritt für die Fortentwicklung des Europäischen Privatrechts.Die vorliegende Arbeit will versuchen, auszuloten, was das Konzept der Vollharmonisierung im Privatrecht tatsächlich zu leisten im Stande ist. Trotz des aktuellen Eindrucks schwer lastender Kritikverdient die Voll-harmonisierung als durchaus traditionsreiche Methode der Rechtsangleichung eine unvoreingenommene Untersuchung ihrer Wirkweise, ihrer Implikationen und ihrer Praxistauglichkeit.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Die Testierfähigkeit im Internationalen Privatrecht

Die Testierfähigkeit im Internationalen Privatrecht von Wagner,  Stefan
Die Qualifikation der Testierfähigkeit ist im Internationalen Privatrecht seit der Kodifikation des Bürgerlichen Gesetzbuches umstritten. Diese Untersuchung widmet sich zunächst der Problematik der Anknüpfung, wobei der Autor zu einer erbrechtlichen Zuordnung der Testierfähigkeit in den kollisionsrechtlichen Vorschriften des EGBGB gelangt. Darüber hinaus unterbreitet der Verfasser im Hinblick auf den Statutenwechsel einen Normvorschlag, der unter Konkretisierung des bestehenden Gesetzestextes die konsequente Fortführung des im internationalen Testamentsrecht bereits bestehenden Günstigkeitsprinzips (favor testamenti) verfolgt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Raumordnung und Privatrechtsgesellschaft

Raumordnung und Privatrechtsgesellschaft von Mayer-Maly,  Theo
Gegründet im Jahr 1859, zählt die Juristische Gesellschaft zu Berlin zu den ältesten ihrer Art in Europa und blickt auf eine lange Tradition zurück. In der Schriftenreihe der Juristischen Gesellschaft zu Berlin erscheinen seit 1959 ausgewählte Beiträge aus dem reichhaltigen Vortrags- und Veranstaltungsprogramm der Gesellschaft mit dem Ziel, der juristischen Wissenschaft und Praxis in der Hauptstadt ein anspruchsvolles Forum zu bieten.
Aktualisiert: 2023-01-02
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