Vom Plan zum Markt

Vom Plan zum Markt von Eckert,  Florian
Florian Eckert untersucht die abweichenden Privatisierungsstrategien postkommunistischer Staaten. Während die wirtschaftlichen Transformationsprozesse in Westeuropa meist Schritt für Schritt in Jahrhunderten abgelaufen sind, werden sie in Osteuropa in einem Jahrzehnt von einer politischen Elite konzipiert und realisiert. Für ein solches ökonomisches Projekt, den Umbau planwirtschaftlicher Ordnungen hin zu Marktwirtschaften, fehlt es an historischen Vorbildern. Damit einher gehen zahlreiche Probleme, welche den postkommunistischen Systemwechsel zusätzlich belasten.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Rechtliche Rahmenbedingungen für die Privatisierung von öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften in deutsche REITs

Rechtliche Rahmenbedingungen für die Privatisierung von öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften in deutsche REITs von Knauthe,  Karola
Die Arbeit ist ein praxisorientiertes Handbuch über deutscher REITs. Sie behandelt nicht nur die Frage der Privatisierung öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften in REIT-Aktiengesellschaften. Vielmehr stellt sie auch REIT-Aktiengesellschaften unter Berücksichtigung des Gesetzes zur Schaffung deutscher Immobilienaktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen – hier insbesondere des REITG – in ihrer rechtlichen Ausgestaltung im Einzelnen dar. Dieses erfolgt jeweils unter dem Gesichtspunkt des Europarechts – nicht ohne Feststellung verschiedener europarechtswidriger Vorschriften innerhalb des Gesetzes. Die Arbeit kann gut als Nachschlagewerk genutzt werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Treuhand-Trauma

Das Treuhand-Trauma von Milev,  Yana
Seit Jahren untersucht die Schweizer Soziologin Yana Milev, was beim Untergang der DDR und danach mit den Ostdeutschen passiert ist. Sie hat die Auswirkungen der Bonner Abwicklungs- und Anschlusspolitik seziert und die mediale Begleitung der Übernahme analysiert. Im Zentrum ihrer Untersuchungen steht die Treuhandanstalt als Vollstreckerin des politischen Willens der Mächtigen der alten Bundesrepublik. Milev spricht deutlich und offen aus, was die Politik verschweigt. Ihre Thesen lauten: die »friedliche Revolution« – sie war keine. Die Abwesenheit physischer Gewalt bedeutete nicht, dass es nicht psychischen Druck und andere Formen der Übernahme gab. Die Ost- und die Westdeutschen haben aufgrund der komplementären gesellschaftlichen Entwicklungen unterschiedliche Erfahrungen. Zweitens: die »Wiedervereinigung« – es war keine. Es haben sich nicht zwei Staaten vereinigt, sondern der eine übernahm den anderen. Und drittens: die »Wohlstandsversprechen« von Kohl 1990: »Es wird niemandem schlechter gehen als zuvor, dafür vielen besser.« Dies zu widerlegen genügt die Statistik. Damit widerspricht Milev vehement der Behauptung von der erfolgreichen »Transformation des Ostens«. Und liefert die Beweise, dass die Treuhand dem gnadenlosen Konkurrenzkampf und der Marktbereinigung diente und den Willen wirtschaftlicher Interessengruppen vollstreckte.
Aktualisiert: 2019-12-11
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Was mir wichtig ist

Was mir wichtig ist von Schur,  Gustav-Adolf
Gustav-Adolf Schur, genannt Täve, ist mehr als eine Radsportlegende. Mehr als eine Ikone des DDR-Sports. Er steht für ostdeutsche Grundtugenden: für Fleiß und Bescheidenheit, für Bodenhaftung und Ausdauer, für Anstand und Aufrichtigkeit. Noch immer bekommt er Post, noch immer wird er um seine Meinung gebeten, noch immer orientiert man sich an seinem Urteil. Täve hat eine Haltung, ist geradlinig und unbestechlich und ein volkstümliches Vorbild. In bewegter Zeit, in der viele nach Orientierung suchen, schreiben Landsleute an ihn und erkundigen sich. Er hat mehr als acht Jahrzehnte lang als Sportler und als politischer Mensch Erfahrungen gesammelt, hat sich als Volkskammer- und Bundestagsabgeordneter für den Volkssport und die Interessen der Bürger engagiert, er kennt sich aus daheim und in der Welt. »Täve, was meinst du …?« Und Täve antwortet. Seine Auskünfte gehen oft über das konkrete Problem hinaus und sind auch über den Tag hinaus von Belang, weshalb sie in diesem Buch einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden. In seinen Geschichten und in den Geschichten über ihn wird unterhaltsam erzählt, wie er in der DDR so wurde, wie er ist, und dass man anständig leben, Erfolg haben und glücklich sein kann.
Aktualisiert: 2019-12-10
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Die Treuhand – ein deutsches Drama

Die Treuhand – ein deutsches Drama von Graupner,  Michael, Jacobs,  Olaf, Judt,  Matthias, Schönherr,  Michael
»Treuhand« – der Begriff steht bis heute für viele Ostdeutsche synonym für Willkür, Wirtschaftsmacht und intransparente Deals. Ein schwer durchschaubares System, in dem sich die Mächtigen die Filetstücke der ostdeutschen Wirtschaft untereinander hin- und herschoben und keine Rücksicht auf Verluste nahmen. Dabei krempelte diese einst größte Staatsholding der Welt nicht nur die komplette Ost-Wirtschaft um, sie selbst war ebenfalls ein Instrument der jeweiligen politischen Umstände – und die änderten sich in dieser Zeit mehrfach. Einst als Idee des Runden Tischs geboren, legte dann die letzte DDR-Regierung fest: Um »das Volkseigentum zu wahren«, sollten die DDR-Betriebe privatisiert, saniert oder stillgelegt werden. Nach der deutschen Einheit passte sich die Behörde den Gesetzen des Marktes an – und fegte wie ein Orkan über die Wirtschaftslandschaft der ehemaligen DDR hinweg. Das Buch »Die Treuhand – ein deutsches Drama« spürt der Geschichte der polarisierenden Institution nach. Ausgehend von der wirtschaftlichen Situation 1989/90 werden zunächst die Startbedingungen, Chancen und Probleme der bevorstehenden wirtschaftlichen Transformation dargelegt, um dann anhand konkreter Fallbeispiele klarzumachen: Der Niedergang eines Unternehmens prägte überall im Osten ganze Regionen – und veränderte das Leben der Menschen nachhaltig. Durch die Vielfalt der Geschichten wird die facettenreiche Arbeit der Treuhandanstalt in ihrer ganzen Ambivalenz deutlich: Mal war sie Helfer, mal Bremsklotz und mal Totengräber.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Die Finanzierung des Netzausbaus zwischen Markt und Staat

Die Finanzierung des Netzausbaus zwischen Markt und Staat von Franke,  Johannes
Energiewende und Digitalisierung erfordern massive Investitionen in die Strom- und Telekommunikationsnetze. Dabei ist der notwendige Netzausbau einerseits eine staatliche Gemeinwohlaufgabe. Andererseits befinden sich die betreffenden Infrastrukturen zu einem erheblichen Teil in den Händen privater und gewinnorientierter Unternehmen. Welche Folgen hat nun diese „gewährleistungsstaatliche“ Aufgabenteilung für die Finanzierung des Netzausbaus? Mittels welcher Instrumente kann die Finanzierung des Netzausbaus regulatorisch sichergestellt werden? Und dürfen private Marktteilnehmer zu einer Finanzierung gezwungen und so für die Erreichung sozialer und umweltpolitischer Regulierungsziele verantwortlich gemacht werden? Johannes Franke untersucht diese Fragen aus ökonomischer, verfassungsrechtlicher und regulierungsrechtlicher Perspektive.
Aktualisiert: 2019-12-02
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Die Finanzierung des Netzausbaus zwischen Markt und Staat

Die Finanzierung des Netzausbaus zwischen Markt und Staat von Franke,  Johannes
Energiewende und Digitalisierung erfordern massive Investitionen in die Strom- und Telekommunikationsnetze. Dabei ist der notwendige Netzausbau einerseits eine staatliche Gemeinwohlaufgabe. Andererseits befinden sich die betreffenden Infrastrukturen zu einem erheblichen Teil in den Händen privater und gewinnorientierter Unternehmen. Welche Folgen hat nun diese „gewährleistungsstaatliche“ Aufgabenteilung für die Finanzierung des Netzausbaus? Mittels welcher Instrumente kann die Finanzierung des Netzausbaus regulatorisch sichergestellt werden? Und dürfen private Marktteilnehmer zu einer Finanzierung gezwungen und so für die Erreichung sozialer und umweltpolitischer Regulierungsziele verantwortlich gemacht werden? Johannes Franke untersucht diese Fragen aus ökonomischer, verfassungsrechtlicher und regulierungsrechtlicher Perspektive.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Entwicklung der Familienunternehmen in den neuen Bundesländern

Die Entwicklung der Familienunternehmen in den neuen Bundesländern
30 Jahre nach dem Mauerfall gleicht sich die Unternehmenslandschaft im Osten zunehmend der Situation in den alten Bundesländern an. Laut der Studie vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung stieg der Anteil großer Familienunternehmen am Gesamtbestand der Familienunternehmen. Weiter ist zu beobachten, dass sich die Familienunternehmen in den neuen Bundesländern vermehrt in den Händen regional ansässiger Familien befinden.
Aktualisiert: 2019-12-17
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Industrielle Familienunternehmen in Ostdeutschland

Industrielle Familienunternehmen in Ostdeutschland
Die wirschaftshistorische Studie untersucht die Bedeutung der Familienunternehmen in Ostdeutschland. Die von den Historikern Dr. Rainer Karlsch (IfZ – Institut für Zeitgeschichte München-Berlin) und Dr. Michael Schäfer (TU Dresden) verfasste Studie zeigt auf, wie eine einst reiche Landschaft an starken Familienunternehmen durch Krieg, Besatzung und Sozialismus Schaden nahm, nach der Wende aber wieder zum Motor für Wachstum und Beschäftigung wurde. Vor der deutschen Teilung gehörten insbesondere Berlin, Sachsen, Thüringen und Anhalt zu den stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands.
Aktualisiert: 2019-12-17
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Die Treuhand – ein deutsches Drama

Die Treuhand – ein deutsches Drama von Graupner,  Michael, Jacobs,  Olaf, Judt,  Matthias, Schönherr,  Michael
»Treuhand« – der Begriff steht bis heute für viele Ostdeutsche synonym für Willkür, Wirtschaftsmacht und intransparente Deals. Ein schwer durchschaubares System, in dem sich die Mächtigen die Filetstücke der ostdeutschen Wirtschaft untereinander hin- und herschoben und keine Rücksicht auf Verluste nahmen. Dabei krempelte diese einst größte Staatsholding der Welt nicht nur die komplette Ost-Wirtschaft um, sie selbst war ebenfalls ein Instrument der jeweiligen politischen Umstände – und die änderten sich in dieser Zeit mehrfach. Einst als Idee des Runden Tischs geboren, legte dann die letzte DDR-Regierung fest: Um »das Volkseigentum zu wahren«, sollten die DDR-Betriebe privatisiert, saniert oder stillgelegt werden. Nach der deutschen Einheit passte sich die Behörde den Gesetzen des Marktes an – und fegte wie ein Orkan über die Wirtschaftslandschaft der ehemaligen DDR hinweg. Das Buch »Die Treuhand – ein deutsches Drama« spürt der Geschichte der polarisierenden Institution nach. Ausgehend von der wirtschaftlichen Situation 1989/90 werden zunächst die Startbedingungen, Chancen und Probleme der bevorstehenden wirtschaftlichen Transformation dargelegt, um dann anhand konkreter Fallbeispiele klarzumachen: Der Niedergang eines Unternehmens prägte überall im Osten ganze Regionen – und veränderte das Leben der Menschen nachhaltig. Durch die Vielfalt der Geschichten wird die facettenreiche Arbeit der Treuhandanstalt in ihrer ganzen Ambivalenz deutlich: Mal war sie Helfer, mal Bremsklotz und mal Totengräber.
Aktualisiert: 2019-11-18
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