Das Blöken der Wölfe

Das Blöken der Wölfe von Walther,  Joachim
Der Band enthält ausgewählte publizistische Arbeiten Joachim Walthers aus vier Jahrzehnten: Artikel für Zeitungen und Magazine, Vorträge, Radiosendungen, Rezensionen … Die Texte befassen sich vor allem mit der SED-Diktatur – vor 1989 in mehr oder weniger verhüllter, mitunter Fiktion vortäuschender Form, ab Herbst 1989 offen, offensiv und öffentlich. Sie sind damit engagierte, eingreifende Dokumente der sich ab 1989 rasant entwickelnden Zeitgeschichte, die historisch interessierten Lesern und nachwachsenden Generationen einen Blick auf diese Zeit vermitteln.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Strafjustiz im Spannungsfeld zwischen Informationsinteresse und Persönlichkeitsschutz

Strafjustiz im Spannungsfeld zwischen Informationsinteresse und Persönlichkeitsschutz von Aksöz,  Erkan
Die vorliegende, zum Teil interdisziplinär angelegte Arbeit widmet sich Überlegungen zur Verhinderung des Einflusses von medialen „Vorverurteilungen“ auf den Strafprozess. Der Autor erläutert zunächst, dass die in § 169 GVG geregelte Öffentlichkeit faktisch erheblich erweitert worden sei. Ferner konstatiert er eine Vorverlagerung der gerichtlichen Öffentlichkeit, die z.B. durch öffentliche Strafanzeigen ausgelöst werde. Gleichwohl sei eine gegenläufige Tendenz zu beobachten. Insbesondere dienten die Vorschriften der §§ 153, 153a StPO zunehmend als Mittel zur Öffentlichkeitsvermeidung. Sowohl die „Veröffentlichung“ als auch die „Verheimlichung“ von strafjustiziellen Informationen hält der Verfasser für Entwicklungen, auf die der Gesetzgeber und die Justiz nachhaltig reagieren sollten. Im zweiten Teil setzt sich der Verfasser kritisch mit der bisherigen Diskussion zur Gerichtsöffentlichkeit auseinander. Diese leide vor allem an der mangelnden Rezeption medienwissenschaftlicher Forschung. Sodann wird das „Spannungsfeld“ zwischen Justiz, Beschuldigtem und Öffentlichkeit erörtert. Nach der juristischen Behandlung der Thematik werden interdisziplinäre Aspekte in Ansatz gebracht, um die unterschiedlichen Zielsetzungen von Justiz und Medien zu verdeutlichen. Nach einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse zeigt der Verfasser mögliche Lösungsansätze auf. Genannt werden u.a. eine strengere Reglementierung der Medienkontakte von Staatsanwaltschaft und Verteidigung, Einschränkung von Videoaufnahmen sowie Vorgaben messbarer Grenzen für die Verdachtsberichterstattung durch das BVerfG. Zur Bekämpfung von sog. „Durchstechereien“ schlägt der Verfasser die Implementierung einer Compliance-Institution in der Strafjustiz und die Schaffung einer an § 130 OWiG angelehnten Regelung zur Sanktionierung von Verstößen vor. Abschließend wird die Frage diskutiert, ob vorverurteilende Berichterstattung zu einem Verfahrenshindernis führen könne.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Sascha, schenk‘ ein!

Sascha, schenk‘ ein! von Schulze,  Brigitte
Das Buch Es war ein Balancieren zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite das ­sichere und geborgene Leben in Deutschland, auf der anderen ­Seite die ­magische Anziehungskraft eines fremden Landes. Für die ­Journalistin und Buchautorin Brigitte Schulze wurde die Ukraine schließlich zu einer zweiten Heimat. Über fünfundzwanzig Jahre lebte und ­arbeitete sie hier. Kiew, Odessa, Charkiw, Lemberg, Dnipropetrowsk waren unter ­anderen ihre ­Stationen, an denen sie zum Teil abenteuerliches erlebt. Mutig hat sie alle ihr gestellten Herausforderungen angenommen und die beruflichen Projekte mit den Partnern aus Deutschland, der ­Ukraine und Ländern der Europäischen Union realisiert. Als der Krieg in der Ostukraine begann, wurde sie als Beobachterin der „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (OSZE) eingesetzt. Dann kamen die ersten Gedanken, ihre geliebte Ukraine zu ­verlassen. Was war passiert? Irgendetwas hatte das Fass zum Überlaufen ­gebracht. Während sie bei ihren ukrainischen Freunden Wärme und Hilfsbereitschaft fand, zermürbten sie zunehmend die gesellschaftlichen und bürokratischen Strukturen des Landes. Korruption und Missgunst hatten die Ideale eines gemeinsamen Wohlstands ­verdrängt. Zugleich sah sie die Menschen im Osten der Ukraine den Konflikten ausgeliefert. Der Wunsch, Frieden zu stiften, ließ sich nicht ­umsetzen…. Das Buch liest sich wie ein Roman. Doch es ist das wirkliche Leben der Brigitte Schulze.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Fotos für die Pressefreiheit 2020

Fotos für die Pressefreiheit 2020
"Fotos für die Pressefreiheit“ zeigt, wie besorgniserregend die Lage der Pressefreiheit in vielen Ländern der Welt ist. Im Fokus stehen die Staaten der Welt, in denen 2019 das Recht auf freie Information am stärksten behindert wurde, in denen Journalisten verfolgt, bedroht oder verhaftet wurden, in denen freie Meinungsäußerung das Leben kosten kann. Der Band vereint längere Fotostrecken mit eher essayistischem Charakter und Reportagen, Bilder von hoher Qualität und mitunter verstörender Wirkung und starken Texten, Berichten und Interviews. Die Reihe ist im Rahmen des Deutschen Fotobuchpreises in den Jahren 2015, 2016, 2018 und 2019 sowie im Jahr 2010 mit dem kress Award für den besten Relaunch ausgezeichnet worden.
Aktualisiert: 2019-12-10
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Victoria Report

Victoria Report von Stoll,  C. B.
Die junge Journalistin Mara Podolski kehrt mit einem brisanten Bericht über die Ernährungsindustrie aus Tansania zurück und will diesen unter dem Titel "Victoria-Report" in Deutschland veröffentlichen. Doch kaum hat sie ihre Reportage einem Verlagshaus angeboten, sieht sie sich mit ernsthaften Problemen konfrontiert: Lobbyisten der deutschen Regierung wie auch die Anwälte eines Dresdner Nahrungsmittelkonzerns versuchen die Veröffentlichung mit allen Mitteln zu verhindern. Mara Podolski wird eingeschüchtert und verfolgt. Beruflich verunsichert und finanziell ruiniert, ist sie schon bald auf einen Geldjob angewiesen. Sie wendet sich an ihren ehemaligen Arbeitgeber, der ihr das Verfassen eines Nachrufs überantwortet. Bei den Recherchen dazu stellt Podolski fest, dass der Autounfall der tödlich verunglückten Frau mit ihrem Bericht aus Tansania in Zusammenhang stehen könnte. Je hartnäckiger die Journalistin daran arbeitet, Einzelheiten einer manipulierten Wahrheit an den Tag zu fördern, desto skrupelloser stellen sich ihr die Widersacher in den Weg. Als Podolski begreift, dass ihr Sohn Clive als letztes Druckmittel gegen sie in einer Kinderklinik gefangen gehalten wird, geht sie aufs Ganze. Es kommt zu einem blutigen Kräftemessen zwischen einem übermächtigen Konzern, der seine Verfehlungen zu vertuschen sucht, und der jungen Frau, die plötzlich um ihr eigenes und um Clives Leben fürchten muss.
Aktualisiert: 2019-12-10
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Investigativer Journalismus in Österreich

Investigativer Journalismus in Österreich von Seywald,  Lauren Lucia
Ein Präsident, der sein Amt jahrelang missbraucht, um einen Krieg anzufachen. Eine Regierung, die Menschen sterben lässt und einen Unfall vortäuscht, um Geld von der Versicherung zu bekommen. Ein Konzern, der seine Fabrikarbeiter ausbeutet, um seinen Gewinn zu maximieren. Die Prota­gonisten dieser Fälle verbindet der Glaube daran, dass ihre Macht sie vor der Justiz schützen könnte. Fakt ist allerdings, dass in all diesen Fällen integre Journalist_innen die Missbräuche und Lügen aufdeckten. Lauren Seywald befasst sich mit den Entwicklungen und Einflussfaktoren des investigativen Journalismus in Österreich. Sie untersucht historische, politische und gesellschaftliche sowie rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen dieser Berichterstattungsform. Es wird das berufliche Selbstverständnis von investigativen Journalist_innen beleuchtet, wofür Medienmacher_innen und Wissenschaftler_innen aus der Branche interviewt wurden. Die Autorin zeigt zudem, warum derzeit von einer Hochblüte des investigativen Journalismus in Österreich gesprochen werden kann, und formuliert Zukunftslösungen für den investigativen Journalismus, die auch für die journalistische Berichterstattung im Allgemeinen gelten können.
Aktualisiert: 2019-12-16
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Investigativer Journalismus in Österreich

Investigativer Journalismus in Österreich von Seywald,  Lauren Lucia
Ein Präsident, der sein Amt jahrelang missbraucht, um einen Krieg anzufachen. Eine Regierung, die Menschen sterben lässt und einen Unfall vortäuscht, um Geld von der Versicherung zu bekommen. Ein Konzern, der seine Fabrikarbeiter ausbeutet, um seinen Gewinn zu maximieren. Die Prota­gonisten dieser Fälle verbindet der Glaube daran, dass ihre Macht sie vor der Justiz schützen könnte. Fakt ist allerdings, dass in all diesen Fällen integre Journalist_innen die Missbräuche und Lügen aufdeckten. Lauren Seywald befasst sich mit den Entwicklungen und Einflussfaktoren des investigativen Journalismus in Österreich. Sie untersucht historische, politische und gesellschaftliche sowie rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen dieser Berichterstattungsform. Es wird das berufliche Selbstverständnis von investigativen Journalist_innen beleuchtet, wofür Medienmacher_innen und Wissenschaftler_innen aus der Branche interviewt wurden. Die Autorin zeigt zudem, warum derzeit von einer Hochblüte des investigativen Journalismus in Österreich gesprochen werden kann, und formuliert Zukunftslösungen für den investigativen Journalismus, die auch für die journalistische Berichterstattung im Allgemeinen gelten können.
Aktualisiert: 2019-12-16
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»Ich lass mir den Mund nicht verbieten!«

»Ich lass mir den Mund nicht verbieten!« von Haller,  Michael, Hömberg,  Walter
Meinungs- und Pressefreiheit zählen zu den höchsten Gütern unserer Demokratie. Lange Zeit schien es utopisch, dass sie je zu Grundrechten werden könnten. Sie mussten erstritten und erkämpft werden. Immer wieder waren es herausragende Journalisten und engagierte Publizisten, die Missstände trotz Zensur und starker Widerstände klar benannten und so das demokratisch-rechtsstaatliche Bewusstsein stärkten. In 60 Schlüsselmomenten, Szenen und Porträts erzählt dieser Band die packende Geschichte der Wegbereiter unserer offenen Gesellschaft – Sternstunden des Journalismus vom 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Mit Beiträgen von Stefan Aust, Michael Sontheimer, Jan-Christoph Hauschild und vielen anderen. Mit Porträts von Daniel Defoe, C. F. D. Schubart, Johann Wirth, Heinrich Heine, Alexander Puschkin, Karl Marx, Louise Otto, Hedwig Dohm, Egon Erwin Kisch, Carl von Ossietzky, Joseph Roth, Marion Dönhoff, Rudolf Augstein, Günter Gaus und vielen anderen.
Aktualisiert: 2019-12-03
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Das ist bei uns nicht möglich

Das ist bei uns nicht möglich von Brandt,  Jan, Lewis,  Sinclair, Meisel,  Hans
„Sinclair Lewis ist wieder aktuell.“ Der Freitag. 1935 in den USA ein aufsehenerregender Bestseller, heute aufs Neue eine Sensation und aktuell wie selten zuvor: Sinclair Lewis’ Roman führt einen Antihelden vor, der mit seinen Hetzreden die Begeisterung unzufriedener Wähler entfacht. Durch seine Lügen und eine Rhetorik des Populismus und der Ressentiments wird er Präsident der Vereinigten Staaten. Das klingt vertraut? „Ein Populist im Weißen Haus? Literaturnobelpreisträger Sinclair Lewis hat es vor 80 Jahren durchgespielt.“ DIE ZEIT. Mit einem Nachwort von Jan Brandt. „Ein Meister des absoluten Realismus." Bob Dylan.
Aktualisiert: 2019-11-22
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Mehr Wahrheit wagen

Mehr Wahrheit wagen von Borchardt,  Alexandra
Die Medien sind in der Krise. Ihr ökonomisches Modell bröckelt, und immer mehr Menschen misstrauen ihnen. Den Schaden hat die Gesellschaft, denn wenn die unabhängigen Medien als Kontrollinstanz ausfallen, geraten nicht nur die freie Meinungsbildung, sondern die Demokratie selbst unter Druck. Alexandra Borchardt zeigt auf, wie die Digitalisierung die gesellschaftliche Kommunikation und den Journalismus verändert hat. Und sie erläutert, wie Menschen und Medien wieder zu Verbündeten werden können, die gemeinsam die Gesellschaft gestalten.
Aktualisiert: 2019-12-13
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