Der erste Brunnen

Der erste Brunnen von Dschabra,  Dschabra Ibrahim, Stock,  Kristina
In seinem autobiographischen Bericht beschreibt Dschabra Ibrahim Dschabra, einer der grossen Dichter und Romanciers der zeitgenössischen arabischen Literatur, seine Kindheit im Bethlehem der zwanziger Jahre. In diesem Schmelzpunkt dreier Weltreligionen, aber auch Ort des immerwährenden Konflikts zwischen Orient und Okzident, wuchs der Autor als Sohn armer arabischer, der christlichen Tradition stark verbundener Eltern auf. Eindrücklich und farbig schildert er seinen ersten Lebensabschnitt, der für ihn 'eine magische Anziehungskraft besitzt, die ewig rätselhaft bleiben wird'.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Im Schatten des Feigenbaums

Im Schatten des Feigenbaums von Bürgi,  Chudi, Farhat-Naser,  Sumaya, Herzig,  Willi
»Unser Land wird uns systematisch weggenommen«: Ihre politisch brisante Aussage über israelischen Landraub im palästinensischen Westjordanland belegt Sumaya Farhat-Naser in ihrem neuen Buch überzeugend und gibt damit Einblick in eine Realität der Verdrängung, die in Europa kaum wahrgenommen wird. Die palästinensische Erfolgsautorin (»Thymian und Steine«) beschreibt, wie aggressiv israelische Siedler die einheimische Bevölkerung drangsalieren, Weinberge, Olivenhaine und Felder zerstören, Ländereien und Wasserquellen rauben - alles unter dem Schutz der israelischen Armee. Wie ein roter Faden ziehen sich die Einschränkungen und Widrigkeiten des Alltags unter Militärbesatzung durch Farhat-Nasers Aufzeichnungen. Dem bitteren Befund zum Trotz lässt sie sich nicht entmutigen. In Schulen und Frauengruppen lehrt Sumaya Farhat-Naser mit großem Engagement gewaltfreie Kommunikation und den Umgang mit Konflikten, unermüdlich kämpft sie gegen Hoffnungslosigkeit und Resignation. Dabei freut sie sich selbst über jeden Fortschritt und macht auf positive gesellschaftliche Entwicklungen »von unten« aufmerksam. Enttäuscht äußert sie sich hingegen über die verbreitete Neigung hierzulande, berechtigte Kritik an Israel kleinzureden. Der Feigenbaum, der diesem Buch den Titel gegeben hat, sei »ein Zeichen für Frieden, Sicherheit und Lebensglück«, schreibt Sumaya Farhat-Naser. Hoffnungsvolle Gefühle durchdringen das Tagebuch dieser starken und couragierten Frau, obwohl es ein trauriges Kapitel der Entrechtung und Enteignung der Palästinenser in ihrer Heimat protokolliert.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Ostrakon. Die Scherbenhüterin

Ostrakon. Die Scherbenhüterin von Abresch,  Michaela
Ein farbenprächtiger Roman vor der Kulisse des alten Palästina Erez Ysrael, 55-73 n. Chr. Seit einhundert Jahren ist das Land Teil des römischen Imperiums. Doch die fremden Machthaber missachten die jüdischen Bräuche und erheben Steuern, die das Volk kaum aufbringen kann. In den Herzen der Aufständischen von Erez Ysrael lodert die Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit. Inmitten dieser von blutigen Unruhen geprägten Zeit lebt die junge Halbjüdin Daya, deren Mutter bei einem Brand ums Leben kam. Nur ihre Aufzeichnungen über ihre Zeit als enge Vertraute Jeschuas aus Nazeret blieben unversehrt, doch wurden sie heimlich versteckt. Daya – damals noch ein kleines Kind – verliert ihre Sprache und einen Großteil ihrer Erinnerungen. Um die wenigen, wiederkehrenden Bruchstücke nicht zu vergessen, notiert sie diese auf Tonscherben. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, begegnet Daya dem Freiheitskämpfer Mattaji, der für seine Vision von einem unabhängigen Volk bis zum Äußersten geht. Daya steht vor einer weitreichenden Entscheidung: Soll sie ihren Gefühlen für den faszinierenden jungen Mann nachgeben, oder weiter nach den Papyrusschriften ihrer Mutter suchen? Während sie Unterschlupf bei den Anhängern des getöteten Nazareners sucht, rüstet Mattaji mit den Rebellen zum finalen Kampf gegen die Römer auf der Wüstenfestung Mezada … Nach ihrem erfolgreichen Debüt "Das Mirakelbuch. Historische Erzählungen aus dem Westerwald" folgt nun der erste Roman der bekannten Westerwälder Autorin Michaela Abresch.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Vor Ort

Vor Ort von Renschler,  Regula, Tanner,  Jakob
Sie war die erste Frau in der Redaktion des Zürcher "Tages-Anzeigers", die erste Auslandredaktorin der Schweiz. Die Journalistin Regula Renschler war in der publizistischen Szene der Schweiz eine prägende Figur und als solche auch eine Vorreiterin für die Chancengleichheit der Frauen. Ihre Themen umfassten ein breites Spektrum: die neue Dritte Welt und den Postkolonialismus, den Rassismus in den USA und den Clash der Kulturen, die Diskriminierung von Frauen und Minderheiten, auch in der Schweiz und Europa. Sie war vor Ort, als Kennedy ermordet wurde, sie dokumentierte den Krieg in Biafra und war in Moçambique, Angola und Guinea-Bissau, als die portugiesischen Kolonien unabhängig wurden. Sie löste mit israelkritischen Kommentaren 1970 eine Polemik aus, unterzog in Peru schweizerische Entwicklungsprojekte einer kritischen Prüfung und recherchierte in Thailand zu Sextourismus und Frauenhandel. In Timbuktu sprach sie mit den Bibliothekaren der legendären Stadt und den Tuareg in der Wüste. Die Schwerpunkte ihrer Reportagen und Analysen lagen beim Alltag der Menschen, die nicht zu den Eliten gehören, und bei deren Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit. Ihnen wollte Regula Renschler eine Stimme geben. Davon zeugt eine Auswahl ihrer Texte in diesem Buch.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Checkpoint

Checkpoint von Bischara,  Asmi, Fähndrich,  Hartmut
Der Checkpoint spielt nicht nur dort eine Rolle, wo er steht. Er wirkt auch über seinen Standort hinaus. Er bestimmt das Leben der Menschen, ihr Handeln und ihr Denken. Dies beleuchtet Asmi Bischaras literarisches Erstlingswerk »Checkpoint« in knapp sechzig meist kürzeren Kapiteln, die zusammen ein umfassendes Mosaikbild ergeben. Darauf ist zu sehen, wie der »Checkpointstaat« (Israel) im »Checkpointland« (Gasastreifen und Westjordanland) ein unsystematisches System von Kontrollpunkten eingerichtet hat, mittels dessen die Besatzer die Besetzten besser überprüfen können. Das Checkpointsystem ist für beide Seiten allgegenwärtig: »Der Checkpoint ist in den Herzen der Menschen. Er ist in ihren Augen. Der Checkpoint verbindet und trennt sie.« Ob täglicher Arbeitsweg, ob Hochzeit oder Beerdigung, ob Taxisystem oder Medieninteresse, ob politische Debatte unter israelischen Linken oder resignative Haltung bei Palästinensern, alles ist durch die Existenz zahlloser Checkpoints determiniert. So wird durch die Trennung, die diese Kontrollpunkte zwischen den »Checkpointherren« und den »Checkpointpassanten« bewirken, beziehungsweise den Kontakten, die sie zulassen, das Verhältnis der beiden Völker, Israelis und Palästinenser, zueinander festgelegt. Eine schwere Hypothek.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Disteln im Weinberg

Disteln im Weinberg von Bürgi,  Chudi, Farhat-Naser,  Sumaya, Goldberger,  Ernest, Heule,  Martin, Renschler,  Regula
Sumaya Farhat-Naser lebt mit ihrem Mann Munîr in Birseit, mitten in der kargen Schönheit der palästinensischen Landschaft. Seit vielen Jahren setzt sie sich für eine friedliche Lösung des Konflikts im Nahen Osten ein. Die Autorin schildert ihren Alltag in einem Tagebuch. Sie erzählt von ihrer Familie, ihren Verwandten und deren Schicksalen und beschreibt ihre Friedensarbeit in Schulen und in Frauengruppen, die Auseinandersetzungen mit Israelis an den Checkpoints, aber auch den Wiederaufbau ihres Weinbergs und Feste mit Angehörigen und Freunden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Politische Bildung und soziale Deutungsmuster zum Nahostkonflikt

Politische Bildung und soziale Deutungsmuster zum Nahostkonflikt von Niehoff,  Mirko
Der Nahostkonflikt ist ein hochkomplexes und kontrovers diskutiertes sowie von Befindlichkeiten, Emotionen und Projektionen überprägtes politisches Problem. Als Gegenstand der politischen Bildung ist der Konflikt daher so bedeutsam wie herausfordernd. Im Rahmen dieses Buches werden der Praxis politischer Bildung in der Demokratie normativ-theoretische Grundlagenbegriffe sowie exemplarische Erkenntnisse über gängige problembezogene Deutungsmuster und Kontroversen an die Hand gegeben. Die Analyse und Beschreibung typischer problembezogen-handlungsrelevanter sozialer Deutungsmuster unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit türkischem oder palästinensischem Familienhintergrund nimmt dabei einen besonderen Raum ein. Schließlich bietet dieses Buch darauf abgestimmte Handlungsempfehlungen an.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die offene Tür

Die offene Tür von Gregory,  David, Müller,  Julian
Ist es Traum oder Wirklichkeit? Gerade hat „Mr. Right“ sie verlassen und Emma ist tief enttäuscht – von Jason, von der Liebe, von Gott … – da flattert ihr ein handbeschriebener Umschlag aus dem Briefkasten entgegen. Irgendwie seltsam und geheimnisvoll sieht er aus. Auf jeden Fall: edel und besonders … So beginnt sie – Emmas abenteuerliche Reise. Mit einer außergewöhnlichen Einladung: durch „die nächste offene Tür“ soll sie gehen. Emma nimmt diese Einladung an – und landet in einem Abenteuer: in einer anderen Zeit, in einer anderen Welt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Stein, Papier

Stein, Papier von Gardi,  Tomer, Lemke,  Markus
Am Anfang war ein Gerücht. Als Tomer Gardi erfährt, dass das neue Museum in seinem Kibbuz mit den Steinen eines 1948 zerstörten palästinensischen Dorfes errichtet worden sein soll, kann er es zunächst nicht glauben. Wie kann es sein, dass niemand davon weiß, niemand darüber spricht? Wer lebte dort in Hounin? Wo sind diese Menschen und ihre Nachfahren heute? Und wie konnte deren Schicksal so gründlich verdrängt werden? Tomer Gardi sucht Antworten. Er durchforstet die israelischen Archive, stellt die Menschen im Kibbuz zur Rede. Bewusst rennt er gegen die Mauern des kollektiven Schweigens und Vergessens an und hält seine Recherchen und Eindrücke fest. Entstanden ist eine ganz eigene Form der Annäherung an die Geschichte, ein Spiel mit den Grenzen zwischen Essay, Reportage und Prosa und ein eindrückliches Zeugnis von zivilem Ungehorsam. Das Museum des Kibbuz Dan im Norden Israels wurde aus den Steinen eines zerstörten palästinensischen Dorfes erbaut. Auf der Suche nach den Hintergründen stößt der Autor auf Verdrängung, Zensur und die Mechanismen konstruierter Geschichte.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Land der traurigen Orangen

Das Land der traurigen Orangen von Fähndrich,  Hartmut, Kanafani,  Ghassan
»Das Land der traurigen Orangen« lässt Leute zu Wort kommen, die die Kehrseite des zionistischen »Exodus« und den Einzug der Juden ins Gelobte Land erlebten. Auch der Autor ist einer von ihnen. Ghassan Kanafani war noch ein Kind, als die Familie 1948, während des ersten israelisch-arabischen Krieges, flüchtete und die Palästinenser sich über verschiedene Länder zerstreuten. Kanafani war kein Mann, der mit der Kalaschnikow für die Rechte seines Volkes eintrat. Seine Waffen waren seine Feder, sein Intellekt, seine Wortgewalt. Die thematischen Schwerpunkte der in diesem Band vereinigten Kurzgeschichten sind der Verlust des Landes, der vergebliche Widerstand dagegen, die Vertreibung, die Flucht und das Lagerleben der Palästinenser im Exil.
Aktualisiert: 2019-12-18
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