Helmsheim 769-2019. Dorf und dörfliches Leben im Wandel

Helmsheim 769-2019. Dorf und dörfliches Leben im Wandel von Adam,  Thomas
Im Juni 769 wird Helmsheim als fränkische Siedlung erstmals erwähnt: Schreibkundige Mönche des Klosters Lorsch beurkunden die fromme Stiftung eines Niederadeligen, der den Benediktinerbrüdern um des Seelenheils willen seine Güter „in villa Helmolvesheim“ überlässt. Damit tritt das kleine Dorf im Saalbachtal zwischen Bruchsal und Bretten ins Licht der Geschichte, dessen Schicksal und Entwicklung in diesem Buch entlang eines roten Fadens bis in die aktuelle Gegenwart weiterverfolgt wird. Immer steht die Darstellung von Wandel und Veränderung einer dörflichen Gemeinschaft im Mittelpunkt der Betrachtung. Berichtet wird von den Tagen der Ersterwähnung, von adeligem und bäuerlichem Leben im Mittelalter und von den folgenreichen konfessionellen Gegensätzen in der frühen Neuzeit. Das 19. Jahrhundert begann in Helmsheim wirtschaftlich schwierig, endete aber dank innovativer Bemühungen um genossenschaftliche Zusammenarbeit vielversprechend und gab dem Dorf spürbaren Aufwind. Zwei verlustreiche Weltkriege, eine Diktatur und der Neubeginn mit stark gewachsener, durch Heimatvertriebene deutlich vergrößerter Bevölkerung prägten die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Zeit nach 1950 ist durch einen nahezu vollständigen Wandel des bäuerlichen Dorfes zur Wohngemeinde als Stadtteil der Großen Kreisstadt Bruchsal bestimmt. Im jungen 21. Jahrhundert hat sich Helmsheim viel von seiner lokalen kulturellen Eigenständigkeit bewahrt. Zur 1250-Jahr-Feier erscheint als Gemeinschaftswerk zahlreicher Autorinnen und Autoren die vorliegende Ortschronik und spannt den weiten Bogen von der Vorgeschichte bis ins Jubiläumsjahr 2019.
Aktualisiert: 2019-10-16
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„Ich könnte gerade hinausweinen vor Schmerz“

„Ich könnte gerade hinausweinen vor Schmerz“ von Fach,  Stefan, Menig,  Georg
„Ich könnte gerade hinausweinen vor Schmerz und alles zusammenschlagen vor Wut darüber, weil es doch gar kein Ende nehmen will“, schrieb der Jäger Michael Hettiger am 28. Januar 1917 in einem Feldpostbrief an seine Eltern in Bütthard. Mit diesen Worten beschrieb er seine Trauer ob des Verlustes seines langjährigen Weggefährten Martin Bausewein. „Martin war der brävste Bursche in ganz Bütthard und ein guter Kamerad. So lange wir beieinander waren, haben wir alles miteinander geteilt.“ Martin Bausewein war derselbe Geburtsjahrgang wie Michael Hettiger, insoweit haben sie bereits gemeinsam die Schulbank gedrückt. Während des Ersten Weltkrieges gehörten sie beide dem Aschaffenburger 2. Jäger-Bataillon an. Beide sahen die Heimat nicht wieder, beide sind auf dem rumänischen Kriegsschauplatz gefallen. Martin Bauseweins junges Leben wurde am 5. Dezember 1916 bei Finta Mare durch Granatsplitter ausgelöscht. Michael Hettiger ist knapp ein Jahr später seiner schweren Verwundung aus dem Gefecht bei Tifestii-Priana vom 11. August 1917 am Folgetag im Lazarett erlegen. Die beiden jungen Büttharder durchlitten neben Millionen anderen Kriegsteilnehmern die Schrecken des Ersten Weltkrieges und kamen darin um. Die Kriegsjahre 1914–1918 und die unmittelbare Nachkriegszeit 1919–1920 sind aufgrund des Ablebens der Kriegsgeneration inzwischen aus der öffentlichen Erinnerung verschwunden – zum Teil wurden sie auch durch die Erfahrungen des noch grausameren Zweiten Weltkriegs überlagert. Umso wichtiger war es den Autoren, einen Teil der Geschehnisse des Ersten Weltkrieges – der auf Friedhöfen, anhand von Kriegerdenkmälern und in Familienalben, auch im Ochsenfurter Gau durchaus noch nachvollziehbar ist – mit all ihren Tragödien wieder ins Bewusstsein der heutigen Generation zu holen.
Aktualisiert: 2019-09-15
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Aus Lebusas Vergangenheit

Aus Lebusas Vergangenheit
Im Vergleich zu anderen Ortschaften des Schliebener Landes gehört Lebusa zu den etwas größeren Dörfern. 1346 wird der Ort zum ersten Mal schriftlich in den Meißner Bistumsmatrikeln erwähnt. Heute ist er vor allem für sein Schloss mit dem dazugehörigen Park, die unter Denkmalschutz stehende Bockwindmühle sowie für die Pöppelmann-Kirche mit ihrer Silbermann-Orgel weithin bekannt. Und noch ein Lebusaer Original gibt es: Hans‑Dieter Lehmann, Chronist des Schliebener Landes und Kenner der Ortsgeschichte. Gemeinsam mit dem Freundeskreis Zliuuini berichtet er anlässlich seines 80. Geburtstages aus der Geschichte seines Heimatortes, dem er so kleines Denkmal setzt.
Aktualisiert: 2019-10-02
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