Holocaust Education in der heterogenen Gesellschaft

Holocaust Education in der heterogenen Gesellschaft von Brüning,  Christina Isabel
Dem erinnerungskulturellen Umgang mit dem Holocaust steht ein tiefgehender Wandel bevor: Wenn die letzten Überlebenden in den nächsten Jahren sterben, geht die Erinnerung vom kommunikativen in das kulturelle Gedächtnis über. Zugleich wird die sich erinnernde Gesellschaft immer heterogener und die Schüler_innen gehören inzwischen vollständig zur Generation der digital natives. Online-Archive mit videografierten Interviews bieten angesichts dieser Entwicklungen scheinbar eine Zukunftsperspektive für den Unterricht. Die didaktischen Herausforderungen, die der Einsatz von videografierten Zeitzeug_inneninterviews aufwirft, sind dabei vielfältig. Die vorliegende Studie ist die erste im Bereich der historisch-politischen Bildung, die empirisch abgesicherte Befunde zu den relevanten Fragen liefert: Kann die in der Theoriebildung zu digitalisierten Zeugnissen behauptete ‚Begegnung‘ mit den Überlebenden auf dem Bildschirm tatsächlich festgestellt werden? Sind die in der Theorie benannten ‚Immersionseffekte‘ der Interviews für die unterrichtliche Praxis nutzbar zu machen? Welche ‚eigen-sinnigen Sinnbildungen‘ nehmen Lernende in der Arbeit mit den lebensgeschichtlichen Narrativen vor? Wo verlaufen die Grenzen des Mediums gerade auch im Blick auf leistungsschwächere Schüler_innen an Sekundarschulen? Wie müsste Unterricht in der Zukunft anders gedacht und gestaltet werden, um eine inklusivere Holocaust Education ohne (rassistische) Ausgrenzungen zu ermöglichen?
Aktualisiert: 2019-12-18
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Es gilt das gesprochene Wort

Es gilt das gesprochene Wort von Andresen,  Knud, Apel,  Linde, Heinsohn,  Kirsten
ktuelle Projekte der Oral History zur deutschen Zeitgeschichte und Überlegungen zur Weiterentwicklung der Methode. Aus dem Inhalt: Andrea Althaus: Vom Glück in der Schweiz. Erfolgs- und Aufstiegserzählungen in Migrationsbiografien Janine Schemmer: Keine Arbeiter zweiter Klasse mehr. Ehemalige Hamburger Hafenarbeiter erzählen Knud Andresen: Erzählungen zwischen Niedergang und Innovation. Gewerkschafter über Krisen in der Arbeitswelt Lu Seegers: Fernsehbilder und innere Bilder. Überlegungen zum Zusammenhang von Geschichtsfernsehen und biografischer Sinnstiftung Linde Apel: Gefühle in Bewegung. Über die Jugend sprechen Judith Keilbach: Das Gedächtnis der Nation. Eine Online-Plattform, die Fernsehen ist Annette Leo: Oral History in der DDR. Eine sehr persönliche Rückschau Ines Langelüddecke: Die Stasi und ihr Ort in Erzählungen über die DDR Axel Schildt: Die Anfänge der Oral History und der Geschichtswettbewerb des deutschen Bundespräsidenten Julia Obertreis: Sprechen über das Leben im Sozialismus - vom Recht auf Glück und auf Scham Malte Thießen: Geschichte und Psychoanalyse revisited. Praxis und Potenziale interdisziplinärer Forschungen für die Oral History
Aktualisiert: 2019-12-18
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Deutsche im Zweiten Weltkrieg

Deutsche im Zweiten Weltkrieg von Pechel,  Peter, Schmidt,  Helmut, Showalter,  Dennis, Steinhoff,  Johannes
Über zwei Jahre lang haben Johannes Steinhoff und Peter Pechel 161 bekannte und unbekannte Zeitzeugen aus allen gesellschaftlichen Schichten und politischen Lagern über ihre Erlebnisse im Dritten Reich, im Zweiten Weltkrieg befragt. Die besondere Faszination des Buches liegt in der Unmittelbarkeit der mündlichen Schilderung. Die Menschen, die hier erzählen, stehen stellvertretend für Tausende anderer Menschen, die im Krieg Ähnliches erlebt haben. Als Offiziere oder einfache Soldaten, als Widerstandskämpfer, politisch oder rassisch Verfolgte haben diese Zeitzeugen die Siege, Niederlagen und vielfach auch die Verbrechen des Dritten Reiches miterlebt, und sie haben – als Schüler, Hausfrauen oder Krankenschwestern – den Alltag erlebt, in dem schließlich der Wahnsinn zur Norm wurde. Die Tonbandprotokolle der Zeitzeugen sind in thematisch gegliederte Kapitel zusammengefasst, die von Johannes Steinhoff, Peter Pechel und dem amerikanischen Historiker Dennis Showalter eingeleitet werden. Basierend auf den Zeugenaussagen werden in diesen historischen Einleitungen kritische Akzente gesetzt – zum Beispiel im Hinblick auf das Verhalten der führenden Militärs und des deutschen Bürgertums sowie auf die Bomberoffensive der Alliierten –‚ die den dokumentarischen Charakter unterstreichen. Johannes Steinhoff (* 15. September 1913 in Bottendorf, Landkreis Querfurt. † 21. Februar 1994 in Wachtberg-Pech) studierte an der Universität in Jena. Er war Offizier der Wehrmacht und der Bundeswehr, zuletzt im Dienstgrad eines Generals der Bundesluftwaffe. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Jagdflieger, u.a. war er Kommodore des Jagdgeschwaders 77. Kurz vor Kriegsende verunglückte er schwer bei einem Absturz mit dem ersten Düsen-Jagdflugzeug. Von 1966 bis 1970 war er Inspekteur der Luftwaffe und von 1971 bis 1974 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses. Nach seiner Pensionierung 1974 war er in Industrie und Publizistik tätig. Peter Eberhard Pechel (* 21. April 1920 in Berlin; † 30. Januar 1997 ebenda) war Journalist und Moderator. Er war u.a. Ordonnanzoffizier im Oberkommando des Heeres. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er Volkswirtschaftslehre. Nachdem er zunächst als freier Journalist tätig war wurde er 1950 Mitarbeiter des Südwestfunks, 1954 bis 1959 war er für den SFB, den SF, Radio Bremen und den Ullstein Verlag als Auslandskorrespondent in London tätig. Von 1960 bis 1966 war er ARD-Korrespondent (Bayerischer Rundfunk, SFB, Hessischer Rundfunk, Radio Bremen) in Washington, D.C. 1966 wurde er Chefredakteur beim SFB . Er war Moderator des Fernsehmagazins "Kontraste" und der Fernseh-Pressekonferenz. Ab 1981 war er wieder als freier Journalist tätig. Ab 1963 war er Mitherausgeber der Deutschen Rundschau; sie wurde 1964 eingestellt. Pechel war außerdem u.a. stellvertretender Vorsitzender der Atlantik-Brücke und Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband. Von 1981 bis 1994 war er stellvertretender Vorsitzender von Care Deutschland. Dennis Edwin Showalter (* 1942 in Delona, Minnesota) ist Militärhistoriker. 1969 wurde er Assistant Professor am Colorado College. 1997/98 war er Distinguished Visiting Professor und 2001/02 Mc Dermott Chair an der United States Military Academy in West Point, New York. 2005 hielt er die Harmon Memorial Lectures in Military History an der United States Air Force Academy und 2007 die Perspectives in Military History Lecture Series am United States Army War College. Von 1997 bis 2001 war er Präsident der Society for Military History. Er war Gründungsherausgeber der Zeitschrift War in History, ist Schriftleiter der Oxford Bibliographies in Military History und Serienherausgeber der Modern War Studies (University of Kansas Press) und der Brassey’s Military Profiles. Außerdem berät er die Encyclopedia Britannica und die Zeitschrift Military History Quarterly. Sein Forschungsschwerpunkt ist die deutsche Militärgeschichte.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Frauen von Widerstandskämpfern

Frauen von Widerstandskämpfern von Anzengruber,  Margarethe
Das E-Book ist auf www.newacademicpress.at erhältlich.Den Kern des Buches bilden Interviews, die mit Ehefrauen von Widerstandskämpfern geführt wurden. Ihre Lebensgeschichte, ihre Erfahrungen und Erinnerungen haben in der Geschichtsschreibung bisher keinen Platz gefunden, diese Lücke galt es zu füllen. Es war nicht leicht, noch Frauen zu finden, die mit Widerstandskämpfern verheiratet sind bzw. waren, und noch schwieriger, ihr Einverständnis zu erlangen, in einem Interview von ihrem Leben zu erzählen. Die Verweigerung war nur zum Teil ihrem hohen Alter zuzuschreiben. Vielmehr war es ihre Überzeugung, dass sie nichts Erzählenswertes zu berichten hätten, war doch bisher nur das Wirken und Leben ihrer Männer für andere interessantgewesen.Alle Frauen kommen aus einfachen Verhältnissen, sie haben in ihren Familien und in ihrer Umgebung erfahren, was politischer Widerstand gegen ein totalitäres Regime bedeutet, und sie haben ihre antifaschistische Haltung ihr ganzes Leben lang beibehalten. Das Ehe-und Familienleben entsprach im Großen und Ganzen den allgemeinen Vorstellungen und Normen einer guten, funktionierenden Ehe. Woran lag und liegt also das Besondere dieser Verbindungen? Die Männer, die Gefängnis und Konzentrationslager überlebt haben, mussten mit ihren – meist uneingestandenen – Traumatisierungen im Leben zurechtkommen. Dies erforderte von den Frauen Fähigkeiten wie Verständnis, Nachsicht und Ertragen von schmerzlichen Erfahrungen, die über das normale Maß hinausgingen. Die meisten Männer wurden nach ihrer Befreiung zur Verwirklichung ihrer politischen Ziele, für die sie gelitten hatten, mit großem Engagement in Organisationen der kommunistischen und sozialdemokratischen Partei aktiv. Die Familie nahm nur allzu oft eine untergeordnete Stellung ein, ein Umstand, der für die Frauen nicht nur physische, sondern vor allem psychische Belastungen und Anforderungen nach sich zog.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Zugänge zur deutschen Zeitgeschichte (1945-1970)

Zugänge zur deutschen Zeitgeschichte (1945-1970) von Hanke,  Barbara
Dieser Band über deutsche Zeitgeschichte zwischen 1945 und 1970 richtet sich an Studierende, Referendarinnen und Referendare sowie an Lehrerinnen und Lehrer in den ersten Berufsjahren. Er umfasst alle Aspekte, die für Berufsanfänger bei der Planung von Geschichtsunterricht zum Thema relevant sind: Der aktuelle fachwissenschaftliche Kenntnisstand wird ebenso dargestellt wie die gesellschaftliche Relevanz des Themas. Daraus werden geschichtsdidaktische Vermittlungsvorschläge bis zu konkreten Unterrichtsstunden entwickelt. Der Band geht damit das zentrale Problem vieler Praktikanten, Referendare und Berufseinsteiger an, die oft nicht wissen, wie sie auf der Basis ihres spezialisierten Inselwissens die allgemeineren Inhalte der Lehrpläne in Themen für den Unterricht verwandeln sollen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Durchgangszimmer Prenzlauer Berg

Durchgangszimmer Prenzlauer Berg von Conrad,  Robert, Felsmann,  Barbara, Gröschner,  Anett, Metselaar Berthold,  Barbara
Prenzlauer Berg ist binnen zweier Jahrzehnte zu einer banalen Residenz von Besserverdienenden geworden. Die längste Zeit aber war er ein verrotteter, rauer, urbaner Arbeiterkiez. Von den 1960er bis zu den 1980er Jahren siedelten sich hier zudem viele Künstler, Studenten, Intellektuelle, Punks und andere nicht eben stromlinienförmige Existenzen an. Zwischen ihnen entstand eine intensive geistige Infrastruktur mit großer Ausstrahlung in die gesamte DDR und über deren Grenzen hinaus. Barbara Felsmann und Annett Gröschner wollten schon früh wissen, welche biographischen, sozialen und politischen Umstände es waren, aus denen sich schließlich der Mythos vom 'Künstlerviertel Prenzlberg' speiste. Deshalb haben sie von 1997 bis 1999 zahlreiche Gespräche mit Protagonisten oder auch kenntnisreichen Randfiguren geführt. In den daraus kondensierten Texten geben die Gesprächspartner die Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit des Gewesenen ganz unprätentiös wieder, wie sie es erlebt haben. So wurde dieses lange vergriffene, nach dreizehn Jahren endlich neu aufgelegte und um zwei Fotoessays von Barbara Metselaar Berthold und Robert Conrad ergänzte Buch zu einem bedeutenden Oral-History-Dokument der ostdeutschen und Berliner Geschichte. Über Wohnungen, Kneipen, Arbeit, Träume, Ausreise, Kunst und Politik berichten Mario Achsnick, Tina Bara, Peter Brasch, Elke Erb, Lothar Feix, Jörg Foth, Klaus Gendreizig, Sergej Gladkich, Gerhard Hillich, Bernd Holtfreter, Burkhard Kleinert, Ruth Kothe, Wolfgang Krause, Günter Lindner, Wilfriede Maaß, Grischa Meyer, Bert Papenfuß, Richard Pietraß, Ulrike Poppe, Petra Schramm, Franka Silberstein, Brigitte Struzyk, Heiner Sylvester, Peter Wawerzinek, Ulrich Wüst sowie die Herausgeberinnen selbst.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Syrien zwischen Schatten und Licht

Syrien zwischen Schatten und Licht von Leukefeld,  Karin
Der heutige Nahe Osten ist das Ergebnis eines britisch-französischen Macht-kampfes, der mit dem Geheimabkommen der Diplomaten François Georges-Picot (Frankreich) und Mark Sykes (Groß-britannien) während des Ersten Weltkrieges 1916 begann. Sykes und Georges-Picot zogen »Linien im Sand« von der Hafenstadt Acre bis zur Ölstadt Kirkuk, um ihre Interessen gegeneinander abzustecken. Die so entstandenen neuen Nationalstaaten – Irak, Jordanien, Syrien – sollten im Auftrag des Völkerbundes von den beiden Kolonialmächten der damaligen Zeit unter einem Mandat zur Unabhängigkeit geführt werden. Vom Scheitern dieses Auftrags berichtet das Buch. Es beschreibt wiederholte Aufstände und Versuche der Syrer, ihre Unabhängigkeit zu erreichen, und die immer neuen Bestrebungen regionaler und internationaler Akteure, die Entwicklung Syriens nach eigenen Interessen zu formen. Neben einer umfangreichen Chronologie und Darstellung historischer Ereignisse der letzten hundert Jahre kommen vor allem Syrerinnen und Syrer selber zu Wort. Die von der Autorin in jahrelangen Recherchen zusammen-getragenen Zeitzeugenberichte über Leben, Hoffnungen und Scheitern in Syrien zwischen 1916 und 2016 ermög-lichen den Leserinnen und Lesern über-raschende und berührende Einblicke in ein Land, das erneut zu zerbrechen droht.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Ein aufgeschobenes Leben

Ein aufgeschobenes Leben von Hartz,  Cornelius, Kraus,  Dita
Dita Kraus überlebte mehrere Konzentrationslager und baute sich in Israel ein neues Leben auf. Dita Kraus, geboren 1929 in Prag, wächst als einziges Kind einer jüdischen Familie auf. Ihre unbeschwerte Kindheit schildert sie mit Witz und Wehmut. 1942 wird sie mit ihren Eltern zunächst nach Theresienstadt, dann nach Auschwitz deportiert, wo ihr Vater stirbt. Schließlich gelangt sie mit ihrer Mutter über Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme in das KZ Bergen-Belsen, wo beide am 15. April 1945 befreit werden. Kurz danach stirbt die Mutter. Dita kehrt allein nach Prag zurück. 1949 entschließt sie sich, mit ihrer jungen Familie nach Israel zu emigrieren. Anschaulich und detailliert beschreibt sie, wie sie sich - wie viele andere Holocaust-Überlebende in Israel auch - unter schwierigsten Bedingungen eine neue Existenz aufbauen. Sie bleibt von Schicksalsschlägen nicht verschont und muss den Tod von zwei ihrer drei Kinder erleben. Gleichwohl schafft sie es, sich ihren Lebensmut zu bewahren. Seit Anfang der 1990er Jahre berichtet sie als Zeitzeugin über ihre bewegte Lebensgeschichte. In ihren Memoiren erinnert sie sich an die Menschen und die Stationen ihres Lebens und schaut zurück auf neunzig Jahre gelebte jüdische Geschichte.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Alter Adel – neues Land?

Alter Adel – neues Land? von Langelüddecke,  Ines
Wiedervereinigung auf lokaler Ebene: Zurückgekehrte Adelsfamilien treffen auf eine sozialistisch geprägte Dorfbevölkerung. Selten trafen im deutsch-deutschen Vereinigungsprozess Ost- und Westdeutsche so unmittelbar aufeinander wie in den brandenburgischen Gutsdörfern. Hier mussten nach 1990 zurückgekehrte Adelsfamilien ein Auskommen mit der sozialistisch geprägten Dorfbevölkerung finden, von der sie seit der Enteignung 1945 40 Jahre lang getrennt waren. Im früheren Gutsdorf wurden wie unter einem Brennglas spezifische Probleme und Dynamiken sichtbar, die seit 1990 überall im Osten Deutschlands auftraten. Ines Langelüddecke untersucht mit den jeweiligen Prägungen und Geschichtsbildern von Adligen und Dorfbewohnern die mentalen Voraussetzungen und historischen Tiefenschichten dieser lokalen Wiedervereinigung. Erstmals untersucht eine Studie zeithistorischer Perspektive den Umbau des ländlichen Raumes in Ostdeutschland mit seinen kleinräumigen, dörflichen Milieus nach 1990. Darüber hinaus leistet die Autorin einen Beitrag zum Verständnis der Konfliktlagen in der Gegenwart, welche nach fast dreißig Jahren immer noch Unterschiede und Gegensätze zwischen Ost und West kennt.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Alter Adel – neues Land?

Alter Adel – neues Land? von Langelüddecke,  Ines
Wiedervereinigung auf lokaler Ebene: Zurückgekehrte Adelsfamilien treffen auf eine sozialistisch geprägte Dorfbevölkerung. Selten trafen im deutsch-deutschen Vereinigungsprozess Ost- und Westdeutsche so unmittelbar aufeinander wie in den brandenburgischen Gutsdörfern. Hier mussten nach 1990 zurückgekehrte Adelsfamilien ein Auskommen mit der sozialistisch geprägten Dorfbevölkerung finden, von der sie seit der Enteignung 1945 40 Jahre lang getrennt waren. Im früheren Gutsdorf wurden wie unter einem Brennglas spezifische Probleme und Dynamiken sichtbar, die seit 1990 überall im Osten Deutschlands auftraten. Ines Langelüddecke untersucht mit den jeweiligen Prägungen und Geschichtsbildern von Adligen und Dorfbewohnern die mentalen Voraussetzungen und historischen Tiefenschichten dieser lokalen Wiedervereinigung. Erstmals untersucht eine Studie zeithistorischer Perspektive den Umbau des ländlichen Raumes in Ostdeutschland mit seinen kleinräumigen, dörflichen Milieus nach 1990. Darüber hinaus leistet die Autorin einen Beitrag zum Verständnis der Konfliktlagen in der Gegenwart, welche nach fast dreißig Jahren immer noch Unterschiede und Gegensätze zwischen Ost und West kennt.
Aktualisiert: 2019-12-13
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