Humanistische Ökonomien des Wissens

Humanistische Ökonomien des Wissens von Frömmer,  Judith, Otto,  André
Wenn von ‚humanistischen Bildungsidealen‘ die Rede ist, ist damit häufig die Vorstellung von Bildung als Selbstzweck oder als Wert an sich verbunden. Selbst wenn angesichts aktueller Bildungs- und Studiengangreformen immer häufiger die Ökonomisierung von Bildung und Wissen debattiert wird, impliziert dies in der Regel, dass Bildung und Ökonomie idealerweise getrennt, die Bildung den Gesetzen des Warentausches und Marktes entzogen sein sollte. Die Frage nach dem Wert des Wissens charakterisiert indes das humanistische Projekt bereits in seinen Anfängen in der frühen Neuzeit. Es sind die Humanisten, die Wissen zum Gegenstand und Medium der Autorisierung und Professionalisierung machen; für sie gilt es daher, seinen Wert 'an sich' zu profilieren, während dieser Wert zugleich in Abhängigkeit von seinen pragmatischen Kontexten begriffen wird. Die Ökonomien des Symbolischen werden daher auch über die materielle Sphäre des Warentausches hinaus zum Problem, das nicht nur Fragen des Erwerbs und der 'Vermarktung' humanistischen Wissens, sondern auch textuelle Praktiken der An-, Ent- und Umeignung antiker Traditionen betrifft. Die in den Beiträgen dieses Bandes dargestellten Austauschprozesse zwischen Wissen, Macht und Ökonomie kennzeichnen symbolische und kulturelle Prozesse weit über die frühe Neuzeit hinaus. Inhalt: Judith Frömmer: Die Bildung des Subjekts. Wert und Disposition humanistischen Wissens in Montaignes Essais Andreas Mahler: Die Profession des Humanisten. Zum 'Stellen-Wert' von Bildung im frühneuzeitlichen England Anne Enderwitz: Humanistische Bildung und ökonomisches Kalkül in Middletons "A Chaste Maid in Cheapside" Christina Schaefer: Vom 'anderen' Wert ökonomischen Wissens in der italienischen Renaissance. Leon Battista Alberti und die "Libri della famiglia" Christoph Oliver Mayer: Die Pléiade zwischen Poesie, Macht und Ökonomie Lars Schneider: Über den Wert des Buches bei François Rabelais Wolfram Keller: Eingebildetes Wissen. Imaginationstheorie, Haushalt und Kommerz in spätmittelalterlichen britischen Traumvisionen André Otto: Der Wert der Verknappung: Aphoristik und die Ökonomie der Wissensperformanz in Graciáns "Oráculo Manual" Robert Folger: Der episch-koloniale Fetisch. Luís Camõesʼ "Os Lusíadas"
Aktualisiert: 2019-12-18
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Sicher leben in Stadt und Land

Sicher leben in Stadt und Land von Marks,  Erich, Steffen,  Wiebke
Der 17. Deutsche Präventionstag fand am 16. und 17. April 2012 unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer im Internationalen Congress Center in München statt. Den fast 3.700 Teilnehmenden und Gästen, darunter 199 internationale Teilnehmende aus 37 Staaten, wurden nicht nur 49 Vorträge zum Schwerpunktthema und weiteren Präventionsthemen sowie 14 Vorträge im 6. Internationalen Forum, 54 Kurzvorträge (Projektspots) und eine Sonderveranstaltung „Sicher im Öffentlichen Personen- und Nahverkehr“ geboten, sondern auch die kongressbegleitende Ausstellung mit Infoständen, Infomobilen und Sonderausstellungen mit über 200 beteiligten Organisationen und Institutionen. Darüberhinaus wurden wieder die DPT-Schüleruniversität angeboten, das DPT-Bühnenprogramm und das Filmforum.Dieser Dokumentationsband enthält zum einen die Schriftfassungen der Vorträge zum Schwerpunktthema des 17. Deutschen Präventionstages „Sicher leben in Stadt und Land“. Zum andern gibt die Dokumentation einen Überblick über den gesamten Kongress und enthält das Kongressgutachten sowie die ausführliche Kongressevaluation.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Tour de Sex

Tour de Sex von Bedford,  Anett, Centmy,  Kainas, Cohen,  Lisa, Cramer,  James, Dominka,  Kassandra, Drubel,  Jan, Meyer,  Nico, Morel,  Valerie, Parchee,  Robbie, Pond,  Mark, Schulz,  Karsten, Sidge,  Jenny, Sturm,  Nina, Vandenberg,  Dave, Wood,  Simon
Gehen Sie In diesen 25 Storys auf lustvolle Entdeckungsreise und lassen Sie sich von Sex-Abenteuern, die SIE oder ER an ungewöhnlichen Orten erleben, stimulieren! Ob im gefüllten Zug, im engen Flugzeug, auf hoher See und vielem mehr - sie haben keine Schamgrenzen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Fälscher

Der Fälscher von Augustin,  Hans
Der Fälscher ist ein aktuelles Buch: Die Mischung aus Gier, Beziehungsseilschaften bis in höchste Regierungsämter und klandestine Geschäfte, üben eine ungeheure Faszination aus. Das beweisen die Befragungen der Zeugen im Korruptions-Untersuchungsausschuss der Republik Österreich. So sie sich einer Aussage nicht entschlagen. Die Öffentlichkeit steht zum Teil fassungslos, entrüstet, lethargisch diesen "Enthüllungen" einer ungeheuren Chuzpe gegenüber. Die Dramaturgie des Verfalls, der Pathologie der Bereicherung, setzt sich in Szene. Die Aasgeier, wie sie Jean Ziegler beschreibt, sind dreist, rücksichtslos und verfügen über eine Verlogenheit, die ihresgleichen sucht. Aber das sind nicht die Themen, die Augustin interessieren. Mutmaßungen, Verdächtigungen, juristische Stunts und Verfolgungsrennen, Rostflecken und Dellen am Image, sind die Ingredienzien für seine Geschichten, die fesseln und den Leser nicht mehr loslassen. Nach drei Jahren liegt Augustin mit seinen Geschichten wiederum ganz oben auf dem Stapel der zu lesenden Bücher. Als literarischer Augenzeuge, beschreibt er Situationen des menschlichen Lebens und seine abgründigen Nuancen und hinterlässt den prickelnden Nachgeschmack der Selbstbetroffenheit.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Medien wirken

Medien wirken von Baumann-Gibbon,  Oliver, Claus,  Robert, Gabler,  Jonas, Krueger,  Thomas, Meyer,  Erik, Niesyto,  Horst, Schönwetter,  Stefan, Schuster,  Maria, Thimm,  Caja, Vowe,  Gerhard
Was passiert mit Kindern und Jugendlichen, die in diesen Zeiten erwachsen werden? Wenn man kaum mehr weiß, wo man hinschauen soll, weil es überall auf der Welt brennt: Griechenland, Ukraine, der Nahe Osten, globale Flüchtlingsströme, die Anschläge von Paris und überall auf der Welt? Man könnte Pessimist werden oder Weltverneiner, Eskapist, Einzelgänger – oder Schlimmeres. Stattdessen geschieht etwas Verblüffendes: Die 12- bis 25-Jährigen sind optimistischer, idealistischer und sogar politischer als die Generationen davor, zumindest wenn man der aktuellen Shell Jugendstudie Glauben schenkt, die im Oktober 2015 erschienen ist. 62 % der jungen Menschen seien sich sicher, dass sie eine gute Zukunft haben werden, 52 % sind optimistisch im Hinblick auf die Entwicklung unserer Gesellschaft, so die Studie. Zudem haben junge Menschen weniger Sorgen vor Krankheit, schlechter Wirtschaftslage und Arbeitsplatzverlust. Dass sie sich selbst gut entwickeln werden, davon waren auch die Jahrgänge davor überzeugt, dass es dem Land gut gehen wird, ist neu. Wie konnte es zu diesen Entwicklungen inmitten immerwährender Krisen kommen? Wie soll man da Optimist werden, politisch interessiert sein, gesamtgesellschaftliches Engagement entwickeln? Die anpackende Zuversicht der Jugendlichen, allesamt Digital Natives und gut vernetzt, macht Hoffnung. 46 % der befragten Jugendlichen gaben an, politisch interessiert zu sein. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass gerade junge Menschen ehrenamtlich engagiert sind; 72 % der befragten Jugendlichen sind oft oder gelegentlich für andere aktiv. Hauptinformationsquelle und, so die Shell Studie, „Leitmedium“ der Jugendlichen für politische Themen ist zu allererst das Internet. Dabei ist das Netz einerseits Informationsmedium, aber gleichzeitig auch Ort und Werkzeug des Engagements und bietet damit neue Potentiale für die Teilhabe junger Menschen. Dieses Heft beschäftigt sich mit der umfassenden Mediatisierung der Gesellschaft, die mit einem durch die Netzkommunikation verursachten kategorialen Wandel von Öffentlichkeit und Privatheit einhergeht. Dabei wandeln sich digitale Diskurse und digitale Öffentlichkeit(en) nachhaltig. Gleichzeitig entsteht durch den andauernden Strukturwandel politischer Kommunikation eine moderne politische Kommunikationselite, die sich spezifische Möglichkeiten von Partizipation und Teilhabe erschließt und Avantgarde einer zukünftigen Beteiligungsdemokratie sein kann, in der kollektive Entscheidungen unter der weitgehenden Teilhabe aller Bürger/-innen diskutiert werden. Auch mit dem Wandel digitaler Medien und deren Rezipienten, den medienpädagogischen Voraussetzungen für einen gefahrlosen und nachhaltigen Umgang mit dem Web 2.0 sowie den Möglichkeiten digitalen Engagements befasst sich dieses Heft intensiv.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Option Menschlichkeit

Option Menschlichkeit von Roth,  Andrea
Evangelische Theologie kann Impulse für wirtschaftliches Handeln geben. Andrea Roth zeigt dies eindrucksvoll am Beispiel prekärer Ausbildungsbedingungen in der Hotel- und Gastronomiebranche. Sie entwickelt wirtschaftsethische Handlungsperspektiven, die verdeutlichen: »Menschlichkeit« ist eine Option, die sich gut mit ökonomischer Rationalität vereinbaren lässt. Den Rahmen bildet dabei der Ansatz der »Öffentlichen Theologie«, dessen Anliegen es ist, christliche Perspektiven so in die aktuelle Weltwirklichkeit einzubringen, dass sie zur Förderung des Gemeinwohls beitragen. Am gewählten Beispiel führt dies insbesondere zur Anregung von Bildungsprozessen, die Menschen dazu befähigen, ökonomische Problemstellungen aus theologisch-ethischer Perspektive zu analysieren und zu beurteilen. [Humanity as an Option. Business Ethical Perspectives in the Context of Public Theology and Religious Education] Evangelical theology can indeed provide incentives for economic action. Andrea Roth illustrates this impressively using the example of questionable training conditions in the hotel and catering industries. She opens up economic-ethical perspectives demonstrating that it is possible for humanity to be made compatible with economic rationality. The framework for this conviction is provided by a »public theology« approach which is concerned with importing Christian perspectives into current global reality in such a way as to contribute to the promotion of common welfare. On the basis of the cited example, this leads to a proposal in favour of educational processes which enable people to analyse and judge economic problems from theological-ethical perspectives.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Parteiische Predigt

Parteiische Predigt von Keller,  Sonja
In Predigten werden vielfach mit großer Selbstverständlichkeit soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse thematisiert und kommentiert. Diese Beschreibungen weltweiter und lokaler Entwicklungen in homiletischen Kontexten ergreifen öffentlich Partei für das Evangelium und damit verbunden für bestimmte Positionen. Die Beiträge aus diesem Sammelband zur Tagung »Prophetische Predigt – parteiische Kirche« im Herbst 2016 in Hamburg fokussieren die Funktion und Herstellung der Parteilichkeit in Predigten. Die Texte analysieren die Konstitutionsbedingungen parteiischer und vielfach politisch orientierender Predigten in praktisch-theologischer, homiletischer und systematisch-theologischer Perspektive, ergänzt durch einen kirchenleitenden Problemaufriss. [Partisan Preaching. Politics, Society and the Public as Horizons of Preaching] In sermons social, economical, and political relations are frequently discussed and commented with great self-awareness. These descriptions of global and local developments in homiletic contexts publicly take sides for the Gospel, and are often associated with certain positions. The contributions from this anthology to the conference »Prophetic Preaching – Partisan Church« in Hamburg autumn 2016 focus the function and production of the partiality in preaching. The texts analyze the constitutional conditions of biased and sometimes political sermons in a practical theological, homiletic and systematic-theological perspective, supplemented by a practical, church-leading problem breakdown.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Handbuch Öffentliche Soziologie

Handbuch Öffentliche Soziologie von Bude,  Heinz, Jende,  Robert, Lessenich,  Stephan, Neun,  Oliver, Selke,  Stefan
Das Handbuch ist das erste im deutschsprachigen Raum, in dem Geschichte, Theorie und Aufgabenfelder der Öffentlichen Soziologie umrissen werden. Damit wird einerseits an die Tradition der Public Sociology angeknüpft, andererseits aber auf die Relevanz einer kritisch reflektierenden Soziologie verwiesen.
Aktualisiert: 2019-12-05
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