Der tolle Halberstädter. Geschichten des Dreißigjährigen Krieges

Der tolle Halberstädter. Geschichten des Dreißigjährigen Krieges von Olbrich,  Jörg
Nach der Schlacht am Weißen Berg 1620 spitzt sich die Lage zwischen Katholiken und Protestanten weiter zu und der Krieg verlagert sich in die Pfalz. Herzog Christian von Halberstadt trifft in Den Haag auf seine Cousine Elisabeth Stuart, die sich dort mit ihrem Gemahl, dem Winterkönig Friedrich V., im Exil befindet. Er verliebt sich in seine Königin und schwört ihr, die Pfalz für sie zurückzuerobern. In Böhmen werden die Güter der unterlegenen Protestanten neu verteilt und Albrecht von Wallenstein gehört zu den großen Gewinnern. Philipp Fabricius scheint sich als Wallensteins Gutsverwalter auf ein ruhiges Leben mit seiner Frau Magdalena freuen zu können. Ein junger Zimmermannsgeselle begibt sich auf Wanderschaft und gerät mitten in die Wirren des Kriegsgeschehens. In weiten Teilen des Reiches kämpfen die Menschen um das nackte Überleben. Verwüstung, Hungersnöte, Armut und Pest kosteten zwischen 1618 und 1648 rund sechs Millionen Menschen das Leben. Der zweite Band der sechsteiligen Romanreihe „Geschichten des Dreißigjährigen Krieges“ überzeugt mit historischen Fakten und einer spannungsgeladenen Entwicklung.
Aktualisiert: 2019-12-18
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GegenStandpunkt 1-16

GegenStandpunkt 1-16
„Ich sag’ nur Köln“ Ganz Deutschland hat sich entsetzt über die „Silvesternacht von Köln“ als Heimsuchung unserer Gemeinschaft durch eine anders- und abartige Kultur des Bösen. Auffällig ist freilich die Kluft zwischen dem Inhalt der nationalen Schreckenslyrik und ihrem Anlass: den Umtrieben eines Haufens maghrebinisch-arabischen Jungvolks an einem Ort, wo diese Figuren nicht hingehören, die ansonsten in den Problemvierteln und sonstigen Begrüßungszentren dieser Republik zusammengefasst und kontrolliert sind und den Gang der Dinge nicht weiter stören. So wird einmal ausnahmsweise öffentlich bemerkbar, welches lumpenproletarische Milieu offensichtlich fest zum Kapitalismus Deutschlands mit seinen dicken sozialen Rändern und seinem Pluralismus von Parallelgesellschaften gehört, die sich diese Nation im Zuge ihres imperialistischen Ausgreifens importiert. Die Sitten der Armen im kapitalistisch reichen Deutschland sind eben so hässlich wie die Armut selbst. Genommen hat die Mehrzahl der öffentlichen Kommentare das Ereignis komplett anders: als Beweis für die Unhaltbarkeit von Merkels Linie in der Flüchtlingspolitik und wie richtig sie mit ihrer Dauerhetze gegen die Flüchtlingspolitik liegt: als Beweis also, dass die angestammten Bewohner dieses Landes – ob besserer Bürger oder deutscher Slumbewohner – diese ‚Fremden‘ weder ertragen können noch sich überhaupt gefallen lassen müssen. Das Urteil ist allerdings fix und fertig, schon längst vor „Köln“. „Köln“ ist nur das Material eines Nationalismus, der auf die Übergriffe an Silvester weder gewartet hat noch sich davon abhängig macht. Er ist jederzeit abrufbar, und anlässlich von „Köln“ wird er abgerufen – von Politikern und Öffentlichkeit als unschlagbares ‚Argument‘ im nationalen Streit über den imperialistischen Umgang mit den ausländischen Flüchtlingen und fremdenfeindlichen Inländern. Von Letzteren verschaffen viele von Sachsen bis NRW ohnehin vor und nach Silvester ihrem nationalistischen Gemüt so tatkräftig Luft, dass sich jeder Vergleich zu „Köln“ verbietet. Der Staat des Islamischen Kalifats (IS) Ein Störfall für die imperialistische Weltordnung Bei jeder Nennung des „Islamischen Staats“ fügen seine Gegner hinzu, das er sich dazu nur „selbst ernannt“ hat, also nicht von den Instanzen ernannt wurde, die sie allenfalls als dazu befugt anerkennen – ihre eigenen, die westlichen Staaten selbst nämlich. Der Ruf, den Religion und Staat im allgemeinen haben ist offenbar so gut, dass aufgeklärte Abendländer dem IS auf keinen Fall zugestehen mögen, was sie für ein moralisches Gütesiegel halten: ein echter Staat zu sein oder werden zu wollen, der sich für sein Anrecht als Macht auch auf ein religiöses Fundament beruft – so wie sie auf das ‚christliche Abendland‘ oder als ‚god’s own country‘ als Ausweis für ihre exklusive Stellung in der Staatenkonkurrenz. Auf einem anderen Blatt steht freilich, was die Instanzen, die den IS aus dem sittlichen Umkreis ihres Imperialismus ausgrenzen, an dem IS-Programm eines immerwährenden und überall stattfindenden Kampfes des islamischen Glaubens gegen den Unglauben wirklich stört. Und noch etwas anderes ist es, wie sehr der IS als praktische Störung der ‚Weltordnung‘ von deren Vor- und nachrangigen Mächten in ihre politischen Berechnungen eingeordnet und dementsprechend behandelt wird. Jedenfalls bringt auch und gerade dieser Feind die großen und kleineren imperialistischen Mächte, die sich allesamt für betroffen, also zu gewaltsamen ‚Reaktionen‘ berechtigt erklären, nicht dazu, ihre Konkurrenz um die machtvolle ‚Gestaltung‘ der ‚Weltpolitik‘ untereinander auch nur einen Moment zu beenden. Im Gegenteil.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Alle außer Rainer Bonhof

Alle außer Rainer Bonhof von Broek,  Maarten van den
Cornelius Leushuis, zweitjüngster Spross eines zugewanderten holländischen Baumwollwebers, orientiert sich widerspruchslos an Autoritäten: Dem Willen des Vaters folgend wird er zunächst auch Weber, dem Willen der katholischen Kirche ordnet er sich bedingungslos unter in der Gestaltung seines Privatlebens. Doch die Autoritäten versagen zunehmend vor den Herausforderungen eines Lebens, das den Unwägbarkeiten von Weltkrieg, Krankheit und sozialer Erosion ausgesetzt ist, und so muss Cornelius seinen und den Weg seiner Familie selbst bestimmen. Das gelingt ihm mal mehr, mal weniger, und Teil des Weges wird schließlich die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft. Diese Entscheidung fällt am 7. Juli 1974, dem Tag des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Holland und Deutschland. Bitte beachten Sie auch den ersten Band der Trilogie "Holland in Not" (978-3-939256-09-0)
Aktualisiert: 2019-12-18
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Ostwärts

Ostwärts von Biedermann,  Bernd
Der Europaradweg R1 ist der europäische Radweg schlechthin. Er verbindet West- und Osteuropa, führt auf mehr als 3.600 Kilometern durch 9 Länder zwischen Ärmelkanal und Finnischem Meerbusen. Über mehrere Jahre bereisen Uschi und Bernd Biedermann ihn ostwärts. Aus dem Inhalt: „Weltanschauung kommt auch von Welt anschauen“, ist einer der Wahlsprüche des Magdeburger Autors. Mit dem Fall der Mauer beginnt er mit seiner Familie zuerst den einst verbotenen Westen zu erkunden, bevor die Idee erwächst, quer durch Europa zu radeln. Obwohl die Auswahl an Radfernwegen groß ist, fällt schnell die Entscheidung für eine Route, die die Grenzen zwischen Ost und West überwindet. Dazu zählen die ehemaligen innerdeutschen Grenzen im bergigen Harz und in Berlin, streng bewachte wie die zur russischen Exklave Kaliningrad, Sprach-, Währungs-, Zeit- und Schmerzgrenzen. Im Osten locken Litauen, Lettland und Estland, wo frische Farben mehr und mehr das Einheitsgrau der Sowjetzeit verdrängen, aber auch St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches. Bernd Biedermann nimmt uns mit durch West-, Mittel- und Osteuropa, an die Gestade von Nord- und Ostsee, in große Städte und vergessene Orte; dies gewürzt mit persönlichen Erfahrungen, detailliertem Hintergrundwissen, einer gesunden Portion Humor und überraschenden velosophischen Anmerkungen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Wir hatten keine Zeit uns zu beeilen

Wir hatten keine Zeit uns zu beeilen von Ochs,  Dieter Chr.
Wir hatten keine Zeit uns zu beeilen Mit dem Traktor durch Südwesteuropa Dieter und Barbara sind unterwegs auf einer Guinness Weltrekord-verdächtigen Tour: 17.000km - 6 Monate - durch 17 Länder Europas - mit einem 25 Jahre alten Traktor tschechischer Produktion und einem angehängten Bauwagen. Mit dem Erfolg ihres ersten Buches ist ihre Reise noch lange nicht zu Ende. Aus dem Inhalt: Der Traktor ist fast so alt wie ihre Idee, Europa ohne große Eile zu erkunden. Und doch dauert es über 20 Jahre, bis Dieter Ochs einen ausgedienten Trecker ersteht, ihn restauriert und sie sich die Zeit nehmen, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 27 km/h, Europa vom Eismeer bis zur Côte d‘Azur zu bereisen. Zurück vom Nordkap durchqueren sie Europa von Ost nach West, erkunden unsere Nachbarländer mit einem Wohnwagengespann, das selbst Holländer verblüfft, gelangen durch Belgien nach Frankreich und nähern sich langsam aber beharrlich dem Mittelmeer. Während der Ackerschlepper sich in Europas Süden tapfer schlägt, ist es diesmal der Mensch, der an seine Grenzen stößt - und die Gesundheit, die droht das große Abenteuer scheitern zu lassen. Doch die dringend benötigte Rettung ist nur ein paar Alpenpässe entfernt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Buchstabe und Geist

Buchstabe und Geist von Kellendonk,  Frans, Kersten,  Rainer
Kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag beendet Felix Mandaat sein bisheriges verträumt-zurückgezogenes Leben, um sich endlich unter Menschen zu mischen. Als Vertretung für einen verschwundenen Kollegen tritt er eine Stelle als Bibliothekar in einer Universitätsbibliothek an und will versuchen, sich der hier arbeitenden Gemeinschaft anzupassen, was ihm nicht leichtfällt. Im Magazin der Bibliothek gehen zudem vor Mandaats Augen sehr merkwürdige Dinge vor sich, und bei der Frage, was es mit dem geheimnisvollen Verschwundenen auf sich hat, ob er krank ist oder ihm sogar etwas zugestoßen ist, hüllen sich alle – bei sonst auffälliger Mitteilsamkeit – in ein seltsam eisiges Schweigen. "Buchstabe und Geist" gehört durch den kühl observierenden Stil, den genauen Blick fürs Detail, die subtile Ironie und die teilweise urkomischen Szenen mit den lieben Kollegen und auch den Benutzern der Bibliothek zu den typischen Werken, die Frans Kellendonk in seinem kurzen Leben zu einem der wichtigen, bleibenden Autoren der niederländischen Moderne gemacht haben.
Aktualisiert: 2019-12-18
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GegenStandpunkt 1-16

GegenStandpunkt 1-16
„Ich sag’ nur Köln“ Ganz Deutschland hat sich entsetzt über die „Silvesternacht von Köln“ als Heimsuchung unserer Gemeinschaft durch eine anders- und abartige Kultur des Bösen. Auffällig ist freilich die Kluft zwischen dem Inhalt der nationalen Schreckenslyrik und ihrem Anlass: den Umtrieben eines Haufens maghrebinisch-arabischen Jungvolks an einem Ort, wo diese Figuren nicht hingehören, die ansonsten in den Problemvierteln und sonstigen Begrüßungszentren dieser Republik zusammengefasst und kontrolliert sind und den Gang der Dinge nicht weiter stören. So wird einmal ausnahmsweise öffentlich bemerkbar, welches lumpenproletarische Milieu offensichtlich fest zum Kapitalismus Deutschlands mit seinen dicken sozialen Rändern und seinem Pluralismus von Parallelgesellschaften gehört, die sich diese Nation im Zuge ihres imperialistischen Ausgreifens importiert. Die Sitten der Armen im kapitalistisch reichen Deutschland sind eben so hässlich wie die Armut selbst. Genommen hat die Mehrzahl der öffentlichen Kommentare das Ereignis komplett anders: als Beweis für die Unhaltbarkeit von Merkels Linie in der Flüchtlingspolitik und wie richtig sie mit ihrer Dauerhetze gegen die Flüchtlingspolitik liegt: als Beweis also, dass die angestammten Bewohner dieses Landes – ob besserer Bürger oder deutscher Slumbewohner – diese ‚Fremden‘ weder ertragen können noch sich überhaupt gefallen lassen müssen. Das Urteil ist allerdings fix und fertig, schon längst vor „Köln“. „Köln“ ist nur das Material eines Nationalismus, der auf die Übergriffe an Silvester weder gewartet hat noch sich davon abhängig macht. Er ist jederzeit abrufbar, und anlässlich von „Köln“ wird er abgerufen – von Politikern und Öffentlichkeit als unschlagbares ‚Argument‘ im nationalen Streit über den imperialistischen Umgang mit den ausländischen Flüchtlingen und fremdenfeindlichen Inländern. Von Letzteren verschaffen viele von Sachsen bis NRW ohnehin vor und nach Silvester ihrem nationalistischen Gemüt so tatkräftig Luft, dass sich jeder Vergleich zu „Köln“ verbietet. Der Staat des Islamischen Kalifats (IS) Ein Störfall für die imperialistische Weltordnung Bei jeder Nennung des „Islamischen Staats“ fügen seine Gegner hinzu, das er sich dazu nur „selbst ernannt“ hat, also nicht von den Instanzen ernannt wurde, die sie allenfalls als dazu befugt anerkennen – ihre eigenen, die westlichen Staaten selbst nämlich. Der Ruf, den Religion und Staat im allgemeinen haben ist offenbar so gut, dass aufgeklärte Abendländer dem IS auf keinen Fall zugestehen mögen, was sie für ein moralisches Gütesiegel halten: ein echter Staat zu sein oder werden zu wollen, der sich für sein Anrecht als Macht auch auf ein religiöses Fundament beruft – so wie sie auf das ‚christliche Abendland‘ oder als ‚god’s own country‘ als Ausweis für ihre exklusive Stellung in der Staatenkonkurrenz. Auf einem anderen Blatt steht freilich, was die Instanzen, die den IS aus dem sittlichen Umkreis ihres Imperialismus ausgrenzen, an dem IS-Programm eines immerwährenden und überall stattfindenden Kampfes des islamischen Glaubens gegen den Unglauben wirklich stört. Und noch etwas anderes ist es, wie sehr der IS als praktische Störung der ‚Weltordnung‘ von deren Vor- und nachrangigen Mächten in ihre politischen Berechnungen eingeordnet und dementsprechend behandelt wird. Jedenfalls bringt auch und gerade dieser Feind die großen und kleineren imperialistischen Mächte, die sich allesamt für betroffen, also zu gewaltsamen ‚Reaktionen‘ berechtigt erklären, nicht dazu, ihre Konkurrenz um die machtvolle ‚Gestaltung‘ der ‚Weltpolitik‘ untereinander auch nur einen Moment zu beenden. Im Gegenteil.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Wir hatten keine Zeit uns zu beeilen

Wir hatten keine Zeit uns zu beeilen von Ochs,  Dieter Chr.
Wir hatten keine Zeit uns zu beeilen Mit dem Traktor durch Südwesteuropa Dieter und Barbara sind unterwegs auf einer Guinness Weltrekord-verdächtigen Tour: 17.000km - 6 Monate - durch 17 Länder Europas - mit einem 25 Jahre alten Traktor tschechischer Produktion und einem angehängten Bauwagen. Mit dem Erfolg ihres ersten Buches ist ihre Reise noch lange nicht zu Ende. Aus dem Inhalt: Der Traktor ist fast so alt wie ihre Idee, Europa ohne große Eile zu erkunden. Und doch dauert es über 20 Jahre, bis Dieter Ochs einen ausgedienten Trecker ersteht, ihn restauriert und sie sich die Zeit nehmen, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 27 km/h, Europa vom Eismeer bis zur Côte d‘Azur zu bereisen. Zurück vom Nordkap durchqueren sie Europa von Ost nach West, erkunden unsere Nachbarländer mit einem Wohnwagengespann, das selbst Holländer verblüfft, gelangen durch Belgien nach Frankreich und nähern sich langsam aber beharrlich dem Mittelmeer. Während der Ackerschlepper sich in Europas Süden tapfer schlägt, ist es diesmal der Mensch, der an seine Grenzen stößt - und die Gesundheit, die droht das große Abenteuer scheitern zu lassen. Doch die dringend benötigte Rettung ist nur ein paar Alpenpässe entfernt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Ostwärts

Ostwärts von Biedermann,  Bernd
Der Europaradweg R1 ist der europäische Radweg schlechthin. Er verbindet West- und Osteuropa, führt auf mehr als 3.600 Kilometern durch 9 Länder zwischen Ärmelkanal und Finnischem Meerbusen. Über mehrere Jahre bereisen Uschi und Bernd Biedermann ihn ostwärts. Aus dem Inhalt: „Weltanschauung kommt auch von Welt anschauen“, ist einer der Wahlsprüche des Magdeburger Autors. Mit dem Fall der Mauer beginnt er mit seiner Familie zuerst den einst verbotenen Westen zu erkunden, bevor die Idee erwächst, quer durch Europa zu radeln. Obwohl die Auswahl an Radfernwegen groß ist, fällt schnell die Entscheidung für eine Route, die die Grenzen zwischen Ost und West überwindet. Dazu zählen die ehemaligen innerdeutschen Grenzen im bergigen Harz und in Berlin, streng bewachte wie die zur russischen Exklave Kaliningrad, Sprach-, Währungs-, Zeit- und Schmerzgrenzen. Im Osten locken Litauen, Lettland und Estland, wo frische Farben mehr und mehr das Einheitsgrau der Sowjetzeit verdrängen, aber auch St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches. Bernd Biedermann nimmt uns mit durch West-, Mittel- und Osteuropa, an die Gestade von Nord- und Ostsee, in große Städte und vergessene Orte; dies gewürzt mit persönlichen Erfahrungen, detailliertem Hintergrundwissen, einer gesunden Portion Humor und überraschenden velosophischen Anmerkungen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Wissenstransfer und Kulturimport in der Frühen Neuzeit

Wissenstransfer und Kulturimport in der Frühen Neuzeit von Baumann,  Kirsten, Köster,  Constanze, Kuhl,  Uta
Die Beziehungen zwischen den Niederlanden und Schleswig-Holstein bis nach Skandinavien sind eng und facettenreich. Niederländer brachten vielfältiges Knowhow sowie gute Handelsverbindungen in den Norden, von denen Schleswig-Holstein enorm profitierte. Gleichzeitig zog es Schleswig-Holsteiner in die Niederlande, wo gute Verdienstmöglichkeiten und herausragende Lehrmeister lockten. Der Höhepunkt von wechselseitiger Migration und kulturellem Austausch wurde im 17. Jahrhundert erreicht und der Norden so maßgeblich vom niederländischen Goldenen Zeitalter geprägt. Dieser Einfluss betraf alle Lebensbereiche, von der höfischen Kunst bis zur Landwirtschaft. Die Beiträge in diesem Band gehen den historischen Voraussetzungen sowie Einzelphänomenen des Kulturtransfers nach. Beispiele aus unterschiedlichen Disziplinen veranschaulichen die zahllosen Verbindungen der beiden Regionen und untersuchen die Bedeutung von Kulturimport und Wissenstransfer.
Aktualisiert: 2019-12-17
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