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Oberdonau – Band 11 + 12

Oberdonau – Band 11 + 12 von Goldberger,  Josef, Gruber,  Elisabeth, Sulzbacher,  Cornelia
Bibliographie Oberdonau, Band 11 Noch heute ist die gesellschaftliche Erinnerung an die Jahre 1938 bis 1945 stark von gegensätzlichen Erfahrungen der Zeitzeug/innen geprägt. Parallel dazu hat in den letzten Jahrzehnten die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Zeitraumes eine Fülle von Publikationen hervorgebracht. Um auch dem Laien eine bestmögliche Orientierung in einer Unzahl von größeren und kleineren Veröffentlichungen zu ermöglichen, ergänzt ein bibliografischer zweiter Band mit Kommentaren und Registern den Textband. Oberdonau, Band 12 In überschaubaren Kapiteln werden die Strukturen des NS-Regimes in Oberdonau nachgezeichnet: staatliche Verwaltung, Partei, Soziales, Wirtschaft, Justiz, Kunst & Kultur, Presse, Wehrmacht, Orte der Verfolgung und des Terrors in Oberdonau. Auch wird Funktion, Rolle und Schicksal konkreter Bevölkerungsgruppen und Einzelmenschen innerhalb dieser Strukturen behandelt: Frauen, Jugendliche, NS-Funktionäre, Widerständige, Opfer. Denn trotz großer Hoffnungen, die viele Ober-österreicher/innen auf die attraktiven Verheißungen des Regimes setzten, und trotz partieller Verbesserung der Lebensbedingungen nach dem Anschluss, zeigte sich schon in den ersten Stunden der NS-Herrschaft, dass viele Menschen aus politisch, rassischen oder sozialen Gründen aus der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft mit ihren Begünstigungen ausgeschlossen wurden und dem Terror der neuen Machthaber ausgesetzt waren.
Aktualisiert: 2020-01-22
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Das unbelehrbare Herz

Das unbelehrbare Herz von Viertel,  Salka
Einer der Quelltexte der Exilforschung des 20. Jahrhunderts*»Salkaherz« - ein Genie der Freundschaft im kalifornischen Exil*Wie aus einem Künstlerlexikon zur ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts lesen sich die Namen der Freunde, die Salomea Steuermann, von allen nur Salka Viertel genannt, um sich zu versammeln wusste: Karl Kraus und Alfred Polgar, Max Reinhardt, Thomas und Heinrich Mann, Albert Einstein und Arnold Schönberg, Sergej Eisenstein und Greta Garbo, deren Drehbuchautorin sie war, Bertolt Brecht und Bruno Frank, Hanns Eisler - und viele andere Künstler, mit und ohne Namen.*Diese faszinierende und früh emanzipierte Salka Viertel war kein Hollywood- Filmstar und keine mondäne Gesellschaftsdame, sondern eine begnadete Gastgeberin, die ihr Haus an der Mabery Road in Santa Monica zum vielgerühmten Salon machte - schließlich zum »Hafen für die Heimatlosen«, die europäischen Emigranten nach 1933.*Salka Viertels Lebenserinnerungen, Ende der 60er Jahre in den Vereinigten Staaten erschienen, sind die Memoiren einer fast Vergessenen, die einen unvergleichlichen Blick auf dramatische Jahrzehnte europäischer Kulturgeschichte ermöglichen - vor allem auf die Welt des Theaters und des Films bis 1933 und die Exilierung dieser Kultur in Kalifornien.
Aktualisiert: 2022-08-26
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Die österreichische Rückstellungsgesetzgebung

Die österreichische Rückstellungsgesetzgebung von Graf,  Georg
Diese Arbeit erzählt - aus juristischer Perspektive - die Geschichte der österreichischen Rückstellungsgesetzgebung nach 1945 und ihrer Anwendung durch die Höchstgerichte. Diese Geschichte ist keine simple story. Wir sind hier vielmehr mit einem äußerst komplexen und unübersichtlichen, teilweise widersprüchlichen Geflecht von Gesetzen und Verordnungen konfrontiert, das staatliche Stellen im Lauf mehrerer Jahrzehnte produziert haben. In der Untersuchung geht es zum einen um die Darstellung des Inhalts der in den Gesetzen und Verordnungen niedergelegten Normen sowie deren Anwendung durch die Gerichte und Verwaltungsbehörden. Auf der Basis dieser Darstellung erfolgt zum andern eine Bewertung dieser allgemeinen Normen und ihrer Anwendung bzw Konkretisierung durch die Behörden. Zur Bewertung werden verschiedene Bewertungsmaßstäbe herangezogen. Primär wird versucht, die Gesetze anhand der von ihnen offiziell verfolgten Zwecke daraufhin zu beurteilen, ob sie besser als andere denkbare Regelungen diese Zwecke umzusetzen vermochten.
Aktualisiert: 2022-07-01
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Hilda Weiss – Soziologin, Sozialistin, Emigrantin

Hilda Weiss – Soziologin, Sozialistin, Emigrantin von Garz,  Detlef
Hilda Weiss, geboren 1900 in Berlin, gestorben 1981 in Brooklyn, New York, war Soziologin, Sozialistin und Emigrantin; schliesslich war sie Jüdin, Tochter, Schwester und Ehefrau. In ihrer Autobiographie hebt sie jedoch besonders ihre Berufsrolle bzw. die Zeiten der universitären Ausbildung, die zu ihrer Tätigkeit als Soziologin führten, hervor. Verbunden hiermit ist ihr intensives Engagement als Staatsbürgerin und ihr Eintreten für die von ihr als gerecht angesehene "Sache des Sozialismus", das sie auch für einige Jahre, nämlich von 1925 bis 1932, in die Kommunistische Partei Deutschlands führte. Gegen Ende der 20er Jahre fand sie im 1924 in Frankfurt gegründeten Institut für Sozialforschung einen institutionellen Zusammenhang, welcher es ihr erlaubte, ihren beruflichen und politischen Interessen gleichermassen nachzugehen. Die durch die nationalsozialistische Regierung erzwungene Emigration führte sie über eine kurze Zwischenstation in der Schweiz und eine längere in Frankreich im Jahr 1939 in die USA, wo sie bis zu ihrem Tod 1981 lebte. Hilda Weiss gehört zu jenen wenigen Frauen, die sich schon in dieser Zeit sowohl beruflich als auch politisch betätigten und die heute in die Gefahr geraten, vergessen zu werden Das hier abgedruckte autobiographische Manuskript wurde von Hilda Weiss für ein wissenschaftliches Preisausschreiben verfasst, das im Jahr 1939 unter der Überschrift "Mein Leben in Deutschland vor und nach dem 30. Januar 1933" durchgeführt wurde und sich an alle diejenigen richtete, die "Deutschland vor und während Hitler gut kannten." Es bietet den Einblick einer soziologisch geschulten Mitarbeiterin in die Geschichte des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und auf die Gesellschaft insgesamt, während es auch vor eigenen Erfahrungen, Stärken und Schwächen nicht halt macht. Der Text zeichnet sich durch eine Perspektive aus, die in unmittelbarer Verbindung zu den Geschehnissen zu Papier gebracht wurde; eine Perspektive, die z.B. noch nichts wissen konnte von der zu Beginn der 40er Jahre einsetzenden systematischen Vernichtung der Juden und somit noch nicht überlagert und damit möglicherweise nachträglich modifiziert wurde von späteren Erfahrungen und Erinnerungen. Im ausführlichen Nachwort gibt der Herausgeber weitere Hinweise zu Hilda Weiss, die sowohl den beschriebenen Zeitraum als auch die Zeit nach 1940 betreffen. Darunter befinden sich quasi "in letzter Minute" ausfindig gemachte wichtige Quellen, die hier erstmals berücksichtigt werden.
Aktualisiert: 2019-12-20
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Das Spiel der Geschlechter und der Kampf der Generationen

Das Spiel der Geschlechter und der Kampf der Generationen von Bosse,  Hans, Dehne,  Margit, Gedeon,  Ulrike, Geyer,  Michael, Heyne,  Stephan, Jäkel,  Franz, Jung,  Norbert, Jung-Römer,  Gundula, Kaiser-Livne,  Michael, Küster,  Harald, Maaz,  Hans-Joachim, Mies,  Thomas, Misselwitz,  Irene, Neumann,  Horst, Seidler,  Christoph, Stahmer,  Ingrid, Zimmermann,  Henning, Zimmermann,  Sara
Das Erbe der Gruppenpsychotherapie in Ost und West.
Aktualisiert: 2019-08-29
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Der Nationalsozialismus und die Antike

Der Nationalsozialismus und die Antike von Chapoutot,  Johann, Fekl,  Walther
Hitler forcierte einen Geschichtsmythos, nach dem Griechen, Römer und Germanen geeint seien in einem »tausendjährigen Kampf«. Von der neo-römischen Architektur bis zur antikisierenden Ästhetik der Parteitage belegt Johann Chapoutot akribisch die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild.
Aktualisiert: 2022-07-08
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