Theorie und Praxis militärischen Wissens zwischen China und Korea im langen 17. Jahrhundert

Theorie und Praxis militärischen Wissens zwischen China und Korea im langen 17. Jahrhundert von Siegmund,  Felix
Der vorliegende Band von Felix Siegmund ist die erste Arbeit in einer westlichen Sprache, die sich mit der koreanischen militärischen Literatur des 17. Jahrhunderts beschäftigt und diese in ihrer Breite vorstellt. Dargestellt werden die Umbrüche, Innovationen und Traditionen der militärischen Literatur und des militärischen Wissens im 17. Jahrhundert in China und Korea sowie deren Verhältnis zur militärischen Praxis. Vor dem Hintergrund der Imjin-Kriege und der mandschurischen Eroberungen wird mittels vorwiegend militärischer Quellen untersucht, wie die militärischen Schriften von Qi Jiguang in China und Korea aufgenommen, adaptiert und weiterentwickelt wurden. Daneben werden soziale Zusammenhänge berücksichtigt. Träger militärischen Wissens nutzten ihre Kenntnisse in der Praxis und versuchten, Diskurse zu konstruieren, mit denen sie in Konkurrenz zur konfuzianischen Gelehrsamkeit treten konnten. Die Studie konzentriert sich dabei auf die nördliche Grenzregion zwischen China und Korea, die als eine besonders stark militarisierte, gleichzeitig marginalisierte Region eine wichtige Rolle für die militärische Praxis spielte. Gleichzeitig waren sie bestrebt, militärisches Wissen auch in soziales Prestige umzusetzen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Schweizerische Generalstab / Der Schweizerische Generalstab, Band XI

Der Schweizerische Generalstab / Der Schweizerische Generalstab, Band XI von Fuhrer,  Hans Rudolf, Wild,  Matthias
Die Schweiz fühlte sich im Kalten Krieg durch das östliche Paktsystem existenziell bedroht. Alle roten (feindlichen) Pfeile auf den schweizerischen Lagekarten kamen aus Osten. Die vorliegende Studie weist nun nach, dass die Sowjetunion in ihren militärischen Grundplanungen die Schweizer Neutralität respektierte – solange die Nato dies ebenfalls tat und die Schweiz neutral blieb. Die subjektive Bedrohungswahrnehmung und die Wirkung der eidgenössischen Dissuasionsstrategie können nun erstmals aufgrund von Quellen aus östlichen Archiven bewertet werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Imperium ante portas

Imperium ante portas von Klare,  Kai-Achim
Oft wenig beachtet strebte das Deutsche Reich während des Ersten Weltkrieges in den von Russland eroberten Territorien in Mittel- und Osteuropa die Schaffung einer kontinentalen Hegemonie an. Die Langzeitwirkung dieses Imperiums ante portas reichte bis weit in die Weimarer Re-publik und den Nationalsozialismus hinein. Kai-Achim Klare widmet sich in seiner umfassenden Studie zur Etablierung dieses Herrschaftsraums zunächst der Genese zeitgenössischer deutscher Osteuropa-Vorstellungen, die als wichtige Grundlage für die Ausformulierung politischer Ziele dienten. Auf der Basis umfangreicher Quellen werden weiter nicht nur vorherrschende Ideologien und imperialistische Strategien in Militär- und Staatsführung eingehend untersucht, sondern insbesondere Handlungsspielräume und Motive der Besatzer vor Ort ausgelotet. Durch die gleichzeitige Betrachtung von Zentrum und Peripherie gelingt es Klare, die gegenseitige Beeinflussung von Heimat- und Kolonialgesellschaft durch unterschiedliche imperiale Modelle offenzulegen. Die detaillierte Analyse des Besatzungsgebietes „Ober Ost“ vermittelt dabei erstmals ein viel ausgeprägteres Spektrum an widersprüchlichen Erfahrungen als dies bisher in der Historiographie angenommen wurde. Abschließend diskutiert Klare kritisch die dominante Lesart, nach der die reichsdeutsche Ostpolitik und die lokale Okkupationspraxis zusammen nur ein Präludium für die radikale Eroberungspolitik im Zweiten Weltkrieg darstellten.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg

Aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg von Leipold,  Andreas
Ernst Röder, der Verfasser des vorliegenden Tagebuchs, diente als Obermaschinenmaat an Bord des Hilfskreuzers Cormoran. Sein Tagebuch aus der Kriegszeit (August bis November 1914) ist verloren gegangen. Ebenso wurde das Tagebuch aus der Zeit der Internierung am 7. April 1917 bei der Versenkung des Schiffes im Hafen von Guam vernichtet. Die übrigen vier Bände aus der Zeit der Kriegsgefangenschaft wurden nun editiert. Das Tagebuch stellt eine einzigartige Quelle dar. Sie gibt Auskunft über die Lebensbedingungen in einem Kriegsgefangenenlager in den Vereinigten Staaten von Amerika. Röder zeigt in seinem Mikrokosmos viele Themen, die auch im Makrokosmos des Ersten Weltkrieges erschienen. So nahm er durch die Informationen die Ereignisse auf den Kriegsschauplätzen war. In der Politik nahm er aus Zeitungsberichten den Niedergang der Monarchie in Deutschland auf. Ebenso beschrieb er politische Agitationen im Gefangenlager und die zunehmende Zwietracht zwischen den Kaisertreuen und den demokratisch gesinnten Matrosen. Auch die ersten Anzeichen der Spanischen Grippe übernahm er. Am Rand erscheinen schöne Landschaftsbeschreibungen der Vereinigten Staaten aus von vor 100 Jahren. Das Tagebuch ist sehr wertvoll, da es nicht nur das Leben in einem Kriegsgefangenenlager beschreibt, sondern eine Fortsetzung der Geschichte des Hilfskreuzers „Cormoran“ darstellt. Die Forschung konnte bisher primär die Kriegsfahrten des Schiffes beschreiben. Die Internierungszeit und die Zeit der Kriegsgefangenschaft wurden nur in der Dissertation des Herausgebers bedacht. Als wichtigste Quelle, besonders für Letztere, diente das vorliegende Tagebuch. Die vorliegende Quelle erzählt eine spannende Geschichte am Rande eines großen Krieges.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Heimaturlaub

Heimaturlaub von Packheiser,  Christian
Zwischen Vernichtungskrieg und Familienidyll: Pionierstudie über den Fronturlaub im NS-Regime. Der Zweite Weltkrieg riss unzählige Familien auseinander und zerstörte die privaten Lebensentwürfe eines Großteils der deutschen Bevölkerung. Individuelle Hoffnungen und Erwartungen der insgesamt 18 Millionen eingezogenen Soldaten und ihrer Angehörigen konzentrierten sich auf die wenigen kostbaren Tage des »Heimaturlaubs«. Welche Erfahrungen verbanden sich mit diesen Wiedersehen? Wurden sie von der zunehmend radikalisierten Kriegführung überschattet? Was versprach sich das NS-Regime von den Fronturlauben? Wie regelten und kontrollierten die Machthaber die zeitlich befristete Heimkehr der Soldaten? Christian Packheiser untersucht erstmals die konflikthafte Aushandlung von staatlichen und persönlichen Interessen im Fronturlaub. Dabei fokussiert er sowohl die individuellen Strategien als auch die offiziellen Inszenierungen sowie das System aus Gratifikation und Überwachung, mit dem das Regime den Urlaub und die Urlauber zu steuern beabsichtigte. So geraten auch die sich wandelnden Rollenmuster im Verlauf des Krieges und die Maßnahmen des Regimes zur Stabilisierung der Heimatfront in den Blick. »Tage sollen Kraft und Mut geben aber Vater, Mutter, Geschwister, Bekannte sind Unbekannte - sind auf rührende Weise bemüht die Zeit still stehen zu lassen und uns dort wieder einzupflanzen - wo unsere Saugwurzeln vor Jahren abgerissen wurden - von uns selber oder wer weiß von wem.« Aus dem Tagebuch eines Frontsoldaten
Aktualisiert: 2019-12-18
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