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Kriegsberichterstatter in den deutschen Kolonialkriegen in Asien und Afrika.

Kriegsberichterstatter in den deutschen Kolonialkriegen in Asien und Afrika. von Zeigerer,  Merle
Während der deutschen Kolonialkriege entsandten deutsche Zeitungen elf Journalisten zu den Kriegsschauplätzen in Asien und Afrika. Erstmals nimmt Merle Zeigerer die Kriegsreporter in den Fokus, die kurz nach der Jahrhundertwende aus China, Deutsch-Südwest und Deutsch-Ostafrika berichteten. Dabei beleuchtet sie zunächst das Mediensystem, die transnationalen Aktionsräume und -strukturen, denen die Berichterstatter in der Heimat, auf der Anreise sowie „on the spot“ unterlagen. Weiter analysiert die Autorin die Gewaltdiskurse, welche die Journalisten in ihren Artikeln in die Heimat übermittelten, wodurch sie das Bild, das sich die Leser von den Kriegen und der deutschen Kriegführung machten, entscheidend mitprägten. Hierbei zeichnet sie nach, wie Kriegsberichterstatter zu politischen Akteuren wurden, die sich mit ihren Realitätsinterpretationen als Konkurrenten zu den offiziellen Deutungen der Regierung und des Militärs etablierten, oder diese im Gegenteil bestätigten. Zeigerers Forschungsarbeit ist an der Schnittstelle zwischen Medien-, Gewalt- und Kolonialgeschichte angesiedelt.
Aktualisiert: 2020-10-26
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tristan mythos maschine

tristan mythos maschine von Bannwart,  Pema, Busch,  Nathaneal, Dallapiazza,  Michael, Schindler,  Andrea, Schöller,  Robert
»Der Einbruch der Zeit in das Spiel konstituiert den Mythos. Der Mythos ist ein Aggregat, eine Maschine, an die immer neue und andere Maschinen angeschlossen werden können. Er transportiert die Energie, bis die wachsende Beschleunigung den Kulturkreis sprengt.« Heiner Müllers Diktum verweist auf Transformationspotential und Wirkmächtigkeit einer mythisch anmutenden Kraft, die auch dem »Tristan« innezuwohnen scheint, insbesondere seit Richard Wagners Oper »Tristan und Isolde«. Das Ziel des in literatur- und kulturwissenschaftlicher Breite aufgefächerten Bandes ist es, den nachwagnerianischen Produktionen der Mythosmaschine Tristan im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart nachzuspüren. Dabei wird dem Umstand Rechnung getragen, dass es sich beim ›Tristan‹ um einen internationalen Mythos handelt, der in den unterschiedlichsten medialen Kanälen zur Entfaltung kommt. Dementsprechend legen internationale Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Fachdisziplinen neueste Forschungsbeiträge zur Tristanrezeption vor.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Literarische Journalisten – journalistische Literaten

Literarische Journalisten – journalistische Literaten von Opitz,  Fanny
Während der hemdsärmelige Reporter lediglich für den Tag schreibt, schafft der Literat Texte für die Ewigkeit. Mit diesem über Jahrhunderte tradierten Klischee brechen zwei Autoren ganz bewusst, die in beiden Bereichen erfolgreich sind: Joseph Roth und Tom Wolfe - in Personalunion Journalisten wie Literaten - hinterfragen den Wertungsunterschied, der gemeinhin zwischen den Bereichen gemacht wird. Fanny Opitz zeichnet die diskursiven Umfelder nach, in denen die Debatte um die Leistung von Journalismus und Literatur breit geführt wurde: im Deutschland der 1920er Jahre im Kontext der gesamtkulturellen Strömung der Neuen Sachlichkeit und im US-amerikanischen New Journalism der 1960er und 1970er Jahre.
Aktualisiert: 2020-10-23
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Literarische Journalisten – journalistische Literaten

Literarische Journalisten – journalistische Literaten von Opitz,  Fanny
Während der hemdsärmelige Reporter lediglich für den Tag schreibt, schafft der Literat Texte für die Ewigkeit. Mit diesem über Jahrhunderte tradierten Klischee brechen zwei Autoren ganz bewusst, die in beiden Bereichen erfolgreich sind: Joseph Roth und Tom Wolfe - in Personalunion Journalisten wie Literaten - hinterfragen den Wertungsunterschied, der gemeinhin zwischen den Bereichen gemacht wird. Fanny Opitz zeichnet die diskursiven Umfelder nach, in denen die Debatte um die Leistung von Journalismus und Literatur breit geführt wurde: im Deutschland der 1920er Jahre im Kontext der gesamtkulturellen Strömung der Neuen Sachlichkeit und im US-amerikanischen New Journalism der 1960er und 1970er Jahre.
Aktualisiert: 2020-10-23
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Die Causes célèbres des 19. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland

Die Causes célèbres des 19. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland von Behrens,  Rudolf, Richeux,  Amélie, Zein,  Ali, Zelle,  Carsten
Als ›Cause célèbre‹ bzw. als ›Merkwürdigen Rechtsfall‹ bezeichnet man seit der gleichnamigen Sammlung (1734-1743) des François Gayot de Pitaval und deren Bearbeitung durch Friedrich Schiller eine nicht-fiktionale, auf Gerichtsakten und andere Arten der Prozessdokumentation basierende Kriminalfallerzählung. Aus der Mittelstellung zwischen fachjuristischem Fallbericht und Kriminalnovelle erwachsen der im 19. Jahrhundert fortlebenden Gattung spezifische Formen und Funktionen bei der Bildung anthropologischen Wissens, aber auch besondere ästhetische Reizpotentiale. Beides wird in dem von Rudolf Behrens und Carsten Zelle herausgegebenen Band in vergleichender Perspektive für den französisch- und deutschsprachigen Raum und in Hinsicht auf die sich im 19. Jahrhundert verändernden Medien in den Blick genommen. Von entscheidender Bedeutung für die unterschiedliche Rolle, die die Fallsammlungen in den beiden nationalen Erinnerungskulturen, in den juristischen, forensischen, anthropologischen, literarischen und medialen Kontexten spielen, erweist sich die unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeit, mit der sich in Frankreich und Deutschland der Übergang vom Inquisitions- zum reformierten Strafprozess vollzieht. Die Beiträge des Bands erarbeiten die daraus resultierenden Folgen für Formen und Funktionen der Causes célebres, aber auch die semantischen Konsequenzen der jeweiligen Positionierung zeitgenössischer oder historisch zurückliegender Fälle in unterschiedlichen Erzählkontexten. Damit liegt erstmals eine vergleichende Studie zum Genre der Causes célèbres im 19. Jahrhundert vor.
Aktualisiert: 2020-09-23
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