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Zwischen Politik und Wissenschaft

Zwischen Politik und Wissenschaft von Gagel,  Walter
Die politische Didaktik war bis vor wenigen Jahren fast ausschließlich eine Sache der Didaktiker. Es gab die einschlägige Fachliteratur, es gab Namen, mit denen sich bestimmte Richtungen und Positionen verbanden, es gab Tagungen, auf denen sich dieselben Teilnehmer immer wieder begegneten. Zwar gibt es dies alles auch heute noch, doch hat sich ansonsten die Szene, auf der man sich über politisches Lernen verständigt, gründlich verändert. »Politik«-Richtlinien sind zu einem bevorzugten Thema bildungspolitischer Auseinandersetzung geworden, die Massenmedien nehmen lebhaften Anteil und üben starke Wirkungen aus, Elternverbände beziehen Stellung, Fortbildungsakademien im ganzen Land bestreiten ihre Programme damit, in den Länderparlamenten finden Hearings und Debatten statt, die politischen Parteien nehmen, alles überschattend, die Problematik auf und machen sie zu Elementen poli tischer Auseinandersetzung um die Wählergunst. Zum erstenmal ist in der Geschichte der politischen Bildung in der Bundesrepublik Deutschland ein neues Phänomen sicht bar und wirksam geworden: Öffentlichkeit. Es ist kein Zufall, daß dies zum Zeitpunkt geschah, als die politische Didaktik die Grundforderungen der Curriculumtheorie aufgriff und zu verwirklichen suchte. Es war die Forderung nach einer über das bisher übliche weit hinausgehenden Legitima tion für Lehrpläne und nach einer detaillierten Begründung für alle Lehrplanelernente. Darin steds. te auch die Hoffnung auf eine Verbesserung der Art und Weise, wie man zu einem Konsens über Lehrpläne kommen könnte.
Aktualisiert: 2022-10-03
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Inszenierungsgesellschaft

Inszenierungsgesellschaft von Jurga,  Martin, Willems,  Herbert
Der Band versammelt Beiträge zu Aspekten einer Konstruktion von Wirklichkeit, die im weitesten Sinne als "theatral" zu bestimmen sind. Es geht um sehr heterogene, aber unter einer einheitlichen Perspektive - nämlich einem konzeptuell zu elaborierenden Theatermodell - faßbare Phänomene auf der Interaktionsebene, der Ebene sozialer Felder und Subsysteme (Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Staat usw.) und der Ebene der Massenmedien. Vor dem Hintergrund ausführlicher theoretischer Überlegungen wird die These vertreten, daß sich die moderne Gesellschaft als ,Inszenierungsgesellschaft" charakterisieren läßt. Thematisch reicht das Spektrum des Bandes vom Klatschgespräch über das "Theater der Wissenschaft" bis zu den "Seifenopern" des Fernsehens.
Aktualisiert: 2022-10-02
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Theatralisierung der Gesellschaft

Theatralisierung der Gesellschaft von Willems,  Herbert
Die in den beiden Bänden dieses Sammelwerks repräsentierten Beiträge zielen auf Wandlungen und Entwicklungstendenzen der Gegenwartsgesellschaft, die in neueren sozial- und kulturwissenschaftlichen Diskursen zunehmend mit Begriffen wie Inszenierung, Performanz/Performance, Image, Event oder visual culture belegt werden. Unter dem Titel Theatralisierung geht es hier um nicht weniger als um die Behauptung eines charakteristischen Bündels von sozio-kulturellen Formationen und Transformationen, die alle gesellschaftlichen Ordnungsebenen, Bereiche und Daseinsaspekte umfassen. Andererseits gilt es, sozio-kulturellen Tatsachen Rechnung zu tragen, die eher den Gegenbegriff der Enttheatralisierung nahezulegen scheinen. Die hier zugrunde liegende zentrale Leitidee/Leitthese (Theatralisierung) wird im 1. Band vor allem auf die Lebenswelt(en) jedermanns, auf spezielle (Gruppen-)Kulturen sowie auf soziale Felder im Sinne Pierre Bourdieus bezogen: Politik, Sport, Religion, Wissenschaft, Medizin/Psychotherapie, Kunst, Wirtschaft u.s.w. Der 2. Band fokussiert das ‚Super-Theater’ der Massenmedien. Gegenstand der Untersuchung ist zudem das Internet als Raum von Theatralität und als Moment und Faktor von (Medien-)Theatralisierungen.
Aktualisiert: 2022-10-02
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Dancing Queen und Ghetto Rapper

Dancing Queen und Ghetto Rapper von Schoch,  Christina
Ekstatisch tanzende Bikinimädchen, Soft-Pornographie, gewaltverherrlichender Gangster Rap ... Popkultur lebt auch von der Provokation. Musikvideos als wichtiger Bestandteil der Popkultur haben es immer wieder geschafft, in diesem Sinne zu provozieren. Und sie haben es geschafft, daß ehemals Provozierendes heute zum Standardrepertoire massenmedialer Unterhaltungskultur gehört.Der Videoclip als massenmediales, kommerzielles Phänomen hat zum einen eine nicht zu leugnende ökonomische Komponente, zum anderen kann er aber auch das ästhetische Produkt künstlerischer Ambitionen sein. In jedem Fall werden im Musikvideo auf die eine oder andere Weise unterschiedliche kulturelle Diskurse verarbeitet. Diese Arbeit widmet sich beiden Perspektiven, indem sie sowohl die ökonomischen als auch die kulturellen Komponenten von Musikvideos behandelt. Beide Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden und müssen aus diesem Grund in eine ganzheitliche Betrachtung des Gegenstandes einbezogen werden. Angesichts der Komplexität und Reichhaltigkeit, welche Musikvideos als kulturwissenschaftliche Forschungsgegenstände bieten, konzentriert sich die Untersuchung auf zwei wesentliche Aspekte der visuellen Darstellungen in Musikclips. Diese Arbeit bietet eine visuelle Analyse der Inszenierung von als „nicht-weiß“ und „nicht-männlich“ markierten Darstellern in Videoclips der Jahre 1979 bis 2003. Die Arbeit basiert auf drei methodischen Herangehensweisen: Der klassischen kommunikations- bzw. medienwissenschaftlichen Inhaltsanalyse auf der quantitativen Ebene, der (mittlerweile auch schon klassischen) kulturwissenschaftlichen Diskursanalyse im Anschluss an Foucault auf der qualitativen Ebene und der Systemtheorie im Anschluss an Luhmann auf der übergeordneten, strukturellen Ebene.
Aktualisiert: 2022-10-02
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Wiederkehrende Erwartungen

Wiederkehrende Erwartungen von Schrape,  Jan-Felix
Das Ende der klassischen Massenmedien, die zunehmende Auflösung der Rollenverteilung zwischen Konsumenten und Produzenten und nicht zuletzt eine Demokratisierung gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse: Die Erwartungen, die mit den erweiterten Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten im Internet verknüpft werden, sind nach wie vor hoch. Entsprechende Zukunftshorizonte sind allerdings nicht erst mit dem Web (2.0) entstanden, sondern zirkulieren seit über 40 Jahren in der allgemeinen Öffentlichkeit sowie im sozialwissenschaftlichen Diskurs. Der vorliegende Text gibt einen Überblick zu verbreiteten Erwartungen, die seit den 1970er-Jahren an neue Medien (‚Bildkassette‘, Bildschirmtext, Kabelfernsehen, frühes World Wide Web, Social Media im ‚Web 2.0‘) geknüpft werden, und kontrastiert diese mit den jeweils empirisch beobachtbaren Entwicklungen. Daran anknüpfend wird die Frage diskutiert, weshalb in medialen Innovationsprozessen immer wieder radikale Veränderungshypothesen Verbreitung erfahren, obwohl sich vorangegangene ähnliche Vorhersagen in den meisten Fällen als übersteigert kennzeichnen lassen.
Aktualisiert: 2020-01-16
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Gesehen, gelesen – geglaubt?

Gesehen, gelesen – geglaubt? von Jackob,  Nikolaus
In modernen Gesellschaften sind die Massenmedien das bevorzugte und häufig auch das einzige Fenster zur Welt. Sie berichten über die Wirklichkeit "da draußen" und ihre Berichte erwecken den Eindruck, als handele es sich bei der dargestellten Wirklichkeit um die Wirklichkeit selbst. Die Bevölkerung wiederum nimmt die Medienberichterstattung in vielen Fällen für bare Münze und vertraut darauf, durch die Medien angemessen informiert zu werden. Ist dieses Vertrauen indes gerechtfertigt? Sind die Medien überhaupt in der Lage und willens, die Realität entsprechend abzubilden? Die Forschung zeigt, dass die Realitätsdarstellung der Medien oft nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun hat. Sie ist vielmehr ein Ergebnis von Auswahl, Verkürzung, Gewichtung und Bewertung, das vielfältigen Konventionen unterliegt und eigenen Spielregeln folgt. Warum vertrauen Menschen in Medien, die in vielen Fällen verzerrte, stereotype oder gar fehlerhafte Bilder der Welt zeichnen? Und welche Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft könnte ein solches Vertrauen in eine Medienwirklichkeit haben, der man eher mit einer gesunden Skepsis begegnen müsste? Das Buch gibt Antworten auf diese Fragen und führt damit ein fundamentales Dilemma demokratischer Gesellschaften vor Augen.
Aktualisiert: 2022-10-01
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Ein kohärentes Konzentrationsrecht für die Medienlandschaft in Deutschland

Ein kohärentes Konzentrationsrecht für die Medienlandschaft in Deutschland von Dörr,  Dieter, Schiedermair,  Stephanie
Die beantragte Fusion von Springer und ProSiebenSat.1 hat in Deutschland eine Diskussion um die Regelung der Medienkonzentration entfacht. Diese Untersuchung skizziert den rechtlichen Rahmen des Medienkonzentrationsrechts und beleuchtet die geltende Rechtslage kritisch. So plädieren die Verfasser materiellrechtlich für eine Beibehaltung des unbestimmten Rechtsbegriffs der in § 26 Abs. 2 RStV. Verfahrensrechtlich betrachten die Verfasser die parallele Prüfung der Medienkonzentration durch die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) und die Konferenz der Direktoren der Landesmedienanstalten (KDLM) als ineffizient und befürworten eine stärkere Stellung der KEK sowie eine gesetzliche Pflicht zur Zusammenarbeit zwischen KEK und Kartellamt. Konkret formulierte Änderungsvorschläge für den Rundfunkstaatsvertrag schließen die Untersuchung ab.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Images der Landwirtschaft

Images der Landwirtschaft von Helmle,  Simone
Die Images der Landwirtschaft umfassen Vorstellungen, spontane Assoziationen, Erinnerungen und Gefühle, die Bürger zur Landwirtschaft haben. Wie Teile eines Puzzles liegen die Facetten der Images zunächst einzeln nebeneinander. Es geht dabei um Kommunikation über Landwirtschaft, es geht um Erinnerungen an konkrete Begegnungen, es geht darum, wie Landwirtschaft in den Massenmedien wahrgenommen wird und was Menschen in der Landschaft von der Landwirtschaft wahrnehmen. Schrittweise werden diese Aspekte gruppiert und in Form eines Strukturgleichungsmodells zu einem Kausalmodell verdichtet. Der Studie liegen zwei standardisierte empirische Erhebungen zu Grunde. In der ersten, sehr umfangreichen Erhebung sollten deutschlandweit die Images der Landwirtschaft im Gesamten erfasst werden. In der zweiten Erhebung in Baden-Württemberg wurde das Instrumentarium in einer reduzierten Form auf die Images der ökologischen Landwirtschaft angewandt. Einige Fragen schließen an Bekanntes aus früheren Image-Studien an. Die meisten Fragen jedoch sind neu formuliert. Aus dem bestätigten Kausalmodell ergeben sich Hinweise für die Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit des Berufsstandes und des Agrar- und Ernährungssektors.
Aktualisiert: 2020-03-26
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Das letzte Protokoll

Das letzte Protokoll von Fröhner,  Holger
Es ist Nacht geworden in Deutschland. Und nicht nur in Deutschland. Wir lassen uns kollektiv von machtbesessenen, moralfreien und völlig inkompetenten Politikern in den Untergang führen. Wir werden dabei von ALLEN Parteien belogen und betrogen, denn es geht längst nicht mehr um den Willen des Volkes, sondern um Machterhalt, Profit und Lobbyismus; darum, wie aus den Armen und der Mittelschicht noch der letzte Euro herausgepresst werden kann, um den milliardenschweren Konzernen auf unsere Kosten weitere Erleichterungen zu verschaffen, oder um Wirtschaftsunternehmen, die Milliarden verzockt haben, mit unseren Steuergeldern zu unterstützen. Doch damit nicht genug: In Deutschland herrscht mittlerweile ein Meinungsverbot und der Gesinnungsterror: es ist verboten, sich offen gegen die Masseneinwanderung zu äußern. Wer dies dennoch tut, wird Opfer einer medialen Hetzjagd, politisch verfolgt, diskriminiert, beleidigt, bedroht und sogar Opfer persönlicher Übergriffe oder verliert oft auch seinen Arbeitsplatz, um seine wirtschaftliche Existenz zu zerstören. Die vorgegebene Staatsmeinung wird von der gleichgeschalteten Presse medial als 11. Gebot ohne Alternative verkauft. Alle abweichenden Ansichten werden unter dem Hinweis, es handele sich um Hetze, verboten und als Rassismus oder rechtsradikales Gedankengut geahndet. Was hat dies noch mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun?! Meinungsfreiheit ist in Deutschland längst zu einer Mutprobe geworden. Stattdessen herrscht vollkommene Zensur - und die Medien spielen mit. Die „Alternativlosigkeit“ wurde zur Staatsdoktrin und die Demokratie konnte einpacken. Wie in der DDR wurde das Parlament nicht mehr gefragt - oder noch unwürdiger - zum Jubelverein degradiert. Deutschland ist zu einer Scheindemokratie verkommen, wo sich jeder wieder überlegen muss, was er sagt oder schreibt, wo es wieder eine Gedankenpolizei gibt. Denn weil das Volk anders denkt, muss es abermals unterdrückt werden. Was also passiert da gerade mit unserem Land?! Dieses Buch enthüllt Ihnen nun die schonungslose Wahrheit hinter der staatlich gesteuerten Propaganda und deren perfide Mittel. Es zeigt Ihnen ungeschönt das wahre Gesicht der ins Land strömenden Migranten, die mit der Unterstützung unserer „Volksvertreter“ unser aller Sicherheit gefährden. Und es macht Ihnen klar, wie weit die Islamisierung Deutschlands bereits voran geschritten ist. Dieses Buch ist nur die Spitze des Eisberges - und schon diese wird Sie schockieren!
Aktualisiert: 2021-04-26
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