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Ungleichheitswirkung von Sozialreformen in Lateinamerika

Ungleichheitswirkung von Sozialreformen in Lateinamerika von Weinmann,  Nico
Nach der Jahrtausendwende zielten neue Sozialreformen der (Mitte-)Linksregierungen in Lateinamerika auf eine Minimierung sozialer Ungleichheit ab. In dieser Studie wird der international gelobte Formalisierungsprozess bezahlter Haushaltsarbeit in Uruguay untersucht. Anhand der Analyse unterschiedlicher Quellen wie Arbeitsgesetze, Parlamentsdebatten, Programmschriften, Interviews, Werbespots oder Sozialstatistiken wird gezeigt: Die Einführung des Mindestlohns, von Tarifverhandlungen und neuen Sozialversicherungsansprüchen hatten eine ambivalente Ungleichheitswirkung auf den Sektor. Diese Befunde stehen beispielhaft für andere ambitionierte Sozialreformen jener Tage. Sie stellen zudem verbreitete Annahmen der Lateinamerikaforschung in Frage. Die These, dass bezahlte Haushaltsarbeit als Prototyp "informeller Arbeit" politisch unreguliert oder unregulierbar sei, wird herausgefordert.
Aktualisiert: 2021-01-20
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Kolumbus & Co.

Kolumbus & Co. von Kuhl de Solano,  Ingeborg
Die Hispanistin Ingeborg Kuhl de Solano verfasste „Kolumbus & Co.“ anlässlich des 500. Jahrestages der „Entdeckung“ Amerikas, die 1992 in Europa und in Lateinamerika gewürdigt worden war. Das Theaterstück ist jedoch zeitlos und sowohl für größere Schultheatergruppen (ab Klasse 9) als auch als lehrreiche Lektüre in verschiedenen Fachbereichen einsetzbar. Das Theaterstück befasst sich mit zahlreichen Hintergründen dieses Ereignisses – der Eroberung und Kolonisierung der Welt durch europäische Staaten, Fragen von Menschenrechten, Menschenwürde und Macht. Staats- und handelspolitische, nautische, wirtschaftliche und religiöse Erwägungen des Kolumbus-Unternehmens werden aufgezeigt. Die Schattenseiten der Kolonialisierung, unter der die so genannten Dritte-Welt-Länder bis heute leiden, werden dabei kritisch dargestellt und auch das Leid der indigenen Bevölkerung nicht ausgespart. Als Schultheater eignet sich das Stück – auch in Auszügen - für die Mittel- und Oberstufe. Es ist ein reichfaltiges Informationspaket und dennoch phantasievoll. Es ist sozialkritisch. Es bietet viele Anregungen für experimentelles und kreatives Arbeiten. Und es hat es den Vorteil, nicht nur aus wenigen tragenden Rollen zu bestehen, sondern es bietet die Möglichkeit, viele Schüler aktiv zu integrieren. Es werden zahlreiche Regie-Hilfen und Hinweise für kreative Bearbeitungsmöglichkeiten und für die musikalische und tänzerische Ausgestaltung gegeben.
Aktualisiert: 2021-02-01
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Zwischen Knast und Staatsempfang

Zwischen Knast und Staatsempfang von Kuhl de Solano,  Ingeborg
Als Ingeborg Kuhl de Solano kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit einer Ausbildung in Stenografie, Schreibmaschine und Sprachen in das Berufsleben als Sekretärin einstieg, ahnte sie wohl nicht, welche vielfältigen Erlebnisse sich mit dieser von ihr später weit ausgebauten Tätigkeit verbinden würden. Besonders die spanische Sprache und Kultur wurden ihr Lebensinhalt. Zeit ihres Lebens hat die gebürtige Frankfurterin mit wachem Geist und großem Einsatz in Wirtschaftsunternehmen, auf Staatsempfängen die Verständigung der Gäste ermöglicht, war unzähligen Persönlichkeiten des politischen und wirtschaftlichen Lebens begegnet. Sie dolmetschte in Fernsehsendungen, übersetzte spanische und iberoamerikanische Filme und erlebte manche Kuriosität bei ihren unzähligen Einsätzen als Gerichtsdolmetscherin. In fortgeschrittenem Alter studierte sie noch für das Lehramt: Deutsch, Englisch und Spanisch reichten nicht, zusätzliche Studien in Französisch, Italienisch und Russisch halfen ihr, Sprachen grundlegend zu verstehen und zu vergleichen. Bis zum 69. Lebensjahr war sie als Lehrerin an verschiedenen Schulen im Raum Frankfurt tätig. Sie übermittelte ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur Kenntnisse der spanischen Sprache, Geschichte und Kultur, sondern auch Liebe zu Musik, Tanz und Kreativität durch zahlreiche Kulturprojekte sowie durch regelmäßigen Schüleraustausch und Berufspraktika im Land der Zielsprache. In diesem Buch zieht Ingeborg Kuhl de Solano die Bilanz ihres reichen Lebens, erfüllt von wunderbaren Erinnerungen und dankbar für zahllose Chancen, die sie beherzt ergriffen und tatkräftig umgesetzt hat.
Aktualisiert: 2021-02-01
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Enrica

Enrica von Sarahea,  Memouna
Quintologie AMERIXICO IV.Buch ENRICA Ein langer Weg zu sich selbst Luca und Rave haben sich im paradiesischen Costa-Rica eine neue Existenz aufbauen können. Als Ehepaar Osares leben sie friedlich und unerkannt mit ihrer Tochter. Doch dann holt die Vergangenheit sie jäh wieder ein: Jemand will all die Menschen töten lassen, die vor 15 Jahren Algrado Bernal zu Fall brachten, den einst mächtigsten Kopf des südlichen Kartells. Während Luca mit ihrer Tochter nach England flieht, will Rave sich der Gefahr stellen. Doch dieser Weg wird für ihn ebenso, wie auch für ihre gemeinsame Liebe zu einer schweren Prüfung ...
Aktualisiert: 2021-01-07
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Handbook of Higher Education in Latin America:

Handbook of Higher Education in Latin America: von Santen,  Ludger
Dieses Handbuch liefert eine Bestandsaufnahme über die Systeme und Herausforderungen des Hochschulwesens in Lateinamerika aus der Perspektive von Dekan*innen. Es ist das Ergebnis von sieben Jahren Zusammenarbeit zwischen Saarbrücken und Alicante im Rahmen des DIES-Programms "International Deans’ Course Latin America" des DAAD und der HRK. Die Beiträge decken Themen wie Nationaler Kontext des Hochschulwesens, Beziehungen zwischen Industrie und Hochschulen, Personalmanagement, Qualitätsmanagement und Akkreditierung, Funding und Finanzmanagement, Forschung- und Publikationstätigkeit sowie Internationalisierung ab. Dieses Referenzwerk dient als Leitfaden für alle, die sich für das Hochschulwesen in Lateinamerika interessieren.
Aktualisiert: 2020-12-24
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Das Leben, wie es nun mal ist

Das Leben, wie es nun mal ist von Haan,  Willi
Mit „DAS LEBEN, WIE ES NUN MAL IST“ legt Willi Haan eine sehr eindrucksvolle Autobiografie vor. Mit seiner sehr präzisen Beobachtungsgabe lässt er uns daran teilnehmen, wie man in der Nachkriegszeit aufwuchs und sich die BRD allmählich zum Wirtschaftswunderland entwickelte. Er spannt einen Bogen über die Zeit seiner Kindheit bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2010. Highlight des Buches sind aber ohne Zweifel die Schilderungen und Analysen seiner Auslandseinsätze im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Für den DED arbeite Willi Haan zwischen 1973 und 1977 in Algerien und Peru. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung war er zwischen 1978 und 2010 in Kenia, Angola, Peru, Kolumbien, Chile, Bolivien, Honduras und Brasilien tätig. Genau diese Beschreibung der Auslandsarbeit deutscher Organisationen macht dieses Buch so wertvoll. Über die Anfangsjahre des DED und den Wandel in der Arbeit einer politischen Stiftung liegen bisher nur wenige Publikationen vor. Umso spannender ist es nachzuvollziehen, wie sich die deutsche Entwicklungspolitik und die Projektpraxis langsam entwickelte. Über „Trial and Error“ zu den Anfängen der immer komplexer werdenden Planungs- und Evaluierungsinstrumente, die die Arbeit heute dominieren. (Heiner Naumann).
Aktualisiert: 2021-01-07
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Diktaturen in Lateinamerika

Diktaturen in Lateinamerika von Cwik,  Christian, König,  Hans-Joachim, Rinke,  Stefan
Nach wie vor macht es Sinn, sich mit dem Thema Diktatur und autoritärer Herrschaft in Lateinamerika zu beschäftigen. Seit den Staatsgründungen nach den Unabhängigkeitskriegen der ehemaligen spanischen, portugiesischen und französischen Kolonien zu Beginn des 19. Jahrhunderts haben langjährige Alleinherrscher, zivile und militärische Caudillos oft auf regionaler Ebene, und Diktaturen, meist durch Putsch an die Macht gekommene Militärdiktatoren, die politischen Prozesse in Lateinamerika geprägt. Dies resultierte vorwiegend aus einer Legitimationskrise, aus der Unmöglichkeit, in der postkolonialen Epoche einen Konsens über allgemein verbindliche Spielregeln zu finden. Vorstellungen, dass nur der starke Mann und seine Autorität oder eine starke Gruppe, wie sie seit der Professionalisierung nationaler Armeen im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Militär darstellte, besser als repräsentative Demokratien dem jeweiligen Land dauerhaften Frieden und die notwendige Ordnung sichern könnten, bestimmten deshalb die politischen Überzeugungen. Die Etablierung oft jahrzehntelanger Diktaturen und autoritärer Herrschaft war in vielen Ländern Lateinamerikas eine Tatsache.
Aktualisiert: 2021-01-20
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Verbrennt eure Angst!

Verbrennt eure Angst! von Becker,  Svenja
Mit ihrer viral gegangenen Performance gegen sexualisierte Gewalt hat das Kollektiv LASTESIS ein internationales Zeichen gegen Femizide und für feministische Solidarität gesetzt. Frauen auf der ganzen Welt haben den symbolisch gewordenen Protestsong »Un violador en tu camino« - »Ein Vergewaltiger auf deinem Weg« - gesungen, Seite an Seite gegen die Ohnmacht angetanzt und das Patriarchat im bassgestützten Chor verdammt. Das Manifest der Aktivistinnen übersetzt die kathartische Wut der Performance in eine feministische Vision der Zukunft. Im November 2019 inszeniert das Kollektiv LASTESIS die Performance zum ersten Mal. In wenigen Wochen verbreitet sie sich wie ein Lauffeuer um den Globus. Im Dezember rufen mehr als 10.000 Frauen in Santiago de Chile: »Der Vergewaltiger bist du!« In Buenos Aires und Paris, in Istanbul und Berlin, in Mexiko-Stadt und Melbourne, in New York und Madrid gehen Frauen mit dem Song auf die Straße. Die Performance von LASTESIS geht um die Welt, weil ihr Anliegen ein globales ist: Jede Frau erfährt sexualisierte Gewalt, denn sie ist fest in unseren Gesellschaften und Institutionen verankert. Das Manifest der vier Frauen hinter dem Kollektiv prangert die unhaltbaren Zustände mit gerechter Wut an. Inspiriert von Theoretikerinnen wie Rita Segato und Silvia Federici sezieren sie den Status quo, kritisieren die mörderischen patriarchalen Strukturen und fordern den Untergang des Systems, das jährlich Zehntausende Frauen tötet. Femizide und Vergewaltigung, häusliche und sexualisierte Gewalt, das Recht auf Abtreibung, Care-Arbeit und Mutterschaft gehen alle an. »Verbrennt eure Angst!« ist der Aufruf, die Ketten zu sprengen, um eine feministische Gesellschaft zu begründen, die – wahrhaftig gleichberechtigt – in Freiheit, Solidarität und Selbstbestimmung lebt.
Aktualisiert: 2021-01-26
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Verbrennt eure Angst!

Verbrennt eure Angst! von Becker,  Svenja
Mit ihrer viral gegangenen Performance gegen sexualisierte Gewalt hat das Kollektiv LASTESIS ein internationales Zeichen gegen Femizide und für feministische Solidarität gesetzt. Frauen auf der ganzen Welt haben den symbolisch gewordenen Protestsong »Un violador en tu camino« - »Ein Vergewaltiger auf deinem Weg« - gesungen, Seite an Seite gegen die Ohnmacht angetanzt und das Patriarchat im bassgestützten Chor verdammt. Das Manifest der Aktivistinnen übersetzt die kathartische Wut der Performance in eine feministische Vision der Zukunft. Im November 2019 inszeniert das Kollektiv LASTESIS die Performance zum ersten Mal. In wenigen Wochen verbreitet sie sich wie ein Lauffeuer um den Globus. Im Dezember rufen mehr als 10.000 Frauen in Santiago de Chile: »Der Vergewaltiger bist du!« In Buenos Aires und Paris, in Istanbul und Berlin, in Mexiko-Stadt und Melbourne, in New York und Madrid gehen Frauen mit dem Song auf die Straße. Die Performance von LASTESIS geht um die Welt, weil ihr Anliegen ein globales ist: Jede Frau erfährt sexualisierte Gewalt, denn sie ist fest in unseren Gesellschaften und Institutionen verankert. Das Manifest der vier Frauen hinter dem Kollektiv prangert die unhaltbaren Zustände mit gerechter Wut an. Inspiriert von Theoretikerinnen wie Rita Segato und Silvia Federici sezieren sie den Status quo, kritisieren die mörderischen patriarchalen Strukturen und fordern den Untergang des Systems, das jährlich Zehntausende Frauen tötet. Femizide und Vergewaltigung, häusliche und sexualisierte Gewalt, das Recht auf Abtreibung, Care-Arbeit und Mutterschaft gehen alle an. »Verbrennt eure Angst!« ist der Aufruf, die Ketten zu sprengen, um eine feministische Gesellschaft zu begründen, die – wahrhaftig gleichberechtigt – in Freiheit, Solidarität und Selbstbestimmung lebt.
Aktualisiert: 2021-01-26
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Wider die Grausamkeit

Wider die Grausamkeit von Sandra,  Schmidt, Segato,  Rita Laura
Strategien der Grausamkeit sind dort am Werk, wo das Unvorhersehbare des Lebens gezwungen ist, sich Aspek­ten von Messbarkeit und Konsumierbarkeit, also den Nützlichkeitserwägungen des Kapitalismus, zu unter­werfen. Paradigmatisch hierfür stehen das Patriachat, die Gewalt gegen Frauen und die Ausbeutung ihrer Kör­per. Dieser Grausamkeit gilt es, etwas entgegen zusetzen: eine Strategie des subversiven Ungehorsams und einer widerständigen Unkonventionalität, für die Ambivalen­zen zentral sind. Im Denken der Dekolonialität, das sich mit der auch von Marxist*innen unterstellten Prämisseeines vorgefertigten Bildes der idealen Gesellschaft aus­einandersetzt, besteht die wahre Utopie der Geschichte in ihrer Unvorhersehbarkeit. Für Rita Segato spielt ihre anthropologische Feldfor­schung zu den Femiziden in Mexiko eine ebenso bedeu­tende Rolle wie eine spezifische theoretische Rahmung: Die Analyse der lateinamerikanischen Realität zeigt, wie der eurozentrische Blick, der auch die Wissenskon­figurationen Lateinamerikas prägt, die Sicht auf das Entscheidende eher verstellt denn erhellt. Mit diesem Band wird erstmals eine deutsche Über­setzung einer der wichtigsten intellektuellen Stimmen Lateinamerikas vorgelegt.
Aktualisiert: 2020-12-17
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