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rätsel in großer schrift

rätsel in großer schrift von Füchsl,  Franziska
In ihrem Debütband rätsel in großer schrift lotet die Autorin Franziska Füchsl Distanzen aus: Distanzen zwischen den Wörtern, kästchenweise, Wort für Wort, Bild um Bild. Da ist die Geschichte eines Freundes, der sich in einem Rätselbuch verirrt zu haben scheint. Wie jemanden zurückholen, der allem Anschein nach auf ewig verloren ist? Diese Frage schwingt mal laut, mal leise, aber dennoch beständig zwischen den Zeilen dieses Textes. Und die Autorin beantwortet sie auf eine eindrückliche Art und Weise: mit der Sprache, und nur mit der Sprache.
Aktualisiert: 2020-07-12
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Herbstsonate

Herbstsonate von Eichhorn,  Hans, Einzinger,  Erwin
Hans Eichhorn und Erwin Einzinger haben im Herbst 2015 über Wochen hinweg am Projekt eines gemeinsam verfaßten Langgedichts gearbeitet, das in nahezu täglichem Austausch kontinuierlich erweitert wurde. Dabei konnte auf die Beobachtungen und literarischen Exkurse des anderen jeweils spontan reagiert werden, um immer wieder von neuem Raum zu schaffen für die fortgesetzte freie Improvisation. Trotz der unterschiedlichen Temperamente der beiden Autoren zeigt das Ergebnis eine überzeugende Dichte und Kohärenz und ist ein erstaunliches Beispiel für eine eher ungewöhnliche Art der literarischen Zusammenarbeit.
Aktualisiert: 2020-05-12
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Das Geheul

Das Geheul von Detjen,  Klaus, Ginsberg,  Allen, Weissner,  Carl
Allen Ginsbergs berühmtes Gedicht »Das Geheul« über das Amerika der 50er Jahre, typographisch gestaltet von Klaus Detjen. Einen Platz im Leben zu finden«, diese Zeile von Allen Ginsberg in seinen »Notizbüchern« mag ein Aspekt seines Schreibens gewesen sein, denn sprechen die Zeilen in seinem »Geheul« nicht von einem verzweifelten Suchen nach Sinn? Gleichzeitig und mit größter Wucht eröffnen sie uns die ganze Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut über sein Amerika der 50er Jahre. Ginsbergs berühmtes Gedicht »Das Geheul«, erschienen erstmals 1956, wurde zum Kultbuch seiner Generation. Kritiker und Literaturkenner bezeichnen es gar als »das« Gedicht der Beat Generation. Im Buch ist der Text von zwei grafischen Suiten gerahmt; die hier entwickelten Collagen aus einer Outlinegrotesk und kraftvollen Grafiken spiegeln den Verlauf des Gedichts. Fragmente dominieren den visuellen Anteil der Collagen im vorderen grafischen Teil, während im hinteren Part die Strukturen oft zu bildlich konkreten, raumgreifenden Doppelseiten anwachsen.
Aktualisiert: 2020-07-31
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Fragmente zu einem Langgedicht

Fragmente zu einem Langgedicht von Vogel,  Nikolai
»das Buch weiterlesen, wo war ich // ein paar Seiten noch mal, bis es sich wieder aufbaut // und jetzt weiter ins Ausgedachte, Ausformulierte // wie viel Licht in einem Text ist und wo es herkommt« Mit fragmente zu einem langgedicht legt der Münchner Autor und Künstler Nikolai Vogel sein Lyrikdebüt in der Reihe licht vor. In einem intensiven Zeitraum von 90 Tagen schrieb er die Manuskriptfassung des Textes in ein mit feinen, farbigen Linien strukturiertes, altes Buchführungs-Kassenjournal. Eine Bilanz also und auch eine Bestandsaufnahme: »was alles einfällt und wie Worte finden // wie das zusammenhält, auch jedes einzeln // ein Gedicht geschrieben über die Welt«. Sprache – und wie Sprache klingt und zusammenspielt, und wie sie ins Bild zu bringen ist. Wie eines aufs andere folgt, und wie es erinnert wird. Und wie sich ein Ich im Text anspricht und zum Du wird. Die Verse können dabei auch für sich stehen, als Einzelnotate, sie sind jeweils durch eine Leerzeile getrennt. Fragmente zu einem Langgedicht, als bleibe das Langgedicht selbst in der Schwebe, baue sich erst noch auf, als sei der Text so noch nicht abgeschlossen. Und ein Gedicht, das sich immer weiter vortastet, das neugierig bleibt bis zum Schluss, das einen Dialog aufbaut mit dem, was da war, was ist und was kommt, und sich nicht zufrieden gibt mit abgeschlossener Geschichte: »das Buch weiterlesen, wo war ich // ein paar Seiten noch mal, bis es sich wieder aufbaut // und jetzt weiter ins Ausgedachte, Ausformulierte // wie viel Licht in einem Text ist und wo es herkommt // wie das Licht auf den Bildern oder vielmehr das darin // Licht malen, Licht sehen, aber können wir es schreiben und lesen«. Der Autor schließt damit an sein umfangreiches Projekt Große ungeordnete Aufzählung (Detail) an, das für seine Lektüren den assoziativen Hallraum der individuellen Erfahrungen und Erinnerungen der jeweils Lesenden voraussetzt und ins Schwingen bringt. Die aufsteigende Verszählung der fragmente zu einem langgedicht von 0001 bis 2520 gibt eine scheinbare Linearität vor, die von der (Un)ordnung des schreibenden und lesenden Bewusstseins fortwährend untergraben wird und sich auch in den verschiedenen Tempi des Textes niederschlägt. Die 2520 markiert damit ein Etappen-ziel, eine Art fiktive Ganzheit, es ist die erste Zahl, die durch die Zahlen eins bis zehn teilbar ist, So vieles enthalten, und doch so vieles, was noch, wieder und neu gesagt werden kann. »hinter uns vor uns // dieses Gedicht beenden, wieder beginnen«.
Aktualisiert: 2020-01-17
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Das Rätsel der Rückkehr

Das Rätsel der Rückkehr von Laferrière,  Dany, Thill,  Beate
Die Nachricht vom Tod seines Vaters bringt das Leben des Erzählers völlig aus dem Gleichgewicht. Beide, Vater und Sohn, hatten ihre Heimat Haiti verlassen und waren ins Exil gegangen. Der Vater in den 1960er-Jahren nach New York, der Sohn 1976 als 23-Jähriger nach Montréal- als Reaktion auf die Ermordung eines Freundes durch die Miliz (»Tontons Macoutes«) des Diktators Jean-Claude Duvalier (»Baby Doc«). Die Todesnachricht lässt den Sohn nun, dreiunddreißig Jahre später, heimkehren. Gemeinsam mit seinem Neffen, seinem jüngeren Alter Ego, bereist er Haiti, das geprägt ist von Korruption, Armut und politischer Verfolgung, aber auch von unauslöschlicher Hoffnung. Nachdenklich, scharfsinnig und aufmerksam macht sich der Erzähler Gedanken über sein Land, seine Vergangenheit und die Definition des Wortes Heimat. Der Roman ist ein Plädoyer für die Bedeutung der Herkunft, den Wert der Familie und die unbändige Kraft der Poesie.
Aktualisiert: 2020-06-21
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Der Körper meiner Zeit

Der Körper meiner Zeit von Drawert,  Kurt
"Der Körper meiner Zeit" ist ein Langgedicht in fünf Teilen, eine fortlaufende lyrische Bewegung markierend, die die Jahreszeiten, bestimmte Orte und Themen miteinander verknüpft, das Begehren, die Liebe, das Nichts und den Tod. Und wie immer bei Drawert, die Möglichkeit des poetischen Sprechens überhaupt. In erzählerisch weit ausholenden Versblöcken, in freier oder gebundener Rede, melancholisch, ironisch oder sarkastisch, bildstark und reflektierend, wird aus diesem Körper der Sprache ein Körper der Zeit. Er nimmt die Verwerfungen des Gegenwärtigen auf wie die Sehnsucht nach Dauer und Anwesenheit des sprechenden, lyrischen Ichs. Ein starkes Motiv ist die Trauer um eine scheiternde, große Liebe, der im Innersten widerfährt, was auch in der Welt ist. Fritz J. Raddatz, der Teile des Gedichts kannte, schrieb: "Kurt Drawert ist es gelungen, in makelloser Sprache, in brennenden Bildern zu bannen, was unser aller Existenz ausmacht: das Elend der Suche nach Glück." Beigeordnet ist eine Serie von Schwarz-Weiß-Fotos, die den Blick vom Schreibtisch auch zu einer Topographie des Textes werden lässt: "Blicke auf nichts".
Aktualisiert: 2020-07-09
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