LEBE DEIN AENDERN Randlage Artfestival Worpswede

LEBE DEIN AENDERN Randlage Artfestival Worpswede von Schwennen,  Volker
Lebensräume werden enger, die Anforderungen an unsere Gesellschaft und an jeden einzelnen Menschen steigen weiter, vieles muss neu gedacht und neu verhandelt werden. Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich uns, wobei manche undurchsichtig, unüberschaubar scheinen und angesichts der Vielfalt verlieren so manche die Orientierung. Mit der Ausstellung LEBE DEIN AENDERN stellen wir uns der Herausforderung, einerseits Positionen verschiedener Disziplinen von über zwanzig Künstler*innen aus Bremen, Hamburg, Berlin, Braunschweig, Köln und Worpswede auf engstem Raum in der Galerie Altes Rathaus direkt im Zentrum der bekanntesten Künstlerkolonie des Landes zu präsentieren. Andererseits können wir im Rahmen des experimentell angelegten Randlage Artfestival Worpswede Debatten anstoßen und setzen einen weiteren Baustein im Zuge der Belebung und voranschreitenden Entwicklung Worpswedes als Lebensort und als spannendem Ort aktueller Kunstproduktion.
Aktualisiert: 2019-10-30
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RANDSPRÜNGE – Medien Kunst Denken

RANDSPRÜNGE – Medien Kunst Denken von Lampalzer,  Gerda
RANDSPRÜNGE Medien Kunst Denken entfaltet das Thema "Forschungsbasierte künstlerische Praxis" als eine Arbeitsweise, die besonders in interdisziplinären Projekten eine lange Tradition hat. Gerda Lampalzers Expertise liegt in ihrer langjährigen Tätigkeit als Medienkünstlerin, Theoretikerin und Co-Leiterin der Medienwerkstatt Wien. In diesem Aktionsfeld setzt sie sich für die Eigenständigkeit und Anerkennung künstlerischer Wissensproduktion ein. Die Suche nach einer geeigneten Form für die Vermittlung einer Arbeitsweise, die auf das Zusammenspiel von Kunst und Theorie setzt, führte dazu, das Buch selbst zu einem Ausstellungsprojekt zu machen: "Der Aufbau orientiert sich an einer Vorstellung von Räumen, die ich mit ‚kuratiertem' Text- und Bildmaterial gefüllt und mit medienspezifischen Methoden gestaltet habe." Die Präsentationsformen reichen dabei von Interviews bis zum Selbstversuch, von der Videoperformance bis zum Radiofeature.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Werkzeuge und Instrumente

Werkzeuge und Instrumente von Cordez,  Philippe, Krüger,  Matthias
Was verbindet Hammer, Pinsel und Geige? Werkzeuge und Instrumente vermitteln zwischen menschlichem Körper und Materie. So genießen diese Objekte eine genuine Gemeinsamkeit, und doch gründet gerade in der Differenz beider Begriffe die abendländische Unterscheidung zwischen handwerklichen und künstlerischen bzw. musikalischen oder wissenschaftlichen Tätigkeiten. Die Beiträge des achten Bandes der Hamburger Forschungen zur Kunstgeschichte nehmen Werkzeuge und Instrumente aus einer kunsthistorischen Perspektive und im interdisziplinären Dialog in den Blick. Das Augenmerk liegt gleichermaßen auf den Techniken ihrer Handhabung, ihrer Diskursivierung in Kritik und Theorie sowie ihrer Darstellung im Bild. Mit Beiträgen von: Gotlind Birkle, Martine Clouzot, Philippe Cordez, Gottfried Korff, Matthias Krüger, François Lamy, Katja Müller-Helle, Ulrich Pfisterer, Albrecht Pohlmann, François Poplin, Julia Ann Saviello, Monika Wagner.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung

Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung von Elberfeld,  Rolf, Krankenhagen,  Stefan
Künstlerisches und ästhetisches Handeln führt nicht nur zu bestimmten Werken, wie etwa den Kunstwerken, sondern kann auch selbst Wissen produzieren und weitergeben. Im europäischen Kanon des Wissens und der Wissenschaften sind ästhetische Praktiken aus dem Blick geraten. Um die Wissensdimension dieser ästhetischen Praktiken wieder sichtbar und anwendbar zu machen, behandeln die Beiträge dieses Bandes sie sowohl als Gegenstände wie auch als mögliche Methoden einer kulturwissenschaftlichen Forschung. Ästhetische Praxis umfasst dabei nicht allein die als künstlerisch bezeichneten Praktiken, sondern auch Praktiken des Alltags und der Populärkultur. Die Beobachtung und Erforschung ästhetischer Praxis erlaubt es so, die vielfältigen Dimensionen und Zusammenhänge aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen nachzuvollziehen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Version Nr. 4

Version Nr. 4 von Grübl,  Manfred, Klösel,  Linda
VERSION ist ein Magazin zur zeitgenössischen Kunstproduktion, das sich mit Fragestellungen rund um die Herangehensweisen und Bedingungen künstlerischer Strategien beschäftigt. Es verzichtet auf kunsttheoretische Metaberichterstattungen und behandelt Themen aus der Sicht produktiver Involviertheit. VERSION Nr. 4 widmet sich einzelnen Betrachtungen, deren gemeinsamer Nenner vielleicht der Versuch ist, Blickwinkel neu zu setzen. In dieser Ausgabe: ein Beitrag über die Army of Love; Zak Saunders im Gespräch mit François Roche; Auszüge einer Installationen für fünf Projektionen von Alexander Kluge; Belinda Kazeem-Kaminskis Unearthing. In Conversation; ein Interview mit Friederike Feldmann und Christian Schwarzwald; Hugues Mousseau zur Musik des 20. Jahrhunderts; Salvatore Vivianos Projekt One Work Gallery. Das Cover stammt von Stefan Sandner.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Domizile auf Zeit

Domizile auf Zeit von Aerni,  Georg, Cordonier,  Jacques, Gomringer,  Nora, Hess,  Nicole
Wo entsteht Kunst? In den Zentren oder in der Peripherie? Der Band Domizile auf Zeit folgt dem Ansatz, dass Ideen für künstlerisches Schaffen oft im Alltag entstehen, ihre Ausgestaltung jedoch im Rückzug erfahren: an Orten, in Räumen und Kontexten, die die Auseinandersetzung zwischen Künstler und Werk, aber auch unter Kunstschaffenden anregen. In der Schweiz gibt es eine beachtliche Zahl solcher Drehscheiben der Kunstproduktion und -vermittlung ausserhalb der urbanen Zentren. Sie bieten Infrastruktur und Atmosphäre für Artists in Residence unterschiedlicher Sparten; gleichzeitig sind sie wichtige Kulturveranstalter in den Randregionen. Das Buch mit Texten von Nicole Hess und Fotografien von Georg Aerni porträtiert 15 ausgewählte «Domizile» in allen Sprachregionen, die die Vielfalt der Rückzugsorte auch kulturhistorisch abbilden. Dazu gehören etwa das PfeiferMobil (LU), die Fundaziun Nairs (GR) oder die Fondation Jan Michalski (VD). Ergänzt wird die Auswahl durch zwei Essays zur kulturpolitischen und künstlerischen Bedeutung der Residenzhäuser und einen umfassenden Serviceteil für Kunstschaffende und die interessierte Öffentlichkeit.
Aktualisiert: 2019-02-28
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Kunstwelten

Kunstwelten von Becker,  Howard S., Klein,  Thomas
Mit „Kunstwelten“ erscheint ein Klassiker der Kunstsoziologie endlich auch in deutscher Sprache. Kunstwerke werden hier nicht als die Schöpfung individuell arbeitender Genies betrachtet, sondern als das Ergebnis eines kooperativen Netzwerkes aus Kunsthändlern, Kritikern, Herstellern von Ausrüstung und Material, Finanziers und Publika, die gemeinsam mit dem Künstler an der Produktion eines Kunstwerkes beteiligt sind. Mit detailliert analysierten Beispielen, die von der Kunstfotografie bis zur Herstellung von Steppdecken reichen, untersucht Becker in „Kunstwelten“ all die verschiedenen Aspekte dieser Form kollektiven Handelns, von der Etablierung ästhetischer Wertsysteme, der Kunstkritik und der Zensur über die Finanzierung und Distribution bis hin zu Sonderfällen wie den künstlerischen Außenseitern oder naiven Künstlern. Längst zum Standardwerk geworden, ist Becker auch heute noch die Grundlage für jedes soziologische Verständnis von Kunst, von den Bildenden Künsten über die Literatur bis zu den Darstellenden Künsten.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung

Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung von Elberfeld,  Rolf, Krankenhagen,  Stefan
Künstlerisches und ästhetisches Handeln führt nicht nur zu bestimmten Werken, wie etwa den Kunstwerken, sondern kann auch selbst Wissen produzieren und weitergeben. Im europäischen Kanon des Wissens und der Wissenschaften sind ästhetische Praktiken aus dem Blick geraten. Um die Wissensdimension dieser ästhetischen Praktiken wieder sichtbar und anwendbar zu machen, behandeln die Beiträge dieses Bandes sie sowohl als Gegenstände wie auch als mögliche Methoden einer kulturwissenschaftlichen Forschung. Ästhetische Praxis umfasst dabei nicht allein die als künstlerisch bezeichneten Praktiken, sondern auch Praktiken des Alltags und der Populärkultur. Die Beobachtung und Erforschung ästhetischer Praxis erlaubt es so, die vielfältigen Dimensionen und Zusammenhänge aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen nachzuvollziehen.
Aktualisiert: 2019-07-17
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Bild – Erzählung – Öffentlichkeit

Bild – Erzählung – Öffentlichkeit von Babias,  Marius, Bischoff,  Ulrich, David,  Catherine, Schütz,  Heinz
Anfang der siebziger Jahre gehörte Rüdiger Schöttle in Europa zu den wenigen Galeristen, die sich der minimalistischen und konzeptualistischen Herausforderung stellen. Als Galerist, Kurator und impulsgebender Essayist erarbeitet Schöttle ein Programm, das sich der Aktualität kritisch stellt. Der vorliegende Band behandelt die Geschichte der Galerie und in ihrem Programm angelegte Fragen zum Thema Bild, Erzählung und Öffentlichkeit. Minimalismus und Konzeptualismus stehen in den sechziger und siebziger Jahren u.a. für die kritische Reflexion des Kunst- und Bildbegriffs. Im Rekurs auf u. a. sprachphilosophische Theoreme werden Expression und Mimesis negiert, gleichzeitig wird der Versuch unternommen, das Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit neu zu definieren. Nicht zuletzt durch die zunehmende Bedeutung, die die Fotografie im Feld der Kunst gewinnt, stellt sich in den achtziger Jahren die Frage nach dem Bild und der Möglichkeit von Narrationen auf neue Weise. Spätestens seit den neunziger Jahren gehen konzeptualistische, narrative und bildnerische Strategien Hand in Hand.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Die Präsenz des Abjekten in der zeitgenössischen Kunstproduktion

Die Präsenz des Abjekten in der zeitgenössischen Kunstproduktion von Torrado,  Valentina
Die Autorin analysiert in diesem Buch die Funktionalität des Abjekten, seine Präsenz und Signifikanz in der Produktion zeitgenössischer Kunst und die entsprechende Rolle des Künstlers unter den verschiedenen sozio-historischen Begebenheiten. Abjekte Themen in der Kunstproduktion der postindustriellen Ländern sind besonders präsent ist. Die wichtigsten Orte der Kunst sind Räume der Legitimation dieser Art von Produktion, dabei wird das Potential der Provokation hinterfragt. Welche Rolle spielt das Abjekte in der zeitgenössischen Kunst und wie erklärt sich die entsprechende soziale Position des Künstlers? Durch das Spiel mit Grenzüberschreitungen in der Darstellung des Verbotenen und Ekelerregenden wurde das Abjekte in der Avantgarde auch auf sozialer Ebene zur produktiven Kraft - als Mittel des gesellschaftlichen Protests und der sozialen Kritik. Die hypermoderne Gesellschaft hingegen lässt im Rahmen der Produktion zu, dass das Abjekte aus einer anderen Perspektive funktional und produktiv wird - es ist Teil der Logik des kapitalistischen Systems. Das Abjekte als Ausdrucksmittel wird zum Konsumprodukt. Der zeitgenössische Künstler präsentiert sich als Produkt dieser Gesellschaft als Glamourkünstler: individualistisch, eigensinnig, hedonistisch und hyper-bewusst. Durch die Arbeit mit dem Abjekten in der Kunst lässt sich nicht nur ein signifikanter Wandel der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft beobachten, sondern auch eine "Verohnmächtigung" des Provokationspotentials in der Kunst.
Aktualisiert: 2017-03-02
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